Montag, 15. April 2013

Europas letzte Chance !





Der gefesselte Riese: Europas letzte Chance [Gebundene Ausgabe]
Martin Schulz (Autor)
Martin Schulz, Präsident des EU-Parlamentes, widmet sich in „Der gefesselte Riese“ Europas Krise.
Ungeachtet allen Unmuts über die Union kennt Schulz nur eine Antwort auf Europas Währungsdilemma: mehr Europa!
Die EU solle ein Föderalstaat werden, regiert von der EU-Kommission, die dann dem EU-Parlament verantwortlich wäre. Die nationalen Regierungen müssten sich mit einem Schattendasein in einer Kammer à la österreichischer Bundesrat abfinden.
Staaten, die gegen den Plan sind, sollen laut Schulz aus der EU austreten.



Noch nie war die Europäische Union so umstritten:
- Nach fünf Jahren Krise gilt sie vielen als Auslaufmodell, als Inbegriff ausufernder Bürokratie, als Wohlstandsgrab.
- Der Euro steht auf dem Spiel,
- deutsche Zeitungen lästern über die «Pleite-Griechen»,
- während im Süden das Bild vom hässlichen Deutschen wiederauflebt.
- Erstmals besteht die reale Möglichkeit, dass das Projekt Europa scheitert.
Aber welche Folgen hätte ein Ende des Euro oder gar der Union?

Martin Schulz, der ebenso streitbare wie respektierte Präsident des Europaparlaments, zeichnet ein realistisches und daher umso beunruhigenderes Szenario: Der europäische Binnenmarkt könnte zerfallen, die Arbeitslosigkeit weiter steigen, Europas Staaten wären den USA oder Schwellenländern wie China hoffnungslos unterlegen, während von innen ein neuer Rechtspopulismus droht.

Auf provokante Weise räumt Martin Schulz mit den Illusionen der Europaskeptiker auf – und plädiert für eine echte europäische Demokratie, ein starkes Europa, dessen soziale Gerechtigkeit weiterhin weltweit als Vorbild gelten kann.
Nur wenn wir unsere Errungenschaften selbstbewusst verteidigen, können wir unseren Wohlstand sichern und unseren Kontinent vor der Bedeutungslosigkeit bewahren. Eine Streitschrift, die zugleich einen Ausweg aus der Krise weist.






Donnerstag, 11. April 2013

Sozialdemokratie, 68er-Bewegung und Gesellschaftlicher Wandel







Sozialdemokratie, 68er-Bewegung und Gesellschaftlicher Wandel 1959 - 1969 [Broschiert] Robert Philipps (Autor)

Wie begegnete die SPD der Herausforderung durch die revoltierende Jugend in den sechziger Jahren? Die Studie zeigt auf, wie ambivalent die SPD auf den gesellschaftlichen Wandel und das Auftreten der „Neuen Linken“ reagierte und wie rasant in dieser Zeit auch die SPD von der Veränderungsdynamik erfasst wurde.

Die in den sechziger Jahren auftretenden politischen und gesellschaftlichen Wandlungsprozesse, die ihren eruptiven Ausdruck in den Protestereignissen von 1968 fanden, erschütterten auch die Sozialdemokratische Partei Deutschlands bis ins Mark.

Überwunden geglaubte Konflikte über die grundlegende politische Ausrichtung der Partei brachen neu auf, und vielfältige politkulturelle Veränderungen brachen sich in der SPD Bahn. Die Partei reagierte „wie ein Seismograph“ (Willy Brandt) auf die Erschütterungen des gesellschaftlichen Gefüges und wandelte sich dabei grundlegend.

Die Studie analysiert, wie die verschiedenen Gruppierungen in der SPD auf den gesellschaftlichen Wandel und die Herausforderung der 68er-Bewegung reagierten, wie Teile der SPD selbst von der Veränderungsdynamik erfasst wurden und wie die Sozialdemokratie dadurch beeinflusst und verändert wurde.





Montag, 8. April 2013

Rechtsdiktatur zwischen Armut und Revolution





Brasilien. Rechtsdiktatur zwischen Armut und Revolution. [Broschiert]
Marcio M. Alves (Autor)

Derzeit nur antiquarisch zu beziehen!



