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Sonntag, 8. November 2015

Der größte Raubzug der Geschichte






Der größte Raubzug der Geschichte:
Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden. Überarbeitete und aktualisierte Taschenbuchausgabe (Lübbe Sachbuch)
 
Taschenbuch - von Marc Friedrich  (Autor), Matthias Weik  (Autor)
Matthias Weik und Marc Friedrich sind Ökonomen, Querdenker, gefragte Redner und Interviewpartner bei Print, Funk und Fernsehen sowie zweifache Bestsellerautoren. Sie halten gemeinsam seit mehreren Jahren Seminare und Fachvorträge bei Unternehmen, Verbänden, Stiftungen, auf Kongressen, Fachmessen, sowie an Universitäten und Hochschulen.
Matthias Weik und Marc Friedrich haben zusammen das Buch "Der größte Raubzug der Geschichte: Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden" geschrieben, das im Mai 2012 im kleinen Wissenschaftsverlag Tectum erschienen ist.

Das Buch war fast 2 Jahre auf allen wichtigen Bestsellerlisten vertreten (Spiegel, Manager Magazin...). Im Manager Magazin war es sechsmal auf Rang 1 und auf der Spiegel Sachbuchbestsellerliste (Paperback) elfmal auf Rang 2.
In Ihrem Buch haben Marc Friedrich und Matthias Weik vorhergesagt: dass die "dot.com 2.0" Aktien (Zynga, Groupon etc.) massiv korrigieren werden sowie das die nächste Bankenrettung unter Einbeziehung der Sparer (bail in) über die Bühne gehen wird. Sie haben somit die Entwicklungen z.B. in Zypern und der EU in Ihrem Buch folgerichtig vorhergesagt.



Das Buch greift ein wichtiges Thema auf – es beschreibt Aspekte der Finanzkrise und der Fehlentwicklungen im Bankenwesen der letzten 5-10 Jahre. Das leistet es kurzweilig und verständlich, ohne Angst vor offenen Worten und klaren Ansagen.
Vor unseren Augen findet der größte Raubzug der Geschichte statt, und wir alle sind seine Opfer. Die Reichen in unserer Gesellschaft werden immer reicher, während alle anderen immer ärmer werden. Die Übeltäter - Banken und Versicherungen - werden geschützt, gedeckt und von den Politikern und Notenbankchefs weltweit unterstützt.

Dieses Buch zeigt, wie die Finanzindustrie funktioniert und wie sie Risiken und Schulden auf uns Bürger abwälzt. Sorgen Sie dafür, dass Sie nicht zu den Verlierern gehören!
Allein schon dem Weg der Finanzwirtschaft nachzufolgen, zu sehen, wie sehr hier „Partys auf Kredit“ in bester Laune gefiert werden und, vor allem, wie sehr die politische Rahmensetzung alle Signale auf „freie Fahrt“ ohne Rücksicht auf Verluste der Bürger gesetzt hat, ist kaum zu glauben.


Mittwoch, 9. September 2015

August Bebel - Aus meinem Leben






Aus meinem Leben
Gebundene Ausgabe – von August Bebel  (Autor)

Ferdinand August Bebel (* 22. Februar 1840 in Deutz bei Köln; † 13. August 1913 in Passugg, Schweiz) war ein sozialistischerdeutscher Politiker und Publizist.
Er war einer der Begründer der deutschen Sozialdemokratie und gilt bis in die Gegenwart als eine ihrer herausragenden historischen Persönlichkeiten. Er wirkte als einer der bedeutendsten Parlamentarier in der Zeit des Deutschen Kaiserreichs und trat auch als einflussreicher Autor hervor. Seine Popularität spiegelte sich in den volkstümlichen Bezeichnungen „Kaiser Bebel“, „Gegenkaiser“ oder „Arbeiterkaiser“ wider


