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Mittwoch, 2. März 2016

Porträt des Nationalsozialismus





Porträt des Nationalsozialismus (Trotzki-Bibliothek)
Taschenbuch – Ungekürzte Ausgabe
von Leo Trotzki  (Autor)
 - Wie konnte es zu der Barbarei des Nationalsozialismus kommen und von wem hätte sie verhindert werden können?
 - War der Aufstieg Hitlers unvermeidlich und welche Rolle spielten die Sozialdemokratie und die Kommunistische Partei?

Diese vorliegende Auswahl von Schriften Leo Trotzkis über Deutschland gibt eine Antwort auf diese Fragen. Trotzkis Untersuchungen zur Geschichte und aktuellen damaligen Lage in Deutschland, zum Wirtschaftsprogramm des Nationalsozialismus, zu seinen sozialen Wurzeln, psychologischen und politischen Mechanismen legen eine analytische Schärfe und politische Weitsicht an den Tag, die den Leser auch heute noch mit Bewunderung und Betroffenheit erfüllen.
Sie sind Meisterwerke des Marxismus, ganz in der Tradition der klassischen Analysen aus der Feder eines Karl Marx oder Friedrich Engels.

Trotzki schrieb die hier dokumentierten Briefe und Artikel nicht, um Vergangenes, Unabänderliches zu erklären, sondern um in die aktuelle politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung in Deutschland einzugreifen, um die voraussehbare und von ihm vorausgesehene Katastrophe zu verhindern.
'Und Trotzki, der prachtvolle Sachen schreibt, die ja durch die Weltpresse gehn und nicht der WB (›Weltbühne‹) gehören. Neulich ein ›Porträt des Nationalsozialismus‹, das ist wirklich eine Meisterleistung.
Da stand alles, aber auch alles drin. Unbegreiflich, wie das einer schreiben kann, der nicht in Deutschland lebt. Konklusio: Krieg oder Revolution. Ich weiß das nicht. er weiß mehr und kann mehr, der Trotzki.'
Kurt Tucholsky (25. Juli 1933)





Dienstag, 1. März 2016

Wie viele Sklaven halten Sie?






Wie viele Sklaven halten Sie?: Über Globalisierung und MoralTaschenbuch – von Evi Hartmann  (Autor)
Wenn Sie Kleidung tragen, Nahrung zu sich nehmen, ein Auto fahren oder ein Smartphone haben, arbeiten derzeit ungefähr 60 Sklaven für Sie und mich. Ob wir wollen oder nicht. Und ohne dass wir das veranlasst hätten. Wie fühlen Sie sich damit? Dies fragt BWL-Professorin Evi Hartmann und meint es nicht rhetorisch!Unsere Wirtschaft macht uns alle zu Sklavenhaltern - das führt uns jedes Drei-Euro-T-Shirt und jede Reportage über die Sweatshops in der Dritten Welt vor Augen. Dennoch machen wir weiter mit. Wir können die Globalisierung nicht abschaffen, auch können wir die Spielregeln nicht ändern. Doch wir können anders spielen, zeigt die Expertin für globale Netzwerke.



Evi Hartmanns Buch …
- … zeigt:
Menschen werden ausgepresst, Preise immer stärker gedrückt. Die Fabrikarbeiterinnen in den Sweatshops verlieren Gesundheit und Leben und wir unsere moralischen Grundsätze, intakte Umwelt und Weltklima. Wir wissen das und wir machen trotzdem alle immer weiter mit - als Unternehmer, Manager, Professoren, Lehrer, Konsumenten.

- … ist weit mehr als eine kritische Analyse.
- … ist ein Wegweiser, wie Fairplay in der Globalisierung funktioniert - aufgezeichnet von einer BWL-Professorin und vierfachen Mutter.
- … ist drastisch, originell und aus dem persönlichen und unternehmerischen Alltag gegriffen. Ihr Fazit: Fairplay ist möglich, jeden Tag neu!
- ….ist die persönlichste Globalisierungskritik, die Sie je gelesen haben.
- … ist keine Aufforderung, die Globalisierung abzuschaffen.
- … bietet eine Anleitung zum kritischen Denken und pragmatischen Handeln.





