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Freitag, 1. Januar 2016

Europäisches Antidiskriminierungsrecht




Handbuch zum europäischen Antidiskriminierungsrecht

Dieses Handbuch wird gemeinsam von der FRA und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte herausgegeben. Es ist ein umfassendes Dokument über das Antidiskriminierungerecht und relevante, grundlegende Konzepte.


Das europäische Antidiskriminierungsrecht verbietet nach Maßgabe der Antidiskriminierungsrichtlinien, des Artikels 14 der Europäischen Menschenrechtskonvention sowie des Protokolls Nr. 12 zu dieser Konvention die Diskriminierung in einer ganzen Reihe von Bereichen und aus einer Vielzahl von Gründen.
In diesem Handbuch werden die beiden dem europäischen Rechtsrahmen zur Nichtdiskriminierung zugrunde liegenden Quellen als zwei komplementäre Systeme untersucht, auf die unterschiedslos Bezug genommen wird, soweit sie sich überschneiden; zugleich wird gegebenenfalls auf bestehende Unterschiede aufmerksam gemacht. 

Angesichts des beeindruckenden Umfangs der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte und des Gerichtshofes der Europäischen Union im Bereich der Nichtdiskriminierung erschien es sinnvoll, ein leicht zugängliches Handbuch mit CD-Rom für Fachleute wie Richter, Staatsanwälte, Rechtsanwälte und Strafverfolgungsbeamte in den Mitgliedstaaten der EU und des Europarates sowie in anderen Ländern zur Verfügung zu stellen.



Das Handbuch zu den europarechtlichen Grundlagen im Bereich Asyl, Grenzen und Migration :
http://fra.europa.eu/sites/default/files/handbook-law-asylum-migration-borders-2nded_de.pdf

Donnerstag, 12. November 2015

Politische Ökonomie - Kontinuitäten und Veränderungen seit dem EU-Beitritt





Politische Ökonomie Österreichs:
Kontinuitäten und Veränderungen seit dem EU-Beitritt

Broschiert von BEIGEWUM (Herausgeber)

Anläss­lich des 20-​​jährigen Jubi­lä­ums des EU-​​Beitritts ana­ly­siert der Sam­mel­band Poli­ti­sche Ökono­mie Öster­reichs gesell­schaft­li­che, ökono­mi­sche und poli­ti­sche Entwicklungen.

Der EU-Beitritt 1995 hatte tiefgehenden Einfluss auf wirtschaftliche und politische Prozesse in Österreich. Die Politische Ökonomie Österreichs bietet einen kritischen Überblick über Veränderungen und Kontinuitäten der politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten 20 Jahre.

Das Buch geht folgenden Fragen nach:
 - Wie hat sich die Struktur der Wirtschaftssektoren verändert?
 - Ist das Osteuropa-Engagement der österreichischen Unternehmen eine Erfolgsgeschichte?
 - Welche politischen Kräfteverhältnisse haben diese Entwicklungen vorangetrieben?
 - In welche Richtung haben sich die Budget- und Geldpolitik entwickelt?
 - Wie sieht die Sozialpartnerschaft heute aus?
 - Welche Tendenzen lassen sich in der Gleichstellungs- und Migrationspolitik feststellen? 

 - Wie hat sich die Verteilung von Einkommen und Vermögen geändert?

Die AutorInnen dieses Sammelbandes geben einen ebenso umfassenden wie anschaulichen Überblick über zentrale Entwicklungslinien in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und präsentieren auch detaillierte empirische Befunde.
Der BEIGEWUM (Beirat für gesellschafts-, wirtschafts- und umweltpolitische Alternativen) ist ein Zusammenschluss von SozialwissenschaftlerInnen aus unterschiedlichen Disziplinen, der Ergebnisse kritischer Forschung in die laufende politische Debatte einbringt.


Für VWL-Studierende umbedingt zu empfehlen. Die Entwicklungen der letzten 20 Jahre und der Einfluss der EU auf Österreich werden nach Themen gegliedert dargestellt - z.B. Agrarsektor, Finanzindustrie, Beschäftigungspolitik etc. Hier bekommt man einen Einblick in die reale Welt, die im Studium oft ausgeklammert wird.

