
(Historie, Humanität, Politik, Solidarität, Soziales, Weltgeschehen,...) Wenn Ihr darüber automatisiert informiert werden möchtet, meldet Euch mit Eurer Mail-Adresse an!
Dienstag, 29. Juli 2014
Der moderne Kapitalismus = eine oligarchische Gesellschaft?

Das Kapital im 21. Jahrhundert
Labels:
21. Jahrhundert,
Einkommensverteilung,
Gesellschaft,
Gesellschaftsstruktur,
Ilse Utz,
Kapital,
Kapitalismus,
modern,
Ökonomie,
Oligarchie,
Stefan Lorenzer,
Thomas Piketty,
Vermögensverteilung
Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog
Die Schlafwandler: Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog [Kindle Edition]
„Frank Arnold präsentiert diesen historischen Geschichtsbestseller mit einer einprägsamen Stimme, der man gerne über viele Stunden zuhört.“
(Alex Dengler, denglers-buchkritik.de)
Lange Zeit galt es als ausgemacht, dass das deutsche Kaiserreich wegen seiner Großmachtträume die Hauptverantwortung am Ausbruch des Ersten Weltkriegs trug.
In seinem bahnbrechenden neuen Werk kommt der renommierte Historiker und Bestsellerautor Christopher Clark (Preußen) zu einer anderen Einschätzung.
Clark beschreibt minutiös die Interessen und Motivationen der wichtigsten politischen Akteure in den europäischen Metropolen und zeichnet das Bild einer komplexen Welt, in der gegenseitiges Misstrauen, Fehleinschätzungen, Überheblichkeit, Expansionspläne und nationalistische Bestrebungen zu einer Situation führten, in der ein Funke genügte, den Krieg auszulösen, dessen verheerende Folgen kaum jemand abzuschätzen vermochte.
Schon jetzt zeigt sich, dass »Die Schlafwandler« eine der wichtigsten Neuerscheinungen zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs sein wird.
In seinem bahnbrechenden neuen Werk kommt der renommierte Historiker und Bestsellerautor Christopher Clark (Preußen) zu einer anderen Einschätzung.
Clark beschreibt minutiös die Interessen und Motivationen der wichtigsten politischen Akteure in den europäischen Metropolen und zeichnet das Bild einer komplexen Welt, in der gegenseitiges Misstrauen, Fehleinschätzungen, Überheblichkeit, Expansionspläne und nationalistische Bestrebungen zu einer Situation führten, in der ein Funke genügte, den Krieg auszulösen, dessen verheerende Folgen kaum jemand abzuschätzen vermochte.
Schon jetzt zeigt sich, dass »Die Schlafwandler« eine der wichtigsten Neuerscheinungen zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs sein wird.
Labels:
Bestseller,
Christopher Clark,
Erster Weltkrieg,
Europa,
Expansionspläne,
Fehleinschätzungen,
Geschichte,
historisch,
Interesse,
Misstrauen,
Motivation,
Norbert Juraschitz,
Schlafwandler,
Überheblichkeit
Montag, 28. Juli 2014
Österreichische Akteure im Nationalsozialismus
Jahrbuch 2014: Täter
Österreichische Akteure im Nationalsozialismus
Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (Hrsg.)
Redaktion: Christine Schindler; Wien 2014
Die Beiträge des Jahrbuchs 2014 des DÖW befassen sich mit der Involvierung von Österreichern - auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Graden der Beteiligung - in die Verbrechen des NS-Regimes.
Die Beiträge des Jahrbuchs 2014 des DÖW befassen sich mit der Involvierung von Österreichern - auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Graden der Beteiligung - in die Verbrechen des NS-Regimes.
Labels:
Akteure,
Beteiligung,
Christine Schindler,
Dokumentationsarchiv,
Konzentrationslager,
KZ,
Nationalsozialismus,
NS-Regime,
Österreich,
SS,
Täter,
Widerstand
Freitag, 25. Juli 2014
Die Identitären: ihre Ideologien und ihre Kommunikationsstrategien
Die Identitären: Handbuch zur Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa Broschiert
von Julian Bruns (Autor), Kathrin Glösel (Autor), Natascha Strobl (Autor)
Seit der Initialzündung in Frankreich haben sich u.a. in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Großbritannien, Spanien sowie Dänemark, Schweden und Norwegen Ablegergruppen gegründet, die untereinander ausgezeichnet vernetzt sind und sich im Aufbau von grenzüberschreitenden Strukturen befinden. Basierend auf Text-, Bild-und Videomaterial der Gruppen-Standpunkte, Gesellschaftsanalysen und Schlussfolgerungen werden Aktionismus und Teilhabende nachgezeichnet und analysiert.
