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Dienstag, 1. März 2016

Wie viele Sklaven halten Sie?






Wie viele Sklaven halten Sie?: Über Globalisierung und MoralTaschenbuch – von Evi Hartmann  (Autor)
Wenn Sie Kleidung tragen, Nahrung zu sich nehmen, ein Auto fahren oder ein Smartphone haben, arbeiten derzeit ungefähr 60 Sklaven für Sie und mich. Ob wir wollen oder nicht. Und ohne dass wir das veranlasst hätten. Wie fühlen Sie sich damit? Dies fragt BWL-Professorin Evi Hartmann und meint es nicht rhetorisch!Unsere Wirtschaft macht uns alle zu Sklavenhaltern - das führt uns jedes Drei-Euro-T-Shirt und jede Reportage über die Sweatshops in der Dritten Welt vor Augen. Dennoch machen wir weiter mit. Wir können die Globalisierung nicht abschaffen, auch können wir die Spielregeln nicht ändern. Doch wir können anders spielen, zeigt die Expertin für globale Netzwerke.



Evi Hartmanns Buch …
- … zeigt:
Menschen werden ausgepresst, Preise immer stärker gedrückt. Die Fabrikarbeiterinnen in den Sweatshops verlieren Gesundheit und Leben und wir unsere moralischen Grundsätze, intakte Umwelt und Weltklima. Wir wissen das und wir machen trotzdem alle immer weiter mit - als Unternehmer, Manager, Professoren, Lehrer, Konsumenten.

- … ist weit mehr als eine kritische Analyse.
- … ist ein Wegweiser, wie Fairplay in der Globalisierung funktioniert - aufgezeichnet von einer BWL-Professorin und vierfachen Mutter.
- … ist drastisch, originell und aus dem persönlichen und unternehmerischen Alltag gegriffen. Ihr Fazit: Fairplay ist möglich, jeden Tag neu!
- ….ist die persönlichste Globalisierungskritik, die Sie je gelesen haben.
- … ist keine Aufforderung, die Globalisierung abzuschaffen.
- … bietet eine Anleitung zum kritischen Denken und pragmatischen Handeln.





Freitag, 12. Februar 2016

Die Gefallsüchtigen in den Medien und in der Politik




Die Gefallsüchtigen:
Gegen Konformismus in den Medien und Populismus in der Politik

Gebundene Ausgabe – von Wolfgang Herles  (Autor)
Wolfgang Herles, Jahrgang 1950, ist einer der profiliertesten deutschen Fernseh-journalisten. Seit über 40 Jahren, zunächst beim Bayerischen Rundfunk, dann beim ZDF, moderierte er politische Magazine, Elefantenrunden und Talkshows sowie zehn Jahre lang das Kulturmagazin Aspekte und zuletzt die Literatursendung Das blaue Sofa.
Herles ist Autor mehrerer politischer Sachbücher und Romane. Er lebt in München und Berlin.



Die längst fällige Medienkritik
Populistische Politiker, die ihr Fähnchen nur noch in den Wind hängen. Und Medien, die mitspielen. Vor allem ein immer seichteres öffentlich-rechtliches Fernsehen, das sich ohne Not unter das Diktat der Quote gestellt hat. 
Das Ergebnis:
Moralismus und Alarmismus statt kritischem Qualitätsjournalismus, statt Aufklärung und Bildung nur Fußball und Krimis.
Ihre Aufgabe, »vierte Gewalt« in unserem demokratischen Gemeinwesen zu sein, verfehlen die Gebührensender dramatisch. Und das am Beginn des digitalen Zeitalters, wo sie so wertvoll sein könnten wie nie.


Wolfgang Herles beschreibt diesen besorgniserregenden Zustand und fordert: Reformiert ARD und ZDF grundlegend oder schafft sie ab.

"Fernsehen und Politik wird zur Bühne gefallsüchtiger Individuen"
ist ein neuer Aspekt, der auch in unseren "Friedensgruppen" eine Rolle spielt.
Gefallsucht, wenn einer nicht mehr geliked wird, zieht er sich zurück und die FriedensArbeit wird unwichtig ...
Das ist aber volle Absicht des Systems und von Zbigniew Brzeziński (2014) genauso geplant, wir sollen uns gegenseitig anfeinden, und aus Eifersüchteleien, Gewinnsucht und Neid, die Brocken hinschmeissen.





