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Dienstag, 23. Februar 2016

Barrieren und Lücken im österreichischen Gesundheitssystem



Armutskonferenz :
Barrieren und Lücken im österreichischen Gesundheitssystem
Die Armutskonferenz ist seit 1995 als Netzwerk von über 40 sozialen Organisationen, sowie Bildungs- und Forschungseinrichtungen aktiv. Sie thematisiert Hintergründe und Ursachen, Daten und Fakten, Strategien und Maßnahmen gegen Armut und soziale Ausgrenzung in Österreich. Gemeinsam mit Armutsbetroffenen engagiert sie sich für eine Verbesserung deren Lebenssituationen.
Wien - Graz - Linz
In den österreichischen Rahmengesundheitszielen ist vermerkt: „Alle Bevölkerungsgruppen sollen über gerechte Chancen verfügen, ihre Gesundheit zu fördern, zu erhalten und wiederherzustellen.
Bildung ist neben Sozialstatus und Einkommen ein zentraler Einflussfaktor auf die Gesundheit“ Und: „Das Gesundheits- und Sozialsystem ist so zu gestalten, dass ein gleicher, zielgruppengerechter und barrierefreier Zugang für alle Bevölkerungsgruppen gewährleistet ist“.
Diese Erhebung hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, zum einen Armutsbetroffene selbst zu fragen, ihre Erfahrungen und ihr Wissen in den Mittelpunkt zu stellen, sowie zum anderen Themen und Felder mangelnder Barrierefreiheit zu erheben, an denen vertieft weiter gearbeitet werden kann.
Durchgehend wird ein partizipativer Ansatz verfolgt, der Menschen mit Armutserfahrungen in die Reflexion, Ausarbeitung und Präsentation der Ergebnisse miteinbezieht.

Mittwoch, 4. September 2013

Was vom Kriege übrig blieb ...





Was vom Kriege übrig blieb ...
Der Afghanistan-Krieg dauert bereits länger als Erster und Zweiter Weltkrieg zusammengenommen. 
- Welche Lektionen hält der erste große militärische Auslandseinsatz Deutschlands nach 1945 bereit? 
- Wie groß sind die Chancen, dass der Abzug 2014 die Region nicht endgültig ins Chaos stürzt? 
Darüber schreiben Politiker, Wissenschaftler, Journalisten und Vertreter von Nichtregierungsorganisationen.


Lektionen aus dem langen Krieg

Was hätten wir in Afghanistan besser machen können?

von Elke Hoff | Afghanistan, Konflikte und Strategien


Es ist viel erreicht worden in Afghanistan. 
- Aber ist es auch viel, gemessen an den Ansprüchen, die zur Rechtfertigung des Krieges formuliert wurden? 
- Warum war es nicht möglich, eine stringente Strategie zu entwickeln, die afghanische Bevölkerung für sich zu gewinnen, stabile Regierungsstrukturen aufzubauen? 
- Und was gäbe es zu lernen?

Weg vom Abgrund 

Nur Gespräche mit den Taliban können Afghanistan Frieden bringen

von Ahmed Rashid | Afghanistan, Konflikte und Strategien


Vor dem Abzug des Westens steigt das Ausmaß der Gewalt dramatisch. Dabei sind alle Seiten – Amerikaner, Taliban und die afghanische Regierung – zu Gesprächen bereit. Nur so ließe sich ein Waffenstillstand erreichen, der Bedingung dafür ist, dass 2014 faire Wahlen stattfinden können. 
An einer Machtbeteiligung der Taliban führt kein Weg vorbei.

„Die Lage der Frauen ist deutlich besser“

Was in Afghanistan auf dem Spiel steht: Interview mit Suzana Lipovac

von Suzana Lipovac | Afghanistan, Konflikte und Strategien


Vor dem Abzug der internationalen Truppen Ende 2014 glaubt eine Mehrheit der Afghanen, dass ihr Land auf einem guten Weg ist und sich die Situation namentlich der Frauen verbessert hat. 
Und nach dem Abzug? Steht zu befürchten, dass die prekäre Stabilität wieder in sich zusammenfällt, so Suzana Lipovac von der Hilfsorganisation KinderBerg im Gespräch mit der IP.

Die Zähmung der Widerspenstigen 

Kann Pakistan die Taliban im eigenen Staat kontrollieren?

von Christian Wagner | Pakistan, Konflikte und Strategien


Lange hat Islamabad die Taliban in Afghanistan unterstützt, um in Kabul mitzuregieren, Indien herauszuhalten und den Zugang nach Zentralasien zu sichern. Doch das hat sich als Bumerang erwiesen: Heute bedrohen die pakistanischen Taliban den Staat. Im Interesse Pakistans wäre eine enge Zusammenarbeit mit der afghanischen Regierung.


Dienstag, 17. Juli 2012

Politische Strategien für ein neues Zeitalter




Macht im 21. Jahrhundert:
Politische Strategien für ein neues Zeitalter [Gebundene Ausgabe]

Joseph Nye
, Karl Heinz Siber (Übersetzer)


»Joseph Nye ist Amerikas führender Experte zum Wesen, zu den Spielarten, zum Ge- und Missbrauch von Macht. Von seinen Erkenntnissen profitieren Präsidenten und Außenminister ebenso wie jeder einzelne Leser. Wer die Welt im 21. Jahrhundert verstehen möchte, für den kann es keine bessere Anleitung geben als dieses Buch.«
(Madeleine K. Albright )


Smart Power – was heißt Macht in unserer Zeit?

