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Dienstag, 6. Januar 2015

Meinungsmache





Meinungsmache:
Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen

Taschenbuch von 
Albrecht Müller (Autor)

Viele Wähler schließen mit der Politik ab, denn diese wird zunehmend über ihre Köpfe hinweg gemacht.
Damit die Menschen trotzdem schlucken, was man ihnen vorsetzt, beeinflussen parteiische Experten und gezielte Kampagnen massiv die öffentliche Meinung. Albrecht Müller deckt auf, wer diese Kampagnen steuert und wie wir manipuliert werden.

Ein kritisches Buch für kritische Bürger, das die Lust am Zweifel weckt – eine Anleitung zum Selberdenken, die auch verrät, woran wir erkennen, dass wir manipuliert werden sollen, und wo und wie wir uns noch zuverlässig informieren können.

An vielen praktischen Beispielen wird gezeigt, dass wichtige politische Entscheidungen in strategisch geplanten Kampagnen der Meinungsbeeinflussung vorbereitet werden.
- Meinung macht Politik.
- Meinungsmache bestimmt auch wirtschaftliche Entscheidungen von Unternehmen.
- Meinungsmache bereitet Kriege vor und prägt oft die Geschichtsschreibung.

Die Theorie der demokratischen Willensbildung ist weit von dieser Realität entfernt. Wer über publizistische Macht und unbegrenzte finanzielle Mittel verfügt, bestimmt weitgehend die relevanten Entscheidungen und kann so seine Interessen durchsetzen. Wichtige Voraussetzungen für das Gedeihen d
emokratischer Willensbildungsprozesse sind nicht mehr gegeben.
Mit der Lektüre dieses Buches wird Sie vermutlich nicht nur Zorn über den Missbrauch Ihres Vertrauens erfassen.
Sie werden beim Lesen auch mehr und mehr spüren, dass es Lust bereitet, sich nichts vormachen zu lassen, selbst zu denken und seinen Gedanken wieder eine Stimme zu geben. Sie werden spüren, dass es gut tut, wieder zweifeln zu lernen.
Wenn wir mehr zweifeln würden, könnten wir uns und unseren Kindern und Enkeln hohe Belastungen ersparen. Wenn wir unserer Regierung zum Beispiel nicht so treuherzig abgenommen hätten, jede Bank sei systemrelevant, dann hätten wir Milliarden sparen können, vermutlich in der Größe eines gesamten Bundeshaushalts.
Der Begriff „systemrelevant“ steht für die teuerste denkbare Manipulation. Wir schlucken heute solche Zumutungen. Das Buch „Meinungsmache“ soll den Widerstand dagegen stärken.



Dienstag, 26. August 2014

Ausstellung - Die Medien und der Krieg






Zeit
2. Juni bis 31. Oktober 2014
Ort
Palais Porcia, Herrengasse 23, 1010 Wien
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag, werktags von 9 bis 18 Uhr, und Sonntag, 26. Oktober 2014
Eintritt
frei
Anmeldung
erforderlich bei Führungen für Schulklassen

Das Spannungsfeld Medien, Krieg und Propaganda sowie die Funktionsweise der zentralen Medien bei der Kriegsvermittlung stehen im Fokus jener Ausstellung über das k.u.k.Kriegspressequartier, die das Bundeskanzleramt und das Österreichische Staatsarchiv zeigen. Die Ausstellung versteht sich als kritischer Beitrag zur Entstehung der heutigen Medienwelt und gibt Einblick in die Zusammenhänge und Auswirkungen medial genutzter Kulturtechniken.
Dabei wird nicht nur historisches Material gezeigt, sondern der Blick gezielt auf aktuelle Zusammenhänge – wie etwa auf den Bereich Medien und Krieg in der Gegenwart – und Fragestellungen gelenkt, mit welchen die Öffentlichkeit auch heute konfrontiert ist. Die Thematisierung der Manipulationsfähigkeit von Mediensystemen erfolgt vor dem Hintergrund einer kritischen Auseinandersetzung mit dem durch den Krieg beeinflussten Mediensektor, der etwa von Themenselektion, gelenkter Berichterstattung, gezielter Informationsstörung und zensorischen Maßnahmen betroffen ist – und war.
Auch die Rolle herausragender Exponenten der Kunst bei den Kriegsanstrengungen der Mittelmächte wird beleuchtet. Prominente (temporäre) Mitglieder des Kriegspressequartiers (KPQ) waren etwa Alexander Roda Roda, Egon Erwin Kisch, Franz Molnar, Karl Hans Strobl, Franz Blei, Paul Busson, aber auch Alice Schalek und Ludwig Ganghofer. Einige nicht zum KPQ gehörende Literaten wie Franz Werfel oder Hugo von Hofmannsthal machten in dessen Auftrag bzw. mit dessen Billigung Vortragsreisen ins neutrale und befreundete Ausland oder in die besetzten Gebiete. Bekannte Kriegsmaler in der Kunstgruppe des KPQ waren Albin Egger-Lienz und Oskar Kokoschka.

