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Mittwoch, 4. September 2013

Was vom Kriege übrig blieb ...





Was vom Kriege übrig blieb ...
Der Afghanistan-Krieg dauert bereits länger als Erster und Zweiter Weltkrieg zusammengenommen. 
- Welche Lektionen hält der erste große militärische Auslandseinsatz Deutschlands nach 1945 bereit? 
- Wie groß sind die Chancen, dass der Abzug 2014 die Region nicht endgültig ins Chaos stürzt? 
Darüber schreiben Politiker, Wissenschaftler, Journalisten und Vertreter von Nichtregierungsorganisationen.


Lektionen aus dem langen Krieg

Was hätten wir in Afghanistan besser machen können?

von Elke Hoff | Afghanistan, Konflikte und Strategien


Es ist viel erreicht worden in Afghanistan. 
- Aber ist es auch viel, gemessen an den Ansprüchen, die zur Rechtfertigung des Krieges formuliert wurden? 
- Warum war es nicht möglich, eine stringente Strategie zu entwickeln, die afghanische Bevölkerung für sich zu gewinnen, stabile Regierungsstrukturen aufzubauen? 
- Und was gäbe es zu lernen?

Weg vom Abgrund 

Nur Gespräche mit den Taliban können Afghanistan Frieden bringen

von Ahmed Rashid | Afghanistan, Konflikte und Strategien


Vor dem Abzug des Westens steigt das Ausmaß der Gewalt dramatisch. Dabei sind alle Seiten – Amerikaner, Taliban und die afghanische Regierung – zu Gesprächen bereit. Nur so ließe sich ein Waffenstillstand erreichen, der Bedingung dafür ist, dass 2014 faire Wahlen stattfinden können. 
An einer Machtbeteiligung der Taliban führt kein Weg vorbei.

„Die Lage der Frauen ist deutlich besser“

Was in Afghanistan auf dem Spiel steht: Interview mit Suzana Lipovac

von Suzana Lipovac | Afghanistan, Konflikte und Strategien


Vor dem Abzug der internationalen Truppen Ende 2014 glaubt eine Mehrheit der Afghanen, dass ihr Land auf einem guten Weg ist und sich die Situation namentlich der Frauen verbessert hat. 
Und nach dem Abzug? Steht zu befürchten, dass die prekäre Stabilität wieder in sich zusammenfällt, so Suzana Lipovac von der Hilfsorganisation KinderBerg im Gespräch mit der IP.

Die Zähmung der Widerspenstigen 

Kann Pakistan die Taliban im eigenen Staat kontrollieren?

von Christian Wagner | Pakistan, Konflikte und Strategien


Lange hat Islamabad die Taliban in Afghanistan unterstützt, um in Kabul mitzuregieren, Indien herauszuhalten und den Zugang nach Zentralasien zu sichern. Doch das hat sich als Bumerang erwiesen: Heute bedrohen die pakistanischen Taliban den Staat. Im Interesse Pakistans wäre eine enge Zusammenarbeit mit der afghanischen Regierung.


Samstag, 3. November 2012

Auslandseinsätze des Bundesheeres und Europäische Menschenrechtskonvention






Grundrechte und extraterritoriale Hoheitsakte:
Auslandseinsätze des Bundesheeres und Europäische Menschenrechtskonvention (Europainstitut ... Wien Publication Series) [Taschenbuch]
Gerhard Thallinger Dr. Gerhard Thallinger LL.M. (NYU) hat in Wien, Leiden und New York Rechtswissenschaften studiert; er war von 2003 bis 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für öffentliches Recht (IOER) der Wirtschaftsuniversität Wien und arbeitet seit 2007 als Referent für europäische und internationale Angelegenheiten im Bundeskanzleramt-Verfassungsdienst in Wien.



In welchem Ausmaß ist die staatliche Hoheitsgewalt an die Grund- und Menschenrechte gebunden, wenn sie außerhalb des eigenen Staatsgebiets tätig wird?

Diese Frage stellt sich immer häufiger – etwa im Rahmen der Auslandseinsätze zur Friedenssicherung.
Der Autor behandelt Fragen des Geltungsbereichs der Grund- und Menschenrechte auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene sowohl generell-abstrakt als auch anhand der Auslandseinsätze des österreichischen Bundesheeres im Rahmen der Europäischen Union, der Vereinten Nationen sowie der NATO.
Der vorliegende Band leistet somit nicht nur einen allgemein theoretischen, sondern auch praxisrelevanten Beitrag zur in Österreich bisher wenig diskutierten Grundrechtsbindung der Soldaten bei Auslandseinsätzen des Bundesheeres.