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Mittwoch, 26. Februar 2014

Dürfen wir so bleiben, wie wir sind?






Dürfen wir so bleiben, wie wir sind?Gegen die Perfektionierung des Menschen- eine philosophische Intervention
Jürgen Wiebicke


Es sind drängende und bedrängende Fragen, die der Philosoph und Journalist Jürgen Wiebicke aufwirft:
 - Wann ist man "tot genug" für die Organentnahme?
 - Was legitimiert Sterbehilfe?
 - Welchen Grad von Divergenz menschlichen Lebens hält die Gesellschaft (noch) aus?
 - Wird die Reproduktionsmedizin der Baukasten für menschliche Musterexemplare?
 - Brauchen wir medizinisch optimierte Stimmungspillen für den Alltag?
 - 
Welche ethischen Leitplanken braucht eine menschliche Zukunft?
 - Und wer, wenn nicht wir selbst, sollte sie im Interesse des Humanen bewahren oder aufrichten?


Solche Fragen legen nahe, dass die atemberaubenden Fortentwicklungen in Medizin und Technik aus ethischer Sicht nicht unbedingt Fortschritte sein müssen. 

Pillen, Technik, medizinische Eingriffe – wollen wir wirklich, dass menschliches Leben in seiner Vielfalt zuerst vom jeweils "Machbaren" dominiert wird?
Oder sollten nicht vielmehr ethische Überlegungen Leitplanken im Umgang mit dem Anderen, dem Problematischen, dem Störenden oder Leidenden bilden?




Sonntag, 24. Februar 2013

Bertolt Brecht: Ausgewählte Werke in sechs Bänden





Ausgewählte Werke in sechs Bänden: Bd. 1: Stücke 1 / Bd. 2: Stücke 2 / Bd. 3 Gedichte 1. Sammlungen / Bd. 4 Gedichte 2. 1913 - 1956 / Bd. 5 Prosa 1913 ... 1914 - 1956: 6 Bände (suhrkamp taschenbuch) [Taschenbuch]


Bertolt Brecht  


Bertolt Brecht wurde am 10. Februar 1898 in Augsburg geboren und starb am 14. August 1956 in Berlin. Von 1917 bis 1918 studierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München Naturwissenschaften, Medizin und Literatur. 
Sein Studium musste er allerdings bereits im Jahr 1918 unterbrechen, da er in einem Augsburger Lazarett als Sanitätssoldat eingesetzt wurde. Bereits während seines Studiums begann Brecht, Theaterstücke zu schreiben. 
Ab 1922 arbeitete er als Dramaturg an den Münchener Kammerspielen. Von 1924 bis 1926 war er Regisseur an Max Reinhardts Deutschem Theater in Berlin. 1933 verließ Brecht mit seiner Familie und Freunden Berlin und flüchtete über Prag, Wien und Zürich nach Dänemark, wo er sich die nächsten fünf Jahre aufhielt. 

Außer Dramen schrieb Brecht auch Beiträge für mehrere Emigrantenzeitschriften in Prag, Paris und Amsterdam. 1948 kehrte er aus dem Exil nach Berlin zurück, wo er bis zu seinem Tod als Autor und Regisseur tätig war. 
Der Film Kuhle Wampe oder Wem gehört die Welt? aus dem Jahr 1931 ist in der filmedition suhrkamp erschienen.


Die vorliegende Ausgabe enthält auf 4000 Seiten einen repräsentativen Querschnitt aus seinem umfangreichen Werk.

Zwei Bände bieten die großen Stücke Brechts (von Baal aus dem Jahr 1919 bis zu Der kaukasische Kreidekreis). In je einem Band wird eine Auswahl seiner Lyriksammlungen und schönsten Einzelgedichte, seiner vielschichtigen erzählerischen Prosa sowie der wichtigsten theoretischen Schriften zu Theater, Medien, Philosophie und Zeitgeschehen präsentiert.

Allen Texten, die der "Großen kommentierten Berliner und Frankfurter Ausgabe" der Werke (1988 - 2000) folgen, sind in einem Anhang Hinweise zur Entstehung und zur Text- und Wirkungsgeschichte beigegeben sowie Angaben über Mitarbeiter, Quellen, Vorlagen und Einzelerläuterungen.



Dienstag, 22. Mai 2012

Gesundheit: Eine Frage des Geschlechts



Gesundheit: Eine Frage des Geschlechts:
Die weibliche und die männliche Seite der Medizin
[Gebundene Ausgabe]

Alexandra Kautzky-Willer
, Elisabeth Tschachler (Autor)
In der Medizin wurde jahrhundertelang so getan, als gäbe es nur ein Geschlecht, das männliche. Außer in der Gynäkologie und Geburtshilfe wurde kein Unterschied gemacht, ob der zu behandelnde Mensch männlich oder weiblich war.

Kein Wunder, dass Herzinfarkte bei Frauen deshalb oft unerkannt blieben, denn die Symptome sind anders als bei Männern.
Männer sterben dreimal so häufig an Lungenkrebs und begehen dreimal so oft Selbstmord wie Frauen. Sogar die Säuglingssterblichkeit ist bei männlichen Babys höher als bei weiblichen.

Frauen leben zwar länger, erleben aber weniger Lebensjahre gesund: Zeit für eine geschlechtsspezifische Medizin.

Alexandra Kautzky-Willer, international renommierte Professorin für Gender Medicine an der Universität Wien, und Wissenschaftsjournalistin Elisabeth Tschachler zeigen in diesem spannend geschriebenen Sachbuch, warum es wichtig ist, dass die Medizin einen Unterschied macht zwischen Mann und Frau.