Information zur Ausstellung

Online-Services zur Ausstellung

Für Schulklassen, Schülerinnen und Schüler

Die Ausstellung ist speziell für Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahre geeignet und bietet Unterrichtsmaterial, Führungen und interaktive Elemente.
Anmeldung zu Führungen für Schulklassen.
Im Juli und August finden keine Führungen statt.

Kontakt

Mag. Susanne Bürger
Bundeskanzleramt Österreich
Abteilung I/5
Ballhausplatz 2, 1010 Wien
Tel.: +43 1 531 15-202356
E-Mail: susanne.buerger@bka.gv.at

Dienstag, 7. August 2012

Was du kaufst, bestimmen die anderen




Brandwashed: Was du kaufst, bestimmen die anderen
[Gebundene Ausgabe]

Martin Lindstrom
, Petra Pyka (Übersetzer)


Martin Lindstrom ist Autor des Bestsellers "Buyology" und ein international anerkannter Experte im Bereich Markenbildung. 
Mit nur zwölf Jahren gründete er seine eigene Werbeagentur und legte damit den Grundstein für seine steile Karriere, die ihn zu einem der bekanntesten Marketinggurus der Welt machte. Zu seinen Klienten zählen Nestlé, LEGO, American Express, Mercedes-Benz, McDonald's und Microsoft. 

Werbung manipuliert uns. Das ist nichts Neues? Doch! Denn wie heimtückisch die neuesten Tricks, Kniffe und Verführungstechniken der Werbeindustrie wirklich sind, wissen nur echte Insider.

Jetzt packt einer von ihnen aus: Martin Lindstrom deckt auf, was er im Verborgenen der MarketingWelt erlebt hat. Dieses Buch ist die Beichte eines Werbetreibenden, der uns verrät, wie Werbung uns beeinflusst - und zwar schon im Mutterleib! 

Werfen Sie einen Blick durch das Schlüsselloch der Tür, hinter der die Marketing-Spezialisten ihre neuen Kampagnen entwerfen und immer mehr Fallen entwickeln, in die wir einfach hineintappen müssen.
Wussten Sie z.B., dass bei unendlich vielen Produkten bewusst eine Sucht bei den Käufern danach aufgebaut und gepflegt wird.

Die "Sucht" betrifft nicht nur Zigaretten und Alkohol, sondern auch Produkte, von denen man niemals annehmen würde, dass sie süchtig machen könnten. Einige Beispiele für Strategien, um gezielt Süchte nach allen nur erdenklichen Produkten aufzubauen:
- die Gestaltung von Geschäften für Schwangere (damit die jetzt noch ungeborenen Kinder später eine Vorliebe für diese Läden entwickeln),
- die gezielte Abgabe von Gratisproben bei Veranstaltungen (damit die Gefühle beim Event mit dem Produkt verbunden werden), der gezielte Einsatz von Nostalgie (Produkte aus unserer Kindheit, die wir auch noch als Erwachsene mögen),
- die Auslösung von Angst (z.B. bei Horrorthrillern - Bücher und Filme),
- die Erzeugung von Schuldgefühlen (bei Fertig- oder Halbfertiggerichten),
- die Platzierung von Lebensmitteln (z.B. frischer Fisch auf einem Eisbett),
- die Konstruktion eines Auto-Innenlebens (was bei Männern Erinnerungen an Sex hervorruft und dazu führt, dass das betreffende Auto reißenden Absatz finden),
- Handy-Benutzung, soziale Netzwerke und Facebook (sie nehmen uns die Angst vor dem Alleinsein, so dass wir glauben, pausenlos plappern zu müssen) usw.