Die berühmte Autobiographie 'Aus meinem Leben' von August Bebel (1840–1913) erschien zwischen 1910 und 1914 in drei Bänden. Die vorliegende, gebundene Ausgabe versammelt alle drei Bände in ungekürzter Fassung.
Das von Kautsky verfasste Vorwort zum dritten Band und sein Nachwort sind als Beilagen zugefügt. 'Eine ganz neue Welt tat sich vor mir auf. Wie herrlich klar kam mir das ganze menschliche Leben vor. Hier die Ausbeuter, dort die Ausgebeuteten.' Dies schrieb der frühere Arbeiterjugendbündler Paul Müller, als er sich nach dem Ersten Weltkrieg auf die Suche nach sozialistischen Quellen gemacht und Bebels 'Leben' in einem verschlungen hatte. – Das ist kein Einzelfall.
Bebels 'Leben' hat eine ganze Generation der Arbeiterbewegung geprägt. August Bebel (1840–1913) hatte bereits 1870 sein berühmtestes Werk: 'Die Frau und der Sozialismus' veröffentlicht.
Seine Autobiographie 'Aus meinem Leben', mit deren Niederschrift er sechs Jahre vor seinem Tode begonnen hatte, erschien zwischen 1910 und 1914 in drei Bänden. Der erste Band, der seine Herkunft, seine Jugend sowie die Anfänge seiner politischen Laufbahn beinhaltet, erschien 1910. Innerhalb weniger Monate waren 70.000 Exemplare davon verkauft.
Nur ein Jahr später, 1911, folgte der zweite Band, der die Zeit zwischen 1866 und der Beratung des Sozialistengesetzes im Reichstag behandelte. Der dritte und letzte Band, der die Ereignisse bis zur Aufhebung des Gesetzes im Jahre 1890 zum Inhalt haben sollte, den Bebel jedoch bis zu seinem Tod nicht über das Jahr 1883 hinaus schreiben konnte, wurde erst 1914, also im Jahr nach seinem Tod, veröffentlicht.
Wer etwas über das Leben von August Bebel im spzeiellen und unter Bismarck im Allgemeinen wissen will, der ist mit diesem Buch sehr gut bedient. August Bebel beschreibt zum Teil Unterhaltsam und immer sehr detailiert wie es sich damals lebte und wie es zur Grüdung der Sozialdemokratischen Bewegung kam. Dieses Buch kann ich nur jedem Geschichtsinteressierten empfehlen.

Montag, 31. August 2015

Geschichte der österreichischen Gewerkschaftsbewegung





Die Geschichte der österreichischen Gewerkschaftsbewegung von den Anfängen bis 1945
Willy Krula

INHALT
Vorgeschichte der modernen Gewerkschaftsbewegung 4
Beginn im Mittelalter: Die Zünfte 4
Im Frühkapitalismus: Entstehung der Bruderschaften 5
Auf dem Weg in den Hochkapitalismus 6
Industrialisierung und Hochkapitalismus 8
Im Neoabsolutismus: Neuerwachen des Klassenbewusstseins 13
Die Gewerkschaftsbewegung in der österreichischungarischen Monarchie (1867–1918) 17 Der Kampf um einheitliche Organisation und um politische Rechte (1867–1888) 17
Die großen Organisationen der österreichischen Arbeiterbewegung entstehen (1888/89–1893) 24
Die Entwicklung der Richtungsgewerkschaften (1894–1907) 27
Vorkriegszeit und Erster Weltkrieg (1908–1918) 31
Die Gewerkschaften in der Ersten Republik (1918–1934) 37
Wiederaufbau und rechtliche Gestaltung der Republik (1918–1920) 37
Arbeiterbewegung in der Opposition 41
Gewerkschaften in Illegalität und unter Verfolgung (1934–1945) 48
Verbot, Illegalität und Widerstand (1934–1938) 48
Die Herrschaft des NS-Regimes und der antifaschistische Widerstand (1938–1945) 50 Beantwortung der Fragen 53
Fernlehrgang 55


Didaktische Gestaltung und inhaltliche Koordination: Michael Vlastos/Martin Bolkovac


Wie soll mit diesem Skriptum gearbeitet werden?

Zeichenerklärung Frage zum Lernstoff im vorigen Abschnitt (vergleichen Sie Ihre eigene Antwort mit der am Ende des Skriptums angegebenen).