Zu erwähnen ist auch der methodologisch vielfältige Ansatz: Von klassisch ökonomischen bis soziologisch orientierten Beiträgen, von Regulationstheorie bis keynesianische Analysen ist das Spektrum der verwendeten Ansätze sehr breit. Das verhindert eine einseitige Betrachtung.



Montag, 5. Oktober 2015

... die Rückkehr der "deutschen Frage"






Die Plünderung Griechenlands und die Rückkehr der "deutschen Frage"
gleichheit 4/2015 - 
Peter Schwarz 



»Die deutsche Frage ist zurück«, schrieb Anfang letzter Woche die New York Times. Sie meint damit die Frage, wie Deutschland unter Kontrolle gehalten und daran gehindert werden kann, Europa zu dominieren und wie im Zweiten Weltkrieg zu zerstören.
Es häuften sich in der französischen, italienischen, britischen und der amerikanischen Presse Artikel, die der deutschen Regierung vorwerfen, sie wolle Europa beherrschen und ihrer Disziplin unterwerfen.

Das konservative französische Blatt Le Figaro schrieb, eine »antideutsche Turbulenzzone« überquere derzeit Frankreich: »Ein Teil der französischen politischen Klasse, der von den Souveränisten in der Linksfront über die Sozialisten bis zu Mitgliedern der Republikaner [der ehemaligen UMP] reicht, greift Deutschland wegen seiner Haltung in der Europäischen Union an.« Linke wie Rechte attackierten wütend das »deutsche Diktat«.

Der Figaro 
selbst warf der deutschen Regierung vor, sie habe »einem kleinen Mitgliedsland Bedingungen aufgezwungen, die früher nur mit Waffengewalt hätten durchgesetzt werden können«.


In italienischen Medien war von Staatsfolter und germanischem Machtwahn die Rede.

In der Londoner Financial Times warf Wolfgang Münchau »Griechenlands 
Gläubigern« vor, sie hätten »die Eurozone, wie wir sie kannten, und die Idee einer Währungsunion als Schritt zu einer demokratischen politischen Union zerstört« und seien »zu den nationalistischen europäischen Machtkämpfen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zurückgekehrt«.


Im Telegraph meldete sich der Londoner Bürgermeister Boris 
Johnson vom rechten Tory-Flügel zu Wort und beschuldigte »die Deutschen«, sie hätten »ein Papier vorgelegt, dessen Offenheit und Brutalität einem den Atem verschlägt«.

Wenn Griechenland im Euro 
bleiben wolle, müsse sich Athen »in einem Akt hündischer Selbsterniedrigung unterwerfen«, warf er dem deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble vor. Seine Vorschläge seien »tyrannisch«. »Man sollte ihnen heftigen Widerstand leisten.«


Der Soziologe Jürgen Habermas sagte dem Guardian, die deutsche Regierung habe »in einer Nacht all das politische Kapital verspielt, das ein besseres Deutschland in einem halben Jahrhundert angesammelt hat«. Mit »besser« meine er »ein Deutschland, dass
sich durch größere politische Sensibilität und eine post-nationale Mentalität auszeichnet«.


Das Magazin als E-Book ( PDF ohne Kopierschutz )
https://www.buchhandel.de/buch/Die-Pluenderung-Griechenlands-und-die-Rueckkehr-der-deutschen-Frage--9783886349135

Freitag, 2. Oktober 2015

Der europäische Traum und die Wirklichkeit







Der europäische Traum und die Wirklichkeit:
Über Habermas, Rifkin, Cohn-Bendit, Beck und die anderen (Neue Kleine Bibliothek)
 Broschiert von Andreas Wehr  (Autor)
Andreas Wehr, *1954. Jurist, wissenschaftlicher Mitarbeiter der 'Konföderalen Fraktion der Vereinten Europäischen Linken / Nordische Grüne Linke' im Europäischen Parlament. Veröffentlichte zuletzt bei PapyRossa 'Griechenland, die Krise und der Euro'.


Die Krise des Euro sät Zweifel auch an der Europäischen Union. Die bisherige Botschaft, die EU sei ein Friedensprojekt, wird angesichts weltweiter Kriege unter ihrer Beteiligung immer unglaubwürdiger.