Mittwoch, 17. Februar 2016

Geld und Geldpolitik







Geld und Geldpolitik
Deutsche Bundesbank; Eurosystem. Hrsg. Deutsche Bundesbank
 
Taschenbuch – von Deutsche Bundesbank (Herausgeber)

Das Buch informiert über Bargeld und Zahlungsverkehr, das Banken und Finanzsystem, den Euro und das Eurosystem, Währung und internationale Zusammenarbeit sowie die europäische Geldpolitik.
Es erklärt grundlegende und historische Zusammenhänge und geht auf die neueren Entwicklungen im Zuge der Finanz- und Staatsschuldenkrise ein. Leicht verständlich; auch für Jugendliche und Kinder.
Nicht ganz zu unrecht wird häufig bemängelt, das wirtschaftspolitische Bildung in den Schulen häufig auf Gemeinplätze reduziert bleibt. Das Schülerbuch der Deutschen Bundesbank „Geld und Geldpolitik“ informiert ausführlich über die Themen Bargeld, Zahlungsverkehr, Banken- und Finanzsystem, Euro und Eurosystem, internationale Zusammenarbeit sowie die europäische Geldpolitik.

Mit diesem Buch wollen wir dazu beitragen, dass mehr Menschen die Grundlagen der Geldwirtschaft, die Ziele der Zinspolitik und die Funktionsweise des Europäischen Systems der Zentralbanken besser kennenlernen. Dabei wird deutlich, welche Rolle die Bundesbank in der europäischen Geldpolitik spielt, ferner auch, welche weiteren Aufgaben sie wahrnimmt – beispielsweise in der Bargeldversorgung, im Zahlungsverkehr oder in der Bankenaufsicht.

Nutzen können Sie dieses Buch auf vielfältige Weise: Es eignet sich ebenso als kleines Nachschlagewerk wie als Textbuch für den Schulunterricht oder als Handreichung für das Selbststudium. Unterrichtsmaterialien, die auf diesem Buch aufbauen, finden Sie auf unserer Internetseite: www.bundesbank.de/bildung 

Um für stabiles Geld im Euro-Währungsgebiet zu sorgen, braucht die Deutsche Bundesbank das Vertrauen und die Unterstützung der Bevölkerung. Deshalb wünschen wir uns, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger möglichst viel über die Voraussetzungen für Geldwertstabilität wissen.

Dr. Jens Weidmann
Präsident der Deutschen Bundesbank 


PS.:
Siehe weiters auch auf
http://www.franzhoermann.com/downloads/geld_und_geldpolitik_schuelerbuch.pdf

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Unterwerfung als Freiheit: Leben im Neoliberalismus




Unterwerfung als Freiheit:
Leben im Neoliberalismus (Neue Kleine Bibliothek)

Broschiert – von Patrick Schreiner  (Autor)
Patrick Schreiner, *1978, Politikwissenschaftler, hauptamtlicher Gewerkschafter und Publizist.
Seine Arbeitsschwerpunkte sind Finanz- und Wirtschaftspolitik, Verteilung und politische Theorie.

Weit über Politik und Wirtschaft hinaus hat sich der Neoliberalismus in unserem Denken und im Alltagsleben verankert. Patrick Schreiner fragt nach den Mechanismen, durch die Menschen neoliberale Ansätze und Ideen als gut, angemessen und alternativlos akzeptieren.

Dazu nimmt er das Bildungswesen, Ratgeberliteratur, Esoterik, Sport und Fitness, Stars, das Fernsehen, Soziale Netzwerke sowie Konsum und Lifestyle in den Blick. An diesen Beispielen zeigt Schreiner, wie der Neoliberalismus die Menschen vereinnahmt und welche Folgen das für die Einzelnen wie für die Gesellschaft hat.

Dabei wird deutlich: Neoliberalismus ist eine Ideologie, die Freiheit verspricht, aber Elend und Unterwerfung bedeutet.


Der Neoliberalismus ist eigentlich nur eine ökonomisch-politische Schule. Mittlerweile aber hat diese Idee es geschafft, auch noch den letzten Winkel des Daseins zu ökonomisieren und ist zu einer Ideologie verkommen.

Die soziale Frage wird individualisiert und hauptsächlich moralisiert. Wer "es" nicht schafft, erfolglos bleibt, ist vor allem eines: Selbst schuld!

