Donnerstag, 4. April 2013

Sieben Jahre Ewigkeit oder das Schweigen der fünfziger Jahre





Sieben Jahre Ewigkeit: Das geheime Leben meiner Mutter [Taschenbuch]
Gisela Heidenreich (Autor)

Gisela Heidenreich, geboren 1943 in Oslo, aufgewachsen in Bad Tölz und München, ist Sonderpädagogin, Paar- und Familientherapeutin, Mediatorin und Supervisorin.
Ihr Buch »Das endlose Jahr«, in dem sie »die langsame Entdeckung der eigenen Biographie« als Lebensborn-Kind beschrieben hat, war ein Bestseller. In „Sieben Jahre Ewigkeit –eine deutsche Liebe“ dokumentierte sie das geheime Leben ihrer Mutter.

Sie lebt in der Nähe von München. www.gisela-heidenreich.com.



Sieben Jahre Ewigkeit oder das Schweigen der fünfziger Jahre?!

Nach dem Tod ihrer Mutter stößt Gisela Heidenreich auf eine Sammlung sorgsam versteckter Liebesbriefe – Zeugnisse einer jahrelangen Beziehung mit einem Mann, die 1947 an einem ungewöhnlichen Ort ihren Anfang nahm: im Justizgefängnis von Nürnberg, wo die Mutter als Zeugin einsaß.
- Wer war dieser Mann, der in seinen leidenschaftlichen Liebesbriefen Pseudonyme und Deckadressen benutzte?
- Welche Rolle spielte er in der Nazizeit?
- Wer verhalf ihm zu seiner Flucht aus dem Gefängnis?
- Und welches Geheimnis verbarg die Mutter ein Leben lang vor ihrer Tochter?

Gisela Heidenreichs Spurensuche nach dem verborgenen Leben ihrer Mutter führt mitten hinein in das Schweigen der fünfziger Jahre …


Wie entflammbar diese Frau indes sein konnte, zeigen die Briefe, die Gisela Heidenreich nach dem Tod von Mutter Edith in ihrem Nachlass fand.

Die glühende Liebespost zwischen ihr und dem mitgefangenen SS-Standartenführer Horst Wagner, angeklagt der Beihilfe des Mordes an Hundertausenden von Juden, zeigt auf perfide Weise, wie sich zwei verliebte NS-Täter in den reinsten Stand der Unschuld versetzen konnten!
Im Jahr 2004 erschien Das endlose Jahr , eine vielbeachtete beklemmende Biografiearbeit.

Gisela Heidenreich erblickte 1943 in einem norwegischen „Lebensborn“-Heim der Nationalsozialisten das Licht der Welt, Ergebnis einer Liaison zwischen ihrer Mutter, einer Mitarbeiterin der „Lebensborn“-Zentrale und einem SS-Mann.

Die späte, quälende Spurensuche nach ihrer Identität, behindert von der Halsstarrigkeit der greisen Mutter, offenbarte ein wahres Netz an Lebenslügen. Diese erhielten weitere Nahrung, als Heidenreich nach „Edis“ Tod das umfangreiche Konvolut schmachtender Liebesbriefe entdeckte, das im Nürnberger Gefängnis seinen Ausgang nahm und nach Wagners Flucht vor der Bestrafung durch die Alliierten sieben weitere Jahre heimlich fortgesetzt wurde. 



Die Stasi lebt !





Die Stasi lebt: Berichte aus einem unterwanderten Land [Taschenbuch]
Jürgen Schreiber (Autor)

Jürgen Schreiber, geboren 1947, preisgekrönter Journalist und Sachbuchautor, war bis 2007 Chefreporter beim Tagesspiegel. Er schrieb für das SZ-Magazin, die Stuttgarter Zeitung und die Frankfurter Rundschau.
Schreiber war Gründungsmitglied von Die Woche und erhielt zweimal den Wächter-Preis der deutschen Presse sowie 1991 den Theodor-Wolff-Preis. Bisher sind zwei Bücher von ihm erschienen Ein Maler aus Deutschland, 2005, und Meine Jahre mit Joschka, 2007.


Vom langen Schatten der Stasi Perfide Aktionen, Spionage und flächendeckende Überwachung waren das Geschäft der DDR-Staatssicherheit.

Die Täter von einst leben noch immer unter uns und schmähen öffentlich und unbehelligt ihre Opfer. In selbstgerechter Entrüstung wollen sie sich »ihre« DDR nicht nehmen lassen: Die Stasi lebt.