Samstag, 12. September 2015

Russland: Der Umbruch und das System Putin






Das neue Russland: Der Umbruch und das System Putin [Kindle Edition]

Michail Gorbatschow Boris Reitschuster Nach Jahren der Annäherung ist das Verhältnis zwischen Deutschland und Russland so angespannt wie seit mehr als 25 Jahren nicht mehr. Was Putin antreibt, warum er die Konfrontation mit dem Westen sucht und den Rückfall in den Kalten Krieg in Kauf nimmt, ist vielen ein Rätsel. Nicht Michail Gorbatschow. 

Mit einzigartiger Kennerschaft beschreibt er die Entstehung des "Systems Putin" und die Absichten dieses Mannes. Unverblümt rechnet er mit Putin ab. Dieser zerstöre um seiner eigenen Macht willen die Errungenschaften der Perestroika in Russland und errichte ein System ohne Zukunft. Deshalb fordert Gorbatschow ein neues politisches System für Russland, und er mahnt den Westen, nicht mit dem Feuer zu spielen. 

Ein wichtiges, ein notwendiges Buch, das neue Blickwinkel eröffnet - und das politische Vermächtnis des großen Mannes, der die deutsche Einheit mitermöglichte.





Gorbatschow zieht bittere Bilanz
25 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung zeigt sich Gorbatschow in einem Buch enttäuscht über den Gang der Geschichte. 
Von Ulf Mauder, dpa

Als einer der „Väter der Deutschen Einheit“ mag sich Ex-Sowjetpräsident Michail Gorbatschow (84) so gar nicht zufriedengeben mit dem aktuellen Verhältnis zwischen Berlin und Moskau. Überwunden sei das Erbe des Kalten Krieges auch 25 Jahre nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten nicht, schreibt der Friedensnobelpreisträger in seinem autobiografischen Buch „Das neue Russland“, das an diesem Donnerstag (10. September) in Deutschland erscheint. Die Lösung sieht der Politiker in gemeinsamen Initiativen von Russland und Deutschland beim Aufbau eines „vereinten Europas“. Doch die Zeichen dafür stehen zumindest derzeit nicht gut.

„Anstatt sich zum Vorreiter der Veränderungen in der globalen Welt zu entwickeln, ist Europa zum Schauplatz von politischen Unruhen, Konkurrenz um Einflusszonen und einer militärischen Auseinandersetzung geworden“, schreibt der Politiker mit Blick auf den Konflikt in der Ukraine. Europa habe in der Weltpolitik seine „eigene Stimme“ heute verloren, sei geschwächt und ziellos, meint der Politiker gut zwei Jahrzehnte nach seinem eigenen Machtverlust.

Die Unterstützung Jelzins sei ein Fehler gewesen, schreibt Gorbatschow

„Posslje Kremlja“ (Nach dem Kreml) heißt der 560-Seiten-Wälzer in der russischen Originalausgabe von 2014. Darin zeichnet Gorbi, wie er von vielen Deutschen vertraut genannt wird, nicht nur das eigene schmerzhafte Scheitern und den Zerfall der Sowjetunion nach. Er zieht vor allem kritische Bilanz zur Lage in Russland und in der Welt. Es ist auch eine verbitterte Abrechnung eines Politikers, der lange Zeit in der Wahrnehmung vieler Russen als eine Art „Agent“ des Westens galt und vor allem in Abrüstungsfragen auf die USA zuging, am Ende nun aber enttäuscht zurückbleibt.

Deutlich wird seine Verärgerung darüber, dass der Westen den russischen Präsidenten Boris Jelzin (1931 bis 2007) „gefährlich und bedingungslos“ unterstützt habe, jenen Mann, der jäh die Reformen von Glasnost (Offenheit) und Perestroika (Umgestaltung) beendet habe. Jelzin sei es auch gewesen, daran erinnert Gorbatschow, der die Weichen gestellt habe für neue autoritäre Tendenzen in Russland – einen Kurs, den Kremlchef Wladimir Putin nach ihm fortgesetzt habe.

25 Jahre nach dem Mauerfall liegt Gorbatschow nun eher auf Kremllinie, wenn er dem Westen die Schuld an neuen geopolitischen Spannungen gibt. „Die Erweiterung der Nato erschütterte die Grundlagen der europäischen Ordnung“, lautet eine der Thesen. Länder Zentral- und Osteuropas seien als neue Mitglieder aufgenommen worden, ohne Bedrohungslage. Es gebe einen neuen Konfrontationskurs. Dagegen gehe von Russland keine Gefahr aus, beteuert er.

