Posts mit dem Label KZ werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label KZ werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 5. Juli 2015

Man muss darüber reden: Schüler fragen KZ-Häftlinge





Man muss darüber reden:
Schüler fragen KZ-Häftlinge  - 
Taschenbuch 
von Franz R Reiter (Herausgeber, Bearbeitung), Monika Horsky  (Autor)

Österreicherinnen und Österreicher, die die Nazi-Konzentrationslager überlebt haben, berichten Schülern und beantworten ihre Fragen. Monika Horsky hat diese Gespräche erlebt und erfahren, welchen großen Eindruck sie auf junge Menschen machen. In diesem Band sind die Aussagen der Zeitzeugen und ihre Antworten festgehalten.
Hermann Langbein: Sucht euch nicht den leichteren Weg,
Ella Lingens: Das Versprechen ,
Ferdinand Berger: Das Schlimmste: absolute Rechtlosigkeit
u.a.

In diesem Buch berichten 7 österreichische KZ-Überlebende über die Zeit ihrer Verfolgung und beantworten Fragen von Schüler/-innen. Dieses Buch stand bereits beim Projekt 2011/12 zur Verfügung und wurde von den teilnehmenden Schüler/-innen mit großem Interesse rezipiert. Da schon die Lektüre einzelner Lebensbeschreibungen ein gutes Bild der NS-Verbrechen, aber auch des Überlebenswillens und –mutes der Verfolgten vermittelt, eignet sich dieses Buch besonders für alle Schulen mit knapperem Zeitbudget.




Sonntag, 10. Mai 2015

Und wenn ich Auschwitz überlebe ...





Und wenn ich Auschwitz überlebe...:
Mein Weg vom Tod zum Leben

Broschiert – von Max R. Garcia (Autor)

"Zum ersten Mal seit Jahren betrachtete ich mich selbst in einem Standspiegel. Schon seit langem an den ausgemergelten Anblick meiner Mithäftlinge gewöhnt, war ich doch überrascht, mich selbst nur noch als Haut und Knochen zu sehen, eine wandelnde Anatomiestudie. Meine Wangen waren eingefallen. Meine Augen hatten sich in den Schädel zurückgezogen. Mein Schädel war grob rasiert, bis auf einen Streifen in der MItte. Ich wog vermutlich knapp 40 Kilogramm, ein erwachsener Mann, 1,70 Meter groß, fast 21 Jahre alt."
So beginnt die Schilderung von Max. R. Garcia über seine Befreiung aus dem KZ Ebensee am 6. Mai 1945.

Der Autor, der im Juni 1924 in Amsterdam geboren wurde, erzählt in diesem Buch seine beeindruckende Lebensgesschichte, die in einer holländisch-jüdischen Familie ihren Anfang nahm. Nach der Besetzung der Niederlande durch die Nationalsozialisten wurde Max Garcia verhaftet und in verschiedene Konzentrationslager deportiert. Er überlebte den Schrecken des Holocaust und wanderte nach dem Krieg in die USA aus, wurde dort Architekt und gründete eine Familie.
"Ich habe Vieles vergeben und dadurch sehr viel bekommen. Natürlich habe ich nichts vergessen."
Max. R. Garcia

Montag, 28. Juli 2014

Österreichische Akteure im Nationalsozialismus




Jahrbuch 2014: Täter

Österreichische Akteure im Nationalsozialismus
Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (Hrsg.)
Redaktion: Christine Schindler; Wien 2014


Die Beiträge des Jahrbuchs 2014 des DÖW befassen sich mit der Involvierung von Österreichern - auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Graden der Beteiligung - in die Verbrechen des NS-Regimes.





Samstag, 3. November 2012

Wer einmal gestorben ist, dem tut nichts mehr weh




Wer einmal gestorben ist, dem tut nichts mehr weh: Eine Überlebensgeschichte [Gebundene Ausgabe]
Birgit Kirchmayr , Marko M. Feingold Marko M. Feingold geboren 1913 in Neusohl, heute Slowakei, aufgewachsen in Wien. Nach einer kaufmännischen Lehre war er mehrere Jahre als Handelsangestellter und Reisender tätig. 1939 wurde er in Prag verhaftet und in das Konzentrationslager Auschwitz überstellt, später in die Lager Neuengamme und Dachau. 1945 wurde er von den Amerikanern aus dem KZ Buchenwald befreit. In Salzburg gründete Feingold 1948 ein Modegeschäft, das er bis 1977 leitete. Seit 1977 leitet er die Israelitische Kultusgemeinde der Stadt Salzburg und hat seitdem in zahlreichen Vorträgen vor Schülern, Studenten, Geistlichen u.a. zur Verbreitung der jüdischen Geschichte gegen das Vergessen beigetragen.