Die politische Logik ihrer Thesen wird eingeordnet, ebenso, welcher Mittel (rhetorisch, visuell, aktionistisch, medial) sie sich bedienen und auf welche Theorien und vorhandene Literatur sich die Identitären stützen.
„Identitär” ist für die Identitären, wer sich zu seiner regionalen, nationalen und kulturellen Herkunft bekenne. Durch ihr Symbol des gelben griechischen Buchstaben Lambda auf schwarzem Grund projizieren die Identitären das Bild der spartanischen Hopliten auf sich, die unter anderem gegen die Perser bei den Thermopylen kämpften !!!
Das Buch gliedert sich in mehrere Teile und beleuchtet so die Verbreitung in ganz Europa, ihre Verortung als ›Neue Rechte‹, ihre Ideologien und historisch-theoretischen Unterbau, ihre Kommunikationsstrategien sowie ihre Qualifikation als Jugendbewegung.
Natascha Strobl ist Politikwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Rechtsextremismusforschung und Mitautorin des Buches "Die Identitären. Handbuch zur Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa" (Unrast 2014). Sie schreibt über Rechtsextremismus auf www.schmetterlingssammlung.net und engagiert sich bei Offensive gegen rechts.
Labels:
Europa,
Handbuch,
Identitären,
Jugendbewegung,
Julian Bruns,
Kathrin Glösel,
Natascha Strobl,
Neue Rechte,
Politikwissenschaft,
Rechtsextremismusforschung
Mittwoch, 23. Juli 2014
Erosion der gesellschaftlichen Mitte: Mythen über die Mittelschicht
Erosion der gesellschaftlichen Mitte: Mythen über die Mittelschicht
- Zerklüftung der Lohnarbeit - Prekarisierung & Armut - Abstiegsängste [Broschiert]
Bernhard Müller (Autor)Die Polarisierung der Einkommen hat in den letzten Jahren zugenommen. Vor wie nach der Finanz- und Wirtschaftskrise registrieren große Teile der bundesdeutschen Bevölkerung eine zunehmende soziale Spaltung. Der Glaube an die »Soziale Marktwirtschaft« und ihr Versprechen, dass Leistung sich lohnt, befindet sich im Sinkflug. Dies geht einher mit der Wahrnehmung, dass die deutsche Gesellschaft nur sehr eingeschränkt von Unten nach Oben durchlässig sei, und mit der Ausbreitung massiver Abstiegsängste auch und gerade bei den mittleren Einkommenslagen.
Ein überproportionaler Anstieg des Unsicherheitsempfindens ist bei der »gesellschaftlichen Mitte« festzustellen.
Bernhard Müller geht den ökonomisch-sozialen Entwicklungstendenzen anhand neuerer empirischer Untersuchungen nach. Dabei lotet er auch aus, inwiefern ein rechtspopulistischer Weg in der Bundesrepublik mit Zulauf aus der »gesellschaftlichen Mitte« rechnen könnte.
Und er thematisiert, mit welchen politischen Steuerungsmaßnahmen die unteren sozialen Schichten und die erodierende »Mitte« stabilisiert werden können.
Labels:
Abstiegsängste,
Armut,
Einkommen,
Entwicklungstendenz,
Erosion,
Finanzkrise,
Gesellschaft,
Lohnarbeit,
Mittelschicht,
Mythen,
Polarisierung,
Prekarisierung
Mittwoch, 16. Juli 2014
... ein Paragraf wird sich finden !!!
... Ein Paragraf wird sich finden:
Gedenkbuch der österreichischen Stalin-Opfer (bis 1945) [Taschenbuch]Barry McLoughlin (Autor), Josef Vogl (Autor), Heinz Fischer (Vorwort)
Die Autoren
Barry McLoughlin,
geboren 1949 in Limerick, Irland, studierte Germanistik und Geschichte am University College Dublin (MA 1980). Er promovierte 1990 an der Wiener Universität zum Doktor der Philosophie und habilitierte sich 2001 mit Publikationen zur Geschichte der Kommunistischen Internationale und des Stalinismus. Derzeit ist er Senior Lecturer für die Geschichte Irlands und das Fach Zeitgeschichte am Institut für Geschichte der Universität Wien. Seit 1990 ist er freier Mitarbeiter des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes.
