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Montag, 23. März 2015

Kompetenz im Umgang mit Vorurteilen




Kompetenz im Umgang mit Vorurteilen:
Lehrbehelf und Materialien für die Sekundarstufe I
 
Broschiert – von Sir Peter Ustinov Institut zur Erforschung und Bekämpfung von Vorurteilen(Herausgeber)

Das Handbuch „Kompetenz im Umgang mit Vorurteilen“ will Lehrkräften der Sekundarstufe I helfen, dem Thema Vorurteile in der Schule zu begegnen, und sie beim vorurteilssensiblen Unterrichten unterstützen.
Als Arbeitsbehelf für den deutschsprachigen Raum setzt es sich aus theoretischen Ansätzen zur Problemlösung, Leitideen für eine vorurteilssensible Schule und konkreten Anregungen für die Unterrichtspraxis in Form von Unterrichtsbeispielen zusammen und wurde von renommierten Lehrer/innen und Fachwissenschaftler/innen erarbeitet.



Leitideen und konkrete Anregungen für die Unterrichtspraxis einer vorurteilssensiblen Schule -Lehrbehelf und Materialien für die 5. - 9. Schulstufe.
Das Sir Peter Ustinov Institut hat in Zusammenarbeit mit dem Demokratiezentrum und mit der Unterstützung des Vereins Respekt.net diesen Arbeitsbehelf für Lehrkräfte an Wiener AHS-Unterstufen, Mittelschulen und Hauptschulen erarbeitet, der vorurteilsbewusste Bildungsarbeit unterstützt und ermöglichen soll.
Er setzt sich aus theoretischen Ansätzen zur Problemlösung, Leitideen für eine vorurteilssensible Schule und konkreten Anregungen für die Unterrichtspraxis in Form von Unterrichtsbeispielen zusammen. Der Unterrichtsbehelf wurde von renommierten LehrerInnen und FachwissenschaftlerInnen erarbeitet.


Aus dem Inhalt
• Was sind Vorurteile und Feindbilder?
• Vorurteile auf individueller Ebene
• Vorurteile auf gesellschaftlicher Ebene
• Du sollst dir kein Bildnis machen
• Didaktische Leitprinzipien vorurteilssensiblen Unterrichtens
• Rassismus
• Fremdenfeindlichkeit
• Ethnisierung
• Diskriminierung aufgrund von religiöser Zugehörigkeit
• Geschlechtersensibler Unterricht



Mittwoch, 28. Januar 2015

Wo der Wohlstand der Nationen versteckt wird






Steueroasen:
Wo der Wohlstand der Nationen versteckt wird (edition suhrkamp)

Taschenbuch – 
von Gabriel Zucman  (Autor), Ulrike Bischoff (Übersetzer)Gabriel Zucman, geboren 1986 in Paris, lehrt Wirtschaftswissenschaften an der London School of Economics.


Die Fälle Alice Schwarzer und Uli Hoeneß haben über Monate hinweg die Öffentlichkeit bewegt und leidenschaftliche, moralisch hoch aufgeladene Debatten rund um das Thema Steuerhinterziehung ausgelöst.

Aus dem Blick geriet dabei häufig, wie die Netzwerke aus Briefkastenfirmen und Steueroasen funktionieren. Zudem war es bislang kaum möglich zu beziffern, wie viel Geld der Allgemeinheit auf diesem Weg verloren geht. Mithilfe eines innovativen Verfahrens ist Gabriel Zucman nun erstmals in der Lage, eine genaue Summe zu nennen.

Zucman zeichnet die Geschichte der Steueroasen nach, bringt ans Licht, welche Manöver dabei ins Spiel kommen und fällt ein vernichtendes Urteil über alle bisherigen Gegenmaßnahmen.
Der Kampf gegen die Steuerhinterziehung kann laut Zucman aber durchaus gewonnen werden – wenn er auf der richtigen Ebene geführt wird und die Regierungen vor drastischen Lösungen nicht zurückschrecken.