Anmerkungen: Die linke und rechte Spalte jeder Seite dient zur Eintragung persönlicher Anmerkungen zum Lernstoff. Diese eigenen Notizen sollen, gemeinsam mit den bereits vorgegebenen, dem Verständnis und der Wiederholung dienen.
Schreibweise: Wenn im folgenden Text die Begriffe „Arbeitnehmer“ und „Arbeitgeber“ verwendet werden, so ist bei Entsprechung auch die weibliche Form inkludiert. Auf eine durchgehende geschlechtsneutrale Schreibweise wird zu Gunsten der Lesbarkeit des Textes verzichtet.

Arbeitsanleitung
 – Lesen Sie zunächst den Text eines Abschnitts aufmerksam durch.
 – Wiederholen Sie den Inhalt des jeweiligen Abschnittes mit Hilfe der gedruckten und der eigenen Randbemerkungen.
 – Beantworten Sie die am Ende des Abschnitts gestellten Fragen (möglichst ohne nachzusehen).
 – Die Antworten auf die jeweiligen Fragen finden Sie am Ende des Skriptums.
 – Ist Ihnen die Beantwortung der Fragen noch nicht möglich, ohne im Text nachzusehen, arbeiten Sie den Abschnitt nochmals durch.
 – Gehen Sie erst dann zum Studium des nächsten Abschnitts über.
 – Überprüfen Sie am Ende des Skriptums, ob Sie die hier angeführten Lernziele erreicht haben.

Lernziele
Nachdem Sie dieses Skriptum durchgearbeitet haben, sollen Sie
 – wissen, welche Zusammenhänge zwischen der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung und der Entwicklung der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung bestehen;
 – die bedeutendsten Höhe- und Tiefpunkte in der Geschichte der österreichischen Arbeiterbewegung kennen;
 – die Bedeutung der Gewerkschaftsbewegung für die staatliche Entwicklung Österreichs kennen;
 – über die Auswirkung der geschichtlichen Entwicklung auf die Gegenwart Bescheid wissen;
 – gelernt haben, dass die Interessen der Arbeiter und Angestellten ohne die Bereitschaft, für sie aktiv einzutreten, nicht gewahrt werden können;
 – schließlich die Mission der Arbeiterbewegung hinsichtlich der Verbreitung der Solidarität erfassen.
Viel Erfolg beim Lernen!

Montag, 20. Juli 2015

Yanis Varoufakis : Time for Change





Time for Change: Wie ich meiner Tochter die Wirtschaft erkläre 
Gebundene Ausgabe – von Yanis Varoufakis  (Autor), Birgit Hildebrand (Übersetzer)

Yanis Varoufakis, Jahrgang 1961, ist ein griechisch-australischer Wirtschaftswissenschaftler und Autor zahlreicher Buch- und Zeitschriftenpublikationen. Er war Professor für ökonomische Theorie an der Universität von Athen und an der Lyndon B. Johnson School of Public Affairs der Universität in Austin, Texas. Von Januar bis Juli 2015 war er Finanzminister der Regierung unter Alexis Tsipras.
Blog: yanisvaroufakis.eu und bei Twitter: @yanisvaroufakis

Erfrischender Querdenker – oder Totengräber des Euro? Yanis Varoufakis, ehemaliger Finanzminister von Griechenland, vertritt Thesen, die so kontrovers diskutiert werden wie sein Outfit. In lässigen Auftritten erklärt er die Welt, redet Klartext, wo andere nur Worthülsen produzieren. Viele Menschen berührt er sympathisch, andere sehen in ihm den Leibhaftigen. Wer ist er wirklich, was treibt ihn um? Varoufakis ist ein Meister darin, ökonomische Fragen mit der Geschichte der Kolonialisierung, mit den Matrix-Filmen und aktuellen Bezügen zu verbinden. Sein Buch will Interesse an der Wirtschaft wecken und bezieht leidenschaftlich Position für den Menschen und gegen eine Ökonomie der Unterdrückung.