Welche Begründungen bieten sich stattdessen an?
Wichtige Intellektuelle haben neuerdings ihre Plädoyers für die EU vorgelegt. So unterschiedlich ihre Entwürfe im Einzelnen auch sind, so zielen sie doch alle auf die Stärkung »Europas«; innerhalb eines globalen Wettbewerbs, in dem sich die Nationalstaaten angeblich alleine nicht mehr behaupten können.

Es geht mithin um die Bewahrung der imperialistischen Vorherrschaft des Westens. »Europa« als machtpolitische Antwort auf den als bedrohlich empfundenen Aufstieg der sich entwickelnden Dritten Welt, insbesondere der VR China und der anderen Schwellenländer dies ist die neue Botschaft! Im Namen des europäischen Projekts und einer vertieften Integration werden dabei die demokratischen Ordnungen der EU- Mitgliedstaaten leichtfertig zur Disposition gestellt.


Der Autor nimmt sich europapolitische Thesen hoch prominenter, im sozialdemokratischen oder grünen Spektrum einflussreicher Autoren vor, zerpflückt sie auf ihre Konsistenz sowie Kompatibilität mit der Realität und arbeitet Gemeinsamkeiten heraus, die solche Thesen als aus linker Sicht fragwürdig bis kontraproduktiv erscheinen lassen.

Analysiert werden, mit­ zahlreichen Zitaten und historischen Belegen, Werke populärer „Größen“, wie Jeremy Rifkin, Jürgen Habermas, Ulrich Beck, Martin Schulz und des Duos Daniel Cohn-Bendit-Guy Verhofstadt.
Habermas hält er beispielsweise entgegen, dass der gedankliche Konnex Nationalstaat-Kapitalismus a-historisch ist, Globalisierung älter als Nationalstaaten ist, sozialpolitische Fortschritte sehr wohl primär auf staatlicher Ebene erzielt werden konnten. Im Übrigen könne von einem Abdanken des Nationalstaats im Neoliberalismus keine Rede sein, wohl aber sei er derzeit „klassenpolitisch im Interesse der Kapitalisten ausgerichtet“.

Mit seiner These von der Macht- und Aussichtslosigkeit sozialpolitischer Kämpfe auf nationaler Ebene rechtfertigen Intellektuelle wie Habermas die „Kapitulation vor dem Neoliberalismus“, zumal EU-Europa, ideologisch bedingt, weder Sozialstaatlichkeit schützt noch auf einer höheren Ebene wieder herstellt. 
Sich auf diese höhere Ebene bzw. auf das allmähliche „Einholen“ sozialer gegenüber macht-wirtschaftlicher Interessen zu verlassen, erscheint Wehr illusionär. Nicht zuletzt kritisiert er Habermas’ Verhaftetsein im Paradignum des globalen Wettbewerbs – Angstgegner China etc. - zwischen also doch Staaten! - und den EU-Großmachtanspruch.
Wehr, ehemals in der Berliner SPD engagiert, derzeit für Die Linke im Europaparlament auch publizistisch tätig, warnt, nicht nur am Beispiel Habermas, detail- und kenntnisreich, Nachdenken provozierend davor, blindlings auf eine institutionelle Stärkung der EU zu Lasten von (National)staaten zu setzen bzw. hinzuarbeiten, eine Tendenz, die er glaubwürdig als Ideologien entlarvt. Seine eigene „Ideologie“, also Weltsicht, verleugnet er dabei keineswegs.

Lesenswert!

Autorin: Gabriele Matzner

Montag, 7. September 2015

EU - die unvollendete !






AUSGABE SEPTEMBER/OKTOBER 2015



Die Griechenland-Krise hat die Konstruktionsmängel der Europäischen Union offengelegt. Nicht Erweiterung oder Vertiefung, sondern die Transformation kriselnder Mitgliedstaaten sollte heute vorrangiges Ziel sein. Hilfreich wäre dazu eine neue Kultur der Partnerschaft.
Griechenland-Krise, Flüchtlingsdrama: Die Zweifel an Europas Fähigkeiten, mit internen und internationalen Krisen fertig zu werden, sind zuletzt lauter geworden. Wie wirkt sich das auf die Akzeptanz der Europäischen Union aus? Nur noch 17 Prozent der Befragten wollen heute einen europäischen Bundesstaat mit eigener Regierung; 2012 votierten dafür noch 20 Prozent, 2009 waren es 18 Prozent. 































