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Mittwoch, 17. Februar 2016

Geld und Geldpolitik







Geld und Geldpolitik
Deutsche Bundesbank; Eurosystem. Hrsg. Deutsche Bundesbank
 
Taschenbuch – von Deutsche Bundesbank (Herausgeber)

Das Buch informiert über Bargeld und Zahlungsverkehr, das Banken und Finanzsystem, den Euro und das Eurosystem, Währung und internationale Zusammenarbeit sowie die europäische Geldpolitik.
Es erklärt grundlegende und historische Zusammenhänge und geht auf die neueren Entwicklungen im Zuge der Finanz- und Staatsschuldenkrise ein. Leicht verständlich; auch für Jugendliche und Kinder.
Nicht ganz zu unrecht wird häufig bemängelt, das wirtschaftspolitische Bildung in den Schulen häufig auf Gemeinplätze reduziert bleibt. Das Schülerbuch der Deutschen Bundesbank „Geld und Geldpolitik“ informiert ausführlich über die Themen Bargeld, Zahlungsverkehr, Banken- und Finanzsystem, Euro und Eurosystem, internationale Zusammenarbeit sowie die europäische Geldpolitik.

Mit diesem Buch wollen wir dazu beitragen, dass mehr Menschen die Grundlagen der Geldwirtschaft, die Ziele der Zinspolitik und die Funktionsweise des Europäischen Systems der Zentralbanken besser kennenlernen. Dabei wird deutlich, welche Rolle die Bundesbank in der europäischen Geldpolitik spielt, ferner auch, welche weiteren Aufgaben sie wahrnimmt – beispielsweise in der Bargeldversorgung, im Zahlungsverkehr oder in der Bankenaufsicht.

Nutzen können Sie dieses Buch auf vielfältige Weise: Es eignet sich ebenso als kleines Nachschlagewerk wie als Textbuch für den Schulunterricht oder als Handreichung für das Selbststudium. Unterrichtsmaterialien, die auf diesem Buch aufbauen, finden Sie auf unserer Internetseite: www.bundesbank.de/bildung 

Um für stabiles Geld im Euro-Währungsgebiet zu sorgen, braucht die Deutsche Bundesbank das Vertrauen und die Unterstützung der Bevölkerung. Deshalb wünschen wir uns, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger möglichst viel über die Voraussetzungen für Geldwertstabilität wissen.

Dr. Jens Weidmann
Präsident der Deutschen Bundesbank 


PS.:
Siehe weiters auch auf
http://www.franzhoermann.com/downloads/geld_und_geldpolitik_schuelerbuch.pdf

Dienstag, 21. Juli 2015

Anleitung zum politischen Ungehorsam !







Change it!: Anleitung zum politischen UngehorsamBroschiert – von Susan George (Autor), Sigrid Langhaeuser (Übersetzer)
Susan George wurde in den USA geboren und ist heute französische Staatsbürgerin, Co-Direktorin des Transnationalen Instituts in Amsterdam und Präsidentin des Observatoire de la Mondialisation(etwa Beobachtungsstelle für Globalisierung)in Paris. Sie ist auch Vizepräsidentin von ATTAC Frankreich.
George ist seit den 1970ern eine prominente Kritikerin von IWF und Weltbank. Ihre Großtat war "die Verlagerung der Schulden von den Finanzseiten zur politischen Berichterstattung". Sie begann in den 1970ern, Probleme und Ursachen anzusprechen, die später von Tausenden AktivistInnen aufgegriffen wurden.
Sie hat etliche sehr zutreffende Feststellungen in ihrem Werk gemacht, die Allgemeingut der antikapitalistischen Bewegung geworden sind.
• Schulden sind "ein Mechanismus, durch den die Armen in den armen Ländern gezwungen werden können, die Reichen in den reichen Ländern zu finanzieren." Aber sie sind auch ein Mechanismus, durch den eine Handvoll Länder die ökonomische Struktur und Entwicklung der ungeheuren Mehrheit der anderen Länder kontrollieren kann, um diese zu zwingen, Handels- und Produktionsmodelle einzuführen, die den großen transnationalen Firmen dienen.
• Schulden bewirken, dass Ressourcen nicht zur Verringerung der Armut und für Gesundheits- und Erziehungsprogramme verwendet werden können, was zu zusätzlichen sieben Millionen toten Kindern jährlich führt.
• George sieht die Ursachen der Verschuldung in der Bereitschaft privater Banken, an Regierungen in der Dritten Welt Kredite zu geben, um Profite zu machen - entgegen den Entwicklungsbedürfnissen der Armen in diesen Ländern.
• Sie hat ein klares Verständnis von der Rolle, die die herrschende Klasse der Dritten Welt dabei spielt, und davon, dass diese unermesslichen Reichtum für sich abzweigt und die Bevölkerung damit ins Elend stürzt.
• Sie zeigt, wie die Politik von IWF und Weltbank direkt den groflen Banken in den USA geholfen hat. "Der IWF ist ein Trichter zur Kanalisierung öffentlichen Geldes in private Banken", schreibt sie.
• George zeigt, auf welchem Wege die Schulden der Dritten Welt auf den Westen in Form von Drogenkriegen, Mafia-Unterwelt, Gewalt und Flüchtlingsschmuggel zurückschlagen.