Josef Vogl,
geboren 1953 in Roiten im Waldviertel (Niederösterreich), studierte Slawistik und Politikwissenschaft in Wien und Leningrad. Nach der Promotion an der Wiener Universität (1982) war er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Österreichischen Ost- und Südosteuropa-Instituts in Wien. Nach der Schließung des Instituts Ende 2006 ließ er sich an das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes versetzen. Nebenberuflich ist er seit 2007 geschäftsführender Obmann des Österreichischen Zentrums für russische Sprache und Kultur.
geboren 1949 in Limerick, Irland, studierte Germanistik und Geschichte am University College Dublin (MA 1980). Er promovierte 1990 an der Wiener Universität zum Doktor der Philosophie und habilitierte sich 2001 mit Publikationen zur Geschichte der Kommunistischen Internationale und des Stalinismus. Derzeit ist er Senior Lecturer für die Geschichte Irlands und das Fach Zeitgeschichte am Institut für Geschichte der Universität Wien. Seit 1990 ist er freier Mitarbeiter des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes.
Josef Vogl,
geboren 1953 in Roiten im Waldviertel (Niederösterreich), studierte Slawistik und Politikwissenschaft in Wien und Leningrad. Nach der Promotion an der Wiener Universität (1982) war er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Österreichischen Ost- und Südosteuropa-Instituts in Wien. Nach der Schließung des Instituts Ende 2006 ließ er sich an das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes versetzen. Nebenberuflich ist er seit 2007 geschäftsführender Obmann des Österreichischen Zentrums für russische Sprache und Kultur.
Wem ist bewusst, dass Stalin mehr Schutzbündler umbringen ließ, als in den Februarkämpfen fielen?
Das Buch „… Ein Paragraf wird sich finden“ beschreibt die stalinistischen Repressionen vor dem Hintergrund der politischen Entwicklung in der Sowjetunion.
In den 1930er Jahren lebten mehrere tausend ÖsterreicherInnen in der Sowjetunion, ehemalige Kriegsgefangene, die freiwillig geblieben waren,
Arbeitsmigranten, Kommunisten und nach dem Februar 1934 an die 750 Schutzbündler.
Vor allem in den Jahren des Großen Terrors 1937/38 und nach dem deutschen
Angriff am 22. Juni 1941 wurden viele verhaftet, gefoltert, zu vielen Jahren im Gulag verurteilt oder erschossen.
Auf 418 von 622 Seiten sind 769 Kurzbiografien von Abdinghoff Heinrich bis Zuber Ludwig zu lesen. 185 betrafen Schutzbundemigranten.
Die zahlenmäßig größte Opfergruppe sind die 221 Wirtschaftsemigranten. Unter
den erfassten Verhafteten waren 65 Frauen. Meist wurden die Verhafteten mit dem absurden Vorwurf der „Agententätigkeit“ für Österreich, Deutschland oder
fallweise andere Länder konfrontiert, der in keinem einzigen Fall belegt ist. Oft wurde zusätzlich der Vorwurf der „antisowjetischen Agitation“ erhoben, wofür
schon die geringste – praktisch immer gerechtfertigte – Kritik am System ausreichte, wenn sich ein Denunziant fand.
Etwa ein Drittel der Verhafteten wurde zum Tode verurteilt und erschossen, mehr als 80 weitere Österreicher kamen in der Haft ums Leben.
Sonntag, 13. Juli 2014
Juli 1914
Juli14; Emil Ludwig; Ernst Rowohlt Verlag 1929
Das Attentat auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau Sophie am 28. Juni 1914 wird vordergründig als Auslöser des Ersten Weltkriegs genannt.
Schon bald nach der Tat von Sarajevo begannen heftige diplomatische Aktivitäten. Nicht die Bewahrung des Friedens, sondern ein Straffeldzug gegen Serbien war deren Ziel. Kriminalistische Untersuchungen wurden halbherzig geführt.