Dienstag, 14. April 2015

Polanyi neu entdecken






Polanyi neu entdecken:
Das hellblaue Bändchen zu einem möglichen Dialog von Nancy Fraser und Karl Polanyi
Broschiert – Februar 2015 von Michael Brie (Autor), Karl Polanyi (Mitarbeiter), Kari Polanyi-Levitt (Mitarbeiter)
Michael Brie ist Mitarbeiter am Institut für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung auf dem Feld von Theorie und Geschichte sozialistischer Transformation. Das hellblaue Bändchen ist zugleich der erste Text in der Reihe »Beiträge zur kritischen Transformations­forschung« des Instituts für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Karl Polanyi hatte in seinem Hauptwerk »Die Große Transformation« den Kapitalismus als Zivilisation untersucht, in der die Gesellschaft den Zwangstendenzen sich selbst regulierender Märkte unterworfen wird. Die Ausweitung der Märkte auf die Grundgüter der Gesellschaft (Arbeit, Natur und Geld) sei mit dem Erstem Weltkrieg, der Großen Depression sowie dem aufkommenden Faschismus an Grenzen gestoßen, hat Freiheit, Demokratie, Natur und Kultur bedroht.
Polanyi suchte deshalb eine Lösung außerhalb von Kapitalismus und Marktgesellschaft. Nancy Frasers zentrales Interesse an Polanyi liegt in der Verknüpfung von Polanyis Gesellschaftsanalyse mit der Begründung eines neuen Bündnisses von Kräften der Emanzipation und des Schutzes von Natur und Gesellschaft. Michael Bries Einführung verbindet die Ansätze von Polanyi und Fraser mit dem Ziel, eine Koalition der Transformation im Kapitalismus und über ihn hinaus, von radikaler linker Reformpolitik und der Bewegung zur Erneuerung der Commons einer solidarischen Gesellschaft zu begründen.
Der Band enthält daneben zwei Originalbeiträge von Karl Polanyi, einen biografisch-politischen Text seiner Tochter Kari Polanyi-Levitt und Nancy Frasers Aufsatz über »die politische Grammatik der Krise« nach Karl Polanyi.

Inhalt
Vorwort ........................................................................................ 7
Für ein Bündnis des liberalen Sozialismus
und libertären Commonismus ................................................... 13
Nancy Fraser und Karl Polanyi – ein möglicher Dialog
Der Beginn des Dialogs: Nancy Fraser begegnet
Karl Polanyi – aber welchem? .................................................. 13
Des Dialogs erster Teil: Das Ausräumen von Missverständnissen
– »Polanyi light«, »Polanyi faked« und
»Polanyi himself« ...................................................................... 20
Des Dialogs zweiter Teil: Hören, wer spricht.
Der Sozialist Karl Polanyi und seine Vision von Freiheit ..... 31
Exkurs: Das Philosophem vom umgebrachten Chinesen oder
die Vision einer verantwortbaren Gesellschaft der Freien .... 39
Des Dialogs dritter Teil: Der Faschismus als Epochenherausforderung
und Polanyis Alternative ............................. 45
Des Dialogs vierter Teil:
Von der Doppel- zur Dreifach- und Vierfachbewegung ....... 48
Des Dialogs fünfter Teil: Von der Vierfachbewegung zum
offenen Raum der Alternativen ................................................ 53
Des Dialogs sechster Teil:
Die realen Bewegungen im Raum der Alternativen ............... 62
Des Dialogs siebenter Teil:
Von der Marktgesellschaft zur solidarischen Gesellschaft .... 71
Des Dialogs achter Teil: Wege der Transformation ................ 77
Des Dialogs neunter Teil: »Und wer, zum Teufel, tut es?« .... 87
Des Dialogs vorläufiger Schluss:
Einander zuhörend schreiten wir voran .................................. 95
Originalbeiträge von
Nancy Fraser, Karl Polanyi und Kari Polanyi-Levitt
Nancy Fraser
Dreifachbewegung .................................................................. 100
Die politische Grammatik der Krise nach Karl Polanyi
Karl Polanyi
Der Masterplan des einfachen Bürgers ................................. 116
Drei Skizzen aus dem Jahre 1943 für ein Buch
Der Masterplan des einfachen Bürgers [1. Manuskript] ...... 120
Der Masterplan des einfachen Bürgers [2. Manuskript] ...... 125
Der Masterplan des einfachen Bürgers [3. Manuskript] ...... 128
Karl Polanyi
Hamlet [1954] ............................................................................ 136
Kari Polanyi-Levitt
Von der Großen Transformation
zur Großen Finanzialisierung .................................................. 151

Literatur ................................................................................... 160



Montag, 30. März 2015

Der Fall Borodajkewycz






Eine österreichische Affäre: 
Der Fall Borodajkewycz
Broschiert – von Rafael Kropiunigg (Autor)

Rafael Kropiunigg, 1988 in Wien geboren. Studium der Geschichte in London und Los Angeles. Interviewte für seine Forschungsarbeit an der Universität Oxford Historiker, Zeitzeugen und Akteure zur Causa Borodajkewycz. 

