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Samstag, 24. Juli 2021

Der Kampf für freie Medien entscheidet über unsere Zukunft!

 



Der Kampf für freie Medien entscheidet über unsere Zukunft!

Dass wir beständig manipuliert werden, wussten schon die weisen Alten: Edward Bernays, Walter Lippmann, Noam Chomsky.
Nun aber ist es an der Zeit, deren Wissen ins Hier und Jetzt zu überführen um zu verstehen, was gerade geschieht, vor allem aber als Anleitung für die so dringend nötige Medienrevolution.

Michael Meyen zerstört den Mythos der Leitmedien, befreit uns aus der Propaganda-Matrix und macht all jenen Mut, die sich für eine bessere, gerechtere Welt engagieren:
Freiheit ist möglich, braucht jedoch einen vollkommen neuen Journalismus.
.
Der Staat greift nach dem Internet – und die Öffentlichkeit schaut weg, weil die Leitmedien auf einen Sieg im Kampf um Definitionsmacht und Deutungshoheit hoffen oder längst auf Linie sind.
Im Hintergrund wird eine Geschichte aus dem kalten Krieg erzählt, die sich leicht aktualisieren ließ.
Der „Feind“ greift jetzt nicht mehr aus Moskau an, sondern aus dem Netz, und ist so gefährlich, dass wir alles vergessen dürfen, was uns das Dritte Reich gelehrt hat.

Sicher ist, dass Medien in den letzten vier Jahrzehnten die Art verändert haben, wie wir arbeiten und wie wir leben.
»Bunt, grell und originell, herausstechen aus der Masse, anders sein« steht auf dem Programm.

Fernseh- und Radioprogramme, für die Reichweite alles ist und alles andere nichts.
Dazu die Menschen auf den Kommandobrücken in Politik und Wirtschaft, die buchstäblich alles tun, um in der Öffentlichkeit zu glänzen und negative Berichte zu verhindern.

Der Journalismus ist tot. Mit oder an Corona gestorben, nach langem Siechtum. Schon vorher war die "vierte Gewalt" schwer krank, hing arbeitsunfähig und durchseucht von Politik am Tropf der Industrie.
Das Virus hat dem Patienten nur den finalen Schlag versetzt.

Meinungs- und Medienfreiheit war gestern. Heute bestimmt die Politik, was öffentlich gesagt werden darf!
Der Staat hat die Finger meist nur indirekt im Spiel. Es geht um Fördermittel, um Wohlverhalten, um vorauseilenden Gehorsam. Je größer das Unternehmen, umso bedrohlicher wirkt das Damoklesschwert Regulierung!
In der Politik geht es um Macht. Sanktioniert werden die Plattformen, die die Definitionsmacht des Parteienstaates herausfordern.

Die Propaganda-Matrix / Macht, Medien, Öffentlichkeit
von Prof. Dr.Michael Meyen

Freitag, 12. Februar 2016

Die Gefallsüchtigen in den Medien und in der Politik




Die Gefallsüchtigen:
Gegen Konformismus in den Medien und Populismus in der Politik

Gebundene Ausgabe – von Wolfgang Herles  (Autor)
Wolfgang Herles, Jahrgang 1950, ist einer der profiliertesten deutschen Fernseh-journalisten. Seit über 40 Jahren, zunächst beim Bayerischen Rundfunk, dann beim ZDF, moderierte er politische Magazine, Elefantenrunden und Talkshows sowie zehn Jahre lang das Kulturmagazin Aspekte und zuletzt die Literatursendung Das blaue Sofa.
Herles ist Autor mehrerer politischer Sachbücher und Romane. Er lebt in München und Berlin.



