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Montag, 8. Februar 2016

Smart City: Überwachung und Kontrolle in der «intelligenten Stadt







Angesichts der optimistischen Versprechen und hoffnungsvollen Visionen, die in Zusammenhang mit Smart Cities formuliert wurden, kann man schnell die politischen Aspekte aus dem Auge verlieren, die diesen vernetzten Technologien und Initiativen wie ein Code eingeschrieben sind.
Die Autoren Jathan Sadowski und Frank Pasquale zeigen im neuen Band der Reihe Analysen auf, welche Gefahren den Technologien vor allem im Hinblick auf Überwachung innewohnen.


Smart City

Überwachung und Kontrolle in der «intelligenten Stadt».
Reihe «Analysen» von Jathan Sadowski und Frank Pasquale



Die Vorstellung von Städten als Orten, in denen wir uns zugleich daheim und fremd fühlen können, hat einen gewissen Reiz. Man kennt die Straßen und Geschäfte, die Alleen und Gassen, kann aber dennoch ganze Tage dort verbringen, ohne erkannt zu werden. Städte werden jedoch zunehmend von den Eliten mit «intelligenten» oder «smarten» Technologien versehen und damit zu Plattformen für das «Internet der Dinge» gemacht: für in physische Objekte eingebettete Sensoren und Rechner, die sich über das Internet miteinander verbinden, kommunizieren und Informationen übertragen.

Es gibt kaum mehr Möglichkeiten, sich diesem umfassenden Netz der Überwachung und der damit einhergehenden Machtverhältnisse zu entziehen (vgl. Hollands 2008; Townsend 2014; Neirotti u. a. 2014). In nicht allzu ferner Zukunft werden Geschäfte oder Galerien mehr über ihre KundInnen und BesucherInnen wissen als diese über die Läden, in die sie gehen (Arnsdorf 2010). Software zur Gesichtserkennung und Smartphone-Signale geben Hinweise auf unsere Identität, unsere Konsumgewohnheiten und Reputation: Sind wir Ladendiebe oder sitzt bei uns das Geld eher locker, sind wir «Dauerschuldner» oder «Goldbarone»? Um nur zwei Bezeichnungen zu nennen, die unter MarketingexpertInnen durchaus verbreitet sind (Castle Press 2010).
«Big Data» ist die neue Währung der Handelswelt, doch es verhält sich damit wie mit dem Geld: Manche haben hierzu einen viel besseren Zugang als andere. Wer als Privatperson bei einer Bank einen Kredit beantragt, muss in der Regel umfangreiche persönliche Angabenmachen und entsprechende Unterlagen beibringen, während die Bank dagegen keiner vergleichbaren Pflicht unterliegt.
Niemand verlangt von Finanzinstituten, Details ihrer internen Entscheidungsprozesse offenzulegen (Pasquale 2015). Eine ähnliche Dynamik entfaltet sich auch im Internet der Dinge: Mächtige Akteure ziehen zentripetal eine immer größere Menge von Nutzerdaten an sich, verweigern den NutzerInnen sowie den Aufsichtsbehörden aber den Zugang zu diesen Informationen, selbst in höchst problematischen Fällen der Datenverwendung oder des -missbrauchs.

Inhalt
Einleitung
Was ist eine «Smart City»?
Die Ideologie der «Smart City»
«Smart Citys» in Kontrollgesellschaften
Die sanfte Gewalt biometrischer Überwachung
Die brutale Gewalt von Polizeitechniken
Cyborg-Urbanisierung und verschwommene Grenzen
Die Zurückeroberung der Kontrolle
Literatur

Montag, 22. Juli 2013

The Big Switch: Der große Wandel - die Vernetzung der Welt von Edison bis Google




The Big Switch: Der große Wandel. 
Cloud Computing und die Vernetzung der Welt von Edison bis Google [Taschenbuch]

Nicholas Carr  

 Nicholas Carr beschreibt in dieser deutschen Übersetzung des amerikanischen Bestsellers die nächste IT-Revolution und dass dadurch immense Folgen auf unsere Wirtschaft und Gesellschaft zukommen werden.
Dabei erläutert er detailliert die Entwicklung der Computerindustrie in den letzten Jahren sowie insbesondere entscheidende neue Technologien wie das Cloud Computing und dessen Auswirkungen auf traditionelle Firmen wie z.B. Microsoft und Dell.