Jürgen Schreibers Reportagen verweben die erschreckenden Details zu spektakulären Enthüllungen über die Machenschaften von Mielkes Schattenarmee.


Dadurch, dass die Beiträge in diesem Buch bereits im Berliner TAGESSPIEGEL erschienen sind, entsteht natürlich kein Eindruck von Exklusivität oder Innovation mehr. TAGESSPIEGEL-Stammleser werden sich an die eine oder andere Geschichte sicherlich erinnern.

Wer diese Stories jedoch noch nicht kennt, der lernt wieder ein Stückchen mehr über die Stasi - und das kann im Sinne der demokratischen Bildung nicht verkehrt sein.



Montag, 1. April 2013

Freie Software Zwischen Privat- und Gemeineigentum






Freie Software Zwischen Privat- und Gemeineigentum
Volker Grassmuck
Mit einem Vorwort von Georg Greve, Präsident der Free Software Foundation Europe


"das bisher wichtigste Werk zu freier Software in deutscher Sprache -- und zudem frei wie Freibier." Ulrich Wolf, stellvertretender Chefredakteur Linux-Magazin
zum Download:   siehe PDF-Version (1,5 MB)
http://freie-software.bpb.de/Grassmuck.pdf




Interaktion

 - Fragen zum Buch, zum Versand und zur Bundeszentrale allgemein bitte an beselt@bpb.de


 - Post an den Autor  
vgrass@rz.hu-berlin.de

 - Für Kommentare, Kritik, Korrekturen, Ergänzungen, Diskussion wird in Kürze eine Mailingliste eingerichtet.


Sollten sich stabile Threads, z.B. zum Urheberrecht, zu freien Content-Lizenzen oder der wirtschaftlichen Bedeutung freier Software ergeben, können wir nach Bedarf weitere Listen abzweigen.

Ein Thema könnte sein, ob es sinnvoll ist, den Text des Buches kooperativ weiterschreibbar zu machen, à la open theory.org, und wenn ja, wie das technisch und editorisch am besten zu bewältigen wäre. Oder allgemeiner, wäre ein lohnendes Thema die Methoden der online-Kooperation: Weblogs, kooperatives Content-Management, CVS oder doch am besten Newsgroups?  




Sonntag, 31. März 2013

Internet - Segen oder Fluch





Internet - Segen oder Fluch: Buch inklusive E-Book [Gebundene Ausgabe]
Kathrin Passig (Autor), Sascha Lobo (Autor)
Kathrin Passig, geboren 1970, ist Redakteurin des Weblogs "Riesenmaschine" und war lange Jahre Geschäftsführerin der Zentralen Intelligenz Agentur. 2006 gewann sie in Klagenfurt den Bachmann-Preis. Zahlreiche Veröffentlichungen, u. a. "Lexikon des Unwissens" (mit Aleks Scholz).

Sascha Lobo, geboren 1975, ist Strategieberater, hält regelmäßig Fach- und Publikumsvorträge und veröffentlicht auf "Spiegel Online" wöchentlich seine Kolumne "Mensch-Maschine" über die digitale Welt. 2006 erschien "Wir nennen es Arbeit" (mit Holm Friebe), 2008 "Dinge geregelt kriegen" (mit Kathrin Passig).




Der Siegeszug des Internets ist unaufhaltsam. Doch auch die Debatte zwischen Netzoptimisten und Kritikern verschärft sich.

Ob Google Street View, der digitale Mob oder die heiklen Datenmassen auf Facebook und Wikileaks – das Internet verändert unseren Alltag und sorgt für gesellschaftspolitische Diskussionen mit teils kulturkampfartigen Zügen:
- Macht uns das Smartphone freier oder abhängiger?
- Sind soziale Medien gut oder schlecht für das Sozialleben?
- Beeinflusst das Netz unsere Wahrnehmung, unser Denken?
- Hilft es den Kreativen, oder zerstört es geistiges Eigentum?
- Unterstützt es die Demokratisierung der Welt, oder erlaubt es Diktaturen die totale Überwachung?

Kathrin Passig und Sascha Lobo, der "dem digitalen Zeitalter in Deutschland ein Gesicht gegeben hat" (Süddeutsche Zeitung), kennen die Streitfälle und Positionen zum Netz.
Nun, nach der ersten großen Welle der digitalen Revolution, ziehen sie Bilanz: Sie erörtern klug, unterhaltsam und mit enormer Sachkenntnis alle wichtigen Probleme, geben Antworten und wagen den Ausblick, wohin sich unsere vernetzte Welt entwickeln wird.