Nato als Weltpolizei

„Die Nato eignete sich die Funktion einer europäischen Polizei an, ja, sogar einer Weltpolizei. Angefangen hatte das bereits in der ersten Ha?lfte der 1990er-Jahre, als sich die Nato in den Konflikt im zerfallenden Jugoslawien einmischte“, schreibt Gorbatschow. Die USA seien noch immer einer Politik verhaftet, „einem Land die Demokratie mit Panzern und Bomben aufzudrängen“.

Es ist ein altgewordener und von Krankheiten geschwächter Gorbatschow, der hier anscheinend versucht, seinen Frieden mit seiner russischen Heimat zu machen. „Es ist höchste Zeit, dass der Westen versteht: Jeder Druck auf Russland bringt nichts außer Schaden“, schreibt er an einer Stelle. Präsident Putin bescheinigt er einmal mehr zwar autoritäre Tendenzen, lobt aber auch dessen „Willenskraft, Geist, Selbstdisziplin, die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen und Gegenschläge durchzustehen“.

„Das neue Russland“ ist ein Mix aus aktueller Analyse, aber auch vielen alten Interviews sowie Briefen von Gorbatschows Unterstützern – ein einseitiger Rückblick auf die unter vielen Russen bis heute umstrittene Politik. Es ist aber auch ein Plädoyer für eine neue Reformpolitik in Russland – und die Warnung vor einer jahrelangen Stagnation unter Putin.




Montag, 11. August 2014

Großbritannien 1984








GB84
Roman 
David Peace , Peter Torberg 


David Peace, 1967 in Yorkshire geboren, schaffte seinen literarischen Durchbruch Ende der neunziger Jahre mit dem von der Kritik gefeierten »Red-Riding-Quartett«. Er hat bislang neun Romane veröffentlicht, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde, u. a. mit dem Grand Prix du Roman Noir und zwei Mal mit dem Deutschen Krimi Preis.
Für »GB84« erhielt er den James Tait Black Memorial Prize. Er wurde als einziger Krimischriftsteller in die renommierte »Granta’s List of Best Young British Novelists« aufgenommen. David Peace lebt mit seiner Familie in Tokio.


1984 war das Jahr, als die „eiserne Lady“ Margaret Thatcher die streikenden Bergleute in Großbritannien zum inneren Feind erklärt hat – und gnadenlos alle Mittel aufgefahren hat, um die Macht der Gewerkschaften zu brechen.
David Peace hat die historischen Fakten penibel recherchiert und sie in eine Polit-Geheimdienst-Thriller-Handlung eingeflochten. Diese ist nicht leicht nachvollziehbar, aber ganz deutlich wird beim Lesen, mit welcher Brutalität gegen die Streikposten vorgegangen wurde und wie drastisch (Tod, Hunger, Delogierung …) sich das auf die Minenarbeiter und das Leben ihrer Familien ausgewirkt hat.
„In den 
Gemeinden und Dörfern haben wir ein Maß an Belästigung und Einschüchterung durch die Polizei erfahren, wie es die organisierten britischen Gewerkschaften noch nie erlebt haben.“


Unnachgiebig zerrt David Peace die Leichen aus dem Keller der englischen Zeitgeschichte.
»GB84« ist ein finsteres, atemloses Epos über den Verrat moralischer Werte und die Verzweiflung von Menschen, die alles verlieren können - und deshalb zu allem bereit sind.


Samstag, 6. April 2013

Markt ohne Moral







Markt ohne Moral: Das Versagen der internationalen Finanzelite
[Gebundene Ausgabe] Susanne Schmidt (Autor)


Susanne Schmidt, geboren 1947, ist promovierte Nationalökonomin.
Sie arbeitete mehr als dreißig Jahre lang in der Londoner City, dem neben der Wall Street weltweit wichtigsten Finanzplatz.
Zwanzig Jahre lang war sie in leitender Funktion für internationale Bankhäuser tätig, die letzten zehn Jahre war sie Moderatorin und Kommentatorin des Börsensenders Bloomberg-TV.
Susanne Schmidt lebt außerhalb Londons auf dem Land.


Kein Risikobewusstsein, keine Kontrolle, keine Moral
Die Finanzkrise hat die Welt an den Rand des Abgrunds geführt. Nur ein international koordiniertes Vorgehen konnte den völligen Kollaps der Weltwirtschaft verhindern.