Originalzitate:
- "Mitwisserschaft serbischer Regierung an der Leitung des Attentates oder dessen Vorbereitung und Beistellung der Waffen ist durch nichts erwiesen … Es bestehen
vielmehr Anhaltspunkte, dies als ausgeschlossen anzusehen.“
- Die internationale ArbeiterInnenbewegung:
„Kein Tropfen Blut eines deutschen Soldaten darf dem Machtkitzel der österreichischen Gewalthaber geopfert werden! … Der Weltkrieg droht! Die herrschenden Klassen, die euch im Frieden knebeln, verachten, ausnützen, wollen euch als Kanonenfutter missbrauchen. Überall muss man den Gewalthabern in den Ohren klingen: Wir wollen keinen Krieg! Hoch die Internationale Völkerverbrüderung!“
- Der deutsche „Vorwärts“ schreibt:
„Weil das Blut Franz Ferdinands und seiner Gattin unter den Schüssen eines irren Fanatikers geflossen ist, soll das Blut tausender von Arbeitern und Bauern fließen, ein wahnwitziges Verbrechen soll von einem weit wahnwitzigeren Verbrechen
übergipfelt werden.“
- In Russland und England verweigerten die linken Abgeordneten die Zustimmung
zu den Kriegskrediten
„… in innigem Einvernehmen mit unseren französischen Brüdern. Wir denken jetzt an die Mütter, die ihre Söhne hergeben müssen, an die Frauen und die Kinder …
Wir fühlen uns im Einklang mit der Internationale, die das Recht jedes Volkes auf nationale Selbständigkeit jederzeit anerkannt hat, und verurteilen jeden Eroberungskrieg.
Wir fordern, dass der Krieg zu einem sofortigen Ende gebracht wird, wenn das Ziel der Sicherung erreicht, und wenn die Gegner bereit sind, Frieden zu machen.“
...
Labels:
Arbeiterbewegung,
Attentat,
Diplomatie,
Emil Ludwig,
Fanatiker,
Franz Ferdinand,
Juli14,
Krieg,
Mitwisserschaft,
Serbien,
Thronfolger,
Weltkrieg
Samstag, 12. Juli 2014
"Unrecht im Sinne des Rechtsstaates" und "Die Steiermark im Austrofaschismus"

Werner Anzenberger / Heimo Halbrainer (Hg.),
„Unrecht im Sinne des Rechtsstaates“ – Die Steiermark im Austrofaschismus.
304 Seiten, CLIO: Graz 2014
„Unrecht im Sinne des Rechtsstaates“ – Die Steiermark im Austrofaschismus.
304 Seiten, CLIO: Graz 2014
ISBN 978-3-902542-14-1
Die österreichische Diktatur 1933 bis 1938 ist in den letzten Jahren wieder vermehrt in den Blickpunkt der zeitgeschichtlichen Forschung gerückt.
Anlässlich des 80. Jahrestages der Februarkämpfe 1934 fand in Graz und Bruck an der Mur eine Tagung statt, bei der neueste Arbeiten zu unterschiedlichen Aspekten des austrofaschistischen Regimes diskutiert wurden.
Neben allgemeinen Fragen, finden sich in diesem Sammelband vor allem regionalgeschichtliche Aspekt zum Austrofaschismus in der Steiermark und dem Umgang damit nach 1945.
Die österreichische Diktatur 1933 bis 1938 ist in den letzten Jahren wieder vermehrt in den Blickpunkt der zeitgeschichtlichen Forschung gerückt.
Anlässlich des 80. Jahrestages der Februarkämpfe 1934 fand in Graz und Bruck an der Mur eine Tagung statt, bei der neueste Arbeiten zu unterschiedlichen Aspekten des austrofaschistischen Regimes diskutiert wurden.
Neben allgemeinen Fragen, finden sich in diesem Sammelband vor allem regionalgeschichtliche Aspekt zum Austrofaschismus in der Steiermark und dem Umgang damit nach 1945.
- Der Jurist und Historiker Werner Anzenberger wies in seinen Gedenkansprachen
auf die Gründe für den Aufstand und seine Auswirkungen auf die Gegenwart
hin. - Die Sozialistische Jugend Graz hielt einen Workshop zum Thema „Februar 1934. Aufstand und Diktatur“ ab. - Mit kräftiger Unterstützung des steirischen Bundes Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer/innen und Antifaschist/inn/en organisierte
die ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus eine Wanderung mit Dialogveranstaltung über den Koloman-Wallisch-Wanderweg auf den Hochanger und einen Thementag auf Facebook zu den Ereignissen im Februar 1934. - Außerdem ging die ARGE ausgehend von Videodokumenten und ZeitzeugInnen der Frage nach, inwieweit zeitgeschichtliche Erinnerungsarbeit ein Mittel für zukunftsbezogene Demokratiebildung ist. - Und schließlich zeigt die Stadt Bruck an der Mur, in der die Kämpfe besonders
die ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus eine Wanderung mit Dialogveranstaltung über den Koloman-Wallisch-Wanderweg auf den Hochanger und einen Thementag auf Facebook zu den Ereignissen im Februar 1934. - Außerdem ging die ARGE ausgehend von Videodokumenten und ZeitzeugInnen der Frage nach, inwieweit zeitgeschichtliche Erinnerungsarbeit ein Mittel für zukunftsbezogene Demokratiebildung ist. - Und schließlich zeigt die Stadt Bruck an der Mur, in der die Kämpfe besonders
heftig tobten, von März bis Juli 2014 die Ausstellung „Widerstand 1934–2014“. Anhand von Objekten, Schautafeln und Zeitzeugeninterviews wird die soziale,
gesellschaftliche und politische Entwicklung dargestellt, die zur Spaltung der Gesellschaft in zwei verfeindete Lager, zur Auslöschung der Demokratie und letztendlich Österreichs geführt hat.