Die längst fällige Medienkritik
Populistische Politiker, die ihr Fähnchen nur noch in den Wind hängen. Und Medien, die mitspielen. Vor allem ein immer seichteres öffentlich-rechtliches Fernsehen, das sich ohne Not unter das Diktat der Quote gestellt hat. 
Das Ergebnis:
Moralismus und Alarmismus statt kritischem Qualitätsjournalismus, statt Aufklärung und Bildung nur Fußball und Krimis.
Ihre Aufgabe, »vierte Gewalt« in unserem demokratischen Gemeinwesen zu sein, verfehlen die Gebührensender dramatisch. Und das am Beginn des digitalen Zeitalters, wo sie so wertvoll sein könnten wie nie.


Wolfgang Herles beschreibt diesen besorgniserregenden Zustand und fordert: Reformiert ARD und ZDF grundlegend oder schafft sie ab.

"Fernsehen und Politik wird zur Bühne gefallsüchtiger Individuen"
ist ein neuer Aspekt, der auch in unseren "Friedensgruppen" eine Rolle spielt.
Gefallsucht, wenn einer nicht mehr geliked wird, zieht er sich zurück und die FriedensArbeit wird unwichtig ...
Das ist aber volle Absicht des Systems und von Zbigniew Brzeziński (2014) genauso geplant, wir sollen uns gegenseitig anfeinden, und aus Eifersüchteleien, Gewinnsucht und Neid, die Brocken hinschmeissen.





Sonntag, 31. Januar 2016

Infoset Medienkompetenz





"Lesen"
Infoset Medienkompetenz
10 Fragen – 10 Antworten


Lesen ist ein Schlüssel zur Welt. Es weckt Fantasie und eröffnet Horizonte.
Lesen befördert Wortschatz und Ausdrucksfähigkeit, es regt zum Denken und Fragen an, vermittelt Gesprächsstoff und verbindet Lebenswelten.

Die Fähigkeit, Texte zu erfassen, Zusammenhänge herzustellen und nutzbar zu machen, ist Voraussetzung dafür, Anforderungen in Schule, Beruf und Privatleben erfolgreich meistern zu können. Lesen ist in unserer Gesellschaft aber nicht selbstverständlich: 7,5 Millionen Erwachsene in Deutschland sind funktionale Analphabeten, sie können nicht genügend lesen und schreiben, um im Alltag Texte richtig zu verstehen oder zu verfassen. 

Nach der PISAStudie 
haben 18,5 Prozent der 15-Jährigen unzureichende Lesefähigkeiten.
Ihnen fehlt eine wichtige Voraussetzung für Bildung und gesellschaftliche Teilhabe.
Deshalb ist es wichtig, dass das Lesen möglichst früh zu einem festen und selbstverständlichen Bestandteil im Alltag von Kindern wird.
Dazu können 
Eltern auf einfache Weise sehr viel beitragen.


Alle Themen des Infosets Medienkompetenz:
• Frühe Kindheit und Medien
• Medien und die Entwicklung des Kindes
• Lesen
• Kinder und Fernsehen
• Gewalt und Fernsehen
• Medien und Wirklichkeit
• Kulturtechniken und Medien
• Radio & Co.
• Computer & Computerspiele
• Internet
• Online-Kommunikation
• Handys, Smartphones, Apps
• Werbung


Quelle:
Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs)
c/o Landesanstalt für Kommunikation (LFK)
Reinsburgstr. 27 | 70178 Stuttgart
Telefon: 0711–66 99 131 | Telefax: 0711–66 99 111
info@mpfs.de | www.mpfs.de






Freitag, 20. November 2015

BERMERKUNGEN ZU WILLY BRANDT







BERMERKUNGEN ZU WILLY BRANDT
Daniela Münkel

Daniela Münkel ist Historikerin und seit 2008 als Projektleiterin in der Forschungsabteilung beim Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen tätig. Seit 2010 ist sie außerplanmäßige Professorin an der Universität Hannover.



Willy Brandt war der bedeutendste und am längsten amtierende Vorsitzende der SPD nach 1945. Als Bundeskanzler gehört der Schöpfer von Ost- und Entspannungspolitik zu den wichtigsten Regierungschefs der Bundesrepublik. 

