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Mittwoch, 2. März 2016

Porträt des Nationalsozialismus





Porträt des Nationalsozialismus (Trotzki-Bibliothek)
Taschenbuch – Ungekürzte Ausgabe
von Leo Trotzki  (Autor)
 - Wie konnte es zu der Barbarei des Nationalsozialismus kommen und von wem hätte sie verhindert werden können?
 - War der Aufstieg Hitlers unvermeidlich und welche Rolle spielten die Sozialdemokratie und die Kommunistische Partei?

Diese vorliegende Auswahl von Schriften Leo Trotzkis über Deutschland gibt eine Antwort auf diese Fragen. Trotzkis Untersuchungen zur Geschichte und aktuellen damaligen Lage in Deutschland, zum Wirtschaftsprogramm des Nationalsozialismus, zu seinen sozialen Wurzeln, psychologischen und politischen Mechanismen legen eine analytische Schärfe und politische Weitsicht an den Tag, die den Leser auch heute noch mit Bewunderung und Betroffenheit erfüllen.
Sie sind Meisterwerke des Marxismus, ganz in der Tradition der klassischen Analysen aus der Feder eines Karl Marx oder Friedrich Engels.

Trotzki schrieb die hier dokumentierten Briefe und Artikel nicht, um Vergangenes, Unabänderliches zu erklären, sondern um in die aktuelle politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung in Deutschland einzugreifen, um die voraussehbare und von ihm vorausgesehene Katastrophe zu verhindern.
'Und Trotzki, der prachtvolle Sachen schreibt, die ja durch die Weltpresse gehn und nicht der WB (›Weltbühne‹) gehören. Neulich ein ›Porträt des Nationalsozialismus‹, das ist wirklich eine Meisterleistung.
Da stand alles, aber auch alles drin. Unbegreiflich, wie das einer schreiben kann, der nicht in Deutschland lebt. Konklusio: Krieg oder Revolution. Ich weiß das nicht. er weiß mehr und kann mehr, der Trotzki.'
Kurt Tucholsky (25. Juli 1933)





Freitag, 8. Mai 2015

Wir zahlen nicht für eure Krise !!!






Nach einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Kapitalismus wissen wir, wem dieses Wirtschaftssystem nützt.

Es sind die wenigen 
Reichen, die davon profitieren, dass der Großteil der Bevölkerung
ausgebeutet wird. Klar ist auch, der Kapitalismus war nicht plötzlich da – seine zügellose Entwicklung wurde von den Konservativen und Reaktionären vorangetrieben und erscheint uns als so genannter Neoliberalismus in ganz besonders perfider Form.

Die neoliberale Ideologie will uns 
weiß machen, dass wir frei sind, alles tun und erreichen können, wenn wir nur hart genug dafür arbeiten.
„Mehr privat – weniger Staat“ wurde zum Programm erklärt.

Die Individualität von Menschen 
wird hoch gehalten und gelobt – natürlich, denn alleine
kann man wenig bewegen und alles bleibt im Lot.
Doch trotz Arbeit leben viele 
in Armut, Dienstleistungen, für die lange Zeit der Staat verantwortlich war – siehe Gesundheits- und Pensionsvorsorge, aber auch Bildung
– werden schleichend privatisiert.
Die schwerste Krise seit 1929 zeigt, dass neoliberale Politik nicht funktioniert – der Kapitalismus wird immer Krisen hervorbringen.

Downloadable unter:
https://rotbewegt.at/files/pdf/broschure_systemfehler_krise_download.pdf


Dienstag, 24. Februar 2015

Paul Krugman: Wir sparen uns zu Tode! Warum wir jetzt Geld ausgeben müssen.






Vergesst die Krise!
Warum wir jetzt Geld ausgeben müssen
Gebundene Ausgabe – von Paul Krugman (Autor), Jürgen Neubauer (Übersetzer)

Paul Krugman, geboren 1953, lehrt an der Princeton University und ist einer der bedeutendsten und bekanntesten Wirtschaftswissenschaftler der Welt.
2008 erhielt er den Wirtschaftsnobelpreis.
Er gilt als der wichtigste politische Kolumnist Amerikas und als sprachgewaltigster Ökonom unserer Zeit. 2009 erschien bei Campus »Die neue Weltwirtschaftskrise«.

Krugman widmet in seinem neuen Buch gleich ein ganzes Kapitel der Frage, wie staatliche Konjunkturprogramme wirken, und kommt zu einem klaren Ergebnis:
Sparprogramme verschärfen eine Wirtschaftskrise, während höhere Ausgaben die Konjunktur spürbar anschieben.



Top-Ökonom fordert riesiges Konjunkturprogramm. In seinem Buch rechnet der Nobelpreisträger für Wirtschaft mit der Sparpolitik der westlichen Industriestaaten, insbesondere mit der Deutschlands, furios ab.

Deutschland hat die Krise nicht verstanden, sagt Nobelpreisträger Paul Krugman. Sein neues Buch ist eine leidenschaftliche Anklage gegen die europäische und insbesondere die deutsche Sparpolitik. 


Paul Krugman ist nicht nur einer der besten und renommiertesten Wirtschaftswissenschaftler unserer Zeit, er ist auch ein begnadeter Autor, der es versteht, komplexe Zusammenhänge so zu beschreiben, dass sie auch der interessierte Laie ohne Probleme versteht.
Und er hat eine Mission: die neoklassischen Scharlatane seiner Zunft, die in den vergangenen dreißig Jahren den Ton angegeben haben, zurückzudrängen und einen wirtschaftspolitischen Kurswechsel anzuschieben.


Er erklärt, dass Staaten, die reich sind an Ressourcen, Talent und Wissen - den wesentlichen Zutaten für Wohlstand und einen anständigen allgemeinen Lebensstandard -, in der jetzigen Lage nur durch Investitionen, also weitere Schulden auf Zukunftskurs steuern können.
Eine schnelle und deutliche Erholung ist in greifbarer Nähe - einzig es fehlt die politische Weichenstellung.
Krugmans Weckruf lautet: Wir sparen uns zu Tode!

»Merkels Gegner und wie sie die Welt sehen« Die Zeit