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Sonntag, 12. April 2015

Wie Politik und private Rentenversicherungen uns in die Altersarmut treiben






Die Vorsorgelüge:
Wie Politik und private Rentenversicherungen uns in die Altersarmut treiben
Taschenbuch – von Holger Balodis  (Autor), Dagmar Hühne (Autor)

Private Altersvorsorge muss sein, so das Mantra der Politik. Doch schützen die Versicherungen wirklich vor Altersarmut?
Holger Balodis und Dagmar Hühne decken auf, dass Riester, Rürup und Co. für mehr als 80 Prozent der Beitragszahler ein Verlustgeschäft ist – und womöglich der erste Schritt in die Altersarmut. Die großen Profiteure sind Versicherungen und der Staat. Ein Buch, das alle künftigen Rentner dieses Landes interessieren muss.

Politiker, Finanzlobbyisten und Wissenschaftler haben die gesetzliche Rente demontiert, um die private Vorsorge anzukurbeln.
Doch Kunden verlieren jährlich Milliarden, weil private Rentenversicherungen zu ihrem Nachteil konstruiert sind. Vom Staat erfunden, beworben und bezuschusst, gibt es keine Kontrolle, dass diese Produkte etwas taugen.

Exorbitant hohe Abschluss- und Verwaltungskosten sowie mangelnder Schutz gegen Inflation und Börsenschwankungen führen oft effektiv zu einer Verringerung des eingezahlten Kapitals.
Während die Menschen um ihre Ersparnisse gebracht werden, streichen Versicherungen jährlich Milliarden-Gewinne ein. In einer messerscharfen Analyse und mit vielen Fallbeispielen sezieren Holger Balodis und Dagmar Hühne die Vorsorgelüge. Der unter Gerhard Schröder vollzogene Wechsel zu mehr privater Altersvorsorge bei gleichzeitiger Kürzung der gesetzlichen Rente wird zu mehr Altersarmut führen. Trotz Riester-Rente droht Millionen Rentnern der Gang zum Grundsicherungsamt.




Dienstag, 10. März 2015

Europas Sozialdemokratie in Zeiten der Krise




Progressive Perspektiven:
Europas Sozialdemokratie in Zeiten der Krise
Edition Renner-Institut Band 2
 Broschiert – Februar 2013 
von Karl A. Duffek (Herausgeber), Barbara Rosenberg (Herausgeber)


Dieser Band versammelt Gespräche, die der Journalist Werner A. Perger mit bedeutenden progressiven Politikerinnen und Politikern geführt hat.

Wird das "Modell Europa", wird der europäische Sozialstaat die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bewältigen? Sind die Demokratien in ihrer Struktur den Folgewirkungen der wirtschaftlichen Globalisierung mit ihrer Relativierung der nationalen Unabhängigkeit der Staaten gewachsen? Wie reagieren Parteien der linken Mitte auf die Finanz-, Börsen- und Bankenkrise und auf neue gesellschaftliche Konfliktlinien? Was bedeutet das Entstehen neuer populistischer Parteien und die Abwendung vieler Bürgerinnen und Bürger von der Politik? Welche Folgen hat das für die klassischen Volksparteien insgesamt und für die repräsentative Demokratie?

Wie Jutta Allmendinger, Job Cohen, Daniel Cohn-Bendit, Brigitte Ederer, Henrik Enderlein, Pär Nuder, Peer Steinbrück, Frank-Walter Steinmeier und Hannes Swoboda diese Fragen analysieren und welche Schlussfolgerungen sie daraus ziehen, war das Thema einer Gesprächsreihe des Karl-Renner-Instituts. Ergänzt wird der Band durch Essays von Norman Birnbaum und Werner A. Perger, die Konturen einer fortschrittlichen europäischen Zukunftsperspektive sichtbar machen.