Auch die Schnäppchen bzw. die permanenten Sonderangebote machen süchtig - spielsüchtig, denn es geht darum, dass man beim Kauf glaubt, etwas Rares ergattert zu haben, was das Belohnungssystem im Gehirn erfreut. Auch sehr viele Online-Aktivitäten zielen ganz konkret und ausschließlich (!) darauf an, den Spieltrieb zu wecken, der wiederum sehr schnell süchtig macht, weil er im Gehirn den Wohlfühlstoff Dopamin erzeugt.
"Haben wir in unserem Gehirn erst eine Sucht ausgelöst, so bleibt uns diese auf ewig erhalten." (S. 113)

Firmen spielen auf und mit unseren Gehirnen wie auf einer Klaviertastatur, um uns Produkte anzudrehen, mit denen wir glauben, Minderwertigkeitsgefühle kompensieren oder Wohlfühlgefühle erzeugen zu können.

Es ist erschreckend, welches Ausmaß das im Ganzen gesehen angenommen hat!
Wie viel Blödsinn an Produkten es gibt, mit denen wir am Nasenring durch die Arena gezogen werden, indem wir Geld dafür ausgeben.


"Brandwashed ist klug, zum Nachdenken anregend - und äußerst unterhaltsam." FORTUNE

 


Mittwoch, 4. Juli 2012

Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen



Meinungsmache:
Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen [Taschenbuch]

Albrecht Müller
(Autor)



Albrecht Müller, geboren 1938, studierte Nationalökonomie und war Redenschreiber von Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller.
Von 1973 bis 1982 Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt bei Willy Brandt und Helmut Schmidt, von 1987 bis 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Meinungsmache. Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen

An vielen praktischen Beispielen wird gezeigt, dass wichtige politische Entscheidungen in strategisch geplanten Kampagnen der Meinungsbeeinflussung vorbereitet werden.
- Meinung macht Politik.
- Meinungsmache bestimmt auch wirtschaftliche Entscheidungen von Unternehmen.  
- Meinungsmache bereitet Kriege vor und prägt oft die Geschichtsschreibung.
 
Die Theorie der demokratischen Willensbildung ist weit von dieser Realität entfernt. Wer über publizistische Macht und unbegrenzte finanzielle Mittel verfügt, bestimmt weitgehend die relevanten Entscheidungen und kann so seine Interessen durchsetzen. Wichtige Voraussetzungen für das Gedeihen demokratischer Willensbildungsprozesse sind nicht mehr gegeben.

Mit der Lektüre dieses Buches wird Sie vermutlich nicht nur Zorn über den Missbrauch Ihres Vertrauens erfassen. Sie werden beim Lesen auch mehr und mehr spüren, dass es Lust bereitet, sich nichts vormachen zu lassen, selbst zu denken und seinen Gedanken wieder eine Stimme zu geben. Sie werden spüren, dass es gut tut, wieder zweifeln zu lernen.

Wenn wir mehr zweifeln würden, könnten wir uns und unseren Kindern und Enkeln hohe Belastungen ersparen. Wenn wir unserer Regierung zum Beispiel nicht so treuherzig abgenommen hätten, jede Bank sei systemrelevant, dann hätten wir Milliarden sparen können, vermutlich in der Größe eines gesamten Bundeshaushalts. 
Der Begriff „systemrelevant“ steht für die teuerste denkbare Manipulation. Wir schlucken heute solche Zumutungen. Das Buch „Meinungsmache“ soll den Widerstand dagegen stärken.




Dienstag, 10. April 2012

Die PISA-Lüge







Die PISA-Lüge: Wie unsere Schule wirklich besser wird
[Kindle Edition]

Nikolaus Glattauer

Nikolaus Niki Glattauer, geboren 1959 in der Schweiz, lebt als Journalist, Autor und Lehrer in Wien.


Niki Glattauer packt in seinem neuen Buch wieder ein heißes Schul-Eisen an: die Manipulationen rund um PISA!
In seiner provokanten Streitschrift warnt er davor, unser Schulsystem voreilig kaputtzureden und räumt mit gängigen Irrtümern auf. So sehen die PISA-Rankings wirklich aus!

Wie kommen sie eigentlich zustande? Sind sie wirklich repräsentativ für den Bildungszustand eines Landes? Sein Resümee: Nicht Österreichs PISA-Platzierung ist das wahre Problem, sondern die überfällige Reform unseres Schulsystems auf allen Ebenen.