AUSSERDEM IN DIESER AUSGABE:



Wie der Nahe Osten künftig aussehen könnte
Ist der Aufmarsch des „Islamischen Staates“ zu stoppen? Was wird aus Syrien, was aus dem Irak, aus dem Jemen, aus Libyen? Volker Perthes macht sich Gedanken über die Zukunft einer unberechenbaren Region.



Sieben Thesen auf dem Prüfstand
Sind die Vereinten Nationen ein westliches Machtinstrument, eine Plattform für diktatorische Regime oder gar ein Auslaufmodell? Harald Braun, Ständiger Vertreter Deutschlands bei den Vereinten Nationen, schaut genauer hin.



Russland, die Ukraine und die Zukunft des europäischen Projekts
Die EU sucht nach Antworten auf ihre existenziellen Probleme und auf die Frage, was Europa ausmacht. Vielleicht hilft ein Blick in die Ostukraine: nach Charkiw. Von Timothy Snyder (nur für Abonnenten frei zugänglich)



Wir haben Yanis Varoufakis nicht gefragt, kennen aber seine Antworten
Können Banken wie Panzer wirken? Ist Wolfgang Schäuble der Darth Vader der Euro-Zone? Und wie groß ist die Gefahr, im überdrehten Polit-Getriebe zu verblöden? Ein fast echtes Interview mit Griechenlands Ex-Finanzminister.



DGAP; Deutsche Gesellschaft für auswärtige Politik !

Freitag, 24. Juli 2015

Die Eroberung Europas durch die USA






Die Eroberung Europas durch die USA
Broschiert – von Wolfgang Bittner  (Autor)

Wolfgang Bittner, geboren 1941 in Gleiwitz, aufgewachsen in Ostfriesland, ist promovierter Jurist, arbeitete in verschiedensten Berufen, so u.a. als Rechtsanwalt, Verwaltungsbeamter, Fürsorgeangestellter. Er reiste intensiv und konzentrierte sich seit Mitte der siebziger Jahre mehr und mehr auf das Schreiben. Wolfgang Bittner verfasst Bücher für Erwachsene, Jugendliche und Kinder und war als freier Mitarbeiter für zahlreiche Zeitungen (u.a. Die Zeit, Frankfurter Rundschau, Neue Zürcher Zeitung), den Hörfunk und das Fernsehen tätig. Seine Werke wurden in viele Sprachen übersetzt und er erhielt mehrere Literaturpreise.

Von 1996 bis 1998 wurde Bittner in den Rundfunkrat des WDR berufen. Er übernahm Lehrtätigkeiten im In- und Ausland, darunter mehrere Gastprofessuren in Polen. Er ist Mitglied des PEN und im Verband deutscher Schriftsteller, dessen Bundesvorstand er von 1997 bis 2001 angehörte.
Greift Russland an? Steht »der Iwan« vor der Tür? Seit Beginn der Ukraine Krise springen uns in den Zeitungen Putin-Karikaturen entgegen, in denen er als kriegslüsterner Zar dargestellt wird. Vom Abschuss eines Passagierflugzeuges in der Ostukraine bis hin zu den dortigen, in einen Bürgerkrieg ausgeweiteten Kämpfen: Überall trägt laut zahllosen Medienberichten Wladimir Putin die Schuld. Er scheint das personifizierte Böse zu sein.

Was nicht thematisiert wird:
Der seit langem vom US-amerikanischen Geheimdienst geplante und finanzierte »Regime Change« in der Ukraine. Die USA investierten mehr als 5 Mrd. US-Dollar in den Sturz der legitimen Regierung der Ukraine und machten gezielt ihren Günstling Arsenji Jazenjuk zum Ministerpräsident.