Labels:
80 Jahre,
Auslöschung,
Austrofaschismus,
Demokratie,
Diktatur,
Gewalt,
Heimo Halbrainer,
Rassismus,
Rechtsstaat,
Steiermark,
Unrecht,
Werner Anzenberger
Sonntag, 6. Juli 2014
Politik, Industrie, Banken – wer profitiert vom Krieg?
Schwarzbuch Waffenhandel: Wie Deutschland am Krieg verdient [Taschenbuch]Jürgen Grässlin (Autor)
Jürgen Grässlin zählt seit vielen Jahren zu den profiliertesten Rüstungsgegnern Deutschlands.
Er ist Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Sprecher der aktuellen Kampagne »Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel!« (2011 bis 2013) sowie der Kritischen AktionärInnen Daimler (KAD) und Vorsitzender des RüstungsInformationsBüros (RIB e.V.).
Er ist Autor zahlreicher kritischer Sachbücher über Rüstungsexporte sowie Militär- und Wirtschaftspolitik, darunter internationale Bestseller. 2011 wurde Grässlin mit dem »Aachener Friedenspreis« ausgezeichnet.
Politik, Industrie, Banken – wer profitiert vom Krieg?
Unsere Politiker beschwören den Frieden und betreiben den Krieg: Deutschland ist der weltweit drittgrößte Waffenexporteur – und schreckt vor Lieferungen an verbrecherische Regime und Diktatoren nicht zurück.
Jürgen Grässlin deckt auf, wer die Profiteure dieser Kriegswirtschaft sind, er nennt Industrieunternehmen beim Namen, er zeigt, wer in der Politik die Exporte genehmigt und wie die Banken das alles finanzieren.
Hochbrisante Fakten, profund recherchiert – ein Augenöffner, wie tief unser Land in die globale Tötungsmaschinerie verstrickt ist.
Man sollte sich vom Kauf des Buches wegen seines erheblichen Umfanges von über 600 Seiten nicht abschrecken lassen, denn jedes Kapitel ist in sich abgeschlossen und lässt sich unabhängig von einander – auch von der Sprache her – gut lesen und verstehen.
Labels:
Banken,
Deutschland,
Friedensgesellschaft,
Industrie,
Jürgen Grässlin,
Krieg,
Politik,
Profit,
RüstungsInformationsbüro,
Schwarzbuch,
Verdienst,
Waffenhandel
Samstag, 21. Juni 2014
Medien, Macht und Meinungsmache !
Am besten nichts Neues: Medien, Macht und Meinungsmache [Taschenbuch]
Tom Schimmeck (Autor)Der unabhängige Journalist ist heute doch nur noch Störfaktor !!!
»Wenn man seine Texte liest, denkt man sich: Karl Kraus ist ja eigentlich tot, Kurt Tucholsky auch. Tom Schimmeck erinnert an sie, an die ganz Großen unseres Metiers. Aber Schimmeck ist Schimmeck. Er ist er selber. Er ist Essayist, er ist Kommentator, er ist auch Prophet.«
Heribert Prantl
»Eine lebendige Kritik des Zustands von Mediengewerbe und Öffentlichkeit.«
taz
»In der Tradition von Kurt Tucholsky – messerscharf beobachtet, humorvoll und schonungslos direkt – rechnet Schimmeck mit deutschen und österreichischen Medien ab … Besser kann man die Entwicklung unserer Medienlandschaft nicht abbilden.«
Profil
Heribert Prantl
»Eine lebendige Kritik des Zustands von Mediengewerbe und Öffentlichkeit.«
taz
»In der Tradition von Kurt Tucholsky – messerscharf beobachtet, humorvoll und schonungslos direkt – rechnet Schimmeck mit deutschen und österreichischen Medien ab … Besser kann man die Entwicklung unserer Medienlandschaft nicht abbilden.«
Profil
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Tom Schimmeck schreibt als freier Redakteur für SZ, GEO, Stern, profil und Sports (seine Homepage: klugschiss.org). Er ist Mitbegründer der taz und war Redakteur bei Tempo und beim Spiegel. 2007 erhielt er den Otto-Brenner- Preis, 2009 den Deutschen Sozialpreis. Er lebt in Kuesten im Wendland.