Vielfach verehrt und nicht selten verklärt, stehen bisher vor allem seine Ostpolitik und seine Kanzlerzeit im Mittelpunkt der politischen und akademischen Diskussion.

Daniela Münkel diskutiert bisher vernachlässigte Aspekte des Politikers Willy Brandt: etwa sein Verhältnis zur SPD, seinen dialogischen Führungsstil, seine Beziehung zu den Massenmedien und seine Medienpolitik. 
Als erster „moderner Medienkanzler“ verstand er es, seine Politik medienwirksam darzustellen und seine Person mediengerecht zu inszenieren. Dieser Politikstil wirkt auf nachkommende Politiker und Politikerinnen – bis heute.

Freitag, 24. Juli 2015

Die Eroberung Europas durch die USA






Die Eroberung Europas durch die USA
Broschiert – von Wolfgang Bittner  (Autor)

Wolfgang Bittner, geboren 1941 in Gleiwitz, aufgewachsen in Ostfriesland, ist promovierter Jurist, arbeitete in verschiedensten Berufen, so u.a. als Rechtsanwalt, Verwaltungsbeamter, Fürsorgeangestellter. Er reiste intensiv und konzentrierte sich seit Mitte der siebziger Jahre mehr und mehr auf das Schreiben. Wolfgang Bittner verfasst Bücher für Erwachsene, Jugendliche und Kinder und war als freier Mitarbeiter für zahlreiche Zeitungen (u.a. Die Zeit, Frankfurter Rundschau, Neue Zürcher Zeitung), den Hörfunk und das Fernsehen tätig. Seine Werke wurden in viele Sprachen übersetzt und er erhielt mehrere Literaturpreise.

Von 1996 bis 1998 wurde Bittner in den Rundfunkrat des WDR berufen. Er übernahm Lehrtätigkeiten im In- und Ausland, darunter mehrere Gastprofessuren in Polen. Er ist Mitglied des PEN und im Verband deutscher Schriftsteller, dessen Bundesvorstand er von 1997 bis 2001 angehörte.
Greift Russland an? Steht »der Iwan« vor der Tür? Seit Beginn der Ukraine Krise springen uns in den Zeitungen Putin-Karikaturen entgegen, in denen er als kriegslüsterner Zar dargestellt wird. Vom Abschuss eines Passagierflugzeuges in der Ostukraine bis hin zu den dortigen, in einen Bürgerkrieg ausgeweiteten Kämpfen: Überall trägt laut zahllosen Medienberichten Wladimir Putin die Schuld. Er scheint das personifizierte Böse zu sein.

Was nicht thematisiert wird:
Der seit langem vom US-amerikanischen Geheimdienst geplante und finanzierte »Regime Change« in der Ukraine. Die USA investierten mehr als 5 Mrd. US-Dollar in den Sturz der legitimen Regierung der Ukraine und machten gezielt ihren Günstling Arsenji Jazenjuk zum Ministerpräsident.

Wie kann eine EU, wie kann ein souveränes Deutschland sich dies gefallen lassen? Chronologisch, vom Beginn der Maidan-Ereignisse bis zu den letzten Entwicklungen im September 2014, schildert Wolfgang Bittner die verhängnisvolle Einflussnahme der US-amerikanischen Regierung auf die zentralen Medien und die Politik Europas.


Montag, 9. Februar 2015

Korrupte Medienmacht, Wege aus dem Sumpf






Korrupte Medienmacht, Wege aus dem Sumpf 
Broschiert – von Nicole Joens (Autor)
Verschwendete Milliarden, zweifelhafte Programmgestaltung und gekaufter Journalismus sind untrügliche Zeichen einer korrupten Medienlandschaft, in der es schon längst nicht mehr nur um Profit und Popularität geht. Das beinharte Machtstreben einiger Weniger führt zu einer Manipulationshoheit und zunehmend sind wir mit den bedenklichen gesellschaftlichen Folgen konfrontiert.
Anhand von gezielten Recherchebeispielen bei TV/ Film, Presse und im Buchmarkt wird gezeigt, warum wir endlich aufwachen müssen, wenn wir weiterhin in einer intakten Demokratie leben wollen.