Die Koordinaten der Macht haben sich seit dem Ende des Kalten Krieges dramatisch verschoben: Künftig zählen nicht mehr nur militärische Stärke, sondern auch neue Technologien und der intelligente Umgang mit politischen Interessen und Kulturen. 
Mit diesem Buch liefert Joseph Nye überraschende Antworten auf wichtige Fragen der Geopolitik und der Mittel, mit denen sich strategische Vorteile erringen lassen.

- Was bedeutet es, im globalen Informationszeitalter des 21. Jahrhunderts Macht auszuüben? 
- Aus welchen Ressourcen wird sich Macht künftig speisen? 

Die herkömmliche Auffassung besagt, dass sich derjenige Staat mit der größten Militärgewalt durchsetzt.
Im Informationszeitalter könnte es jedoch durchaus sein, dass jene Staaten (oder auch nicht-staatlichen Organisationen) am meisten erreichen, die auf andere, »weichere« und dabei klügere Strategien setzen. 

Joseph Nye behandelt Themen, die im Zentrum aktueller weltpolitischer Debatten stehen und die um den von ihm geprägten Begriff der »Smart Power« kreisen. Seine anschauliche Darstellung hilft, eines der wichtigsten Grundprinzipien der Gegenwart näher zu verstehen, und bietet zugleich wertvolle Einsichten in die Kunst der politischen Strategie.





Freitag, 15. Juni 2012

Territorialisierung des Sozialen



Territorialisierung des Sozialen: Regieren über soziale Nahräume [Broschiert]Fabian Kessl Die bisherigen Wohlfahrtsstaaten unterliegen seit dem zweiten Drittel des 20. Jahrhunderts einem grundlegenden Veränderungsprozess. Bisher sollte Integration im nationalstaatlichen Raum für möglichst alle Staatsbürgerinnen und Staatsbürger geleistet werden, inzwischen werden zunehmend kleinräumige Territorien als neue Inklusionsräume für die Bewohner bestimmt.

Die Beiträge internationaler Autorinnen und Autoren stellen diesen Prozess der Territorialisierung des Sozialen vor und diskutieren die damit verbundenen politischen (Regierungs) Strategien aus politikökonomischen, stadtsoziologischen, kriminologischen und sozialpädagogischen Perspektiven.


Die Beiträge sind gut geschrieben, inhaltlich anspruchsvoll. Die Auswahl internationaler Autorinnen und Autoren bereichert das Buch in sehr hohem Maße.
Der vorliegende Band richtet sich sowohl an Studierende und Wissenschaftler verschiedener sozialwissenschaftlicher Fachrichtungen, wie auch Sozialplanern, Sozial- und Kommunalpolitiker. (SoziBus 2008)

Insgesamt liegt mit dem Sammelband eine anschlussfähige, thematisch und theoretisch gehalt- und anspruchsvolle Sondierung von (Re-) Territorialisierungsprozessen aus interdisziplinärer Perspektive vor. (Erziehungswissenschaftliche Revue, 9.10.2008)


Freitag, 8. Juni 2012

Social Media im Kulturmanagement

Social Media im Kulturmanagement: Grundlagen, Fallbeispiele, Geschäftsmodelle, Studien [Taschenbuch]
Karin Janner
, Christian Holst , Axel Kopp (Herausgeber)

Die Konferenz stART10 beschäftigt sich mit Themen an der Schnittstelle zwischen Kultur, Internet und Social Media.
Dieses Buch ist ein Sammelband der besten Vorträge der Konferenz aus dem Jahr 2010. Die Vorträge geben dem Leser einen umfassenden Einblick in aktuelle Möglichkeiten des Kulturmanagements in Zusammenhang mit dem Internet und Social Media.

Von den Grundlagen über verschiedene Geschäftsmodelle bis hin zum mobilen Web werden zahlreiche Themen behandelt. Anhand von Best Practices z.B. zu Twitter und Facebook wird gezeigt, wie Projekte in der Praxis umgesetzt wurden.

Der Verlag über das Buch

Dieses Buch gibt einen umfassenden Einblick in den aktuellen Stand der Entwicklung sowie Einsatzmöglichkeiten des Social Web im Kulturmanagement.
Sie erhalten eine Einführung in die wichtigsten Social-Media-Dienste und das Potential von Communities für Kulturschaffende.

Praxisbeispiele einzelner, sehr erfolgreicher Social-Media-Strategien zeigen Ihnen, was sich mit dem Einsatz von Social Media heute erreichen lässt. Darüber hinaus wird in einigen theoretischen Abhandlungen die veränderte Kommunikation und Rezeption durch das Social Web im kulturhistorischen Kontext reflektiert. Und auch die veränderten Anforderungen an künftige Geschäfts- und Finanzierungsmodelle wie z.B. durch Crowdfunding werden detailliert erläutert.

Zum Abschluss werden aktuelle Umfrage- und Forschungsergebnisse zum Einsatz von Social Media im Kultursektor vorgestellt.
Dieser Band basiert auf den wichtigsten Vorträgen der Konferenz stART10. Die stARTconference ist die erste Konferenz im deutschsprachigen Raum zum Thema Social Media im Kulturbereich.