Zurzeit Doktorand an der Universität Cambridge mit einer Arbeit über die Sozialgeschichte der Mauthausen-Außenlager Ebensee und Loiblpass.


Am 31. März 1965 wird bei der gewaltsamsten Demonstration der Nachkriegszeit der Widerstandskämpfer Ernst Kirchweger tödlich verletzt. Es handelt sich um das erste politische Todesopfer der Zweiten Republik. 

Auslöser für diesen Konflikt: die Affäre Borodajkewycz. Die Affäre Borodajkewycz war der erste und ausdrucksstärkste Fall der Nachkriegsjahre, durch den sich die versäumte Entnazifizierung und die Spannungsverhältnisse zwischen den verschiedenen österreichischen Identitäten offenbarten. 

Der Hochschulprofessor Taras Borodajkewycz stolperte über das, was in der Nachkriegszeit nach wie vor gang und gäbe war: seine deutschnationalen Äußerungen. Die politischen Aussagen führten zu detaillierten Vorlesungsprotokollen, einem Ehrenbeleidigungsprozess, einer parlamentarischen Anfrage und großem Medienecho, bis die Affäre schließlich in die wüstesten Straßenkämpfe der Nachkriegszeit mündete - mit Todesfolge !!!
























Freitag, 15. August 2014

Der Völkermord an den Armeniern – Armin T. Wegner






Die Austreibung des armenischen Volkes in die Wüste:Gebundene Ausgabe
von Andreas Meier (Herausgeber), Armin T Wegner  (Autor), Wolfgang Gust (Nachwort)
Der Autor Armin T. Wegner (1886-1978) war Jurist, expressionistischer Lyriker und Sanitäts-unteroffizier während des Ersten Weltkriegs.
Der Herausgeber Andreas Meier, geb. 1957, ist Professor für Germanistik an der Universität Wuppertal. Wolfgang Gust, geb. 1935, war von 1965 bis 1993 u.a. Redakteur, Korrespondent und stellvertretender Auslandschef beim »Spiegel«. Herausgeber von »Der Völkermord an den Armeniern 1915/16. Dokumente aus dem Politischen Archiv des deutschen Auswärtigen Amts« (2005).

Der Völkermord an den Armeniern – Armin T. Wegners Augenzeugenbericht erstmals veröffentlicht.
Als Sanitäter im Ersten Weltkrieg sieht Armin T. Wegner den Flüchtlingsstrom der von den Türken in die syrische Wüste getriebenen armenischen Bevölkerung. In den Jahren 1915 bis 1917 fanden dort bis zu 1,5 Millionen Armenier den Tod. In einem offenen Brief an den amerikanischen Präsidenten Wilson protestierte Wegner gegen dieses himmelschreiende Unrecht. Unmittelbar nach Kriegsende fasste Wegner seine Erfahrungen als Augenzeuge in einem Vortrag zusammen, den er ab Oktober 1919 mehrfach hielt.

Begleitend zeigte er 100 Dias, die er trotz des Verbots der türkischen Behörden gemacht und – wie es im Vortrag heißt – »unter der Leibbinde versteckt über die Grenze« geschmuggelt hatte. Wenngleich viele dieser Fotos heute die Ikonographie des Genozids prägen, ist Wegners Augenzeugenbericht bisher nie veröffentlicht worden.
Mit der Publikation des Vortrags erhalten die Fotografien nicht nur die durch Wegner autorisierten Bildlegenden, ihre Authentizität wird überdies in einem kritischen Apparat erörtert. Ein Essay von Wolfgang Gust über die historischen Hintergründe des ersten Völkermordes in der Neuzeit ergänzt den Band.

