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Sonntag, 31. März 2013

Internet - Segen oder Fluch





Internet - Segen oder Fluch: Buch inklusive E-Book [Gebundene Ausgabe]
Kathrin Passig (Autor), Sascha Lobo (Autor)
Kathrin Passig, geboren 1970, ist Redakteurin des Weblogs "Riesenmaschine" und war lange Jahre Geschäftsführerin der Zentralen Intelligenz Agentur. 2006 gewann sie in Klagenfurt den Bachmann-Preis. Zahlreiche Veröffentlichungen, u. a. "Lexikon des Unwissens" (mit Aleks Scholz).

Sascha Lobo, geboren 1975, ist Strategieberater, hält regelmäßig Fach- und Publikumsvorträge und veröffentlicht auf "Spiegel Online" wöchentlich seine Kolumne "Mensch-Maschine" über die digitale Welt. 2006 erschien "Wir nennen es Arbeit" (mit Holm Friebe), 2008 "Dinge geregelt kriegen" (mit Kathrin Passig).




Der Siegeszug des Internets ist unaufhaltsam. Doch auch die Debatte zwischen Netzoptimisten und Kritikern verschärft sich.

Ob Google Street View, der digitale Mob oder die heiklen Datenmassen auf Facebook und Wikileaks – das Internet verändert unseren Alltag und sorgt für gesellschaftspolitische Diskussionen mit teils kulturkampfartigen Zügen:
- Macht uns das Smartphone freier oder abhängiger?
- Sind soziale Medien gut oder schlecht für das Sozialleben?
- Beeinflusst das Netz unsere Wahrnehmung, unser Denken?
- Hilft es den Kreativen, oder zerstört es geistiges Eigentum?
- Unterstützt es die Demokratisierung der Welt, oder erlaubt es Diktaturen die totale Überwachung?

Kathrin Passig und Sascha Lobo, der "dem digitalen Zeitalter in Deutschland ein Gesicht gegeben hat" (Süddeutsche Zeitung), kennen die Streitfälle und Positionen zum Netz.
Nun, nach der ersten großen Welle der digitalen Revolution, ziehen sie Bilanz: Sie erörtern klug, unterhaltsam und mit enormer Sachkenntnis alle wichtigen Probleme, geben Antworten und wagen den Ausblick, wohin sich unsere vernetzte Welt entwickeln wird.

Ein wichtiger, klärender Beitrag zur Debatte, eine glänzende Analyse unserer Gegenwart und ein Blick in die Zukunft.





Donnerstag, 14. Juni 2012

Wahrheit und Politik




Wahrheit und Politik [Broschiert]
Hannah Arendt , Patrizia Nanz


In der Vorstellung des normalen Bürgers sind Wahrheit und Politik unvereinbar, Lügen scheint vielmehr zum Handwerk des Politikers zu gehören. Haben wir vielleicht eine grundsätzliche Abneigung gegenüber Tatsachen, die nicht unser Gefallen finden? 



Die Verbreitung von Tatsachen wird in Diktaturen skrupellos unterdrückt; demokratische Systeme gehen subtiler vor und marginalisieren sie als Meinungsäußerungen. 



- Aber welche Auswirkungen hat es, wenn zwischen Tatsachen und Meinungen nicht mehr unterschieden wird?
- Wo bleiben Wahrheit und Wirklichkeit im politischen Alltag, wenn letztlich alles in Frage gestellt und alles behauptet werden kann?
- Welche Auswirkungen hat es, wenn offizielle Regierungspolitik auf Lügen basiert? 



Hannah Arendt und Patrizia Nanz gehen diesen Fragen aus philosophischer und politikwissenschaftlicher Sicht nach. Ihre Ausführungen lassen den Leser sein Verhältnis zu Wahrheit und Lüge, aber auch zur Politik überdenken und neu gewichten.


Hannah Arendt, am 14. Oktober 1906 in Hannover geboren und am 4. Dezember 1975 in New York gestorben, studierte Philosophie, Theologie und Griechisch unter anderem bei Heidegger, Bultmann und Jaspers, bei dem sie 1928 promovierte.
1933 Emigration nach Paris, ab 1941 in New York. 1946 bis 1948 Lektorin, danach als freie Schriftstellerin tätig. 1963 Professorin für Politische Theorie in Chicago, ab 1967 an der New School for Social Research in New York.