Doch es scheint, als wollten Banker und Spekulanten einfach zur Tagesordnung zurückkehren, die Folgen können verheerend sein: Die Bankerin und Börsenkommentatorin Susanne Schmidt warnt vor dem nächsten großen Crash.

»Ich bin mit unserer Tochter nicht immer einer Meinung. Aber wenn wir uns beim Abendbrot über die Bankenwelt unterhalten, lerne ich jedes Mal dazu.« Helmut Schmidt

Das europäische Epizentrum der internationalen Finanzkrise ist die Londoner City. Dort war Susanne Schmidt dreißig Jahre in leitenden Funktionen tätig. Sie weiß, wovon sie spricht, wenn sie gierigen, jungen Bankern, ignoranten Aufsichtsbehörden und falsch beratenen Politikern ein beispielloses Versagen vorwirft.
Nie zuvor in der Geschichte haben so viele durch so wenige einen so großen Schaden erlitten. Doch indem die öffentliche Hand die gigantischen Verluste mit Milliardensummen ausgeglichen und ein völliges Kollabieren des Systems verhindert hat, hat sie mit hoher Wahrscheinlichkeit die Grundlage für die nächste, schlimmere Krise gelegt.

Susanne Schmidt mahnt dringend einschneidende internationale Regeln für die Finanz- und Börsenplätze an, denn dort fahren die Handelnden fort, als sei nichts gewesen, als kämpften nicht weltweit Millionen Menschen um ihre Existenz. Die Finanzelite spielt weiter russisches Roulette auf einem Markt ohne Moral.
"Markt ohne Moral" wurde mit dem Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2010 ausgezeichnet.


Dienstag, 13. November 2012

Anständig wirtschaften: Warum Ökonomie Ethik und Moral braucht






Anständig wirtschaften: Warum Ökonomie Moral braucht [Taschenbuch]

Hans Küng  



Neue Werte braucht die Wirtschaft – aber welche? 

Seitdem Hans Küng 1990 ein gemeinsames Weltethos vorgeschlagen hat (die Übersetzung liegt in 22 Sprachen vor), beschäftigt er sich mit dem Problem des gerechten Wirtschaftens. Er fragt nach den Grundlagen der Globalisierung ebenso wie nach der moralischen Begründung des Gewinns und den wahren Kosten der Marktwirtschaft. 

So plädiert er für einen Wertekanon, der dem Einzelnen wie der Gesellschaft insgesamt sagen kann, was »anständig« ist in der Wirtschaft – und was nicht.


Dieses Buch sieht die Fehler der globalen Krise als das Ergebnis zweier Fehlentwicklungen, gespeist aus dem 
a) Glauben an unendliches Wachstum und der Tatsache, dass 
b) freie Märkte schon alles (ohne Lenkmechanismen) regeln würden. 

Tun sie nicht, im Gegenteil, es ist so, dass eine starke ethische Rahmenordnung schon immer zu stabileren Märkten führte bzw. diese zusammenhielt. 
Der Glaube an die Alles-Machbarkeit der frei floatenden Gloablisierung erfährt heute eine Schockstarre aller im Angesicht der Gier internationaler Finanzspekulanten, in die Welt gefahren wie einst die britische Hochseeflotte von England bzw. die Taten von Thachter und Reagan Anfang der 80er Jahre.


Der Neoliberalismus kam durch eine weitverzweigte Gläubigerschar (vor allem in den Medien) über uns. 
Er bediente sich des reichen Schatzes bürgerlicher Platitüden: z.B. Freiheit, Selbstbestimmung, individuelle Werte, Aufstiegschancen. Die Neoliberalen schlachteten dafür ihren größten Aktivposten: die Zusage, dass Globalisierung eine logische Weiterentwicklung der sozialen Marktwirtschaft sei. 

Die Politik hat NICHT den Auftrag, Märkte zu stabilisieren, sondern den Marktbeteilgten klare Leitplanken zu setzen, damit nicht ganze Staaten in den Abgrund spekuiert werden, um dann den sozialen Kapitalismus zu praktizieren: d.h. uns alle zahlen zu lassen !!!

Vor diesem Hintergrund ist dieses Buch ein zutiefst politisches Werk, das in allen Parteizentralen täglich diskutiert werden müsste.





Freitag, 6. Juli 2012

Einen freien Willen zu haben ist definitiv keine notwendige Bedingung moralischer Verantwortlichkeit




Moralische Verantwortlichkeit ohne Willensfreiheit ?