Bildung wird zu Ausbildung pervertiert und Konkurrenz zu einem Lebenselexier hochgejazzt. Daher wird "Veränderung" nur noch als An- oder Überforderung, sowie Aufforderung zur Selbstoptimierung an den Menschen herangetragen, anstatt auf dem Weg zum "guten Leben" für alle auch den Anspruch zu haben, die Umstände zum Besseren ändern zu wollen.

Herr Schreiner arbeitet verschiedene Sachgebiete und Lebensbereiche ab, an denen er zeigt, wie sehr sich der Neoliberalismus bereits in unsere Köpfe eingeschlichen hat und wie es dazu kommen konnte. Margret Thatchers TINA-Prinzip ist das Fundament dieser Lehre, des Hohelieds von Wettbewerb und Konkurrenz, die die Menschen völlig zu vereinnahmen droht. Die ihm Freiheit verspricht, aber nur Unterwerfung für ihn bereithält.


Samstag, 10. Oktober 2015

Theorie und Politik der Außenwirtschaft




Internationale Wirtschaft:
Theorie und Politik der Außenwirtschaft (Pearson Studium - Economic BWL)

Gebundene Ausgabe – von Prof. Dr. Paul Krugman (Autor), Maurice Obstfeld (Autor), Marc Melitz (Autor)
DIE AUTOREN:
PAUL R. KRUGMAN, der Wirtschaftsnobelpreisträger 2008, hat am MIT promoviert und lehrte seitdem an einigen der angesehensten Universitäten der USA, darunter Yale, MIT, Stanford und zurzeit Princeton. Krugman ist Begründer der Neuen Ökonomischen Geographie. In den Vereinigten Staaten ist er besonders durch seine wöchentlichen Kolumnen in der New York Times über Fachkreise hinaus bekannt geworden.
2008 erhielt Krugman den Nobelpreis für Ökonomie (Wirtschaftsnobelpreis) !



MAURICE OBSTFELD lehrt als Professor für Wirtschaftswissenschaften an der University of California in Berkeley. Maurice Obstfeld gilt als Experte für Fragen der Außenwirtschaftstheorie, insbesondere der internationalen Kapitalströme.


MARC J. MELITZ ist Professor für Wirtschaftswissenschaften 
 an der Princeton University und ab Mitte 2009 an der Harvard University.. Daneben ist er Forschungsbeauftragter des Centre for Economic Policy Research und Mitglied des National Bureau of Economic Research seit 2000.
ÜBER DEN FACHLEKTOR:
Thomas Sauer ist Professor für Volkswirtschaftslehre am Lehrstuhl für Betriebswirtschaft an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und hat bisher alle Ausgaben des Werkes fachlich betreut.
Als Forschungsschwerpunkte nennt Sauer neben der Integration und Transformation von Wirtschaftssystemen, die Makroökonomie offener Volkswirtschaften sowie die Untersuchung von Innovation und Wachstum.

Die vorliegende 10. Auflage von „Internationale Wirtschaft – Theorie und Politik der Außenwirtschaft“ erscheint in einer Zeit, in der wir uns stärker als je zuvor des prägenden Einflusses der Weltwirtschaft auf das Schicksal, die Politik und die politischen Debatten jedes Landes bewusst sind.

Auch Jahre nach der globalen Finanzkrise von 2007/2008 wächst die Wirtschaft in den Industrieländern noch nicht schnell genug, um zur Vollbeschäftigung zurückzukehren.
Der Inhalt des vorliegenden Werks wurde gemäß dieser Entwicklungen sorgfältig aktualisiert und viele Kapitel erfuhren eine gründliche Überarbeitung.

 INHALT:
  • 1. Einführung
Teil I: Theorie des internationalen Handels
  • 2. Der Welthandel im Überblick
  • 3. Arbeitsproduktivität und komparativer Vorteil: Das Ricardo-Modell
  • 4. Spezifische Faktoren und Einkommensverteilung
  • 5. Ressourcen und Handel: Das Heckscher-Ohlin-Modell
  • 6. Das Standardmodell des Handels
  • 7. Externe Skalenerträge und die Wahl von Produktionsstandorten
  • 8. Unternehmen in der globalen Wirtschaft: Exportentscheidungen, Outsourcing und multinationale Unternehmen
Teil II: Politik des Welthandels
  • 9. Die Instrumente der Außenhandelspolitik
  • 10. Die politische Ökonomie der Handelspolitik
  • 11. Handelspolitik in Entwicklungsländern
  • 12. Streitfragen der Handelspolitik
Teil III: Wechselkurse und Makroökonomie offener Volkswirtschaften
  • 13. Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung und Zahlungsbilanz
  • 14. Wechselkurse und Devisenmarkt: Ein Vermögensmarkt-Ansatz
  • 15. Geld, Zinssätze und Wechselkurse
  • 16. Preisniveaus und Wechselkurs in langer Frist
  • 17. Produktion und Wechselkurs in kurzer Frist
  • 18. Feste Wechselkurse und Devisenmarktinterventionen
Teil IV: Internationale makroökonomische Politik
  • 19. Das internationale Währungssystem: ein historischer Überblick
  • 20. Finanzielle Globalisierung: Chancen und Krisen
  • 21. Optimale Währungsräume und die Europäische Währungsunion
  • 22. Die Entwicklungsländer: Wachstum, Krise und Reform
Teil V: Mathematische Postskripta