Nicole Joens, geboren 1961 in München, wanderte nach dem Abitur ohne einen Penny für sieben Lehrjahre nach New York aus und kehrte 1990 zurück, um in ihrer Muttersprache zu schreiben, zunächst viele Drehbücher.
Nach einem Filmstudium und ersten Berufserfahrungen in New York begann die Autorin in München eine 20-jährige Karriere als TV-Drehbuchautorin: Serien und Filme. In den letzten Jahren veröffentlichte sie erfolgreich Romane und Kurzgeschichten und gründete 2010 mit ihrem Mann CINDIGO.

Ab 1995 glückliche Mutter von Zwillingen, aber unglückliche Ehefrau, danach viel zu lange allein erziehend, doch seit 2006 endlich glücklich verheiratet und entspannt erziehend. Innerlich liegt sie deshalb jedem Josef dieser Welt zu Füßen. Sie lebt und schreibt in München und im Chiemgau.


Dienstag, 6. Januar 2015

Meinungsmache





Meinungsmache:
Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen

Taschenbuch von 
Albrecht Müller (Autor)

Viele Wähler schließen mit der Politik ab, denn diese wird zunehmend über ihre Köpfe hinweg gemacht.
Damit die Menschen trotzdem schlucken, was man ihnen vorsetzt, beeinflussen parteiische Experten und gezielte Kampagnen massiv die öffentliche Meinung. Albrecht Müller deckt auf, wer diese Kampagnen steuert und wie wir manipuliert werden.

Ein kritisches Buch für kritische Bürger, das die Lust am Zweifel weckt – eine Anleitung zum Selberdenken, die auch verrät, woran wir erkennen, dass wir manipuliert werden sollen, und wo und wie wir uns noch zuverlässig informieren können.

An vielen praktischen Beispielen wird gezeigt, dass wichtige politische Entscheidungen in strategisch geplanten Kampagnen der Meinungsbeeinflussung vorbereitet werden.
- Meinung macht Politik.
- Meinungsmache bestimmt auch wirtschaftliche Entscheidungen von Unternehmen.
- Meinungsmache bereitet Kriege vor und prägt oft die Geschichtsschreibung.

Die Theorie der demokratischen Willensbildung ist weit von dieser Realität entfernt. Wer über publizistische Macht und unbegrenzte finanzielle Mittel verfügt, bestimmt weitgehend die relevanten Entscheidungen und kann so seine Interessen durchsetzen. Wichtige Voraussetzungen für das Gedeihen d
emokratischer Willensbildungsprozesse sind nicht mehr gegeben.
Mit der Lektüre dieses Buches wird Sie vermutlich nicht nur Zorn über den Missbrauch Ihres Vertrauens erfassen.
Sie werden beim Lesen auch mehr und mehr spüren, dass es Lust bereitet, sich nichts vormachen zu lassen, selbst zu denken und seinen Gedanken wieder eine Stimme zu geben. Sie werden spüren, dass es gut tut, wieder zweifeln zu lernen.
Wenn wir mehr zweifeln würden, könnten wir uns und unseren Kindern und Enkeln hohe Belastungen ersparen. Wenn wir unserer Regierung zum Beispiel nicht so treuherzig abgenommen hätten, jede Bank sei systemrelevant, dann hätten wir Milliarden sparen können, vermutlich in der Größe eines gesamten Bundeshaushalts.
Der Begriff „systemrelevant“ steht für die teuerste denkbare Manipulation. Wir schlucken heute solche Zumutungen. Das Buch „Meinungsmache“ soll den Widerstand dagegen stärken.