Schluss mit der Ohnmacht. Susan George rechnet mit den Zynismen einer globalisierten Wirtschaft ab und packt uns bei unserem politischen Gewissen: Der aufrechte Gang ist möglich – und er schafft eine bessere Welt.

Das Versprechen, der freie Welthandel bringe Wohlstand für alle, hat sich als Lüge erwiesen. Während die Reichen immer reicher werden, nimmt die Armut weltweit immer mehr zu. In ihrem neuen Buch führt uns Susan George eindringlich vor Augen, dass es in der Tat höchste Zeit ist, aktiven Widerstand gegen das rücksichtslose Diktat der Wirtschaft zu leisten. Jeder Einzelne sollte sich aktiv für ein sofortiges Ende des ruinösen Raubbaus und eine gerechte Verteilung des Reichtums einsetzen, fordert sie und liefert die Anleitung dafür, wie wir das Gefühl der Ohnmacht überwinden und die Bewegung für globale Gerechtigkeit unterstützen können. Eine bessere Welt ist möglich – wenn wir endlich handeln!

Montag, 10. Juni 2013

Der Raubzug der Banken !!!








Der Raubzug der Banken:
Von einem, der auszog, seine Ersparnisse zu retten, und entdeckte, was wirklich mit unserem Geld passiert [Broschiert]
Malte Heynen (Autor)

Malte Heynen wurde 1971 geboren, besuchte die Deutsche Journalistenschule in München, studierte Journalismus und Politik, und arbeitete als freiberuflicher Journalist, bevor er acht Jahre lang Redakteur und später Chefreporter für die Sendung "Galileo" war.
Seit sechs Jahren arbeitet er als freier Fernsehautor und als Trainer für Journalisten. Regelmäßig unterrichtet er an der ARD-ZDF Medienakademie, der RTL-Journalistenschule und bei der Aus- und Fortbildung des Westdeutschen Rundfunks.



Millionenboni für gefährliche Geschäfte »Was machen die eigentlich mit meinem Geld?«, fragte sich Malte Heynen, als er merkte, wie sein sauer Erspartes langsam zerrann. Der Journalist wollte es genau wissen und begann zu recherchieren.
Bald fand er sich in einem Irrgarten von Spekulation, gefährlichen Geschäften und sich selbst maßlos überschätzenden Analysten wieder. Ist unser Finanzsystem, das doch die Aufgabe hat, die Kapitalströme in wirtschaftlich sinnvolle Unternehmungen zu lenken, wirklich so irrational, so marode, so betrügerisch?

Die Antwort: leider ja!
Die Folge: Wir stehen nicht am Ende, sondern erst am Anfang der großen Finanzkrise, die mit einem Crash enden wird, wenn das Bankensystem nicht radikal umgebaut wird.
Denn die Geldhäuser produzieren gewaltige Risiken und ziehen immer wieder ihre Kunden über den Tisch. Was man persönlich in dieser Situation noch retten kann und was die Politik tun muss, damit Banken wieder zu gesellschaftlich nützlichen Instituten werden, das verrät dies
er Report.


Heynen gelingt es ausgesprochen gut, die Exzesse der Weltwirtschaft und die Ursache der letzten Krisen für jedermann verständlich darzustellen. Heynens mit vielen plastischen Beispielen versehenes Buch lässt kaum eine Schweinerei aus: die trickreichen ‘Todeswetten‘ der Deutschen Bank, der Hochfrequenzhandel der Superrechner, oder die Derivate, die selbst Großinvestor Warren Buffett als ‘finanzielle Massenvernichtungswaffen‘ bezeichnet hatte."
(Volker Isfort, Abendzeitung)

„Das Buch rollt im Rückblick die Ursachen der Finanzkrise auf - und das sehr gründlich. Weil das Buch erst im Sommer fertiggestellt wurde, sind die Passagen zur Euro-Schuldenkrise immer noch aktuell. Der Leser erfährt, warum Kreditblasen so gefährlich sind, und warum selbst Gold keinen Schutz bietet, wenn es wirklich so schlimm kommt, wie der Autor (und viele andere Experten) befürchten.“
(Margit Siller, Bayerischer Rundfunk, Bayern 2 Notizbuch)

"Jeder Leser wird aus den akribisch untersuchten Zusammenhängen persönlichen Gewinn ziehen; und wenn es nur um den von Erkenntnis geht. Heynen hat ein ausgesprochen gut recherchiertes Buch geschrieben."
(Ulrich Brömmling, Süddeutsche Zeitung)