Wie kann eine EU, wie kann ein souveränes Deutschland sich dies gefallen lassen? Chronologisch, vom Beginn der Maidan-Ereignisse bis zu den letzten Entwicklungen im September 2014, schildert Wolfgang Bittner die verhängnisvolle Einflussnahme der US-amerikanischen Regierung auf die zentralen Medien und die Politik Europas.


Sonntag, 28. Juni 2015

Wir retten die Falschen





Wir retten die Falschen 

[Kindle Edition]

Eric Bonse 

Eric Bonse berichtet seit 2004 als EU-Korrespondent aus Brüssel. Zuvor war er als Reporter und Redakteur für den Tagesspiegel und das Handelsblatt in Paris.

Dass es ihn nach Brüssel verschlagen würde, hätte Eric Bonse (Jahrgang 1960) nach dem Studium der Politikwissenschaft in Hamburg selbst nicht gedacht. Ihn zog es vielmehr nach Paris, wo er auf den Spuren Heines wandeln wollte. Als „Freier“ schrieb er zunächst über Modenschauen, Musen und Museen. Die große Politik kam erst später (nach der Präsidentschaftswahl 1995) hinzu, wurde dann aber zu seinem Schwerpunkt. 

Neben den deutsch-französischen Beziehungen und den klassischen EU-Themen von Gurken-Krümmung bis Iran-Sanktionen beschäftigt sich Eric Bonse vor allem mit der Eurokrise und ihren Folgen. Ein weiterer Schwerpunkt sind Essays, Reportagen und Porträts. So schrieb er über die „letzten Europäer“ um den belgischen Liberalen Guy Verhofstadt, über den „Euroretter wider Willen“ Klaus Regling, und er traf sich mit dem Währungsexperten Bernard Lietaer, um über Alternativen zum Euro zu sprechen.

Seit 2011 arbeitet Eric Bonse wieder als freier Journalist. Zu seinen Kunden gehören die tageszeitung, Cicero sowie diverse Onlinedienste. Auch für Regionalzeitungen und Fachzeitschriften berichtet er regelmäßig aus Brüssel. Seit einem Jahr läuft zudem der Blog „Lost in EUrope“, in dem er sich pointiert mit der Europapolitik auseinandersetzt.

Wem kommen die Milliardenkredite für die „Eurorettung“ zugute?
Ist Griechenland wirklich auf einem „guten Weg“?
Was meint Kanzlerin Merkel, wenn sie „mehr Europa“ fordert?
Dieses Buch eines Brüssel-Insiders gibt Antworten, die Sie nicht in der Zeitung lesen - und es nennt Alternativen, über die Politiker nicht gerne reden.






Mittwoch, 6. Mai 2015

Schlüsseldaten über Europa






Schlüsseldaten über Europa enthält eine Auswahl statistischer Daten über Europa. 


Die meisten Daten beziehen sich auf die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten. Einige Indikatoren werden jedoch auch für andere Länder wie die EFTA-Mitgliedstaaten, die EU-Beitrittskandidaten, Japan oder die Vereinigten Staaten bereitgestellt.

Downloadable --> HIER !



Die Veröffentlichung vermittelt den Nutzern amtlicher Statistiken einen Überblick über die umfangreichen Informationen, die auf der Website von Eurostat und in den Online-Datenbanken des Statistischen Amtes zur Verfügung stehen. Schlüsseldaten über
Europa soll einen ausgewogenen Satz von Indikatoren mit einem breiten Informationsquerschnitt bereitstellen.

Eine laufend aktualisierte Online-Fassung ist verfügbar unter
http://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php/Main_Page/de

— den Link ‘Eurostat-Jahrbuch’ in der Sektion ‘Online-Publikationen’ 
anklicken.