Dienstag, 29. Juli 2014

Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog







Die Schlafwandler: Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog [Kindle Edition]

Christopher Clark , Norbert Juraschitz 





Lange Zeit galt es als ausgemacht, dass das deutsche Kaiserreich wegen seiner Großmachtträume die Hauptverantwortung am Ausbruch des Ersten Weltkriegs trug.
In seinem bahnbrechenden neuen Werk kommt der renommierte Historiker und Bestsellerautor Christopher Clark (Preußen) zu einer anderen Einschätzung.

Clark beschreibt minutiös die Interessen und Motivationen der wichtigsten politischen Akteure in den europäischen Metropolen und zeichnet das Bild einer komplexen Welt, in der gegenseitiges Misstrauen, Fehleinschätzungen, Überheblichkeit, Expansionspläne und nationalistische Bestrebungen zu einer Situation führten, in der ein Funke genügte, den Krieg auszulösen, dessen verheerende Folgen kaum jemand abzuschätzen vermochte.
Schon jetzt zeigt sich, dass »Die Schlafwandler« eine der wichtigsten Neuerscheinungen zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs sein wird.



Samstag, 5. April 2014

Der Wahrheit verpflichtet



Der Wahrheit verpflichtet:
Texte aus fünf Jahrzehnten zur Geschichte der DDR [Gebundene Ausgabe]

Karl W. Fricke Karl Wilhelm Fricke, geboren 1929, studierte Politische Wissenschaft und arbeitete als Journalist in West-Berlin, Hamburg, ab 1970 beim Deutschlandfunk in Köln. 1955 wurde er von der Staatssicherheit von West- nach Ost-Berlin entführt und zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt, die er unter Anrechnung der U-Haft in Brandenburg und Bautzen verbüßte.

1996 Promotion zum Dr. honoris causa durch die Freie Universität Berlin. 1992 - 1994 Mitglied der Enquetekommission "Aufarbeitung von Geschichte und Folgen der SED-Diktatur in Deutschland", 1995 - 1998 Mitglied der Enquetekommission "Überwindung der Folgen der SED-Diktatur im Prozess der deutschen Einheit", Beiratsmitglied bei der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.


Samstag, 9. November 2013

Überwachtes Netz: Der größte Überwachungsskandal der Geschichte





Überwachtes Netz

Edward Snowden und der größte Überwachungsskandal der Geschichte [Taschenbuch]

Markus Beckedahl Andre Meister 
Mit unserem Sammelband zum NSA-Überwachungsskandal wollen wir die Debatte weiterführen, die Entwicklungen und Leaks aus verschiedenen Perspektiven und Blickwinkeln national und international reflektieren, was da genau passiert und vor allem: 
Was daraus zu lernen ist und wie wir unser Netz und unsere Privatsphäre von den Geheimdiensten und der allumfassenden Überwachung unserer digitalen Kommunikation zurückerobern können. 

Mit Beiträgen von Erik Albers, Markus Beckedahl, Yochai Benkler, Ben-jamin Bergemann, Kai Biermann, Caspar Bowden, Ian Brown, Andreas Busch, Johannes Caspar, Gabriella Coleman, Kirsten Fiedler, Georg C. F. Greve, Richard Gutjahr, Dirk Heckmann, Arne Hintz, Christian Humborg, Rikke Frank Jørgenson, Jan-Peter Kleinhans, Torsten Kleinz, Constanze Kurz, Daniel Leisegang, Lorenz Matzat, Andre Meister, Erich Moechel, Glyn Moody, Annette Mühlberg, Pranesh Prakash, Frank Rieger, Katitza Rodriguez, Anne Roth, Alexander Sander, Peter Schaar, Bruce Schneier, Edward Snowden, Thomas Stadler, Felix Stalder, Richard Stallman, Moritz Tremmel, Ot van Daalen, Thilo Weichert, Rüdiger Weis, Krystian Woznicki, Jillian C. York und Jérémie Zimmermann. 