Mittwoch, 23. September 2015

Theorie der Sozialen Demokratie






Theorie Der Sozialen Demokratie (German Edition)
Taschenbuch von Thomas Meyer (Autor)
Die Demokratietheorie kennzeichnet ein merkwürdiges Paradox. Während die kapitalistische Marktwirtschaft zumeist als ermöglichende Bedingung liberaler Demokratie verstanden wird, gelten die radikalen Ungleichheiten, die sie erzeugt, zugleich auch als eine ihrer zentralen Gefährdungen.

Die hier vorgelegte Theorie der sozialen Demokratie klärt die Bedingungen, die erfüllt sein müssen, wenn der Anspruch rechtsstaatlicher Demokratie uneingeschränkt erfüllt sein soll. Sie begründet im Anschluss an die jüngste empirische Forschung die Anforderungen an die Einbettung der Märkte, den grundrechtsgestützten Sozialstaat, die gesellschaftliche Demokratisierung und faire Globalisierung, die dafür erfüllt sein müssen.
Die Soziale Demokratie neu gedacht! Umfassender Entwurf, der zum Kern des modernen sozialen und politischen Konflikts vorstößt!



Pressestimmen :

"'Theorie der Sozialen Demokratie' ist ein kämpferisches und optimistisches Buch, voller Vertrauen in eine universelle und tatkräftige demokratische Gesellschaft."
Berliner Debatte Initial, 06/2006


"[Thomas Meyer] repräsentiert als Politikwissenschaftler und Theoretiker der SPD [...] die grundlagenwissenschaftliche wie auch die explizit angewandte Politikforschung gleichermassen."
Neue Zürcher Zeitung, 12./13.11.2005


"Das von der DFG geförderte Forschungsprojekt der Uni Dortmund hat einen umfassenden Theorieentwurf zur Sozialen Demokratie vorgelegt, der hinsichtlich der laufenden Reformdiskussion und der Globalisierung hoch aktuell ist." www.literaturtest.de, 16.11.2005

"Thomas Meyer hat ein Buch über den Tag hinaus geschrieben. Es folgt nicht dem wohlfeilen Lamento über das 'Ende der Demokratie', sondern beschreibt die Wege zu ihrer Entfaltung. Darin liegt die besondere Stärke des Buches."
Die Zeit, 27.10.2005


"[...] in der Systematik einmalig und ein wichtiger Beitrag zur aktuellen SPD-Programmdiskussion."
DEMO, 06/2005

Dienstag, 8. September 2015

Handbuch kommunale Netzpolitik: Freiheit vor Ort






Freiheit vor Ort
Handbuch kommunale Netzpolitik
Broschiert – von Leonhard Dobusch (Herausgeber), 2 mehr

Leonhard Dobusch, Jurist und Betriebswirt, wurde für sein Buch „Windows versus Linux“ mit dem Dissertationspreis der Alcatel-Lucent-Stiftung für Telekommunkationsforschung ausgezeichnet.
Nach Aufenthalten als Postdoc am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln und als Gastwissenschaftler an der Stanford Law School forscht er derzeit am Institut für Management der Freien Universität Berlin.

Christian Forsterleitner ist studierter Betriebswirt, Mitglied des Gemeinderates der Stadt Linz und bei einem Transportdienstleistungsunternehmen beschäftigt. Für sein gemeinsam mit Leonhard Dobusch herausgegebenes Buch "Freie Netze. Freies Wissen." erhielt er 2010 den Wolfgang-Heilmann-Preis für humane Nutzung der Informationstechnologie der Integrata Stiftung.