Inhalt
Vorwort 3
Zusammenfassung 4
Inhalt 5
Einleitung 9
Das Eurostat-Pocketbook 9
Eurostat und das Europäische Statistische System 12
Statistiken für die europäische Politik und Initiativen mit hoher Priorität 15
1. Bevölkerung 19
1.1 Bevölkerungsstruktur und Bevölkerungsalterung 20
1.2 Bevölkerung und Bevölkerungsveränderung 22
1.3 Eheschließungen und Scheidungen 24
1.4 Fruchtbarkeit 26
1.5 Sterblichkeit und Lebenserwartung 28
1.6 Wanderungsströme und Migrantenbevölkerung 30
1.7 Asyl 32
2. Lebensbedingungen und Sozialschutz 35
2.1 Soziale Eingliederung 36
2.2 Einkommensverteilung 38
2.3 Wohnen 41
2.4 Sozialschutz 43
2.5 Kriminalität 45
3. Gesundheit 49
3.1 Gesunde Lebensjahre 50
3.2 Todesursachen 52
3.3 Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz 54
4. Bildung und Weiterbildung 57
4.1 Schülerzahlen und frühzeitige Schul- und Ausbildungsabgänger 59
4.2 Fremdsprachenerwerb 62
4.3 Bildungsausgaben 64
4.4 Hochschulbildung 66
4.5 Lebenslanges Lernen 68

Samstag, 28. März 2015

Europa, EU, Schweiz – Krise und Perspektiven








Europa, EU, Schweiz – Krise und Perspektiven

Widerspruch 65: Beiträge zu sozialistischer Politik [Kindle Edition]

C. Bernardi B. Glättli P.-A. Niklaus E. Piñeiro B. Lochbihler G. Bozzolini B. Allenbach V. Alleva L. Mayer V. Pedrina A. RiegerE. Klatzer C. Schlager H.-J. Bieling F.O. Wolf R. Herzog 

Nach der Annahme der Initiative der Schweizerischen Volkspartei »Gegen die Masseneinwanderung« steht das Verhältnis der Schweiz zur EU grundsätzlich zur Disposition. Rechtspopulistische und fremdenfeindliche nationalistische Kräfte aus den umliegenden Ländern begrüßten den Entscheid, teilweise enthusiastisch. Kommt es in Europa zum Rückfall in den Nationalismus? Stoßen »nationale Identitäten« vermehrt auf Resonanz?
Während die europäischen Regierungen und die EU-Kommission gegenüber der Schweiz betonen, dass die Personenfreizügigkeit als tragender Pfeiler der EU nicht verhandelbar sei, fühlen sich die Kräfte der Abschottung in der Schweiz bestärkt.
Die Wirtschaftskrisen in Europa haben demokratische Entscheidungsprinzipien infrage gestellt. Gleichzeitig kommt Kritik an der direkten Demokratie in der Schweiz auf. Findet in Europa eine Entdemokratisierung statt?

Widerspruch 65 thematisiert das Verhältnis der Schweiz zur EU, aber auch wirtschaftliche und politische Veränderungen innerhalb der EU. Wohin steuert Europa?





Dienstag, 7. Oktober 2014

Demokratie oder Kapitalismus?






Demokratie oder Kapitalismus?

Taschenbuch – von Elmar Altvater (Autor), Ulrich Beck  (Autor), Peter Bofinger (Autor), 
13 mehr

Mit Beiträgen von: Elmar Altvater, Ulrich Beck, Peter Bofinger, Hauke Brunkhorst, Christian Calliess, Henrik Enderlein, Joschka Fischer, Claudio Franzius, Ulrike Guérot, Jürgen Habermas, Rudolf Hickel, Paul Krugman, Isabell Lorey, Oskar Negt, Claus Offe, Ulrich K. Preuß, Stephan Schulmeister, Wolfgang Streeck, Hans-Jürgen Urban, Hubert Zimmermann und Karl Georg Zinn



"Die Großthemen werden heute nicht mehr unbedingt auf den Haupt- und Staatsbühnen ausgetragen, sondern in kleinen, ehrgeizigen Programmtheatern. Ein Beispiel dafür ist der von den Blättern für deutsche und internationale Politik angestoßene Streit zwischen dem Philosophen Jürgen Habermas und dem Soziologen Wolfgang Streeck über die Europäische Union. Schon beim ersten Schlagabtausch entstanden Schlüsseltexte, die fast alles auf den Tisch beförderten, was über die Jahre sauber versiegelt in separaten akademischen Schubladen eingelagert war."
Thomas Assheuer, "Die Zeit"