netzpolitik.org ist das führende deutschsprachige Blog rund um Internet, Gesell-schaft und Politik. Mehr als 30 Menschen schreiben auf netzpolitik.org über politische, gesellschaftliche, technische und kulturelle Fragestellungen auf dem Weg in eine Digitale Gesellschaft.




netzpolitik.org :
Seit im Sommer die Enthüllungen über den NSA-Skandal immer mehr wurden und wir das Ausmaß der Snowden-Enthüllungen verstanden, haben wir dieses Buch vorbereitet. 
Uns ging es nicht darum, die Enthüllungen im Detail zu dokumentieren. Das machen wir hier auf netzpolitik.org und viele andere Online-Medien auch. Ein Buch dazu würde derzeit auch wenig Sinn machen, wo teilweise neue Enthüllungen im Stundentakt ans Licht kommen.

Unser Buch hat ein anderes Ziel: Wir wollen mit dem Buch im Sinne von Edward Snowden darüber nachdenken, was wir aus den Enthüllungen lernen können. 
Wir haben viele Experten aus der ganzen Welt eingeladen, aus verschiedenen Blickwinkeln und Perspektiven zu analysieren. 
- Wie müssen wir als Gesellschaft(en) darauf reagieren, dass Geheimdienste im Hintergrund in den vergangenen Jahren das Netz zu einer globalen Überwachungsinfrastruktur umgebaut haben? 
- Was sind konkrete Folgen dieser Überwachung? Und was muss technisch und politisch jetzt getan werden, damit wir unser Netz und unsere Privatsphäre zurück erobern können?

Eine Leseprobe gibt es als PDF: 


Dienstag, 10. September 2013

Die unbekannten Nachbarn !






Die unbekannten Nachbarn. Minderheiten in Osteuropa [Broschiert]

Ruth Leiserowitz (Hg.)  

Dr. Ruth Leiserowitz (Hg.): Jahrgang 1958, Bibliotheks- und Verlagsangestellte, Übersetzerin, 1990 bis 1996 Studium der Geschichte und Polonistik in Berlin und Vilnius, 1996 bis 1999 wiss. Mitarbeiterin am Thomas-Mann-Kulturzentrum Nida / Litauen, 1997 Promotion, seit 1996 Lehrbeauftragte an der Universität Klaipeda, seit 2001 Forschungsprojekte an der HU Berlin und der FU Berlin, 2007 Habilitation. 
Zahlreiche Veröffentlichungen zur osteuropäischen Geschichte.


Alle osteuropäischen Länder sind geprägt durch die Existenz zahlreicher Minderheiten. Ihr Leben, ihre Kultur und Geschichte haben diese über Jahrhunderte hinweg bereichert und auch miteinander verbunden. 

Gerade durch sie verwandelte sich Osteuropa einstmals in eine vielfarbige, kulturell reiche Landschaft mit funktionierenden Nachbarschaften. Doch diese einzigartige Pluralität wurde in der Mitte des letzten Jahrhunderts zerstört. 
Der Zweite Weltkrieg hat mit seinen Umsiedlungsaktionen und den nachfolgenden Grenzverschiebungen und Blockbildungen viele Landschaften politisch und kulturell zerrissen. 
Die sozialistische Staatsideologie überlagerte die jeweiligen Kulturtraditionen. Erst allmählich beginnt eine Rückbesinnung auf die spezifischen Lebensarten und deren Wiederbelebung.





Versunkene Arbeitswelt am Beispiel Kuner







Geschichte der Firma Unilever. Werk Atzgersdorf
Versunkene Arbeitswelt am Beispiel Kuner
Reihe: Zeitgeschichte


Dr. Gunther Pauls, vormals Unilever (1964-1996, zuletzt Leiter der Entwicklungsabteilung), Verfasser der Publikation „Vom Ölsüß zur Margarine. Von den Anfängen der österreichischen Fettindustrie bis zum Zweiten Weltkrieg, Wien 1999“


Eduard Giffinger, Maschinenschlosser, Betriebsrat, Zentralbetriebsrat (1968-1987) in der Firma Unilever, ÖGB Sekretär (1987-2001), Kammerrat (1989-1999)




Das Buch erzählt in Wort und Bild die wechselvolle Geschichte der Firma Kuner. Der bescheidene Anfang liegt bei einem jüdischen Käsehändler aus Bisenz. Der Bogen spannt sich über viele Stufen. 
Nach dem Ersten Weltkrieg fusionieren zahlreiche Fett- und Seifenproduzenten, der Name Kuner bleibt bestehen. Seit 1929 gehört das Kunerolwerk dem britisch-holländischen Unileverkonzern. 
Der Zweite Weltkrieg bedeutet auch für das Unternehmen eine Zäsur, doch das Werk Atzgersdorf kann sich in den schwierigen Nachkriegsjahren halten.


