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Mittwoch, 2. März 2016
Porträt des Nationalsozialismus
Porträt des Nationalsozialismus (Trotzki-Bibliothek)
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Dienstag, 1. September 2015
Was ist der "Stand des Marxismus"?
Was ist der "Stand des Marxismus"?:
Soziale und epistemologische Bedingungen der kritischen Theorie heute
Broschiert – von Alex Demirovic (Herausgeber), Sebastian Klauke (Herausgeber), & 1 mehr
- Was waren und sind zentrale Entwicklungslinien, materiellen und epistemologischen Reproduktionsbedingungen, Herausforderungen, Probleme, aber auch Revitalisierungsprozesse zurückliegender und aktueller Diskussionen, die sich auf Marx beziehen oder sie fortzusetzen beanspruchen?
- Mit welchen ‚anderen‘ kritischen Strömungen wie feministischen oder polit-ökologischen Debatten verbinden sie sich, und wo setzen sich Unvereinbarkeiten und Widersprüche bis heute fort?
- Mit welchen Widerständen und institutionellen Hindernissen sind alle diese kritischen Ansätze dort konfrontiert, wo es um die Produktion von kritischer Erkenntnis selbst geht – also vor allem an den Hochschulen?
Der Band basiert auf der 2013 abgehaltenen Tagung der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung. Bereits in der Einleitung zeigen die Herausgeber die Schwierigkeit auf, dem Titel gerecht zu werden. So ist zwar klar, dass man an der Fragestellung »Was ist der Stand des Marxismus?« nur scheitern kann, die Auslassungen in dem Band sind allerdings doch ärgerlich.
Da wird einerseits auch nur auf den Versuch einer Definition von »Marxismus« verzichtet, andererseits verdichten sich die Beiträge, so sie mit Marxismus nicht überhaupt nichts zu tun haben wollen (wie der Beitrag von Michael Heinrich), entlang der Achse Neogramscianismus-Regulationstheorie. Ein Highlight ist die thesenartige Bestimmung des Verhältnisses von marxistischer Theorie und Soziologie von Klaus Dörre, aber auch Ingo Stützles Auseinandersetzung mit der Rolle sozialer Kämpfe in der marxistischen Theoriebildung.
Ein Großteil der Beiträge ist an der Schnittstelle von Soziologie und Politikwissenschaft angesiedelt, philosophische Ansätze werden weitgehend ignoriert.
Dass die Frage nach dem Verhältnis von sozialen Bewegungen, marxistischer Theorie und politischer Organisation nicht gestellt wird, verweist - wie auch der Untertitel - auf den akademisch-theoretischen Charakter des Bandes. Das schmälert nicht die Qualität einiger Texte, ein stimmiger Titel wäre allerdings gewesen: Analysen zu ausgewählten akademischen Marxismen in Deutschland und ihrer Kritik.
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Mittwoch, 10. Juni 2015
Staat und Revolution von W.I. Lenin
Staat und Revolution von W.I. Lenin
weiters: „Marxismus und Staat“ von Alan Woods und Ted Grant
Aufstand der Vernunft Nr. 10
Verlag AdV, 150 Seiten
Die neuste Erscheinung in der Reihe Aufstand der Vernunft: Lenins „Staat und Revolution“. Ebenfalls im Buch enthalten ist der Text „Marxismus und der Staat“ von Ted Grant und Alan Woods.
In Zeiten der Krise erleben wir einen neuerlichen Aufschwung des Klassenkampfes. Die Regierungen reagieren auf soziale sowie politische Protestbewegungen zusehends mit staatlicher Repression und Aufrüstung des Staatsapparates. Die Auseinandersetzung mit der Staatsfrage wird einer neuen Generation somit durch den Druck der Ereignisse aufgezwungen.
Die Frage des Staates ist aus Sicht aller revolutionären Kräfte von grundlegender Bedeutung und nimmt dementsprechend auch einen zentralen Stellenwert in der marxistischen Theorie ein. Die marxistischen Klassiker entwickelten ihre Staatstheorie unter dem Eindruck lebendiger revolutionärer Prozesse, wie der Pariser Kommune 1871 oder der Russischen Revolution 1917. Lenins Schrift „Staat und Revolution“, die wir hiermit neu auflegen, fasst diese Theoriearbeit wie kein anderer Text zusammen.