Manuela Hiesmair hat Sozialwirtschaft studiert und arbeitet am Institut für Gesellschafts- und Sozialpolitik der Johannes Kepler Universität Linz. Sie hat sich u.a. im Zuge ihrer Diplomarbeit mit dem Problem digitaler Ungleichheit und Möglichkeiten zu dessen Überwindung beschäftigt.

Freiheit beginnt vor Ort. Dies gilt gerade auch für Freiheit in der digitalen Gesellschaft.

In acht Kapiteln widmen sich fünfzehn AutorInnen kommunaler Netzpolitik in all ihren Facetten: von Freien Funknetzen, Creative Commons, offenen Lehrunterlagen, Open Source Software, Blogs und Wikis bis zu Open Government, Open Data und dem Web als Kompetenz- und Forschungsfeld.
Im Anschluss an die Beiträge kommen in Interviews Menschen zu Wort, die global oder lokal in den genannten Bereichen tätig sind, u.a. der Gründer der Free Software Foundation, Richard Stallman, Creative-Commons-Initiator Lawrence Lessig oder Wendy Hall, Mitinitiatorin der neuen Studien- und Forschungsrichtung Webwissenschaften. Konkrete Projektvorschläge schließen die Kapitel ab.
Sie richten sich an lokale EntscheidungsträgerInnen und netzpolitisch Interessierte, die die Potentiale digitaler Technologien für Wirtschaft, Bildung, Kunst und Kultur ausschöpfen möchten.
Vor Ort.

Alle in diesem Buch enthaltenen Programme, Darstellungen und Informationen wurden nach bestem Wissen erstellt. Dennoch sind Fehler nicht ganz auszuschließen.
Aus diesem Grunde sind die in dem 
vorliegenden Buch enthaltenen Informationen mit keiner Verpflichtung oder Garantie irgendeiner Art
verbunden. Autor(en), Herausgeber, Übersetzer und Verlag übernehmen infolgedessen keine Verantwortung und werden keine daraus folgende Haftung übernehmen, die auf irgendeine Art aus der Benutzung dieser Informationen – oder Teilen davon – entsteht, auch nicht für die Verletzung von Patentrechten,
die daraus resultieren können. Ebenso wenig übernehmen Autor(en) und Verlag die Gewähr dafür, dass die beschriebenen Verfahren usw. frei von Schutzrechten Dritter sind.
Die in diesem Werk wiedergegebenen Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. werden ohne Gewährleistung der freien Verwendbarkeit benutzt und können auch ohne besondere Kennzeichnung eingetragene Marken oder Warenzeichen sein und als solche den gesetzlichen Bestimmungen unterliegen.


Dienstag, 4. August 2015

Wirtschaftspolitik und Sozialismus







Wirtschaftspolitik und Sozialismus:
Vom politökonomischen Minimalkonsens zur Überwindung des Kapitalismus

Gebundene Ausgabe – von Stephan Krüger (Autor)


Stephan Krüger arbeitet seit Anfang der 1990er Jahre als Unternehmensberater für Belegschaften und ihre Repräsentanten (Betriebsräte, Arbeitnehmervertreter_innen in Aufsichtsräten und Gewerkschaften). 


Bei VSA: erschien von ihm 2010:
Band 1 – Allgemeine Theorie der Kapitalakkumulation; 2012:
Band 2 – Politische Ökonomie des Geldes; ebenfalls 2012:
Band 4 – Keynes und Marx. 2015 erschien das statistische Taschenbuch:Entwicklung des deutschen Kapitalismus 1950-2013.



Oft steht in linken, alternativen Konzepten die Auseinandersetzung mit dem »Hier und Jetzt« sowie mit längerfristigen, über den Kapitalismus hinausreichenden gesellschaftsverändernden Vorstellungen zusammenhanglos nebeneinander.