Zeigt wunderschön, wie Menschen und ihre Familie durch die "Wirtschaftsdiktatur" unterdrückt, gefoltert und getötet werden und welche Menschen sich so ein System wünschen.

Samstag, 6. April 2013

Markt ohne Moral







Markt ohne Moral: Das Versagen der internationalen Finanzelite
[Gebundene Ausgabe] Susanne Schmidt (Autor)


Susanne Schmidt, geboren 1947, ist promovierte Nationalökonomin.
Sie arbeitete mehr als dreißig Jahre lang in der Londoner City, dem neben der Wall Street weltweit wichtigsten Finanzplatz.
Zwanzig Jahre lang war sie in leitender Funktion für internationale Bankhäuser tätig, die letzten zehn Jahre war sie Moderatorin und Kommentatorin des Börsensenders Bloomberg-TV.
Susanne Schmidt lebt außerhalb Londons auf dem Land.


Kein Risikobewusstsein, keine Kontrolle, keine Moral
Die Finanzkrise hat die Welt an den Rand des Abgrunds geführt. Nur ein international koordiniertes Vorgehen konnte den völligen Kollaps der Weltwirtschaft verhindern.

Doch es scheint, als wollten Banker und Spekulanten einfach zur Tagesordnung zurückkehren, die Folgen können verheerend sein: Die Bankerin und Börsenkommentatorin Susanne Schmidt warnt vor dem nächsten großen Crash.

»Ich bin mit unserer Tochter nicht immer einer Meinung. Aber wenn wir uns beim Abendbrot über die Bankenwelt unterhalten, lerne ich jedes Mal dazu.« Helmut Schmidt

Das europäische Epizentrum der internationalen Finanzkrise ist die Londoner City. Dort war Susanne Schmidt dreißig Jahre in leitenden Funktionen tätig. Sie weiß, wovon sie spricht, wenn sie gierigen, jungen Bankern, ignoranten Aufsichtsbehörden und falsch beratenen Politikern ein beispielloses Versagen vorwirft.
Nie zuvor in der Geschichte haben so viele durch so wenige einen so großen Schaden erlitten. Doch indem die öffentliche Hand die gigantischen Verluste mit Milliardensummen ausgeglichen und ein völliges Kollabieren des Systems verhindert hat, hat sie mit hoher Wahrscheinlichkeit die Grundlage für die nächste, schlimmere Krise gelegt.

Susanne Schmidt mahnt dringend einschneidende internationale Regeln für die Finanz- und Börsenplätze an, denn dort fahren die Handelnden fort, als sei nichts gewesen, als kämpften nicht weltweit Millionen Menschen um ihre Existenz. Die Finanzelite spielt weiter russisches Roulette auf einem Markt ohne Moral.
"Markt ohne Moral" wurde mit dem Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2010 ausgezeichnet.


Ein Plädoyer für den Menschen





Das Kapital: Ein Plädoyer für den Menschen [Taschenbuch]
Reinhard Marx (Autor)

Reinhard Marx, Jahrgang 1953, war 6 Jahre lang Bischof der Diözese Trier, bevor er 2008 Erzbischof von München und Freising wurde.
Als ehemaliger Professor für Christliche Sozialethik, als langjähriger Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax („Gerechtigkeit und Frieden“) und als Vorsitzender der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz beschäftigt er sich seit vielen Jahren mit sozialen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fragen.


Ruiniert das Kapital unsere Gesellschaft? Oder gibt es im 21. Jahrhundert die Chance zu sozialem Ausgleich und Wohlstand für alle?

Der Erzbischof von München und Freising Reinhard Marx sucht nach Antworten auf diese drängenden Fragen und entwirft eine Vision sozialer Gerechtigkeit für die Welt von heute.

Seine Analyse:
Nie triumphierte das Kapital schamloser als heute, die Armen werden ärmer und die Reichen immer reicher.
Um dem einen Riegel vorzuschieben, fordert Marx vom Staat klare Regeln für die Wirtschaft. Und er appelliert an jeden Einzelnen, sich wieder mehr für die Gemeinschaft einzusetzen, denn »ein Kapitalismus ohne Menschlichkeit, Solidarität und Gerechtigkeit hat keine Moral und auch keine Zukunft«.