Werner A. PERGER, geb. 1942 in Wien, lebt als freier Journalist in Berlin. Von 1991 bis 2008 Redaktionsmitglied der Zeitung "Die Zeit", u.a. politischer Reporter in Berlin. Er schreibt für die Monatszeitschrift "Cicero" (Berlin) und die Wiener Wochenzeitung "Falter". Autor und Herausgeber mehrerer Bücher, darunter der Essay-Band "Gegen die Zeit" über Gespräche mit Bruno Kreisky aus dessen letztem Lebensjahr.


 - Online lesen:

http://www.renner-institut.at/fileadmin/user_upload/downloads/Anpassungen_Dezember14/BR/Buch_Renner_ABGABE.pdf

 - See more at:
http://www.renner-institut.at/nc/publikationen/print/detail/publikation/progressive-perspektiven/#sthash.pelMX0mt.dpuf



Mittwoch, 4. September 2013

Was vom Kriege übrig blieb ...





Was vom Kriege übrig blieb ...
Der Afghanistan-Krieg dauert bereits länger als Erster und Zweiter Weltkrieg zusammengenommen. 
- Welche Lektionen hält der erste große militärische Auslandseinsatz Deutschlands nach 1945 bereit? 
- Wie groß sind die Chancen, dass der Abzug 2014 die Region nicht endgültig ins Chaos stürzt? 
Darüber schreiben Politiker, Wissenschaftler, Journalisten und Vertreter von Nichtregierungsorganisationen.


Lektionen aus dem langen Krieg

Was hätten wir in Afghanistan besser machen können?

von Elke Hoff | Afghanistan, Konflikte und Strategien


Es ist viel erreicht worden in Afghanistan. 
- Aber ist es auch viel, gemessen an den Ansprüchen, die zur Rechtfertigung des Krieges formuliert wurden? 
- Warum war es nicht möglich, eine stringente Strategie zu entwickeln, die afghanische Bevölkerung für sich zu gewinnen, stabile Regierungsstrukturen aufzubauen? 
- Und was gäbe es zu lernen?

Weg vom Abgrund 

Nur Gespräche mit den Taliban können Afghanistan Frieden bringen

von Ahmed Rashid | Afghanistan, Konflikte und Strategien


Vor dem Abzug des Westens steigt das Ausmaß der Gewalt dramatisch. Dabei sind alle Seiten – Amerikaner, Taliban und die afghanische Regierung – zu Gesprächen bereit. Nur so ließe sich ein Waffenstillstand erreichen, der Bedingung dafür ist, dass 2014 faire Wahlen stattfinden können. 
An einer Machtbeteiligung der Taliban führt kein Weg vorbei.

„Die Lage der Frauen ist deutlich besser“

Was in Afghanistan auf dem Spiel steht: Interview mit Suzana Lipovac

von Suzana Lipovac | Afghanistan, Konflikte und Strategien


Vor dem Abzug der internationalen Truppen Ende 2014 glaubt eine Mehrheit der Afghanen, dass ihr Land auf einem guten Weg ist und sich die Situation namentlich der Frauen verbessert hat. 
Und nach dem Abzug? Steht zu befürchten, dass die prekäre Stabilität wieder in sich zusammenfällt, so Suzana Lipovac von der Hilfsorganisation KinderBerg im Gespräch mit der IP.

Die Zähmung der Widerspenstigen 

Kann Pakistan die Taliban im eigenen Staat kontrollieren?

von Christian Wagner | Pakistan, Konflikte und Strategien


Lange hat Islamabad die Taliban in Afghanistan unterstützt, um in Kabul mitzuregieren, Indien herauszuhalten und den Zugang nach Zentralasien zu sichern. Doch das hat sich als Bumerang erwiesen: Heute bedrohen die pakistanischen Taliban den Staat. Im Interesse Pakistans wäre eine enge Zusammenarbeit mit der afghanischen Regierung.


Dienstag, 12. Februar 2013

Die Vorsorgelüge der Politik und Rentenversicherung




Die Vorsorgelüge: 

Wie Politik und private Rentenversicherung uns in die Altersarmut treiben [Broschiert]

Holger Balodis Dagmar Hühne 

Dieses Buch provoziert, doch es macht es wohlbegründet und gestützt auf Aussagen integrer Fachleute. Hier decken die Autoren tatsächlich einen Skandal auf. Ausführlich, nachvollziehbar und nachweisbar . Die Autoren zeigen, mit welchen Tricks die Kunden geschröpft werden.



