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Dienstag, 30. April 2013

Dein Staat gehört Dir!





Dein Staat gehört Dir! : Ein Abschiedsbrief an das Wutbürgertum [Broschiert]
Alexander Dill (Autor)


Der 1959 in München geborene und in der Studentenrevolte antiautoritär erzogene Alexander Dill promovierte in Soziologie, bevor er in die Wirtschaft ging.
Nachdem er unter anderem Biomasseheizwerke plante, das deutsche Auslandsmarketing koordinierte und die Softwareschmiede 'Internetkloster' gründete, kehrte er 2009 in seinen Beruf als Soziologe zurück: Der Vater von drei Söhnen gründete das Basel Institute of Commons and Economics, das auf die Messung von Sozialkapital spezialisiert ist. Alexander Dill schreibt wöchentlich auf Telepolis und ist durch seine Stellungnahmen zu Politik und Wirtschaft in der kritischen Öffentlichkeit bekannt.

Seine wichtigsten Bücher:
'Philosophische Praxis eine Einführung', Frankfurt 1990 (Fischer-Verlag)
'Marketing für Deutschland mit einem Vorwort von Dr. Helmut Kohl', Teisendorf 1997 (WJD) 'Die Erfolgsfalle', München 2006, (Random House)
'Gemeinsam sind wir reich', München 2012 (Oekom-Verlag)


Spürst Du auch Deinen Wutbürger? Wie ein böser kleiner Alien lauert er in Dir. Dabei könnte er durch wenige Überlegungen entschärft werden. Denn viele Dinge, die Du dem Staat vorwirfst, kannst Du selbst beeinflussen und gestalten: die Staatsfinanzen zum Beispiel. Deine Gesundheit. Deine Teilnahme an der Wirtschaft. Sicherheit. Energiepolitik. Schule. Sogar die Schlaglöcher kannst Du selbst reparieren lassen.

Durch den kategorischen Imperativ bist Du nämlich längst Gesetzgeber geworden. An zahlreichen unerwarteten Beispielen zeigt Alexander Dill, der zusammen mit Jochen Hörisch die deutschen Staats(Bank-)schulden tilgt (hurrawirtilgen.de), wie Bürger in allen Lebensbereichen selbst ihren Staat in die Hand nehmen können. Ein radikales Bekenntnis zu »zivilem Gehorsam« (Dill) im Wahljahr 2013, das in einer für viele unakzeptablen Empfehlung mündet: Die Regierung, so Dill, sollte von uns nicht aus ihrem heilsamen Nicht-Tun erweckt werden.  
Leben wir, ohne es zu wissen, in der bestmöglichen aller Welten? Eine völlig neue Sicht auf Deutschland und die Deutschen ist das auf jeden Fall.


Inhaltsverzeichnis:
1. Deine Straße - Dein Schlagloch
2. Dein Bürgersteig - Jetzt über Querneigung und Seitenraumbreite abstimmen! 3. Deine Schule - Tagesaufbewahrung oder Ort der Erkenntnis?
4. Deine Polizei - Warum du nicht erfährst, wie gering die Kriminalität ist
5. Deine Bahn - Warum es ihr nicht hilft, wenn du sie verurteilst
6. Deine Regierung - Warum du sie in Ruhe lassen sollst
7. Dein Finanzamt - Dein heimlicher Verbündeter
8. Dein Recht - Was du nicht besitzt, kannst du auch nicht verlieren
9. Dein Gesundheitswesen - Warum es für alle billiger wird, wenn du dir deine Krankheit selbst aussuchst
10. Deine Wirtschaft - Warum der mittlere Preis für alle am günstigsten ist
11. Deine Armee - Warum unsere Diplomaten die Soldaten überflüssig machen 12. Dein Europa - Wellnessoase oder Bürokratiemonster?
13. Deine Energie - Unerwarteter Überfluss statt bedrohlicher Knappheit
14. Deine Natur - Hausbesuch vom Luchs
15. Dein Fernsehen, dein Radio, dein Nestworking - Hoch lebe die GEZ!
16. Deine Denker - Anreger statt Lehrer
17. Stell' dir vor ...
18. Die Moral zieht um: von den Regierenden zu den Regierten
19. Wie wäre es mit mehr Bundesländern?
20. In deinem Staat bist du nicht die Ausnahme, sondern die Regel
21. Der Nutzen des Gefäßes ist dort, wo es nicht ist
22. Eine neue Formel für gerechte Altersversorgung: X = Y:2
23. Der neue Wettbewerb um die niedrigste Rendite
24. Abschied vom Miserabilismus
25. Die Postmoderne begann 1799
26. Für eine neue Bürgerlichkeit
27. Manifest des Bürgentums: Zwölf Dinge, die du ohne Gesetze und Reformen tun kannst