Marx beschreibt fundiert das Wirtschaftssystem in dem wir leben. und kritisiert aufs heftigste die Proftigier, Habgier und Rücksichtslosigkeit vieler Manager und Politiker, sowie alle Zustände, die das Wohl der Allgemeinheit aus den Augen verlieren.





Freitag, 5. April 2013

Krisen - Crashs - Depressionen





Krisen - Crashs - Depressionen 
Hg. Franz Walter

INDES, Zeitschrift für Politik und Gesellschaft,
hg. von Franz Walter,

thematisiert im aktuellen Heft die "Krise".
Neben ökonomischen Analysen finden sich biographische Studien von "Krisenpolitikern", Vor-Ort-Inspektionen von Krisenstaaten und mehr.



Weiterlesen im Blog

Matthias Micus/Katharina Rahlf:

Markus R. Pawelzik im Interview:
»Nur wer brennt, kann schließlich auch ausbrennen?«
http://www.demokratie-goettingen.de/blog/burnout-selbstdiagnose



Quelle:
indes-online.de

Amerika und der Holocaust






Amerika und der Holocaust: Die verschwiegene Geschichte [Taschenbuch]
Eva C. Schweitzer (Autor)

Ein wirklich außerordentliches Buch - Eva Schweitzer dokumentiert penibel die Verstrickungen der us-amerikanischen Kapitalisten mit dem Nationalsozialismus!



Amerika galt lange als Hort der Freiheit und der Demokratie, doch dies ist ein erschütternder Report aus nur einer Epoche der dunklen Vergangenheit der USA.

Nachdem "unsere Befreier" mehr als 40 Jahre tabuisiert wurden und nur der Stalinismus in seiner Bestialität dargestellt werden konnte - eine mehr als mutige Tat! Es ist erstaunlich wie viele berühmte us-amerikanische Großkonzerne sich direkt oder indirekt am Aufschwung der Nazis bereichert haben und dem Regime sehr nahe standen.


Firmen wie Ford, GM, Dupont, GE, Investoren wie Prescott Bush und Herbert Walker, Mitglieder der Bush'Familie, Averell Harriman, Joseph Kennedy, der Vater des späteren Präsidenten, die berüchtigten John Foster und Allen Dulles und viele, viele mehr.

Und als dann der Holocaust bekannt war und man Auschwitz hätte vernichten können, da ließ man die Nazis gewähren, wohl wissend, daß dann nach dem Krieg alle Deutschen zur Verantwortung gezogen auf ewig büßen müßten, ein weiteres Geschäft.
Das Buch endet nicht 1945. Es beschreibt weiter akribisch die Raubzüge der US'Truppen nach dem Krieg. Edelmetalle, Teppiche, Kunstwerke eignete man sich als Siegesbeute an, keine Rolle ob arischen, slawischen oder jüdischen Ursprungs.

Das Buch schließt:
'Am 11. September 2001 ist das Archiv des amerikanischen Zolls, in dem die Informationen über Raubkunst in den Museen und Galerien der USA gesammelt wurden, eingeäschert worden. Es befand sich im World Trade Center.'

Jeder Gedanke an Rückgabe ist damit beendet.





Donnerstag, 4. April 2013

Sieben Jahre Ewigkeit oder das Schweigen der fünfziger Jahre





Sieben Jahre Ewigkeit: Das geheime Leben meiner Mutter [Taschenbuch]
Gisela Heidenreich (Autor)

Gisela Heidenreich, geboren 1943 in Oslo, aufgewachsen in Bad Tölz und München, ist Sonderpädagogin, Paar- und Familientherapeutin, Mediatorin und Supervisorin.
Ihr Buch »Das endlose Jahr«, in dem sie »die langsame Entdeckung der eigenen Biographie« als Lebensborn-Kind beschrieben hat, war ein Bestseller. In „Sieben Jahre Ewigkeit –eine deutsche Liebe“ dokumentierte sie das geheime Leben ihrer Mutter.

Sie lebt in der Nähe von München. www.gisela-heidenreich.com.



Sieben Jahre Ewigkeit oder das Schweigen der fünfziger Jahre?!