Sonntag, 14. Dezember 2014

Auf leisen Sohlen ins Gehirn






Auf leisen Sohlen ins Gehirn.
Politische Sprache und Ihre heimliche Macht

Taschenbuch – von George Lakoff  (Autor), Eva Elisabeth Wehling (Autor)

Elisabeth Wehling ist seit 2007 Master/Ph. D. am Department of Linguistics der University of California, Berkeley. Arbeitsbereiche: Kognitive Linguistik und Journalistik; Schwerpunkte: Einfluss von Sprache auf politisches Denken und Handeln, Interdependenz von Medien und Politik an den Beispielen Deutschland, Italien und USA.George Lakoff ist Professor für kognitive Wissenschaft und Linguistik an der University of California, Berkeley und Kodirektor des "Neural Theory of Language Project" am dortigen International Computer Science Institute. Er ist Mitglied des Center for Advanced Study in Behavioural Sciences und des Santa Fe Institute. Gründer und Leiter des "Rockridge Institute", eines politischen Forschungszentrums und progressiven "Think Tank" in Berkeley, Kalifornien.

Der außergewöhnliche Titel für ein wissenschaftliches Buch zeigt schon, dass hier ein sehr gut verständliches Werk vorliegt, dass nicht nur informiert und aufklärt, sondern dabei auch noch sehr unterhaltsam im positiven Sinne ist.
Man hat das Gefühl, man säße direkt bei einem intensiven Gespräch zweier Fachleute dabei, die genau schon die Einwände und Bedenken der Lesenden vor Augen haben und so manche Kritikpunkte schon im Vorhinein beiseite schaffen.

80 Prozent unseres Denkens bleiben unbewusst und werden durch Metaphern und Deutungsrahmen geprägt. Unser angeblich freies Denken wird durch diejenigen beeinflusst, die im öffentlichen Raum über die Metaphern bestimmen.

Diesen „heimlichen Macht-Habern“ sind George Lakoff und Eva Elisabeth Wehling auf der Spur: Welcher Sprache bedienen sich öffentliche politische Debatten, um in den Köpfen der Menschen die gewünschte „Wirklichkeit“ entstehen zu lassen?

In lebendigen Gesprächen klären die beiden Wissenschaftler anhand von Sprachschöpfungen wie „Krieg gegen den Terror“ oder „Achse des Bösen“, wie Menschen denken, wie solche Denkstrukturen unser Gehirn auch physisch verändern und wie wir die Welt begreifen.
Dabei werfen sie ein völlig neues Licht auf Fragen der politischen Identität, der Moral und religiöser Werte oder der Rolle von Medien und Berichterstattern. Der Leser lernt so die Mechanismen seines eigenen politischen Denkens, Sprechens und Handelns besser kennen.
Man erfährt, wie stark und gleichzeitig subtil die eigenen politischen Einstellungen durch Metaphern bestimmt sind und was nötig ist, um sich davon zu befreien. In lebendigem Gespräch gewähren uns George Lakoff und Elisabeth Wehling einen Blick in unser ‚politisches Gehirn‘.




Freitag, 5. Dezember 2014

Sportland Österreich? - Athleten - Abzocker - Allianzen




Sportland Österreich?:
Athleten - Abzocker - Allianzen

Gebundene Ausgabe – von Gerd Millmann  (Autor), Wilhelm Lilge  (Autor)