Alle sagen: 

Private Rentenversicherung muss sein, sonst droht Altersarmut ! 

Doch die von der Versicherungswirtschaft angebotenen Formen der Privatrente,  sowie der Riester- oder Rürup-Rente taugen nicht als Ersatz für die gesetzliche Rente. 

Im Gegenteil: 
Kunden verlieren Milliarden, weil private Rentenversicherungen systematisch zu ihrem Schaden konstruiert sind. 
Politiker, Finanzlobbyisten und Wissenschaftler haben die gesetzliche Rente demontiert, um das private Geschäft mit der Altersvorsorge anzukurbeln – zu Lasten der Rentner von morgen. 

Der Versicherungsmathematiker Axel Kleinlein kommt zu einem Ergebnis, das jeden schockieren sollte: 
Über 80 Prozent der Kunden, die heute eine privaten Rentenvertrag abschließen, werden voraussichtlich effektiv Geld verlieren !!!

Sie zahlen mehr ein als sie später herausbekommen. 

Holger Balodis und Dagmar Hühne decken auf, wie sich ein mafiöses Interessengeflecht die Altersvorsorge zur Beute macht und uns in die Altersarmut stürzt.
Dieses Buch möchte schockieren und tatsächlich müsste jeder aufwachen nach der Lektüre !



Dienstag, 15. Januar 2013

Die Deutschlandakte - Demokratie auf dem Prüfstand






Die Deutschlandakte: 
Was Politiker und Wirtschaftsbosse unserem Land antun [Taschenbuch]



Schwarzbuch Deutschland – Demokratie auf dem Prüfstand

Politiker und Honoratioren zitieren bei öffentlichen Anlässen gern die Sternstunden der deutschen Demokratie. 
Hans Herbert von Arnim erzählt die Geschichte unserer Republik hinter diesen vollmundigen Erfolgsmeldungen. 
Der renommierte Verfassungsrechtler lässt anhand einer langen Reihe von Missbrauchsfällen aus Politik, Verwaltung, Justiz, Wirtschaft und Gesellschaft ein ganzes System von Auswüchsen und Defiziten sichtbar werden und fordert eine wirksame Kontrolle der Machenschaften der Mächtigen. 
Eindringlich und leidenschaftlich plädiert er mit konkreten Vorschlägen für die Herrschaft durch das Volk und für das Volk.

Der neue Enthüllungsreport von Hans Herbert von Arnim: provokant, aufrüttelnd, thesenstark und streitbar.



Also zuerst einmal muss sicher klargestellt werden: es handelt sich in diesem Buch um eine der besten und konzentriertesten Darstellungen unserer volksfernen Parteienherrschaft, die so brilliant und auf den Punkt gebracht bisher noch nicht zu lesen war. 

Gerade wenn man engagiert im Fußvolk einer Partei arbeitet, wird man schnell mit dem gewünschten Konformismus und dem Wunsch nach einsilbiger Widerspruchslosigkeit konfrontiert.




Zitat aus seinem Buch: 
“Das Grundübel unserer Demokratie liegt darin, dass sie keine ist. Das Volk, der nominelle Herr und Souverän, hat in Wirklichkeit nichts zu sagen. Besonders krass ist es auf Bundesebene entmündigt, obwohl gerade dort die wichtigsten politischen Entscheidungen fallen.” 
von Arnim führt an, wie im Laufe der Zeit die demokratischen Institutionen von den Parteien “pervertiert” wurden und fordert mehr als einmal: “Das müssen wir dringend ändern”


Dienstag, 11. Dezember 2012

Warum wir Politikern nicht trauen ?!