Nach dem Tod ihrer Mutter stößt Gisela Heidenreich auf eine Sammlung sorgsam versteckter Liebesbriefe – Zeugnisse einer jahrelangen Beziehung mit einem Mann, die 1947 an einem ungewöhnlichen Ort ihren Anfang nahm: im Justizgefängnis von Nürnberg, wo die Mutter als Zeugin einsaß.
- Wer war dieser Mann, der in seinen leidenschaftlichen Liebesbriefen Pseudonyme und Deckadressen benutzte?
- Welche Rolle spielte er in der Nazizeit?
- Wer verhalf ihm zu seiner Flucht aus dem Gefängnis?
- Und welches Geheimnis verbarg die Mutter ein Leben lang vor ihrer Tochter?

Gisela Heidenreichs Spurensuche nach dem verborgenen Leben ihrer Mutter führt mitten hinein in das Schweigen der fünfziger Jahre …


Wie entflammbar diese Frau indes sein konnte, zeigen die Briefe, die Gisela Heidenreich nach dem Tod von Mutter Edith in ihrem Nachlass fand.

Die glühende Liebespost zwischen ihr und dem mitgefangenen SS-Standartenführer Horst Wagner, angeklagt der Beihilfe des Mordes an Hundertausenden von Juden, zeigt auf perfide Weise, wie sich zwei verliebte NS-Täter in den reinsten Stand der Unschuld versetzen konnten!
Im Jahr 2004 erschien Das endlose Jahr , eine vielbeachtete beklemmende Biografiearbeit.

Gisela Heidenreich erblickte 1943 in einem norwegischen „Lebensborn“-Heim der Nationalsozialisten das Licht der Welt, Ergebnis einer Liaison zwischen ihrer Mutter, einer Mitarbeiterin der „Lebensborn“-Zentrale und einem SS-Mann.

Die späte, quälende Spurensuche nach ihrer Identität, behindert von der Halsstarrigkeit der greisen Mutter, offenbarte ein wahres Netz an Lebenslügen. Diese erhielten weitere Nahrung, als Heidenreich nach „Edis“ Tod das umfangreiche Konvolut schmachtender Liebesbriefe entdeckte, das im Nürnberger Gefängnis seinen Ausgang nahm und nach Wagners Flucht vor der Bestrafung durch die Alliierten sieben weitere Jahre heimlich fortgesetzt wurde. 



Die Stasi lebt !





Die Stasi lebt: Berichte aus einem unterwanderten Land [Taschenbuch]
Jürgen Schreiber (Autor)

Jürgen Schreiber, geboren 1947, preisgekrönter Journalist und Sachbuchautor, war bis 2007 Chefreporter beim Tagesspiegel. Er schrieb für das SZ-Magazin, die Stuttgarter Zeitung und die Frankfurter Rundschau.
Schreiber war Gründungsmitglied von Die Woche und erhielt zweimal den Wächter-Preis der deutschen Presse sowie 1991 den Theodor-Wolff-Preis. Bisher sind zwei Bücher von ihm erschienen Ein Maler aus Deutschland, 2005, und Meine Jahre mit Joschka, 2007.


Vom langen Schatten der Stasi Perfide Aktionen, Spionage und flächendeckende Überwachung waren das Geschäft der DDR-Staatssicherheit.

Die Täter von einst leben noch immer unter uns und schmähen öffentlich und unbehelligt ihre Opfer. In selbstgerechter Entrüstung wollen sie sich »ihre« DDR nicht nehmen lassen: Die Stasi lebt.

Jürgen Schreibers Reportagen verweben die erschreckenden Details zu spektakulären Enthüllungen über die Machenschaften von Mielkes Schattenarmee.


Dadurch, dass die Beiträge in diesem Buch bereits im Berliner TAGESSPIEGEL erschienen sind, entsteht natürlich kein Eindruck von Exklusivität oder Innovation mehr. TAGESSPIEGEL-Stammleser werden sich an die eine oder andere Geschichte sicherlich erinnern.

Wer diese Stories jedoch noch nicht kennt, der lernt wieder ein Stückchen mehr über die Stasi - und das kann im Sinne der demokratischen Bildung nicht verkehrt sein.