Mag. Wilhelm Lilge, geboren 1964, studierter Betriebswirt, staatlich geprüfter Trainer und Diplomtrainer für Leichtathletik und Triathlon. 12 Jahre beim IMSB, seit 2008 selbständiger Leichtathletiktrainer. Seit 2011 ÖLV-Nationaltrainer für den Laufbereich, eigener Leichtathletik- Verein (team2012.at). Vizepräsident des Wiener Leichtathletikverbandes. Journalistische Tätigkeit u.a. für das Laufsport-Magazin ; Laufseminare und Vorträge, Leistungsdiagnostik für Läufer. Anerkannter Anti-Doping-Kämpfer, Experte im parlamentarischen Sport-Unterausschuss.
Mag. Gerd Millmann, geboren 1962, studierte in Wien Politikwissenschaft, war viele Jahre als Redenschreiber im politischen und wirtschaftlichen Bereich tätig und arbeitet seit zehn Jahren als investigativer Print-Journalist unter anderem für Die Zeit . Als begeisterter Hobbysportler sind Sport und Politik seine Arbeitsschwerpunkte vor allem der Blick hinter die Kulissen der heilen Sportwelt sowie die Verknüpfung von Sport, Medien, Politik und Wirtschaft.



Null Medaillen für Österreich bei Olympia 2012 in London! Der wahre Skandal liegt aber ganz woanders.
Österreich hat eines der teuersten und kompliziertesten Sportfördersysteme der Welt, das von Politgünstlingen gerne als Spielwiese missbraucht wird. Nirgendwo sonst ist der parteipolitische Einfluss auf die schönste Nebensache der Welt so groß. Gesponserten Olympiatouristen aus Politik und Wirtschaft stehen machtgeile Funktionäre, steuerliche Förderungen mit hoher Versicker-Neigung und Dopingskandale der besonderen Art gegenüber. Nachhaltige Konsequenzen fehlen trotz zahlreicher Lippenbekenntnisse bis heute.

Auf der anderen Seite ist Sport auch ein wichtiges Element österreichischer Identität: Erfolgreiche Spitzensportler werden zu Volkshelden und zum Wirtschaftsfaktor. Als aktive Gesundheits-Vorsorgemaßnahme gewinnt der Breitensport konstant an Bedeutung.
Sportler, Betreuer, Trainer und auch das Gros der Funktionäre engagieren sich hier großteils unentgeltlich sind aber immer mehr frustriert.

Das Fazit:
Sport ist zu wertvoll, um von Politikern und korrupten Funktionären weiter vereinnahmt und zerstört zu werden. Wilhelm Lilge und Gerd Millmann decken in Sportland Österreich? die problematischen Strukturen und Abhängigkeiten im Hintergrund auf und präsentieren konkrete Schritte für eine bessere sportliche Zukunft unseres Landes.









Freitag, 29. August 2014

Parteien in der Mediendemokratie





Parteien in der Mediendemokratie
Taschenbuch – von Ulrich von Alemann (Herausgeber)


In dem Sammelband werden die Grenzen und Möglichkeiten der Parteien angesprochen, sich in der modernen Mediengesellschaft zu bewegen.

Empirische Beiträge decken zum einen die Beziehung zwischen Parteien und Massenmedien ab, zum anderen sprechen sie die Rolle der eigenen Medien, vor allem des Internet, für die Parteienkommunikation an.
Parteienforschung und Kommunikationsforschung werden in diesem Sammelband thematisch und personell zusammengebracht. Damit wird eine oft beklagte wissenschaftliche Lücke an der Schnittstelle zwischen Politik- und Kommunikationswissenschaft geschlossen.

Die Berücksichtigung der Internet-Kommunikation von Parteien macht die Studie brandaktuell. Gerade im Wahl(kampf)jahr 2002 wird die Thematik auf besondere Aufmerksamkeit stoßen. Der Blick auf weitere politische Systeme weitet die Perspektive des Bandes über den bundesdeutschen Fall hinaus.




Dienstag, 26. August 2014

Politische Kommunikation in der Mediengesellschaft






Politische Kommunikation in der Mediengesellschaft:
Eine Einführung (Studienbücher zur Kommunikations- und Medienwissenschaft) (German Edition)
 Taschenbuch – von Otfried Jarren  (Autor), Patrick Donges  (Mitarbeiter)

Politische Kommunikation in der Mediengesellschaft ist ein komplexer und vielschichtiger Forschungsgegenstand.
Das Lehrbuch legt den Schwerpunkt auf die Strukturen, Akteure und Prozesse politischer Kommunikation und analysiert diese aus einer kommunikationswissenschaftlichen Perspektive unter Berücksichtigung der Theorie- und Forschungsbestände anderer Sozialwissenschaften.