Seit dem Verfassen dieses Standardwerks des Marxismus sind mehrere Jahrzehnte vergangen. Die Arbeiterklasse hat seither eine Vielzahl an Erfahrungen gesammelt und immer wieder den Versuch unternommen, auf revolutionärem Weg den Kapitalismus zu überwinden. Wer an Revolution denkt, hat meist den gewaltsamen Barrikadenkampf oder den heldenmutigen Sturm auf das Winterpalais im Hinterkopf. Die Frage, wie viel Gewalt eine Revolution hervorbringt bzw. ob es eine friedliche Revolution geben kann, wurde in der Linken immer schon sehr heftig debattiert.
Ted Grant und Alan Woods versuchen in ihrem Dokument „Marxismus und der Staat“, das nun zum ersten Mal in deutscher Sprache vorliegt, anhand der Methoden von Marx, Engels, Lenin und Trotzki sowie den Erfahrungen der revolutionären Bewegungen in Frankreich 1968 und in Portugal 1974/5 diese Frage zu beantworten.
Ted Grant und Alan Woods versuchen in ihrem Dokument „Marxismus und der Staat“, das nun zum ersten Mal in deutscher Sprache vorliegt, anhand der Methoden von Marx, Engels, Lenin und Trotzki sowie den Erfahrungen der revolutionären Bewegungen in Frankreich 1968 und in Portugal 1974/5 diese Frage zu beantworten.
Wir sind überzeugt, dass dieses Buch einen wichtigen Beitrag zur Vorbereitung der revolutionären Kräfte im deutschsprachigen Raum leisten wird. Wir steuern auf bewegte Zeiten zu, in denen der Klassenkampf wieder mit aller Härte ausgefochten werden wird. Ausgestattet mit den Ideen und Methoden des Marxismus wird eine neue Generation an die Umwälzung des Kapitalismus schreiten.
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Montag, 4. März 2013
Zum Verhältnis von Anarchismus und Marxismus
Begegnungen feindlicher Brüder:
Zum Verhältnis von Anarchismus und Marxismus in der Geschichte der sozialistischen Bewegung [Broschiert] Band I und Band IIPhilippe Kellermann (Herausgeber)
Philippe Kellermann, geb.1980, lebt in Berlin und veröffentlicht in Grundrisse und Graswurzelrevolution. Er ist Initiator des Fanzines Aus‘m Bauch und spielt in der Punkband Kackfeuer.
Band 1
Dieser Sammelband vereinigt Aufsätze, die, neben der Rekonstruktion der 'klassischen' Auseinandersetzung zwischen Anarchismus und Marxismus, die Gemeinsamkeiten und Differenzen zwischen AnarchistInnen und MarxistInnen in der weiteren Geschichte der sozialistischen Bewegungen zu rekonstruieren versuchen.
Band 2
Wie schon der Vorgängerband widmet sich Begegnungen feindlicher Brüder, Band zwei den Gemeinsamkeiten und Differenzen zwischen AnarchistInnen und MarxistInnen in der Geschichte der sozialistischen Bewegungen und diskutiert diese anhand ausgewählter Strömungen und AkteurInnen:
- von der klassischen Polemik zwischen Marx/Engels und Stirner,
- über die Kritische Theorie eines Adorno und die heftige Debatte zwischen Jean Paul Sartre und Albert Camus,
- bis hin zu einem Neuen Linken wie Rudi Dutschke
- oder einem poststrukturalistischen Denker wie Gilles Deleuze.
Abgerundet wird der Sammelband durch Aufsätze, welche die Politik der Bolschewiki und die der spanischen CNT gegenüber den ArbeiterInnen miteinander vergleicht, die Frage nach dem marxistischen Charakter des deutschen Anarchosyndikalismus stellt oder das Kunstverständnis in Marxismus und Anarchismus diskutiert.
Band 3
An die Bände 1 und 2 anschließend, behandelt auch Band 3 der Begegnungen feindlicher Brüder die Gemeinsamkeiten und Differenzen zwischen AnarchistInnen und MarxistInnen in der Geschichte der sozialistischen Bewegungen und diskutiert diese anhand ausgewählter Strömungen und AkteurInnen.
Eher thematisch angelegt sind die Aufsätze zu unterschiedlichen sozialistischen Pädagogikkonzeptionen, differierenden staatstheoretischen Ansätzen und der Haltung zur Gewalt; während Akteursbezogen die Frage nach dem Widerstand gegen die Nazis in Deutschland behandelt wird, daneben die Gruppe Socialisme ou Barbarie, Erich Fromm, der Künstler und Sozialist William Morris, sowie der Ethnologe Pierre Clastres.
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