»Gabriel Zucman liefert die bisher überzeugendste Untersuchung der Steueroasen und die genaueste Auswertung der über sie verfügbaren Daten. Zugleich ist sein Buch das beste über die Möglichkeiten ihrer Bekämpfung. Und Zucman hat gute Nachrichten für uns:
Europa kann sich zur Wehr setzen. Absolute Pflichtlektüre!«
(Thomas Piketty)


»Gabriel Zucman erzählt ... eine spannende Geschichte: Er weiß nicht nur Zahlen zu präsentieren, sondern bei seinen Zuhörern auch die gewünschten Vorstellungen zu wecken.«
(Uwe Jean Heuser, DIE ZEIT)


»Sein Vorgehen, trockene Daten mit politischen Forderungen zu verknüpfen, erinnert an das Auftreten von Thomas Piketty, der sein Doktorvater ist. Im Vergleich zu Pikettys Monstrum ... hat Zucman ein dünnes Büchlein geschrieben, das deutlich verständlicher ist. Seine Forderungen sind allerdings nicht weniger radikal.«
(Bastian Brinkmann, Süddeutsche Zeitung)


»Zucmans Buch überzeugt vor allem durch seinen klaren Sprachstil. Zwar verschont der Ökonom den Leser nicht mit Fachbegriffen und Zahlen, die internationalen Verflechtungen auf dem Finanzsektor stellt er jedoch verblüffend verständlich und geordnet dar, allerdings nie unideologisch.«
(Catrin Stövesand, Deutschlandfunk)


»Wir sind in diese Welt der staatsbürgerlichen Pflichtverletzung im großen Stil hineingekommen, also können wir aus ihr auch wieder herauskommen. Bücher wie dieses sind ein bewusstseinsbildender Beitrag dazu.«
(Jürgen Kaube, Deutschlandradio Kultur)


»Es macht den Charme des Buchs aus, dass es die ungebrochene Herrschaft von Bankgeheimnis, Steueroasen und Steuerflucht ebenso beredt darzustellen weiß, wie die Leichtigkeit von deren Abschaffung.«
(Arno Widmann, Frankfurter Rundschau)



Dienstag, 9. September 2014

European Spring: Why Our Economies and Politics are in a Mess






European Spring:
Why Our Economies and Politics are in a Mess - and How to Put Them Right
(English Edition) [Kindle Edition]

Philippe LeGrain ist Ökonom und Autor. Er spezialisiert sich auf globale und europäische Wirtschaftsthemen, einschließlich Globalisierung, Migration und die Weltsituation nach der Krise.


Philippe Legrain is an independent thinker and communicator who also has practical experience of policymaking at the highest level. From February 2011 to February 2014, he was independent economic adviser to the President of the European Commission and head of the team that provides the president with strategic policy advice.

He is also the author of three critically acclaimed books – Open World: The Truth about Globalisation (2002); Immigrants: Your Country Needs Them (2007); and Aftershock: Reshaping the World Economy After the Crisis (2010).
He tweets as @plegrain. For more details, see http://philippelegrain.com/about/




Donnerstag, 6. März 2014

Wie die Anonymität im Internet unsere Gesellschaft verändert





Der unsichtbare Mensch
Wie die Anonymität im Internet unsere Gesellschaft verändert
Brodnig Ingrid

Ingrid Brodnig, geboren 1984 in Graz, studierte Journalismus und Unternehmens- kommunikation. Leiterin des Medienressorts der Wiener Wochenzeitung »Falter«, betreibt die wöchentliche IT-Kolumne »Digitalia« und die Radiokolumne »Digital.Leben« auf Ö1. Förderpreis für Bildungsjournalismus, European Young Journalist Award, Spitze-Feder-Förderpreis, Auszeichnung des »Österreichischen Journalisten« als eine der »Besten 30 unter 30«.


Von hasserfüllten Postings über Facebook bis hin zur Enthüllungsplattform Wikileaks: Die Anonymität ist zu einem zentralen Thema des 21. Jahrhunderts geworden. Wann ist die Geheimhaltung der eigenen Identität berechtigt und notwendig? Und wann wird sie als schützender Mantel missbraucht?

Seit jeher, in absoluten Systemen oder Krisenzeiten, kann Anonymität lebensnotwendig sein. Derzeit stellt uns der Balanceakt zwischen dem schützenswerten Recht auf Privatsphäre und dem Bedürfnis nach einem respektvollen Zusammenleben vor neue Herausforderungen. Gerade im Netz zeigt sich die Schattenseite der Namenlosigkeit, in Onlineforen wütet die anonyme Masse. Denn die scheinbare Unsichtbarkeit im Netz enthemmt virtuelle Diskussionen maßgeblich.

Ingrid Brodnig, netzpolitische Redakteurin in Wien, hat die Geschichte der Anonymität aufgearbeitet und erklärt, wie das Internet die Debatte nun zusätzlich anheizt. Sie liefert keine einfachen Antworten, sondern brauchbare Vorschläge, wie man sowohl Cyberaktivisten schützen als auch moderne Heckenschützen entwaffnen kann.

Mit einem Vorwort von Viktor Mayer-Schönberger, Oxford Internet Institut.