Warum wir Politikern nicht trauen…: und was sie tun müss(t)en, damit sich das ändert [Gebundene Ausgabe]Matthias Strolz  

Dr. Matthias Strolz ist seit über zehn Jahren Organisationsentwickler, Leadership-Coach und Politikberater. Er studierte internationale Wirtschaft, Politik und systemische Organisationsentwicklung. 
Auf Basis seiner langjährigen Erfahrung als Funktionär und Mitarbeiter in politischen Organisationen folgte 2001 der Schritt in die Selbstständigkeit. Er ist heute Geschäftsführer der "promitto organisations- und politikberatung" mit Sitz in Wien.



Eine ernüchternde Diagnose. Ein erhellender Ausblick. Der Niedergang der Politik. 
Und wie es anders gehen könnte: Politiker sind unten durch. Kein Berufsstand in Europa gilt in Umfragen als weniger glaubwürdig. 
Kein Wunder. 

Diejenigen, die es nach oben schaffen, sind NICHT immer die fähigsten Köpfe, denn die Ochsentour auf der Parteien-Karriereleiter dauert viele Jahre. 

Quereinsteiger sind keine Alternative. Ihnen fehlen Erfahrung und Wissen um politische Sachzwänge und Spielregeln. 


Die Verführungen des Politiker-Berufes sind zahlreich: Selbstverliebtheit und die Sucht nach Ruhm locken nicht nur gefestigte und integre Charaktere an. 
Der Preis der Macht ist hoch: Terminstress und Verlust der Privatsphäre münden oft in Abgehobenheit, Erschöpfung oder Zynismus. Auch nicht das, was man von einem guten Politiker erwartet. 

Was also tun? Matthias Strolz, Politik- und Organisationsberater mit systemischem Ansatz, zeigt nach dieser ernüchternden Diagnose Wege auf, wie Politiker zu dem werden, was sie sein sollten: 
Persönlichkeiten mit einer tief wurzelnden Mission, mit ehrlichem Engagement und tatkräftiger Zuversicht, die zudem in der Lage sind, dies überzeugend zu vermitteln. Ein kühnes Ziel und eine anspruchsvolle Herausforderung.

Donnerstag, 22. November 2012

Die vierte Macht: Spitzenjournalisten zu ihrer Verantwortung






Die vierte Macht: Spitzenjournalisten zu ihrer Verantwortung in Krisenzeiten [Gebundene Ausgabe]
Dirk C. Fleck  


Dirk C. Fleck wurde 1943 in Hamburg geboren. Nach dem Studium an der Journalistenschule in München volontierte er beim Spandauer Volksblatt in Berlin und war Lokalchef der Hamburger Morgenpost. 
Er war Redakteur bei Tempo und Merian, seit 1995 ist er als freier Autor für die Magazine Spiegel, Stern und Geo tätig und schreibt für die Welt und die Berliner Morgenpost. Dirk C. Fleck wohnt in Hamburg.



"Die Politik ist immer weniger fähig, die Welt und sich selbst zu erklären. Das müssen die Medien übernehmen." (Hans-Ulrich Jörges)

Dirk C. Fleck trifft die wichtigsten Journalisten des Landes und befragt sie zu ihrer Verantwortung in einer Welt, die sich scheinbar gewissenlos selbst zerstört. 
 - Wie stark engagieren sich die Medien für einen Wertewandel in der Gesellschaft? 
 - Nutzen sie in heutigen Krisenzeiten ihren Einfluss als vierte Macht, um die Zuschauer, Zuhörer und Leser aufzuklären und zu sensibilisieren? 
 - Und lassen die Medien eine solche Berichterstattung überhaupt zu - denn ist das Mediengeschäft nicht in erster Linie ein Unterhaltungsgeschäft? 


Dirk C. Fleck führt sehr substanzielle, informative Gespräche und präsentiert gestandene Journalistengrößen in kurzweiligen Porträts, welche die Medienprotagonisten auch von einer persönlichen Seite zeigen.


