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Freitag, 24. Mai 2013

Bildband-Marienthal. Blicke auf die Fabrik, die Arbeiterkultur und die Arbeitslosen





Bildband-Marienthal. Blicke auf die Fabrik, die Arbeiterkultur und die Arbeitslosen
[Gebundene Ausgabe]
Reinhard Müller













Pressestimmen
Begleitet von einer Einleitung bringen die 270 Fotos und Postkarten sowie 74 weiteren Bilddokumente von 1834 bis zur Gegenwart nicht nur das Marienthal der Marienthal-Studie näher, sie bilden auch eine wichtige Quelle zu diesem international wohl bekanntesten Ort österreichischer Wissenschaft im ländlichen Raum.
- ahs aktuell "Ein hübscher Bildband für historisch Interessierte."
- b.a.s.e, Angela Schoibl "Der [...] Bildband soll das Wissen um diesen einzigartigen Ort österreichischer Wissenschaft im ländlichen Raum vertiefen."
- Wirtschaft und Gesellschaft, Josef Schmee "Kongenial bietet dieses großformatige und -artige Buch unbestechliche Fotografien dieses soziologisch-existenziellen Abenteuers."
- Rez-Zensionen "Wer sich jedenfalls in Zukunft für die "Arbeitslosen von Marienthal" und deren Wirkungsgeschichte interessiert, sollte Müllers historische Längsschnitte unbedingt als begleitende Lektüre wählen."

Blätter für die Technikgeschichte, Hubert Weitensfelder


Nähere Informationen zu dieser Studie unter:
http://agso.uni-graz.at/marienthal/studie/00.htm

sowie:

Marienthal. Das Dorf - die Arbeitslosen


und Die Arbeitslosen von Marienthal
http://bilgungwissen.blogspot.co.at/2013/05/die-arbeitslosen-von-marienthal.html

und der Film: 

Die Arbeitslosen von Marienthal



Die Arbeitslosen von Marienthal. Ein soziographischer Versuch über die Wirkungen langandauernder Arbeitslosigkeit [Taschenbuch]
Marie Jahoda
, Paul F. Lazarsfeld , Hans Zeisel


Diese Studie ist als Standardwerk der soziologischen Studien zu verstehen. Aufgrund der historischen Bedeutsamkeit des Werkes und der einfachen Verständlichkeit ist es jedem sozial Interessierten sehr zu empfehlen. 



Nähere Informationen zu dieser Studie unter:
http://agso.uni-graz.at/marienthal/studie/00.htm

sowie:

Marienthal. Das Dorf - die Arbeitslosen

der

und der Film:



Montag, 6. August 2012

Das Ende des Wirtschaftswunder



Das Ende des Wirtschaftswunders: Geschichte der Sozial-, Wirtschafts- und Finanzpolitik in der Bundesrepublik 1969 - 1998 [Gebundene Ausgabe]


In den 1970er Jahren vollzog sich ein Bruch, der einen neuen Rahmen für die Sozial-, Wirtschafts-, Finanz-und damit auch für die Gesellschaftspolitik setzte und dadurch auch den Status der Politik dauerhaft veränderte. Die Bundesrepublik war nicht mehr länger das Land des Wirtschaftswunders.

An die Stelle geringer Defizite und Vollbeschäftigung traten rasant steigende Staatsverschuldung und Dauerarbeitslosigkeit.

In der Euphorie der Wiedervereinigung entstand noch einmal die Hoffnung auf ein zweites Wirtschaftswunder", die sich jedoch nicht erfüllte. Im Gegenteil wurden die Weichen so gestellt, dass die öffentlichen Haushalte und der Arbeitsmarkt vor zuvor nicht gekannte Herausforderungen gestellt wurden.
Dieses Buch erzählt die Geschichte von den Ursprüngen und der Entwicklung dieser großen Veränderungen.