Jahrzehntelang stellt Kuner eine breite Palette von Nahrungsmitteln für den täglichen Bedarf zur Verfügung. Das Werk bietet vielen Menschen sichere Arbeitsplätze. 
Nach dem Beitritt Österreichs zur EU und der neoliberalen Wende in Europa kommt Kuner unter Druck. Höhere Renditen sind nur mittels Rationalisierungen und Arbeitsplatzabbau zu erreichen. 
Das bittere Ende kommt 2003. Das Werk Atzgersdorf auf der Breitenfurter Straße wird geschlossen, die Produktionsanlagen werden demontiert, die Gebäude abgerissen. Und heute wächst Gras dort.






Sonntag, 25. August 2013

Angela Merkel - Die Zauder-Künstlerin






Angela Merkel - Die Zauder-Künstlerin [Gebundene Ausgabe]


Nikolaus Blome  

Nikolaus Blome studierte Geschichte, Volkswirtschaft und Politik in Bonn und Paris. Er war Büroleiter Brüssel und stellv. Chefredakteur der Zeitung Die Welt und ist seit 2006 bei BILD, als Leiter des Hauptstadtbüros und stellvertretender Chefredakteur. 
Blome wurde für seine Arbeiten mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Theodor-Wolff-Preis. Zuletzt erschien von ihm bei Pantheon »Der kleine Wählerhasser« (2011).


Wie ist die Kanzlerin wirklich? - Ein intimer Insiderbericht

Wie ist Angela Merkel aus der Nähe und wann kriegt sie einen echten Wutanfall? Wer hat ihr Vertrauen und wer ist unten durch? Hat sie einen politischen Kompass oder regieren Beliebigkeit und Opportunismus? Wie denkt sie über die Deutschen, was macht ihr Angst? Und warum hält sie eigentlich die Hände immer so komisch? Aus vielen Betrachtungen und Einsichten setzt Nikolaus Blome ein ganz neues Bild der Kanzlerin zusammen.

Faszinierend an Angela Merkel ist: Auch nach Jahrzehnten in der Politik und nach fast acht Jahren auf dem Präsentierteller des Kanzleramts werden wir nicht schlau aus ihr. Selbst auf die vermeintlich einfachen Fragen zu ihrer Person gibt es keine befriedigenden Antworten. 
Es mangelt zwar nicht an Großthesen: »Kanzlerin ohne Volk«, »Die halbe Kanzlerin«, »Angela Mutlos«. Was aber ist wirklich der rote Faden von Angela Merkels Regieren? Und wo der Kern ihrer Persönlichkeit? 
Der Leiter des Hauptstadtbüros der Bild-Zeitung und intime Kenner der Berliner Republik Nikolaus Blome geht dem Phänomen Angela Merkel auf den Grund. Er schreibt aus dem inner circle im Regierungsflieger, von unzähligen Reisen, Begegnungen und Gesprächen, bei denen er die Kanzlerin erlebt hat. Nikolaus Blome stellt die richtigen Fragen, und seine höchst unterhaltsamen Antworten ergeben ein erfrischendes wie tiefgründiges Bild von Angela Merkel als Frau und Politikerin.


Nikolaus Blome, neuerdings stellvertretender Chefredakteur des


Nachrichtenmagazins Der Spiegel, gibt in seinem analytisch kaum besseren,

aber unterhaltsamer geschriebenen Buch »Die Zauder-Künstlerin« eine

Äußerung wieder, die Merkel vor nicht allzu langer Zeit in einer größeren Runde 

gemacht haben soll: »Wir sind in Europa, was die Amerikaner in der Welt sind.«