Politische Medieninhalte werden als das Ergebnis von Interaktionsprozessen verstanden, die im Rahmen von Strukturen der Politik wie der Medien zwischen politischen und medialen Akteuren stattfinden.
Dabei wird der Mesoebene der Organisationen wie der Makroebene der Gesellschaft besondere Aufmerksamkeit geschenkt, da politische Kommunikation in erster Linie eine organisierte Form der Kommunikation ist, sowohl auf Seiten der Politik wie auch auf Seiten der Medien. 


Gegenüber der zweiten Auflage wurde das Lehrbuch grundlegend aktualisiert, gestrafft und neu strukturiert.






Ausstellung - Die Medien und der Krieg






Zeit
2. Juni bis 31. Oktober 2014
Ort
Palais Porcia, Herrengasse 23, 1010 Wien
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag, werktags von 9 bis 18 Uhr, und Sonntag, 26. Oktober 2014
Eintritt
frei
Anmeldung
erforderlich bei Führungen für Schulklassen

Das Spannungsfeld Medien, Krieg und Propaganda sowie die Funktionsweise der zentralen Medien bei der Kriegsvermittlung stehen im Fokus jener Ausstellung über das k.u.k.Kriegspressequartier, die das Bundeskanzleramt und das Österreichische Staatsarchiv zeigen. Die Ausstellung versteht sich als kritischer Beitrag zur Entstehung der heutigen Medienwelt und gibt Einblick in die Zusammenhänge und Auswirkungen medial genutzter Kulturtechniken.
Dabei wird nicht nur historisches Material gezeigt, sondern der Blick gezielt auf aktuelle Zusammenhänge – wie etwa auf den Bereich Medien und Krieg in der Gegenwart – und Fragestellungen gelenkt, mit welchen die Öffentlichkeit auch heute konfrontiert ist. Die Thematisierung der Manipulationsfähigkeit von Mediensystemen erfolgt vor dem Hintergrund einer kritischen Auseinandersetzung mit dem durch den Krieg beeinflussten Mediensektor, der etwa von Themenselektion, gelenkter Berichterstattung, gezielter Informationsstörung und zensorischen Maßnahmen betroffen ist – und war.
Auch die Rolle herausragender Exponenten der Kunst bei den Kriegsanstrengungen der Mittelmächte wird beleuchtet. Prominente (temporäre) Mitglieder des Kriegspressequartiers (KPQ) waren etwa Alexander Roda Roda, Egon Erwin Kisch, Franz Molnar, Karl Hans Strobl, Franz Blei, Paul Busson, aber auch Alice Schalek und Ludwig Ganghofer. Einige nicht zum KPQ gehörende Literaten wie Franz Werfel oder Hugo von Hofmannsthal machten in dessen Auftrag bzw. mit dessen Billigung Vortragsreisen ins neutrale und befreundete Ausland oder in die besetzten Gebiete. Bekannte Kriegsmaler in der Kunstgruppe des KPQ waren Albin Egger-Lienz und Oskar Kokoschka.

Information zur Ausstellung

Online-Services zur Ausstellung

Für Schulklassen, Schülerinnen und Schüler

Die Ausstellung ist speziell für Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahre geeignet und bietet Unterrichtsmaterial, Führungen und interaktive Elemente.
Anmeldung zu Führungen für Schulklassen.
Im Juli und August finden keine Führungen statt.

Kontakt

Mag. Susanne Bürger
Bundeskanzleramt Österreich
Abteilung I/5
Ballhausplatz 2, 1010 Wien
Tel.: +43 1 531 15-202356
E-Mail: susanne.buerger@bka.gv.at