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Donnerstag, 16. Mai 2013

Europas Sozialdemokratie auf dem Prüfstand





Genossen in der Krise: Europas Sozialdemokratie auf dem Prüfstand [Taschenbuch] Felix Butzlaff (Autor), Matthias Micus (Autor), Franz Walter (Autor)

Die Herausgeber arbeiten am Göttinger Institut für Demokratieforschung:
- Felix Butzlaff ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter;
- Dr. Matthias Micus Akademischer Rat und Prof.
- Dr. Franz Walter Direktor des Instituts und einer der profiliertesten deutschen Parteienforscher und ausgewiesener SPD-Experte.



Die sozialdemokratische Parteienfamilie in Europa befindet sich in kritischer Verfassung und sucht nach Erfolgslösungen für die Zukunft. »Dem Morgenrot entgegen« oder: »Siechtum für immer«?

Zwei konträre Befunde zum Zustand der europäischen Sozialdemokratie. Auf die hieraus folgende Unsicherheit antworten zunächst in regelmäßiger Artikelfolge für ZEITonline und nun im hier vorgestellten Sammelband Parteienforscher unabhängig und mit empirisch gesicherten Analysen.

Sie nehmen dabei erstmals die gesamteuropäische Situation in den Blick. Noch unscharf, aber erkennbar zeichnen sich Perspektiven ab: die europäische Sozialdemokratie bei dem energischen, vielstimmigen Versuch, ihre politische Zukunft geschlossener, schlagkräftiger und programmatisch überzeugender in den Griff zu nehmen.





Freitag, 5. April 2013

Krisen - Crashs - Depressionen





Krisen - Crashs - Depressionen 
Hg. Franz Walter

INDES, Zeitschrift für Politik und Gesellschaft,
hg. von Franz Walter,

thematisiert im aktuellen Heft die "Krise".
Neben ökonomischen Analysen finden sich biographische Studien von "Krisenpolitikern", Vor-Ort-Inspektionen von Krisenstaaten und mehr.



Weiterlesen im Blog

Matthias Micus/Katharina Rahlf:

Markus R. Pawelzik im Interview:
»Nur wer brennt, kann schließlich auch ausbrennen?«
http://www.demokratie-goettingen.de/blog/burnout-selbstdiagnose



Quelle:
indes-online.de

Freitag, 15. März 2013

Mythen, Ikonen, Märtyrer




Mythen, Ikonen, Märtyrer [Gebundene Ausgabe]
Felix Butzlaff (Herausgeber), Franz Walter (Herausgeber)

Franz Walter (Prof. Dr.) ist Direktor des Instituts für Demokratieforschung an der Universität Göttingen. Er publiziert vor allem zur Geschichte und Entwicklung der deutschen Parteien, u.a. regelmäßig auf SPIEGEL ONLINE.



Die Arbeiterbewegung ist reich an Mythen und Erzählungen. Anderthalb Jahrhunderte sozialdemokratische Geschichte haben eine lange Reihe von Selbstvergewisserungen und Interpretationen der eigenen Vergangenheit geschaffen, die im Kampf gegen Unterdrückung und für die Emanzipation der Arbeiterschaft unverzichtbar waren.
Diese Mythen schufen die innere Kraft der Bewegung, zu ihrem Beginn lange Jahre der Gewalt und Verfolgung auszuhalten.  

23 Autorinnen und Autoren erzählen aufregende Geschichten von großen Konflikten, schlimmen Gefahren, üblen Verfolgungen, mutigen Frauen und Männern, tragischen Märtyrern, verwegenen Abenteurern, aber auch von verächtlichen Konvertiten.
Sie fangen Veränderungen im geschichtlichen Wandel ein.

Den zeitlichen Bogen spannen sie von der Gründungsgeschichte bis in die jüngste Regierungsperiode – kurz: von Ferdinand Lassalle bis zum rot-grünen Generationenprojekt des Gerhard Schröder, von der Entstehung und Bedeutung des 1. Mai bis hin zur KAMPA, die zum rot-grünen Wahlsieg 1998 führte.




Ansprechpartner:
Felix Butzlaff
Tel: 0551-39-1701-17
felix.butzlaff@demokratie-goettingen.de





Samstag, 9. Februar 2013

Vorwärts oder abwärts?






Vorwärts oder abwärts?

Zur Transformation der Sozialdemokratie (edition suhrkamp) [Taschenbuch]


Franz Walter  


Franz Walter, geboren 1956, lehrt Politikwissenschaft an der Universität Göttingen und ist Direktor des Göttinger Instituts für Demokratieforschung.

Bestechender - auch als seine Beschwörung des Keynesianismus als Mittel gegen die Krisen des Finanzmarktkapitalismus - ist Walters Analyse des Auseinanderreißens des Sozialdemokratischen Milieus.




Jospin, Blair, Schröder: 1998 sah es so aus, als stünde die europäische Sozialdemokratie vor einem goldenen Zeitalter. 
Jahre später hat die SPD 10.192.426 Millionen Stimmen verloren und sechs Parteivorsitzende verschlissen, die niederländische Partij van de Arbeid fuhr 2002 das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte ein, die schwedischen Sozialdemokraten 2006, die österreichischen 2008. 

Der »Dritte Weg« erwies sich als Weg ins Abseits, längst ist vom Ende einer Volkspartei die Rede. 
Es sieht so aus, als hätten die Sozialdemokraten keine überzeugende Antwort auf den radikalen Wandel der Arbeitswelt, auf Individualisierung und Globalisierung. 

Franz Walter, einer der profiliertesten deutschen Parteienforscher und ausgewiesener SPD-Experte, untersucht die Ursachen für den Niedergang der SPD, der, so Walter, schon 1973 begann. Er wirft einen Blick über die Grenzen Deutschlands und fragt, was Freiheit, Gleichheit und Solidarität in unserer Zeit bedeuten.