Diesem Mangel versucht der Autor durch eine Integration aktueller wirtschaftspolitischer Gegenmaßnahmen in eine moderne und nachhaltige Sozialismus-Konzeption abzuhelfen. Ein Sozialismus im 21. Jahrhundert für die Bevölkerung der EU wird auf einer sozialistischen Marktwirtschaft im Rahmen eines europäischen Gesamt­reproduktionsprozesses aufbauen und auf drei Säulen stehen:
 - einem Mix an Eigentumsverhältnissen mit vorrangig genossenschaftlicher Corporate Governance sowie wirtschaftsdemokratischer Steuerung einer marktwirtschaftlichen Ressourcen­allokation;
 - neuen Institutionen wie unternehmerisch agierende Management-Agenturen für Innovation, Sanierung und Konversion, die den zivilgesellschaftlichen Gegenentwurf zum überkommenen staatsfixierten Sozialismus-Modell markieren.
 - Entflechtung der Institutionen des Finanzsektors und eine Transformation der Börsen machen Ernst mit einer »dienenden Rolle« von Geld und Kredit gegenüber produktiver Wertschöpfung.

Abschließend wird die Vision einer kommunistischen Gesellschaft mit Verteilungsformen entsprechend der Maxime »jeder nach seinen Bedürfnissen« als langfristige Perspektive für die tendenzielle und partielle Ablösung der Marktwirtschaft thematisiert.


Freitag, 24. Juli 2015

Thomas Piketty und die Verteilungsfrage






Thomas Piketty und die Verteilungsfrage:
Analysen, Bewertungen und wirtschaftspolitische Implikationen für Deutschland

Taschenbuch – von Gustav A. Horn (Herausgeber), 
Kai D. Schmid (Herausgeber)
Thomas Piketty hat mit seinem Werk „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ großes Aufsehen erregt und mannigfaltige Diskussionen in einer breiteren Öffentlichkeit entfacht. Dieser Sammelband diskutiert ausgewählte theoretische und empirische Aspekte des Werkes mit einem speziellen Fokus auf Deutschland.
Dadurch sollen einerseits die Verständlichkeit von Pikettys Analysen erhöht und der Zugang zu spezifischen Teilaspekten erleichtert werden. Zugleich soll zur kritischen Auseinandersetzung mit Pikettys Ergebnissen und den daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen aber auch mit seiner Rezeption in Deutschland angeregt werden.

Autoren.

Stefan Bach,
 geboren 1964, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Staat am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung DIW Berlin und Privatdozent an der Universität Potsdam, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät.

Julian Bank
, geboren 1986, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Sozialökonomie an der Universität Duisburg-Essen und Herausgeber des Blogs Verteilungsfrage.org.

Charlotte Bartels
, geboren 1984, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für öffentliche Finanzen an der Freien Universität Berlin und koordiniert das Promotionskolleg „Steuer- und Sozialpolitik bei wachsender Ungleichheit“.

Timm Bönke
, geboren 1979, ist Juniorprofessor für öffentliche Finanzen an der Freien Universität Berlin.

Peter Bofinger
, geboren 1954, ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Würzburg und Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

Hagen Krämer,
 geboren 1963, ist Professor für Economics an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft.

Miriam Rehm,
 geboren 1982, ist Referentin für Verteilung und Makroökonomie in der Abteilung Wirtschaftswissenschaft und Statistik der Arbeiterkammer Wien.

Philipp Scheuermeyer,
 geboren 1987, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Geldpolitik und internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Universität Würzburg.

Kai Daniel Schmid
, geboren 1980, ist Wissenschaftler am Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung und leitet das Referat „Makroökonomie und Einkommensentwicklung“.

Johannes Schmidt
, geboren 1967, ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft.

Matthias Schnetzer
, geboren 1983, ist Referent für Verteilungsfragen in der Abteilung Wirtschaftswissenschaft und Statistik der Arbeiterkammer Wien sowie Lektor für Wirtschaftspolitik
an der Wirtschaftsuniversität Wien.

Dorothee Spannagel, geboren 1980, ist Referatsleiterin für Verteilungsanalyse und Verteilungspolitik im Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung.

Ulrike Stein, geboren 1973, ist Leiterin des Referats „Wirtschaftspolitische Beratung, Modellsimulation“ im Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung.

Till van Treeck, geboren 1980, ist Professor für Sozialökonomie an der Universität Duisburg-Essen.