Es zeichnet über drei Jahrzehnte hinweg vom Beginn der sozialliberalen Ära bis zum Ende der Regierung Kohl den Weg nach, der vom Boom zum Beginn des Untersuchungszeitraums zu den 5 Millionen Arbeitslosen des Jahres 1998 führte.










Dienstag, 8. Mai 2012

Die neue Armut in der Konsumgesellschaft




Wir müssen leider draußen bleiben: 

Die neue Armut in der Konsumgesellschaft [Broschiert]

Kathrin Hartmann  

Solidarität war gestern – Leben in einem gespaltenen Land

Auf 500 Seiten sprengt Kathrin Hartmann die Realität unter unseren Mythen frei, mit kühler Wut und investigativem Feinbesteck, schonungslos auch gegenüber der eigenen journalistischen Branche. Aber keine Angst - das Ganze ist luftig gesetzt und rasant geschrieben. In den USA gäbe es für so etwas einen Pulitzer-Preis.

Immer mehr Bürger in Deutschland (auch sonst in Europa) sind vom wirtschaftlichen Reichtum des Landes ausgeschlossen. 

Nicht nur Arbeitslose oder Rentner, auch viele Menschen, die sich in einer Endlosspirale von Billigjobs und Zeitarbeit befinden. Früher konnten sie sich nicht nur der sozialstaatlichen Unterstützung, sondern auch einer gewissen Solidarität sicher sein. Doch damit ist es nun vorbei. 


Wer nicht mehr mitkommt in unserer Wirtschaft, ist selber schuld. Reflexhaft werden ihm Bildung, soziale Kompetenz oder gar der Arbeitswille abgesprochen. Die Intellektuellen gewöhnen sich an, die Verlierer der entfesselten Konkurrenz nach ästhetischen Kriterien („Billigkonsum“ und „Unterschichten-TV“) abzuurteilen.
Die abstiegsbedrohte Mittelschicht übernimmt diese Sicht. Dabei ist die Armut – die heute natürlich ein anderes Gesicht hat als früher – längst in dieser Mitte unserer Gesellschaft angekommen.


Kathrin Hartmann erkundet in Reportagen und in bestechend genauen Analysen unsere sich zunehmend spaltende Konsumgesellschaft: hier die Elite, die sich in gentrifizierten Stadtvierteln, neuerdings auch in Gated Communities und speziellen Clubs abschottet, dort die pauschal als „Unterschicht“ für nutzlos erklärten Menschen, die sich oft nur noch über die sogenannten Tafeln ernähren können. 


Kommt es wenigstens dort noch zu einer wirklichen Begegnung von Arm und Reich?

Samstag, 14. April 2012

Monsieur Rainer: Staatsstreich von oben


Staatsstreich von oben [Broschiert]

Monsieur Rainer


Monsieur Rainer ist ein Pseudonym.


Boshaft- satirische Kommentare zur Berliner Republik, Fazit: lasst alle Hoffnung fahren Dieses Buch wird die krankhaften Verfechter von political correctness zur Weißglut bringen.
Genau dies ist beabsichtigt.

Die Zeiten, in denen die Bürger der Bundesrepublik Deutschland mit ihren Mächtigen noch Höflichkeitsfloskeln ausgetauscht haben sind angesichts von Millionen von Arbeitslosen, die sich bereits an den Suppenküchen der Hilfsorganisationen erniedrigen müssen, ist vorbei.

Eine gefährliche Melange von verhetzten Kleinbürgern, unfähigen und machtversessenen Politikern, korrupten Lobbyisten, durch nichts und niemanden demokratisch legitimierten Kommissionen, machtgeilen Standesvertretern und Grosskonzernen haben diesen Staat in den Würgegriff genommen.

Mit beissender Ironie und schon fast Tucholskyscher Sprachgewalt beschreibt der Autor ein beliebiges Jahr in Deutschland. Der Autor ist sich dessen voll bewusst, dass er sich mit diesem Buch kaum Freunde machen wird. Es ist ihm egal.
Er lebt nach der Devise: Man hüte sich vor alten Männern, sie haben nichts mehr zu verlieren.