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Sonntag, 12. April 2015

Wie Politik und private Rentenversicherungen uns in die Altersarmut treiben






Die Vorsorgelüge:
Wie Politik und private Rentenversicherungen uns in die Altersarmut treiben
Taschenbuch – von Holger Balodis  (Autor), Dagmar Hühne (Autor)

Private Altersvorsorge muss sein, so das Mantra der Politik. Doch schützen die Versicherungen wirklich vor Altersarmut?
Holger Balodis und Dagmar Hühne decken auf, dass Riester, Rürup und Co. für mehr als 80 Prozent der Beitragszahler ein Verlustgeschäft ist – und womöglich der erste Schritt in die Altersarmut. Die großen Profiteure sind Versicherungen und der Staat. Ein Buch, das alle künftigen Rentner dieses Landes interessieren muss.

Politiker, Finanzlobbyisten und Wissenschaftler haben die gesetzliche Rente demontiert, um die private Vorsorge anzukurbeln.
Doch Kunden verlieren jährlich Milliarden, weil private Rentenversicherungen zu ihrem Nachteil konstruiert sind. Vom Staat erfunden, beworben und bezuschusst, gibt es keine Kontrolle, dass diese Produkte etwas taugen.

Exorbitant hohe Abschluss- und Verwaltungskosten sowie mangelnder Schutz gegen Inflation und Börsenschwankungen führen oft effektiv zu einer Verringerung des eingezahlten Kapitals.
Während die Menschen um ihre Ersparnisse gebracht werden, streichen Versicherungen jährlich Milliarden-Gewinne ein. In einer messerscharfen Analyse und mit vielen Fallbeispielen sezieren Holger Balodis und Dagmar Hühne die Vorsorgelüge. Der unter Gerhard Schröder vollzogene Wechsel zu mehr privater Altersvorsorge bei gleichzeitiger Kürzung der gesetzlichen Rente wird zu mehr Altersarmut führen. Trotz Riester-Rente droht Millionen Rentnern der Gang zum Grundsicherungsamt.




Donnerstag, 6. September 2012

Das Gesetz der Krise: Wie die Banken die Politik regieren




Das Gesetz der Krise: Wie die Banken die Politik regieren [Gebundene Ausgabe]
Susanne Schmidt


Die Krise, die mit der Lehman-Pleite vor vier Jahren einen ersten Höhepunkt fand, erlebte ihren zweiten, als 2011 immer neue Rettungsschirme aufgespannt werden mussten; inzwischen reden wir von Brandmauern in Billionenhöhe.

Den Banken ist es gelungen, für die Folgen ihres Tuns andere verantwortlich zu machen, ihre Verluste zu verstaatlichen und ihre Boni zu sichern.

Die Regierenden knicken immer wieder vor der Macht der Finanzmärkte ein. Die Europäische Zentralbank verhinderte jedoch einen Kollaps des Bankensystems, verschaffte den Krisenländern eine Atempause und beflügelte sogar die Aktienmärkte.
Doch zu welchem Preis?

Die Inflationsgefahr ist groß. Schon jetzt müssen die Sparer und Rentner die Kosten tragen. Die Politik muss dringend in den Krisenländern Wettbewerb und Wachstum zum Thema Nummer eins machen – und eine stringente Finanzmarktregulierung durchsetzen.
Wenn ihr das nicht gelingt, wird am Ende der Bürger alles zahlen müssen – so will es das Gesetz der Krise.

Dienstag, 13. März 2012

Zahlen bitte! Die Kosten der Krise tragen wir alle


Zahlen bitte!
Die Kosten der Krise tragen wir alle

von Markus Marterbauer

Welche Lehren zieht die Politik aus der Krise?
Endlich ein ausführlich recherchiertes und verständlich geschriebenes Buch zur Wirtschaftskrise, das Ökonomielaien nicht überfordert und Wirtschaftsinsidern auch Interessantes liefert. Geschrieben von einem der renommiertesten Wirtschaftswissenschaftern des Landes.
Auf Basis neuester Studien gibt der Wirtschaftsforscher Markus Marterbauer eine präzise Anleitung zum politischen Handeln. In seinem neuesten Buch zeigt er, dass sich die weltweit zunehmende Ungleichheit in der Verteilung von Vermögen und Einkommen, einer der Hauptauslöser der Finanzkrise, weiter zu verschärfen droht, wenn wir nicht rasch an Alternativen arbeiten.

Sehr nüchtern und sachlich beschreibt Dr.Marterbauer in diesem Buch, wie Staatschulden und die zunehmend ungleiche Verteilung von Vermögen zusammenhängen, bzw. warum gerade der Sozialstaat die richtige Antwort auf diese zunehmende Bedrohung des sozialen Friedens ist.
Nach dem Scheitern der neoliberalen Selbstregulierungstheorie der Märkte wäre es an der Zeit, dass auch der eine oder andere politische Entscheidungsträger dieses Buch liest, da die Methode des eindimensionalen ausgabenseitigen Sparens eben jetzt mit Nachdruck scheitert, nicht nur in Griechenland.