Welchen Einfluss haben technische Entwicklungen auf die Gesellschaft?

Während die Auswirkung der Industrialisierung inzwischen in zahlreichen Büchern analysiert wurde, ist die digitale Revolution noch in vollem Gange und verändert unsere Lebensumwelt permanent - Nicholas Carr hat mit The Big Switch: Der große Wandel. Cloud Computing und die Vernetzung der Welt von Edison bis Google eine gelungene Bestandsaufnahme der ersten Schritte in die Informationsgesellschaft bis hin zum heutigen Global Village mit seinen Datenautobahnen, Apps und Clouds zusammengestellt und wagt einen erstaunlichen Ausblick in die Zukunft.

Carr vergleicht die aktuelle Entwicklung von der lokalen Rechnerleistung der eigenen Hardware hin zu Cloudcomputing mit der Entwicklung von dampfgetriebenen Generatoren hin zum allgegenwärtig verfügbaren Stromnetz.

Billige, überall verfügbare und unbegrenzte Rechnerleistung wird seiner Meinung nach die Gesellschaft ebenso grundlegend verändern, wie der elektrische Strom aus der Steckdose dies tat.

Carr trifft mit The Big Switch einen Fragen-Nerv in einer sich ständig verändernden Informationswelt: wo geht es hin, worauf müssen/können wir uns vorbereiten - dabei erklärt er nicht schulmeisterlich die Welt, sondern zeigt an Beispielen, wie Entwicklungen statt finden und liefert damit die Werkzeuge für ein Verständnis von technologiebasiertem, gesellschaftlichen Wandel auch über seine Zeilen hinaus.

Im ersten Teil 'Eine Maschine' beschreibt er in lockerem, typisch amerikanischem Schreibstil die umwälzenden Entwicklungen der Methoden zur Energieerzeugung und deren Nutzung im letzten und vorletzten Jahrhundert.

Im zweiten Teil 'In der Wolke leben' führt er den »World Wide Computer« (WWC) ein und thematisiert die Veränderungen durch das Internet sowie die aktuellen Entwicklungen in der Computernutzung.

--Wolfgang Treß




Donnerstag, 11. April 2013

Sozialdemokratie, 68er-Bewegung und Gesellschaftlicher Wandel







Sozialdemokratie, 68er-Bewegung und Gesellschaftlicher Wandel 1959 - 1969 [Broschiert] Robert Philipps (Autor)

Wie begegnete die SPD der Herausforderung durch die revoltierende Jugend in den sechziger Jahren? Die Studie zeigt auf, wie ambivalent die SPD auf den gesellschaftlichen Wandel und das Auftreten der „Neuen Linken“ reagierte und wie rasant in dieser Zeit auch die SPD von der Veränderungsdynamik erfasst wurde.

Die in den sechziger Jahren auftretenden politischen und gesellschaftlichen Wandlungsprozesse, die ihren eruptiven Ausdruck in den Protestereignissen von 1968 fanden, erschütterten auch die Sozialdemokratische Partei Deutschlands bis ins Mark.

Überwunden geglaubte Konflikte über die grundlegende politische Ausrichtung der Partei brachen neu auf, und vielfältige politkulturelle Veränderungen brachen sich in der SPD Bahn. Die Partei reagierte „wie ein Seismograph“ (Willy Brandt) auf die Erschütterungen des gesellschaftlichen Gefüges und wandelte sich dabei grundlegend.

Die Studie analysiert, wie die verschiedenen Gruppierungen in der SPD auf den gesellschaftlichen Wandel und die Herausforderung der 68er-Bewegung reagierten, wie Teile der SPD selbst von der Veränderungsdynamik erfasst wurden und wie die Sozialdemokratie dadurch beeinflusst und verändert wurde.





Sonntag, 17. März 2013

Österreich. Ein unpolitischer Staat?





Österreich. Ein unpolitischer Staat? [Kindle Edition]
Plattform für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft (Autor)


"Österreich. Ein unpolitischer Staat" ist ein Plädoyer für mehr Engagement und aktives Verhalten im demokratischen System.