Die Gespräche wurden geführt mit: 
Kai Diekmann, Harald Schumann, Volker Panzer, Cordt Schnibben, Hans-Ulrich Jörges, Geseko von Lüpke, Dietmar Schumann, Anne Gesthuysen, Robert Misik, Peter Unfried, Michel Friedman, Jochen Schildt, Matthias Leitner, Giovanni di Lorenzo, Helge Timmerberg, Michael Jürgs, Anne Will, Klaus Liedtke, Lars Haider, Mathias Bröckers, Gert Scobel, Jakob Augstein, Kurt Imhof, Hubertus Meyer-Burckhardt und Frank Schirrmacher





Siehe auch:
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=255826611209415&set=a.221492791309464.49375.221479061310837&type=1&theater





Montag, 27. August 2012

Die Mechanismen der Skandalisierung




Die Mechanismen der Skandalisierung:
zu Guttenberg, Kachelmann, Sarrazin & Co.: Warum einige öffentlich untergehen - und andere nicht [Gebundene Ausgabe]

Hans Mathias Kepplinger



- Warum löst die Kritik an einigen Missständen große Skandale aus, während sie in anderen Fällen im Sande verläuft?
- Warum empören sich bei Skandalen die meisten Menschen über ein Geschehen, das sie kurze Zeit später kalt lässt?
- Und warum betrachten sich alle Skandalisierten auch dann als Opfer der Medien, wenn sie die Fehler zugeben, die man ihnen vorwirft?


Hans Mathias Kepplinger beantwortet diese und weitere Fragen in fünfzehn spannenden und leicht lesbaren Kapiteln.
Dabei geht es auch darum, welche negativen Nebenfolgen Skandale besitzen und ob man durch sie eher aufgeklärt oder irregeführt wird.

Die Grundlagen der Analysen sind differenzierte Studien bedeutender Skandale, für die hunderte Journalisten, Politiker und Manager befragt und Tausende von Skandalberichten in Presse, Hörfunk und Fernsehen analysiert wurden. Das Ergebnis ist eine empirisch fundierte Skandaltheorie, die den Verlauf aktueller Skandale verständlich macht.

Freitag, 27. Juli 2012

Halbe Freiheit !




"Halbe Freiheit. Warum Freiheit und Gleichheit zusammen gehören"
Robert Misik

Robert Misik, geboren 1966, ist Journalist und politischer Schriftsteller. Er schreibt unter anderem für die tageszeitung, die Berliner Zeitung, Magazine wie Falter und Profil und betreibt den Videoblog »FS Misik« auf der Website der Tageszeitung Der Standard und bloggt unter www.misik.at.
2009 erhielt er den österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik. Er lebt in Wien.



Mit Esprit, sprachlicher Eloquenz und im Ergebnis äußerst treffsicher analysiert der Autor den Begriff der „Freiheit“, den sich inzwischen nicht wenige konservative Politiker, Journalisten, Historiker, Vertreter der Neuen Rechten, aber auch Staatsoberhäupter auf ihre Fahnen geschrieben haben.


Dieses Buch öffnet die Augen für die derzeitigen Geschehnisse auf politischer und gesellschaftlicher Ebene, die den Weg der Abwertung menschlicher und sozialrechtlicher Errungenschaften vorauszeichnen.


Extrem einseitig interpretiert wird der Freiheit von Konservativen, Neoliberalen und den Neuen Rechten aber spätestens dann, wenn es um die Wirtschaft geht. Zentraler Ort der Freiheit ist nämlich der Markt.
„Die Ordnung, die er schafft, sei gerecht, und wenn sie es nicht ist, dann kann man daran leider auch nichts ändern, weil entsprechende Versuche alles nur schlimmer machen würden.
Mit einem Wort: Der konservative und wirtschaftsliberale Begriff der »Freiheit« meint vor allem »Wirtschaftsfreiheit« und in der Praxis läuft er auf die Freiheit der Starken hinaus, den Schwachen auf dem Kopf herumzutrampeln.“
(Misik, Seite 29).




Robert Misik:
Am 13. August 2012 erschien mein kleines Büchlein "Halbe Freiheit. Warum Freiheit und Gleichheit zusammen gehören" im Suhrkamp-Verlag.