Zumindest manchmal, glauben wir alle, sind wir für das, was wir tun, moralisch verantwortlich.
- Ist diese Einstellung wirklich berechtigt?
- Und welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit einem Akteur überhaupt irgendetwas zugerechnet werden darf?

Diese Fragen zählen zu den am meisten diskutierten der Philosophie.Die meist diskutierten Fragen verweisen auf ein Problemfeld, in dem kaum etwas nicht umstritten ist, weil Unterschiede in Auffassungen über die Bedingungen moralischer Verantwortlichkeit überaus eng mit unterschiedlichen Auffassungen über die angemessene Art der Rechtfertigung unserer Zurechnungspraxis verbunden sind.
Inkompatibilisten glauben, dass interne Rechtfertigungen unzureichend sind und dass eine externe, die Zurechnungspraxis als ganze betreffende Rechtfertigung metaphysischer Art sein muss. Sie muss zeigen, dass wir wirklich und wahrhaft für irgendetwas verantwortlich sein können; und das verlangt aus der Sicht des Inkompatibilisten, dass wir unser Wollen, unsere Entscheidungen und unsere Absichten ursprünglich selbst bestimmen können - dass wir, kurz gesagt, einen freien Willen haben.

Diese Sicht der Dinge ist jedoch falsch: Einen freien Willen zu haben ist definitiv keine notwendige Bedingung moralischer Verantwortlichkeit. Das jedenfalls ist die Kernthese dieses Buches.

Um das zeigen zu können, ist es allerdings nicht ausreichend, darauf hinzuweisen, dass wir auch dann gute Gründe haben können, einer Person ihr Handeln zuzurechnen, wenn sie nichts anderes hätte tun können.

Argumente aus Frankfurt-Szenarien leiden daran, dass sie der Intuition der Inkompatibilisten letztlich nicht gerecht werden. Sie lassen noch immer Spielraum für die Vorstellung, dass eine Person, hätte sie anders handeln können, in einem tieferen Sinn für ihre Tat moralisch verantwortlich wäre als wenn sie nicht anders hätte handeln können - und dass dieser tiefere Sinn eben gerade der genuine Sinn unserer Rede von Zurechenbarkeit ist. Die vorliegende Arbeit verschließt diesen Spielraum.

Das wirkliche Problem mit dem Inkompatibilismus besteht nicht darin, dass er zu anspruchsvolle Bedingungen gerechtfertigter Zurechenbarkeit postuliert. Das wirkliche Problem ist einfach dieses: Inkompatibilismus ist inkohärent und kann nicht erklären, was er zu erklären beansprucht. 

Sonntag, 29. April 2012

Wehrt Euch!




Wehrt euch! [Taschenbuch]
Rainer Kahni Monsieur Rainer  


Ein unappetitliche Melange aus dem Kapital, den Medienzaren und deren Marionetten in den Parlamenten greift immer unverfrorener nach der Macht im Staate. Ihre Entscheidungen stossen bei der Bevölkerung auf immer mehr Unverständnis. Groll und Unmut machen sich breit. Die Mächtigen machen sich Sorgen. Denn das Volk ist so wehrlos nicht, wie man überall besichtigen kann. Greift der Freiheitswille der Menschen bald auf Europa über? Der Ruf schallt durch die Lande: WEHRT EUCH!

Monsieur Rainer schreibt zeitgeschichtliche Dokumentationen und Politthriller, die auf tatsächlichen Ereignissen beruhen. 


Mit diesem neuen Buch schliesst er nahtlos an seine beissenden Sachbücher STAATSSTREICH VON OBEN ( 2006) und 
DIE TOTENGRÄBER DER DEMOKRATIE ( 2011) an. 
In dem kleinen Büchlein WEHRT EUCH steht alles, was der zornige Bürger wissen muss!






Rainer Kahni :
- Der Staat ist eine Verwaltungsbehörde, alles andere ist eine göttliche Anmassung!
- Der Staat hat uns Bürgern nicht zu sagen, wie wir zu leben haben und er hat uns nicht Moral zu blasen!
- Der Staat hat keine Entscheidungen zu treffen, sondern den Willen des Volkes umzusetzen.
- Der Staat hat nicht die Interessen von Einzelnen durchzusetzen, sondern alle Bürger zu vertreten.
- Der Staat hat dann versagt, wenn er Entscheidungen gegen den erklärten Willen der Mehrheit seiner Bürger trifft. Dann hat sich der Staat vom Volk entfernt und gehört durch einen neuen Staat ersetzt!
- WEHRT EUCH!