Dieses Dokument beinhaltet eine sehr grundsätzliche politische Einstellung - keine parteipolitische, sondern eine Grundeinstellung gegenüber dem demokratischen System.
Wir alle genießen die Vorteile der Demokratie und nehmen diese immer mehr als Selbstverständlichkeit hin. Wir müssen unser Bewusstsein schärfen und erkennen, wie jeder einzelne im Kleinen (aber selbstverständlich bei Bedarf auch im Großen) seinen Beitrag zum Erfolg des demokratischen Systems erbringen kann.

Die Demokratie befindet sich im Wandel und es ist wichtig, dass wir dieses so wertvolle System, das uns zu großem Wohlstand verholfen hat, erhalten, ausbauen und laufend verbessern, anstatt es verfallen zu lassen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit diesem Text und hoffe, dass Sie sich im Alltag an die ein oder andere Zeile erinnern!

PS: Bleiben Sie informiert und besuchen Sie meine folgenden Seiten!
www.sell-global.com
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Engagieren Sie sich, arbeiten Sie - in Ihrem eigenen Interesse - mit für eine starke, funktionierende Demokratie, für eine länderübergreifende Gemeinschaft und für langfristige Erfolge unseres Staates!

Verfallen Sie nicht in eine passive Rolle, nehmen Sie nicht alles hin, sondern bringen Sie sich ein!

Mittwoch, 4. Juli 2012

Vom Wandel der Arbeitswelten seit 1945





Arbeit ist das halbe Leben:
Erzählungen vom Wandel der Arbeitswelten seit 1945 [Gebundene Ausgabe]
 


Günter Müller ist Mitarbeiter der Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien.; Sabine Lichtenberger ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Gewerkschafts- und AK-Geschichte in der Arbeiterkammer Wien.  
Diese Ansicht teilen die meisten Menschen, die ihre persönlichen Erinnerungen an den Arbeitsalltag für diesen Band aufgeschrieben haben: Arbeiter und Angestellte, Beschäftigte in Dienstleistungs- und Pflegeberufen, Lehrerinnen, Hausfrauen.
Die gesammelten Erzählungen geben vielfältige Einblicke in die grundlegenden Veränderungen der Arbeitswelten seit 1945 und deren individuelle Bewältigung. Wirtschaftliche und technische Umstrukturierungen brachten für die Beschäftigten nach Geschlecht und Lebensalter unterschiedliche Chancen und Herausforderungen mit sich.
Neben der Vollzeit-Erwerbstätigkeit kommen in den persönlichen Erfahrungsberichten auch andere Beschäftigungsformen und die Vereinbarkeit des Berufs mit Haushalt und Familie zur Sprache. 
20 Personen, wie sich ihre Berufe im Laufe der Jahrzehnte gewandelt haben. Die Phalanx der Biografien reicht von der Metamorphose des einen Gewerbes bis zum Untergang des anderen.
Initiiert wurde diese "Bestandsaufnahme historischer Arbeitswirklichkeiten", wie es in der Einleitung heißt, von der Arbeiterkammer, der Gewerkschaft und dem Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Uni Wien.
Die Autoren sind alle zwischen 1923 und 1951 auf die Welt gekommen.




Donnerstag, 14. Juni 2012

Werkzeuge des Wandels


Werkzeuge des Wandels

Die 30 wirksamsten Tools des Change Managements.
'Systemisches Management'.
53 Tabellen.
Nur wer veränderungsfähig ist, kann langfristig erfolgreich wirtschaften!


Die zukunftsorientierte Gestaltung von Veränderungen ist heute unerlässlich für die Wettbewerbsfähigkeit von Organisationen. Wie der Wandel professionell gestaltet wird, zeigt dieses Buch.
Es stellt die 30 wirkungsvollsten Change-Tools vor und erklärt, wie und wann sie am besten funktionieren.
Ausführlich werden nicht nur die wichtigsten Schritte zur Umsetzung dargestellt, sondern auch Möglichkeiten, Grenzen und häufig auftretende Schwierigkeiten bei der Anwendung.

- Die 30 wichtigsten Tools für professionelles Change Management Hintergrund, Anwendung, Vor- und Nachteile jedes Werkzeugs


- Die Tools: Diskrepanzanalyse, Management Audit, Systemisches Fragen, Kräftefeld-Analyse, Szenario-Technik, Strategisches Roadmapping, Learning Journeys, Feedbackschleife, Interviewtechniken, Deep Democracy, Kernkompetenzanalyse, Action Learning, Outcome Mapping u. v. a.