Darin frage ich, wie es passieren konnte, dass sich die Konservativen und Neoliberalen den Begriff "Freiheit" gekrallt haben und plädiere für einen neuen progressiven Freiheitsbegriff. Hier ein paar Zeilen aus dem Verlagsprospekt: 

Joachim Gauck führte im Frühjahr 2012 mit seinem Bändchen Freiheit wochenlang die Bestsellerliste an. Und ganz allgemein schreiben sich immer mehr konservative und neoliberale Politiker und Publizisten den Wert der Freiheit auf ihre Fahnen. Unbeantwortet bleibt dabei meist die Frage, was damit gemeint ist und wodurch unsere Freiheit heute in den Industrieländern überhaupt bedroht wird. Durch autoritäre Regimes? Zensurbehörden? Wird hier nicht gegen »abgenudelte Gespenster von gestern« gekämpft? Ist es nicht viel mehr so, dass die entscheidenden Freiheiten und Rechte im Zuge der letzten 150 Jahre gerade von Progressiven und Linken gegen konservativen Widerstand erstritten wurden? Warum hat sich die Linke diesen Begriff klauen lassen? 

Robert Misik setzt sich pointiert mit dem halbierten, auf die Sphäre der Ökonomie reduzierten liberal-konservativen Freiheitsbegriff auseinander und plädiert für eine neue, progressive Freiheitsbewegung, die sich in einer verunsicherten Gesellschaft einsetzt für die Freiheit von Angst und dafür, dass alle Menschen die Möglichkeit haben, sich selbst zu verwirklichen: »Freiheit ohne Freiheit von Angst ist halbe Freiheit.

Freiheit ohne die Möglichkeit, sie auch zu leben, ist halbe Freiheit.«





Dienstag, 24. Juli 2012

INDECT - das ALLumfassendste Überwachungsprogramm welches es je gab!




Kaum ist ein Überwachungsprojekt gestorben, kommt das nächste!!!

Es ist ein Forschungsprojekt der Europäischen Union, startete 2009 und soll 2013 abgeschlossen sein.

INDECT ist das umfassendste Überwachungsprogramm, das je installiert werden sollte. Es umfasst nicht nur das Internet.
Auch Menschen auf der Straße werden INDECT nicht entgehen !!!

Weitere Infos:
http://www.stopp-indect.info/?page_id=2&lang=de


Beispiele dafür, was Du tun kannst:

- Sprich über INDECT, erzähle den Menschen, die Du kennst, was Du über INDECT weißt. Damit hilfst Du dabei, das Thema INDECT in die Öffentlichkeit und in die öffentliche Diskussion zu tragen. Vielleicht kennst Du ja auch Journalisten, Künstler, Politiker, die dabei helfen können?

- Hilf uns bei der Vernetzung aller INDECT-Gegner. Vielleicht gehörst Du einer Bürgerrechtsbewegung, einer Partei oder sonstigen Organisation an? Nur wenn wir alle gemeinsam gegen INDECT einstehen, werden wir verhindern können, dass dieses Projekt irgendwann gegen uns eingesetzt wird.

- Blogge über INDECT

- Verteile Flyer über INDECT, starte oder beteilige Dich an Aktionen gegen INDECT.

- Wenn Du keine Zeit für aktive Beteiligung hast, kannst Du uns auch mit einer Spende helfen. Spenden verwenden wir für Werbemittel (z.B.: Flyer, Plakate) sowie zum Starten verschiedener Aktionen um auf das Thema INDECT aufmerksam zu machen und den Widerstand zu mobilisieren!



 

Donnerstag, 14. Juni 2012

Politik als Beruf

Politik als Beruf
[Broschiert]
Max Weber

Max Webers 1919 als Redevorlage entstandenes Werk "Politik als Beruf" ist legendär und gehört im Zusammenhang mit Kritik an modernen Politikern immer wieder zu den meistzitierten Werken. Das Büchlein ist zugleich auch eines jener Werke vor denen man eigentlich ehrfürchtig zurückschrecken könnte, deren Mythos bis heute wirkt und Argumente formuliert hat, die der gegenwärtigen Praxis kaum noch ähnlich sind.
Man darf nicht vergessen, der Vortrag stammt aus der Frühzeit mitteleuropäischer Demokratie, dem so genannten Revolutionswinter, als die Republik zwar ausgerufen, die Demokratie aber nicht von jedermann als wünschenswert empfunden wurde.