Während Zeit und Geld ständig knapper werden, in den Redaktionen und Korrespondenzbüros immer weniger Leute die gleiche Menge an Arbeit machen, wächst in Wirtschaft und Politik die Macht und Zahl der Spindoktoren, PR-Consultants, Agendasetter, Werber, Imageberater, Marktforscher, Eventmanager und Mediencoaches. Meinungen und Stimmungen werden gegen Geld von Profis gemacht. Ihre perfekt designten Bilder und Botschaften zielen direkt auf die Massen. Der unabhängige Journalist ist nur noch Störfaktor.
Tom Schimmeck, seit 30 Jahren Journalist für führende Medien, beschreibt Mechanismen der Gleichschaltung und Ursachen der Misere. Seine Bestandsaufnahme unserer defekten Öffentlichkeit zeigt: Wenn wir nicht bald irgendwo zwischen Putin und Berlusconi landen wollen, brauchen wir mehr denn je eine unabhängige, kritische vierte Gewalt im Staat.
Man mag von Schimmecks politischer Gesinnung halten was man mag, doch die von ihm geschilderten Probleme sind Missstände die auch fern aller Parteigrenzen anerkannt werden. Und er geht über die üblichen Kritikfelder im Naheverhältnis Politiker/Medien, durch die Einsparungen in den Redaktionen geschaffene Arbeitstbelastung/veröffentlichungsfertige PR-Meldungen hinaus.
Während Zeit und Geld ständig knapper werden, in den Redaktionen und Korrespondenzbüros immer weniger Leute die gleiche Menge an Arbeit machen, wächst in Wirtschaft und Politik die Macht und Zahl der Spindoktoren, PR-Consultants, Agendasetter, Werber, Imageberater, Marktforscher, Eventmanager und Mediencoaches. Meinungen und Stimmungen werden gegen Geld von Profis gemacht. Ihre perfekt designten Bilder und Botschaften zielen direkt auf die Massen. Der unabhängige Journalist ist nur noch Störfaktor.
Tom Schimmeck, seit 30 Jahren Journalist für führende Medien, beschreibt Mechanismen der Gleichschaltung und Ursachen der Misere. Seine Bestandsaufnahme unserer defekten Öffentlichkeit zeigt: Wenn wir nicht bald irgendwo zwischen Putin und Berlusconi landen wollen, brauchen wir mehr denn je eine unabhängige, kritische vierte Gewalt im Staat.
Man mag von Schimmecks politischer Gesinnung halten was man mag, doch die von ihm geschilderten Probleme sind Missstände die auch fern aller Parteigrenzen anerkannt werden. Und er geht über die üblichen Kritikfelder im Naheverhältnis Politiker/Medien, durch die Einsparungen in den Redaktionen geschaffene Arbeitstbelastung/veröffentlichungsfertige PR-Meldungen hinaus.
Labels:
Bestandsaufnahme,
defekt,
Journalist,
Karl Kraus,
Kurt Tucholsky,
Macht,
Medien,
Meinungsmache,
Missstände,
Öffentlichkeit,
Parteigrenzen,
Probleme,
Tom Schimmeck
Sonntag, 27. April 2014
Teaching about religion - Religionskunde im Vergleich
"Teaching about religion" - Religionskunde im Vergleich:
Rechtsvergleichende und verhandlungstheoretische Betrachtung von integrierter Religionskunde ... als gesondertem Fach im Kanton Zürich[Broschiert]
Wie entsteht ein gutes religionskundliches Bildungsangebot an der öffentlichen Schule?
Die vorliegende Studie untersucht die Ausarbeitungsprozesse eines schweizerischen und eines französischen Unterrichtsmodells sowie die jeweiligen rechtlichen Rahmenbedingungen. Dabei ermöglicht der rechtsvergleichende und verhandlungstheoretische Ansatz einen neuen Blick auf die beiden Prozesse und führt zu konkreten Handlungsempfehlungen für die künftige Erarbeitung religionskundlicher Bildungsangebote.