Montag, 20. Juli 2015

Yanis Varoufakis : Time for Change





Time for Change: Wie ich meiner Tochter die Wirtschaft erkläre 
Gebundene Ausgabe – von Yanis Varoufakis  (Autor), Birgit Hildebrand (Übersetzer)

Yanis Varoufakis, Jahrgang 1961, ist ein griechisch-australischer Wirtschaftswissenschaftler und Autor zahlreicher Buch- und Zeitschriftenpublikationen. Er war Professor für ökonomische Theorie an der Universität von Athen und an der Lyndon B. Johnson School of Public Affairs der Universität in Austin, Texas. Von Januar bis Juli 2015 war er Finanzminister der Regierung unter Alexis Tsipras.
Blog: yanisvaroufakis.eu und bei Twitter: @yanisvaroufakis

Erfrischender Querdenker – oder Totengräber des Euro? Yanis Varoufakis, ehemaliger Finanzminister von Griechenland, vertritt Thesen, die so kontrovers diskutiert werden wie sein Outfit. In lässigen Auftritten erklärt er die Welt, redet Klartext, wo andere nur Worthülsen produzieren. Viele Menschen berührt er sympathisch, andere sehen in ihm den Leibhaftigen. Wer ist er wirklich, was treibt ihn um? Varoufakis ist ein Meister darin, ökonomische Fragen mit der Geschichte der Kolonialisierung, mit den Matrix-Filmen und aktuellen Bezügen zu verbinden. Sein Buch will Interesse an der Wirtschaft wecken und bezieht leidenschaftlich Position für den Menschen und gegen eine Ökonomie der Unterdrückung.



Dienstag, 7. Juli 2015

Warum die Politik vor der Wirtschaft kapituliert





Gescheitert: Warum die Politik vor der Wirtschaft kapituliertGebundene Ausgabe – von Heiner Flassbeck  (Autor)

Heiner Flassbeck (* 12. Dezember 1950 in Birkenfeldist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler. Er war von 1998 bis 1999 beamteter Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen und von Januar 2003 bis Ende 2012 Chef-Volkswirt (Chief of Macroeconomics and Development) bei der UNO-Organisation für Welthandel und Entwicklung (UNCTAD) in Genf, wo er aus Altersgründen ausschied.

Die Antworten aller Parteien in Deutschland auf die drängenden wirtschaftspolitischen Fragen sind kläglich. Die Politiker bieten außerdem in den zentralen Fragen der Wirtschaft und deren Steuerung keine alternativen Lösungen. Stattdessen haben die politisch Handelnden die reine Unternehmerlogik zur Staatsdoktrin erklärt. Das hat zur Folge, dass Politik und Gesellschaft nur noch von Einzelinteressen dominiert werden. Dieses Versagen der gesamten Politik vor der Wirtschaft könnte unsere Demokratie gefährden. Heiner Flassbeck, renommierter Ökonom bei den Vereinten Nationen in Genf (UNCTAD), Exstaatssekretär im Bundesfinanzministerium, zeigt, wie sich die Politik vom reinen Unternehmerdenken emanzipieren muss. Und er führt vor, dass die Parteien mit volkswirtschaftlichen Konzepten konkurrieren müssen, um unsere Gesellschaft zukunftsfähig zu machen.

Neue Konzepte braucht das Land

Nie war es so deutlich wie in der internationalen Finanzkrise: Die Politik versagt vor der Wirtschaft. Dies hat System in Deutschland. Statt überzeugende Konzepte anzubieten, biedern sich alle Parteien ausschließlich der Logik von Unternehmen an. Die Politiker verhaspeln sich in Details, statt konkurrierende Lösungsansätze für die großen Probleme zu entwickeln. Heiner Flassbeck zeigt, wie und warum die Politik vor der Wirtschaft längst kapituliert hat, und fordert eine radikale Umkehr.


Flassbeck: 
Mitte März 2009 erschien das Buch "Gescheitert" , in dem ich anhand der wichtigsten wirtschaftspolitischen Ereignisse der letzten 30 Jahre zeigte, warum und wie die Wirtschaftspolitik in Deutschland so kläglich versagte.
"Gescheitert", so der Titel des Buches, das wieder im Westend Verlag erschien, ist nicht nur die deutsche Vereinigung, gescheitert sind auch der europäische Integrationsprozess und die Globalisierung der Finanzmärkte. Gescheitert ist die Reform des Arbeitsmarktes und der Rentenversicherung. In der grössten wirtschaftlichen Krise seit der Grossen Depression zu Anfang des letzen Jahrhunderts, ist es Zeit zu fragen, warum die deutsche Wirtschaftspolitik - mehr noch als andere - nicht in der Lage war, mit den wirtschaftlichen Herausforderungen angemessen umzugehen.