"Wahrlich: Politik wird zwar mit dem Kopf, aber ganz gewiß nicht nur mit dem Kopf gemacht. Die Politik bedeutet ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich.
Es ist ja durchaus richtig, und alle geschichtliche Erfahrung bestätigt es, daß man das Mögliche nicht erreichte, wenn nicht immer wieder in der Welt nach dem Unmöglichen gegriffen worden wäre."
(Aus dem Text)

Sprachlich ein Lesegenuss - und ein Muss für jeden, dem die Res publica am Herzen liegt." -- Handelsblatt
Großartiger Essay -- Die Presse




Samstag, 14. April 2012

Monsieur Rainer: Staatsstreich von oben


Staatsstreich von oben [Broschiert]

Monsieur Rainer


Monsieur Rainer ist ein Pseudonym.


Boshaft- satirische Kommentare zur Berliner Republik, Fazit: lasst alle Hoffnung fahren Dieses Buch wird die krankhaften Verfechter von political correctness zur Weißglut bringen.
Genau dies ist beabsichtigt.

Die Zeiten, in denen die Bürger der Bundesrepublik Deutschland mit ihren Mächtigen noch Höflichkeitsfloskeln ausgetauscht haben sind angesichts von Millionen von Arbeitslosen, die sich bereits an den Suppenküchen der Hilfsorganisationen erniedrigen müssen, ist vorbei.

Eine gefährliche Melange von verhetzten Kleinbürgern, unfähigen und machtversessenen Politikern, korrupten Lobbyisten, durch nichts und niemanden demokratisch legitimierten Kommissionen, machtgeilen Standesvertretern und Grosskonzernen haben diesen Staat in den Würgegriff genommen.

Mit beissender Ironie und schon fast Tucholskyscher Sprachgewalt beschreibt der Autor ein beliebiges Jahr in Deutschland. Der Autor ist sich dessen voll bewusst, dass er sich mit diesem Buch kaum Freunde machen wird. Es ist ihm egal.
Er lebt nach der Devise: Man hüte sich vor alten Männern, sie haben nichts mehr zu verlieren.

Freitag, 24. Februar 2012

Der Aufstand des Gewissens












Der Aufstand des Gewissens:
Die nicht-gehaltene Festspielrede 2011 ;
Jean Ziegler (Autor)

Wir leben in einer Zeit, in welcher die täglichen Schlagzeilen von der Finanzkrise beherrscht werden, andere wichtige Themen geraten dabei in Vergessenheit, werden an den Rand gedrängt. Eines dieser anderen Themen wollte der Schweizer Soziologe, Politiker und Buchautor Jean Ziegler in seiner Rede zur Eröffnung der Salzburger Festspiele 2011 aufgreifen.

 
Jean Ziegler, Soziologe, Globalisierungskritiker und Politiker, sollte mit seiner Rede im Juli 2011 die Salzburger Festspiele eröffnen. Doch er wurde wieder ausgeladen.
Seine Rede durfte er in Salzburg nicht halten, doch was Jean Ziegler der interessierten Öffentlichkeit an diesem Tag hätte sagen wollen, können Sie in diesem Buch nachlesen.

Jean Ziegler, Bürger der Republik Genf, Soziologe, ist emeritierter Professor der Universitäten von Genf und Paris.
Ziegler war bis 1999 Nationalrat (Abgeordneter) im Schweizer Parlament, dann Sonder-Berichterstatter der UNO für das Recht auf Nahrung. 


Seit 2008
bis 2013 war er Vizepräsident des beratenden Ausschusses des UNO-Menschenrechtsrats. Er ist Träger verschiedener Ehrendoktorate und internationaler Auszeichnungen (CARE-Milleniumspreis - 2009 und Internationaler Literaturpreis für Menschenrechte - 2006).