Montag, 1. April 2013

Freie Software Zwischen Privat- und Gemeineigentum






Freie Software Zwischen Privat- und Gemeineigentum
Volker Grassmuck
Mit einem Vorwort von Georg Greve, Präsident der Free Software Foundation Europe


"das bisher wichtigste Werk zu freier Software in deutscher Sprache -- und zudem frei wie Freibier." Ulrich Wolf, stellvertretender Chefredakteur Linux-Magazin
zum Download:   siehe PDF-Version (1,5 MB)
http://freie-software.bpb.de/Grassmuck.pdf




Interaktion

 - Fragen zum Buch, zum Versand und zur Bundeszentrale allgemein bitte an beselt@bpb.de


 - Post an den Autor  
vgrass@rz.hu-berlin.de

 - Für Kommentare, Kritik, Korrekturen, Ergänzungen, Diskussion wird in Kürze eine Mailingliste eingerichtet.


Sollten sich stabile Threads, z.B. zum Urheberrecht, zu freien Content-Lizenzen oder der wirtschaftlichen Bedeutung freier Software ergeben, können wir nach Bedarf weitere Listen abzweigen.

Ein Thema könnte sein, ob es sinnvoll ist, den Text des Buches kooperativ weiterschreibbar zu machen, à la open theory.org, und wenn ja, wie das technisch und editorisch am besten zu bewältigen wäre. Oder allgemeiner, wäre ein lohnendes Thema die Methoden der online-Kooperation: Weblogs, kooperatives Content-Management, CVS oder doch am besten Newsgroups?  




Sonntag, 31. März 2013

Internet - Segen oder Fluch





Internet - Segen oder Fluch: Buch inklusive E-Book [Gebundene Ausgabe]
Kathrin Passig (Autor), Sascha Lobo (Autor)
Kathrin Passig, geboren 1970, ist Redakteurin des Weblogs "Riesenmaschine" und war lange Jahre Geschäftsführerin der Zentralen Intelligenz Agentur. 2006 gewann sie in Klagenfurt den Bachmann-Preis. Zahlreiche Veröffentlichungen, u. a. "Lexikon des Unwissens" (mit Aleks Scholz).

Sascha Lobo, geboren 1975, ist Strategieberater, hält regelmäßig Fach- und Publikumsvorträge und veröffentlicht auf "Spiegel Online" wöchentlich seine Kolumne "Mensch-Maschine" über die digitale Welt. 2006 erschien "Wir nennen es Arbeit" (mit Holm Friebe), 2008 "Dinge geregelt kriegen" (mit Kathrin Passig).




Der Siegeszug des Internets ist unaufhaltsam. Doch auch die Debatte zwischen Netzoptimisten und Kritikern verschärft sich.

Ob Google Street View, der digitale Mob oder die heiklen Datenmassen auf Facebook und Wikileaks – das Internet verändert unseren Alltag und sorgt für gesellschaftspolitische Diskussionen mit teils kulturkampfartigen Zügen:
- Macht uns das Smartphone freier oder abhängiger?
- Sind soziale Medien gut oder schlecht für das Sozialleben?
- Beeinflusst das Netz unsere Wahrnehmung, unser Denken?
- Hilft es den Kreativen, oder zerstört es geistiges Eigentum?
- Unterstützt es die Demokratisierung der Welt, oder erlaubt es Diktaturen die totale Überwachung?

Kathrin Passig und Sascha Lobo, der "dem digitalen Zeitalter in Deutschland ein Gesicht gegeben hat" (Süddeutsche Zeitung), kennen die Streitfälle und Positionen zum Netz.
Nun, nach der ersten großen Welle der digitalen Revolution, ziehen sie Bilanz: Sie erörtern klug, unterhaltsam und mit enormer Sachkenntnis alle wichtigen Probleme, geben Antworten und wagen den Ausblick, wohin sich unsere vernetzte Welt entwickeln wird.

Ein wichtiger, klärender Beitrag zur Debatte, eine glänzende Analyse unserer Gegenwart und ein Blick in die Zukunft.





Samstag, 30. März 2013

Facebook für Minderjährige







Quelle: klicksafe.de
www.klicksafe.de

Info zum Modul
Facebook für Minderjährige
Leitfaden zum Schutz der Privatsphäre in Sozialen Netzwerken – facebook


Free downloadable:
Aktuelle klicksafe-Info zu Facebook für Minderjährige
http://www.klicksafe.de/fileadmin/media/documents/pdf/Themen/Kommunizieren/Social_Networks/Facebook_fuer_Minderjaehrige_klicksafe.pdf




Autor:
klicksafe Redaktion



Herausgeber:
klicksafe (www.klicksafe.de) ist eine Initiative im Safer Internet Programme der Europäischen Union für mehr Sicherheit im Internet. klicksafe wird gemeinsam von der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz (Koordination) und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) umgesetzt.