  9 Editorial
11 Die Beiträge in Kürze

Kapitalismus ohne Demokratie

19 Was nun, Europa?
    Kapitalismus ohne Demokratie oder Demokratie ohne Kapitalismus
    Wolfgang Streeck
31 Der politische Euro
    Eine Gemeinschaftswährung ohne Gemeinschaft  hat keine Zukunft
    Elmar Altvater
41 Europa in der Falle
    Claus Offe
55 Die gnadenlose Euro-Logik
    Hubert Zimmermann
63 Auf den Ruinen der Alten Welt
    Von der Demokratie zur Marktgesellschaft
    Wolfgang Streeck
75 Demokratie oder Kapitalismus?
    Vom Elend der nationalstaatlichen Fragmentierung in einer kapitalistisch
    integrierten Weltgesellschaft
    Jürgen Habermas
87 Vom DM-Nationalismus zum Euro-Patriotismus?
    Eine Replik auf Jürgen Habermas
    Wolfgang Streeck
105 Euroabwicklung: Der finale Schritt in den Wirtschaftskrieg
      Stephan Schulmeister
Die Diktatur der Austerität

117 Wir sparen uns zu Tode
      Paul Krugman
127 Das infernalische Dreieck
      Wie Staatsschuldenkrise, Bankenkrise und Rezession den Euroraum
      gefährden
      Peter Bofinger
139 Euroland bald abgebrannt?
      Die Währungsunion am Scheideweg
      Rudolf Hickel
149 Das Regime der Prekarisierung
      Europas Politik mit Schuld und Schulden
      Isabell Lorey
161 Die Krise in der Krise
      Austeritätspolitik und die Wiederholung der Geschichte
      Karl Georg Zinn
169 Austerität:
      Der Einsturz eines Glaubensgebäudes
      Paul Krugman

Die neue Deutsche Frage

183 Welches Deutschland braucht Europa?
      Ulrike Guérot
193 Europa und die neue Deutsche Frage
      Ein Gespräch mit Jürgen Habermas, Joschka Fischer, Henrik Enderlein und       Christian Calliess
212 Der Konstruktionsfehler der Währungsunion
      Jürgen Habermas
215 Kooperieren oder scheitern
      Die Existenzkrise der Europäischen Union
      Ulrich Beck

Mehr Demokratie wagen

229 Wie demokratisch ist die EU?
      Die Krise der Europäischen Union im Licht einer Konstitutionalisierung des       Völkerrechts
      Jürgen Habermas
241 Kollektiver Bonapartismus?
      Demokratie in der europäischen Krise Hauke Brunkhorst
251 Stabilitätsgewinn durch Demokratieverzicht?
      Europas Weg in den Autoritarismus
      Hans-Jürgen Urban
263 Lebendige Demokratie: Die Zukunft der EU
      Claudio Franzius und Ulrich K. Preuß
277 Das Europa von heute und die Wirklichkeit von morgen
      Zur Verteidigung der Utopie
      Oskar Negt

287 Autorinnen und Autoren

Montag, 8. September 2014

Contra Magazin 15/14 - Weltmacht China






Die Volksrepublik China ist inzwischen nicht nur die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, sondern auch der größte Teilnehmer im Welthandel. Angesichts der Ankündigungen Pekings, die chinesische Währung zur Weltreservewährung aufzubauen, darf man auf die Entwicklungen der kommenden ein bis zwei Jahrzehnte

gespannt sein.

Doch nicht nur China lässt aufhorchen. In den Vereinigten Staaten machen sich erste Zerfallserscheinungen bemerkbar, so dass sich dessen Establishment wie ein waidwundes Tier verhält.
Bemerkbar wird dies an immer mehr 
Schauplätzen rund um den Globus. 
Die Ukraine-Krise samt Russland-Sanktionen und die aktuellen Probleme 
mit den von den USA hochgezüchteten Islamisten in Syrien und im Irak sind hierbei nur die Paradebeispiele.

Aber auch in der Europäischen Union läuft 
längst nicht alles rund. Griechenland, Portugal, Spanien, Italien und Frankreich müssen nach wie vor zittern. Hinzu kommt das Dilemma mit der Wahl Junckers zum Kommissionschef. Wie Sie sehen, haben wir uns einiger wichtiger Themen angenommen und hoffen, dass sie Ihnen zusagen.