Freitag, 24. Februar 2012

Der Aufstand des Gewissens












Der Aufstand des Gewissens:
Die nicht-gehaltene Festspielrede 2011 ;
Jean Ziegler (Autor)

Wir leben in einer Zeit, in welcher die täglichen Schlagzeilen von der Finanzkrise beherrscht werden, andere wichtige Themen geraten dabei in Vergessenheit, werden an den Rand gedrängt. Eines dieser anderen Themen wollte der Schweizer Soziologe, Politiker und Buchautor Jean Ziegler in seiner Rede zur Eröffnung der Salzburger Festspiele 2011 aufgreifen.

 
Jean Ziegler, Soziologe, Globalisierungskritiker und Politiker, sollte mit seiner Rede im Juli 2011 die Salzburger Festspiele eröffnen. Doch er wurde wieder ausgeladen.
Seine Rede durfte er in Salzburg nicht halten, doch was Jean Ziegler der interessierten Öffentlichkeit an diesem Tag hätte sagen wollen, können Sie in diesem Buch nachlesen.

Jean Ziegler, Bürger der Republik Genf, Soziologe, ist emeritierter Professor der Universitäten von Genf und Paris.
Ziegler war bis 1999 Nationalrat (Abgeordneter) im Schweizer Parlament, dann Sonder-Berichterstatter der UNO für das Recht auf Nahrung. 


Seit 2008
bis 2013 war er Vizepräsident des beratenden Ausschusses des UNO-Menschenrechtsrats. Er ist Träger verschiedener Ehrendoktorate und internationaler Auszeichnungen (CARE-Milleniumspreis - 2009 und Internationaler Literaturpreis für Menschenrechte - 2006).

 

Ziegler, Jean - Der Hass auf den Westen



Der Hass auf den Westen:

Wie sich die armen Völker gegen den wirtschaftlichen Weltkrieg wehren;
Jean Ziegler (Autor), Hainer Kober (Übersetzer)

Jean Zieglers Buch ist eine gnadenlose Abrechnung mit der Unsensibilität, Gleichgültigkeit und Blindheit des Westens im Umgang mit den Ländern „des Südens“.
„Das verwundete Gedächtnis der einstigen Kolonialvölker ist zu einer geschichtsmächtigen Kraft geworden“, konstatiert der Schweizer Soziologe und Sozialdemokrat, der jahrelang für die UN-Menschenrechtskommission als Sonderbotschafter für das Recht auf Nahrung gearbeitet hat.
...
Der Autor blickt auf eine lange persönliche Erfahrung als Sonderberichterstatter bei der UNO für das Recht auf Nahrung, sowie als Mitglied des beratenden Ausschusses des UNO - Menschenrechtsrates zurück.
Ziegler schildert aus diesen Erlebnissen die Praktiken, wie die Kapital besitzenden Staaten, Großspekulanten und Moloch-Riesenfirmen, die potentiell auszubeutenden Länder, die über nicht genügendes Kapital verfügen, um sich dagegen wehren zu können, durch die verschiedensten, teils hoch raffinierten Druckmittel beim Zaum halten, um ein weiteres Abschröpfen der dort vorkommenden Ressourcen in Form von wertvollen Bodenschätzen, Ernten und billigsten Arbeitskräften zu gewährleisten.

Ein aufrüttelndes Buch!