Der in der deutschen Sprache häufig verwendete Begriff des Laizismus ist mit Laizität nicht gleichzusetzen, da er etymologisch eine andere Nebenbedeutung hat, auch wenn diese im allgemeinen Sprachgebrauch oft nicht berücksichtigt wird.
Während Laizismus („laïcisme“) zumindest ursprünglich als Kampfbegriff gegenüber einer antireligiösen Ideologie entstanden ist, umfasst Laizität neben der Trennung von Religion und Staat auch das Gebot der Gleichheit und des Respekts
Während Laizismus („laïcisme“) zumindest ursprünglich als Kampfbegriff gegenüber einer antireligiösen Ideologie entstanden ist, umfasst Laizität neben der Trennung von Religion und Staat auch das Gebot der Gleichheit und des Respekts
gegenüber allen Religionen und die weltanschauliche Neutralität des Staates.
Samstag, 5. April 2014
Der Wahrheit verpflichtet
Der Wahrheit verpflichtet:
Texte aus fünf Jahrzehnten zur Geschichte der DDR [Gebundene Ausgabe]
Karl W. Fricke (Autor)Karl Wilhelm Fricke, geboren 1929, studierte Politische Wissenschaft und arbeitete als Journalist in West-Berlin, Hamburg, ab 1970 beim Deutschlandfunk in Köln. 1955 wurde er von der Staatssicherheit von West- nach Ost-Berlin entführt und zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt, die er unter Anrechnung der U-Haft in Brandenburg und Bautzen verbüßte.
1996 Promotion zum Dr. honoris causa durch die Freie Universität Berlin. 1992 - 1994 Mitglied der Enquetekommission "Aufarbeitung von Geschichte und Folgen der SED-Diktatur in Deutschland", 1995 - 1998 Mitglied der Enquetekommission "Überwindung der Folgen der SED-Diktatur im Prozess der deutschen Einheit", Beiratsmitglied bei der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
1996 Promotion zum Dr. honoris causa durch die Freie Universität Berlin. 1992 - 1994 Mitglied der Enquetekommission "Aufarbeitung von Geschichte und Folgen der SED-Diktatur in Deutschland", 1995 - 1998 Mitglied der Enquetekommission "Überwindung der Folgen der SED-Diktatur im Prozess der deutschen Einheit", Beiratsmitglied bei der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Labels:
DDR,
Geschichte,
Jahrzehnt,
Karl W. Fricke,
Politik,
Politische Wissenschaft,
Staatssicherheit,
Staatssicherheitsdienst,
Text,
Verpflichtung,
Wahrheit,
Zuchthaus
Donnerstag, 6. März 2014
Datenschutzrecht. Österreichisches Recht:
Datenschutzrecht. Österreichisches Recht:
Praxishandbuch für richtiges Registrieren, Verarbeiten, Übermitteln, Zustimmen, Outsourcen, Werben uvm [Broschiert]
Rainer Knyrim (Autor)Datenschutzrecht betrifft jeden, vom Kleinunternehmer bis zum internationalen Konzern. Dieses Buch zeigt alle Möglichkeiten, legal Datenverarbeitung zu betreiben. In sehr praxisorientierter Form werden Ausfüllhilfen für die Meldung beim Datenverarbeitungsregister gegeben, Grafiken erleichtern die Prüfung, ob eine internationale Datenübermittlung oder die Einspielung von Kunden- oder Mitarbeiterdaten zulässig ist.
Anhand von Beispielen wird erläutert, wann und in welcher Form Datenverarbeitung für Werbezwecke zulässig ist. Der Leser gelangt mit Hilfe eines "Schnelleinstiegs" am Anfang des Buches sofort zu dem für ihn wichtigen Kapitel, seien es Zustimmungserklärungen oder Outsourcing.
Seit der 1. Auflage ist im Datenschutzrecht viel passiert dem wurde in dieser aktuellen Auflage Rechnung getragen:
- inkl DSG-Novelle 2010
- inkl TKG-Novelle 2011
- Videoüberwachung
- Informationspflicht bei Datenmissbrauch
- Betrieblicher Datenschutzbeauftragter
- Mitarbeiterdatenverarbeitung
- Informationssicherheit (Gastautor Bieber)
Darüber hinaus bietet die 2. Auflage natürlich wieder alles über Meldepflichten, DVR, Verarbeitung und Übermittlung von Kunden- und Mitarbeiterdaten, Datenschutz und Marketingmaßnahmen, Daten- und Informationssicherheit uvm. Mit einem Schnelleinstieg am Anfang des Buches kommt der Leser sofort zum für ihn relevanten Kapitel.