Nichtkommerzielle Vervielfältigung und Verbreitung ist ausdrücklich erlaubt unter Angabe der Quelle klicksafe.de und der Webseite www.klicksafe.de

 

Donnerstag, 28. März 2013

Wie Wirtschaft, Politik und Mainstream-Medien uns das Denken abgewöhnen wollen




Meinungsmache: Wie Wirtschaft, Politik und Mainstream-Medien uns das Denken abgewöhnen wollen [Taschenbuch]  
Albrecht Müller (Autor)

Gunter Haug, geboren 1955 in Stuttgart, lebt in Schwaigern bei Heilbronn. Er war jahrelang Fernsehredakteur, schreibt von Lokalkolorit geprägte Romane, Kriminalromane, landesgeschichtliche Abhandlungen und konzipiert Bildbände.
Sein vielfältiges Wissen im Mediensektor gibt er als Dozent bei der Fachhochschule Heilbronn-Künzelsau weiter.


Viele Wähler schließen mit der Politik ab, denn diese wird zunehmend über ihre Köpfe hinweg gemacht. Damit die Menschen trotzdem schlucken, was man ihnen vorsetzt, beeinflussen parteiische Experten und gezielte Kampagnen massiv die öffentliche Meinung.

Albrecht Müller deckt auf, wer diese Kampagnen steuert und wie wir manipuliert werden. Ein kritisches Buch für kritische Bürger, das die Lust am Zweifel weckt – eine Anleitung zum Selberdenken, die auch verrät, woran wir erkennen, dass wir manipuliert werden sollen, und wo und wie wir uns noch zuverlässig informieren können.


An vielen praktischen Beispielen wird gezeigt, dass wichtige politische Entscheidungen in strategisch geplanten Kampagnen der Meinungsbeeinflussung vorbereitet werden.
- Meinung macht Politik. 
- Meinungsmache bestimmt auch wirtschaftliche Entscheidungen von Unternehmen. 
- Meinungsmache bereitet Kriege vor und prägt oft die Geschichtsschreibung. 

Die Theorie der demokratischen Willensbildung ist weit von dieser Realität entfernt. Wer über publizistische Macht und unbegrenzte finanzielle Mittel verfügt, bestimmt weitgehend die relevanten Entscheidungen und kann so seine Interessen durchsetzen. Wichtige Voraussetzungen für das Gedeihen demokratischer Willensbildungsprozesse sind nicht mehr gegeben.  

Mit der Lektüre dieses Buches wird Sie vermutlich nicht nur Zorn über den Missbrauch Ihres Vertrauens erfassen. Sie werden beim Lesen auch mehr und mehr spüren, dass es Lust bereitet, sich nichts vormachen zu lassen, selbst zu denken und seinen Gedanken wieder eine Stimme zu geben.
Sie werden spüren, dass es gut tut, wieder zweifeln zu lernen.

Wenn wir mehr zweifeln würden, könnten wir uns und unseren Kindern und Enkeln hohe Belastungen ersparen.
Wenn wir unserer Regierung zum Beispiel nicht so treuherzig abgenommen hätten, jede Bank sei systemrelevant, dann hätten wir Milliarden sparen können, vermutlich in der Größe eines gesamten Bundeshaushalts.

Der Begriff „systemrelevant“ steht für die teuerste denkbare Manipulation. Wir schlucken heute solche Zumutungen. Das Buch „Meinungsmache“ soll den Widerstand dagegen stärken.



So starb eine Partei ... !





So starb eine Partei [Taschenbuch] Jura Soyfer (Autor)

Jura Soyfer war ein Kämpfer, veröffentlichte in Arbeiterzeitungen, schrieb fürs Kabarett und verfasste mehrere Theaterstücke, die bis heute aufgeführt werden.
Von den Nazis deportiert, starb Jura Soyfer mit nur 26 Jahren im KZ Buchenwald. 