Donnerstag, 19. Juli 2012

Das zerstörerische Werk der IG Farben






Weltkonzern und Kriegskartell: Das zerstörerische Werk der IG Farben [Gebundene Ausgabe]
Diarmuid Jeffreys
, Helmut Dierlamm , Werner Roller



Wie die deutsche Chemieindustrie zur Weltmacht wurde und Europa den Krieg brachte

Kommt die Verflechtung von deutscher Wirtschaft und Politik im 20. Jahrhundert zur Sprache, wird meist an Flick, Krupp oder Siemens und die Rolle dieser Unternehmer und Firmen im Nationalsozialismus erinnert.
Das historische Erbe der IG Farben – des Zusammenschlusses von führenden Unternehmen der chemischen Industrie, allen voran Bayer, Agfa, BASF und Hoechst – ist 65 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs den wenigsten präsent. 

Dabei hat kaum ein Industriezweig so machtvoll das Schicksal Deutschlands geprägt wie diese „Interessengemeinschaft“. Von wissenschaftlichem Ehrgeiz über aufopferungsvollen Patriotismus bis zu nackter Profitgier und ideologischer Verblendung findet sich in der Geschichte der IG Farben jedwedes Motiv, das führende Köpfe der Branche dazu bringen konnte, die zwei großen deutschen Kriegsanstrengungen zu unterstützen, ja, überhaupt erst möglich zu machen.

Anschaulich und so umfassend wie keine zuvor stellt Diarmuid Jeffreys’ Studie das zerstörerische Werk der IG Farben dar, das mit der beiläufigen Entdeckung eines synthetischen Farbstoffs im 19. Jahrhundert ihren Anfang nahm und 23 leitende Angestellte der chemischen Industrie vor das Nürnberger Kriegsverbrechertribunal führen sollte. 

Sie waren, so ein Ankläger damals, „die Zauberkünstler, die die Fantasien von „Mein Kampf” wahr machten“.



Sonntag, 8. April 2012

Empört Euch!




Empört Euch! 

Broschiert - Stéphane Hessel , Michael Kogon

Mit eindringlichen Worten ruft Stéphane Hessel zum friedlichen Widerstand gegen die Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft auf. Gegen die Diktatur des Finanzkapitalismus, gegen die Unterdrückung von Minderheiten, gegen die ökologische Zerstörung unseres Planeten. »93 Jahre. Das ist schon wie die allerletzte Etappe. Wie lange noch bis zum Ende? 


Die letzte Gelegenheit, die Nachkommenden teilhaben zu lassen an der Erfahrung, aus der mein politisches Engagement erwachsen ist.« Stéphane Hessels Streitschrift bewegt die Welt. Der gebürtige Berliner war Mitglied der Résistance, hat das KZ Buchenwald überlebt und ist einer der Mitautoren der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen. Mit emphatischen Worten ruft der ehemalige französische Diplomat zum friedlichen Widerstand gegen die Unzulänglichkeiten unserer Gesellschaft auf. 

Er beklagt, dass der Finanzkapitalismus die Werte der Zivilisation bedroht und den Lauf der Welt diktiert. Er prangert die Lage der Menschenrechte an, kritisiert die Umweltzerstörung auf unserem Planeten und verurteilt die Politik Israels im Gaza-Streifen als Demütigung der Palästinenser. Stéphane Hessel ist das Gewissen der westlichen Welt und »Frankreichs Rebell der Stunde« (FAZ).
Erleben Sie 'Empört Euch!' als 'fahrende Lichtinstallation': http://www.youtube.com/watch?v=xGuGid4lLcE "
Der Diplomat Stéphane Hessel" - Ein Kinodokumentarfilm. Jetzt auf DVD: http://www.derdiplomatstéphanehessel-derfilm.de





"93 Jahre. Das ist schon wie die allerletzte Etappe. Wie lange noch bis zum Ende? Die letzte Gelegenheit, die Nachkommenden teilhaben zu lassen an der Erfahrung, aus der mein politisches Engagement erwachsen ist.«
Stéphane Hessels Streitschrift bewegt die Welt."
Stéphane Hessel (1917 - 2013) ist ein französischer ehemaliger Résistance-Kämpfer, Überlebender des Konzentrationslagers Buchenwald, Diplomat und Lyriker. Er ist Sohn des Schriftstellers Franz Hessel.
Hessel wurde nach dem Überleben der KZ-Haft 1946 Büroleiter des Vize-UN-Generalsekretärs Henri Laugier und 1948 Sekretär der neu geschaffenen UN-Menschenrechtskommission. 1962 gründete er in Frankreich die Vereinigung für die Ausbildung von afrikanischen und madagassischen Arbeitnehmern. Seine Eltern waren der deutsche Schriftsteller Franz Hessel, der dem in Preußen assimilierten polnisch-jüdischen Bürgertum entstammte, und die aus einer deutschen protestantischen Familie stammende Journalistin Helen Grund.
1924 zog die Familie nach Paris, seit 1939 ist Stéphane Hessel französischer Staatsbürger. Der Autor starb in der Nacht zum Mittwoch den 27. Februar 2013. Der gebürtige Berliner wurde 95 Jahre alt.
Wikipedia


»Empört Euch! wiegelt nicht wirklich auf - es berührt.«FAZ, Christian Geyer