Labels:
Datenschutzrecht,
Österreichisches Recht,
Outsourcen,
Praxishandbuch,
Rainer Knyrim,
Registrieren,
Übermitteln,
Verarbeiten,
Werben,
Zustimmen
Wie die Anonymität im Internet unsere Gesellschaft verändert
Der unsichtbare MenschWie die Anonymität im Internet unsere Gesellschaft verändert
Brodnig Ingrid
Ingrid Brodnig, geboren 1984 in Graz, studierte Journalismus und Unternehmens- kommunikation. Leiterin des Medienressorts der Wiener Wochenzeitung »Falter«, betreibt die wöchentliche IT-Kolumne »Digitalia« und die Radiokolumne »Digital.Leben« auf Ö1. Förderpreis für Bildungsjournalismus, European Young Journalist Award, Spitze-Feder-Förderpreis, Auszeichnung des »Österreichischen Journalisten« als eine der »Besten 30 unter 30«.Von hasserfüllten Postings über Facebook bis hin zur Enthüllungsplattform Wikileaks: Die Anonymität ist zu einem zentralen Thema des 21. Jahrhunderts geworden. Wann ist die Geheimhaltung der eigenen Identität berechtigt und notwendig? Und wann wird sie als schützender Mantel missbraucht?
Seit jeher, in absoluten Systemen oder Krisenzeiten, kann Anonymität lebensnotwendig sein. Derzeit stellt uns der Balanceakt zwischen dem schützenswerten Recht auf Privatsphäre und dem Bedürfnis nach einem respektvollen Zusammenleben vor neue Herausforderungen. Gerade im Netz zeigt sich die Schattenseite der Namenlosigkeit, in Onlineforen wütet die anonyme Masse. Denn die scheinbare Unsichtbarkeit im Netz enthemmt virtuelle Diskussionen maßgeblich.
Ingrid Brodnig, netzpolitische Redakteurin in Wien, hat die Geschichte der Anonymität aufgearbeitet und erklärt, wie das Internet die Debatte nun zusätzlich anheizt. Sie liefert keine einfachen Antworten, sondern brauchbare Vorschläge, wie man sowohl Cyberaktivisten schützen als auch moderne Heckenschützen entwaffnen kann.
Mit einem Vorwort von Viktor Mayer-Schönberger, Oxford Internet Institut.
Labels:
21. Jahrhundert,
Anonymität,
Cyberaktivist,
Geheimhaltung,
Gesellschaft,
Identität,
Ingrid Brodnig,
Internet,
Krisenzeit,
Mensch,
Privatsphäre,
System,
Thema
Mittwoch, 26. Februar 2014
Dürfen wir so bleiben, wie wir sind?
Dürfen wir so bleiben, wie wir sind?Gegen die Perfektionierung des Menschen- eine philosophische Intervention
Jürgen Wiebicke
Es sind drängende und bedrängende Fragen, die der Philosoph und Journalist Jürgen Wiebicke aufwirft:
- Wann ist man "tot genug" für die Organentnahme?
- Was legitimiert Sterbehilfe?
- Welchen Grad von Divergenz menschlichen Lebens hält die Gesellschaft (noch) aus?
- Wird die Reproduktionsmedizin der Baukasten für menschliche Musterexemplare?
- Brauchen wir medizinisch optimierte Stimmungspillen für den Alltag?
- Welche ethischen Leitplanken braucht eine menschliche Zukunft?
- Und wer, wenn nicht wir selbst, sollte sie im Interesse des Humanen bewahren oder aufrichten?
Solche Fragen legen nahe, dass die atemberaubenden Fortentwicklungen in Medizin und Technik aus ethischer Sicht nicht unbedingt Fortschritte sein müssen.
Pillen, Technik, medizinische Eingriffe – wollen wir wirklich, dass menschliches Leben in seiner Vielfalt zuerst vom jeweils "Machbaren" dominiert wird?
Oder sollten nicht vielmehr ethische Überlegungen Leitplanken im Umgang mit dem Anderen, dem Problematischen, dem Störenden oder Leidenden bilden?
Labels:
Fortentwicklung,
Intervention,
Jürgen Wiebicke,
Medizin,
Organentnahme,
Perfektionierung,
philosophisch,
Reproduktionsmedizin,
Sterbehilfe,
Zukunft
Abonnieren
Posts (Atom)

.jpg)