Dieses Werk ist Teil der Buchreihe TREDITION CLASSICS. Der Verlag tredition aus Hamburg veröffentlicht in der Buchreihe TREDITION CLASSICS Werke aus mehr als zwei Jahrtausenden. Diese waren zu einem Großteil vergriffen oder nur noch antiquarisch erhältlich.

Mit der Buchreihe TREDITION CLASSICS verfolgt tredition das Ziel, tausende Klassiker der Weltliteratur verschiedener Sprachen wieder als gedruckte Bücher zu verlegen – und das weltweit!
Diese Buchreihe dient zur Bewahrung der Literatur und Förderung der Kultur. Sie trägt so dazu bei, dass viele tausend Werke nicht in Vergessenheit geraten.


Auch wenn Literatur für ihn als Mittel zum Zweck diente, war die Schriftstellerei Jura Soyfers Lebensinhalt. Leidenschaftlich kämpfte er mit spitzer Feder gegen den Nationalsozialismus für eine bessere Welt und schuf so ein Werk, das ihn zum bedeutendsten politischen Schriftsteller des österreichischen Widerstands machte.

Der am 8. November 1912 im ukrainischen Charkow geborene Sohn einer jüdischen Industriellenfamilie, die vor der Oktoberrevolution nach Wien geflohen war, publizierte schon als Schüler Gebrauchslyrik und Reportagen für die Arbeiterpresse sowie Satiren für das politische Kabarett.

Am 1. April 1938 ging der erste Transport - der sogenannte "Prominententransport" - mit Österreichern in das KZ Dachau. Unter den 150 Häftlingen befanden sich bekannte Politiker und Gegner des national-sozialistischen Regimes:
Christlichsoziale, Monarchisten, Sozialdemokraten, Kommunisten u. a.; etwa 50-60 Menschen waren jüdischer Religion oder Herkunft.

Von Anfang an waren die österreichischen Juden die vom nationalsozialistischen Regime am schärfsten verfolgte Gruppe. Zahlreiche Transporte nach Dachau folgten, u. a. am 31. Mai und am 3. Juni 1938 mit je 600 jüdischen Häftlingen; schließlich erreichten die KZ-Einweisungen aus Österreich während des Novemberpogroms 1938 einen ersten Höhepunkt, als 3.700 Juden aus Wien in das KZ Dachau gebracht wurden.
Weitere Transporte mit österreichischen Juden gingen in das KZ Buchenwald. Unter den jüdischen Häftlingen waren Journalisten, Schriftsteller und Künstler besonders stark vertreten; denn viele von ihnen, wie Fritz Grünbaum oder Jura Soyfer, waren vor dem März 1938 auf Bühnen, in Kabaretts, Büchern und Zeitschriften gegen die Nationalsozialisten aufgetreten. 

Mittwoch, 27. März 2013

Armut in einem reichen Land






Armut in einem reichen Land: Wie das Problem verharmlost und verdrängt wird [Broschiert] Christoph Butterwegge (Autor)

Christoph Butterwegge ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Köln, Autor zahlreicher Bücher und gefragter Experte auf Diskussionsveranstaltungen und in den Medien.
Butterwegge stellt verschiedene Ansätze und Vorschläge zur Armutsbekämpfung vor und diskutiert sie so ausführlich wie leidenschaftlich.


Die Folgen der Finanzkrise, Angst vor gesellschaftlichem Abstieg, soziale Ungleichheit: Diese Fragen treiben viele Menschen um, und doch, so konstatiert Christoph Butterwegge, wird Armut in Deutschland immer noch nicht konsequent bekämpft, sondern verharmlost und "ideologisch entsorgt".

In der 3., aktualisierten Auflage seines Standardwerks geht er auf die Neuregelung von Hartz IV sowie auf deren Folgen ein. Schließlich zeigt Butterwegge, was getan werden muss, damit sich die Kluft zwischen Arm und Reich wieder schließt.

Die Entwicklung von relativer Armut und Ungleichheit im Land bedarf genau wie der diesbezügliche Wandel im politisch-öffentlichen Denken kritischer Analysen.

Das von Butterwegge vorgelegte Werk bietet vorrangig eine Auseinander-setzung mit dem politischen Umgang mit relativer Armut in unserer Wohlstandsgesellschaft und will aufzeigen, dass diese mehr verschleiert als bekämpft wird.