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Samstag, 6. April 2013

Ein Plädoyer für den Menschen





Das Kapital: Ein Plädoyer für den Menschen [Taschenbuch]
Reinhard Marx (Autor)

Reinhard Marx, Jahrgang 1953, war 6 Jahre lang Bischof der Diözese Trier, bevor er 2008 Erzbischof von München und Freising wurde.
Als ehemaliger Professor für Christliche Sozialethik, als langjähriger Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax („Gerechtigkeit und Frieden“) und als Vorsitzender der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz beschäftigt er sich seit vielen Jahren mit sozialen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fragen.


Ruiniert das Kapital unsere Gesellschaft? Oder gibt es im 21. Jahrhundert die Chance zu sozialem Ausgleich und Wohlstand für alle?

Der Erzbischof von München und Freising Reinhard Marx sucht nach Antworten auf diese drängenden Fragen und entwirft eine Vision sozialer Gerechtigkeit für die Welt von heute.

Seine Analyse:
Nie triumphierte das Kapital schamloser als heute, die Armen werden ärmer und die Reichen immer reicher.
Um dem einen Riegel vorzuschieben, fordert Marx vom Staat klare Regeln für die Wirtschaft. Und er appelliert an jeden Einzelnen, sich wieder mehr für die Gemeinschaft einzusetzen, denn »ein Kapitalismus ohne Menschlichkeit, Solidarität und Gerechtigkeit hat keine Moral und auch keine Zukunft«.



Marx beschreibt fundiert das Wirtschaftssystem in dem wir leben. und kritisiert aufs heftigste die Proftigier, Habgier und Rücksichtslosigkeit vieler Manager und Politiker, sowie alle Zustände, die das Wohl der Allgemeinheit aus den Augen verlieren.





Montag, 11. März 2013

Krieg der Scheinheiligkeit





Krieg der Scheinheiligkeit:
Plädoyer für einen gesunden Menschenverstand [Gebundene Ausgabe]
Thomas Druyen (Autor)

Prof. Dr. Thomas Druyen ist Soziologe und der Begründer der Vermögenskulturforschung.

Er studierte an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster die Fächer Jura, Soziologie, Publizistik und Philologie sowie Anthropologie an der Universität Colombo.
In Münster hat er den Magisterabschluß, die Promotion und die Habilitation abgelegt. Der Wissenschaftler war dort auch von 2006 bis 2010 Direktor des Forums für Vermögensforschung. Seit 2007 ist er ordentlicher Professor an der Sigmund Freud PrivatUniversität in Wien und seit 2009 Vorstand des Instituts für Vergleichende Vermögenskultur und Vermögenspsychologie.
Ebenso war er von 2005 bis 2007 an der Freien Universität Berlin am Institut für Kultur- und Medienmanagement tätig. Mit seinem 2003 erschienenem Buch Olymp des Lebens - das neue Bild des Alters und dem Buch Goldkinder, erschienen 2007, erreichte er nationalen und internationalen Bekanntheitsgrad.
Von 2000 bis 2004 war Druyen u. a. Vorstand der Schweizerischen Peter Ustinov Stiftung und er ist seit 2001 Kuratoriumspräsident der Stiftung Dialog der Generationen in Düsseldorf.
Ebenso war er von 2005 bis 2010 Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Kloster Steinfeld.

Gleichzeitig arbeitete Druyen als Berater oder in führenden Positionen vor allem im Bereich der Unternehmenskommunikation und -kultur bei Banken, Institutionen und Stiftungen.
Er ist unter anderem im Beirat der PHINEO AG, Mitglied der Görres-Gesellschaft und Stiftungsrat der Liechtenstein Academy. Wir brauchen ohne Zweifel, vor allem im deutschsprachigen Raum, ein neue Kultur der Großzügigkeit, eine Kultur des Gebens, eine Vermögenskultur, sagt Thomas Druyen
.


Die Krisendramen in der Welt übersteigen unser aller Phantasie. Nicht nur die Achterbahnfahrten an den Finanzmärkten verwandeln uns in ohnmächtige Zuschauer, auch die Politik verkauft Geheimniskrämerei als Transparenz.

Die Herrschaft geht vom Volke aus? Ein schlechter Witz.

Die Konkurrenz um die Lorbeerkränze in der Informationstechnologie und die Sicherung von Rohstoffen ist zu einer brandgefährlichen Konfliktzone jenseits demokratischer Kontrolle geworden.

Wir befinden uns nicht nur metaphorisch bereits in einem dritten Weltkrieg.

Einer Schlacht, die uns nicht nur mit realen Waffen, sondern mit Tarnkappenschwärmen der Scheinheiligkeit überzieht: mit dem bitteren Gift der Lügen und dem süßen Gift der Halbwahrheiten!
Noch verdrängen wir wie gelähmt, dass wir längst in einer galoppierenden Inflation leben, in einer rapiden Goldentwertung von Ethik und Moral.

Gegen diese Abwertung des Selbstverständlichen und den Triumphzug der Scheinheiligkeit bäumt sich Thomas Druyens Buch auf. Mit einer furiosen Polemik.
Im Widerspruch zu den gängigen ökonomischen Erklärungsritualen sieht der Autor die Wurzel des Übels im zunehmenden Verfall eines gesunden Menschenverstandes.
Vom Publikum wird beinahe jede Woche verlangt, etwas anderes für wahr zu halten gemäß dem Motto: Der Schein heiligt die Mittel.

Druyens Plädoyer will etwas Neues: die Konkrethik.