Ein wichtiger, klärender Beitrag zur Debatte, eine glänzende Analyse unserer Gegenwart und ein Blick in die Zukunft.





Samstag, 30. März 2013

Facebook für Minderjährige







Quelle: klicksafe.de
www.klicksafe.de

Info zum Modul
Facebook für Minderjährige
Leitfaden zum Schutz der Privatsphäre in Sozialen Netzwerken – facebook


Free downloadable:
Aktuelle klicksafe-Info zu Facebook für Minderjährige
http://www.klicksafe.de/fileadmin/media/documents/pdf/Themen/Kommunizieren/Social_Networks/Facebook_fuer_Minderjaehrige_klicksafe.pdf




Autor:
klicksafe Redaktion



Herausgeber:
klicksafe (www.klicksafe.de) ist eine Initiative im Safer Internet Programme der Europäischen Union für mehr Sicherheit im Internet. klicksafe wird gemeinsam von der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz (Koordination) und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) umgesetzt.


Nichtkommerzielle Vervielfältigung und Verbreitung ist ausdrücklich erlaubt unter Angabe der Quelle klicksafe.de und der Webseite www.klicksafe.de

 

Donnerstag, 28. März 2013

Wie Wirtschaft, Politik und Mainstream-Medien uns das Denken abgewöhnen wollen




Meinungsmache: Wie Wirtschaft, Politik und Mainstream-Medien uns das Denken abgewöhnen wollen [Taschenbuch]  
Albrecht Müller (Autor)

Gunter Haug, geboren 1955 in Stuttgart, lebt in Schwaigern bei Heilbronn. Er war jahrelang Fernsehredakteur, schreibt von Lokalkolorit geprägte Romane, Kriminalromane, landesgeschichtliche Abhandlungen und konzipiert Bildbände.
Sein vielfältiges Wissen im Mediensektor gibt er als Dozent bei der Fachhochschule Heilbronn-Künzelsau weiter.


Viele Wähler schließen mit der Politik ab, denn diese wird zunehmend über ihre Köpfe hinweg gemacht. Damit die Menschen trotzdem schlucken, was man ihnen vorsetzt, beeinflussen parteiische Experten und gezielte Kampagnen massiv die öffentliche Meinung.

Albrecht Müller deckt auf, wer diese Kampagnen steuert und wie wir manipuliert werden. Ein kritisches Buch für kritische Bürger, das die Lust am Zweifel weckt – eine Anleitung zum Selberdenken, die auch verrät, woran wir erkennen, dass wir manipuliert werden sollen, und wo und wie wir uns noch zuverlässig informieren können.


An vielen praktischen Beispielen wird gezeigt, dass wichtige politische Entscheidungen in strategisch geplanten Kampagnen der Meinungsbeeinflussung vorbereitet werden.
- Meinung macht Politik. 
- Meinungsmache bestimmt auch wirtschaftliche Entscheidungen von Unternehmen. 
- Meinungsmache bereitet Kriege vor und prägt oft die Geschichtsschreibung. 

Die Theorie der demokratischen Willensbildung ist weit von dieser Realität entfernt. Wer über publizistische Macht und unbegrenzte finanzielle Mittel verfügt, bestimmt weitgehend die relevanten Entscheidungen und kann so seine Interessen durchsetzen. Wichtige Voraussetzungen für das Gedeihen demokratischer Willensbildungsprozesse sind nicht mehr gegeben.  

Mit der Lektüre dieses Buches wird Sie vermutlich nicht nur Zorn über den Missbrauch Ihres Vertrauens erfassen. Sie werden beim Lesen auch mehr und mehr spüren, dass es Lust bereitet, sich nichts vormachen zu lassen, selbst zu denken und seinen Gedanken wieder eine Stimme zu geben.
Sie werden spüren, dass es gut tut, wieder zweifeln zu lernen.

Wenn wir mehr zweifeln würden, könnten wir uns und unseren Kindern und Enkeln hohe Belastungen ersparen.
Wenn wir unserer Regierung zum Beispiel nicht so treuherzig abgenommen hätten, jede Bank sei systemrelevant, dann hätten wir Milliarden sparen können, vermutlich in der Größe eines gesamten Bundeshaushalts.

Der Begriff „systemrelevant“ steht für die teuerste denkbare Manipulation. Wir schlucken heute solche Zumutungen. Das Buch „Meinungsmache“ soll den Widerstand dagegen stärken.



So starb eine Partei ... !





So starb eine Partei [Taschenbuch] Jura Soyfer (Autor)

Jura Soyfer war ein Kämpfer, veröffentlichte in Arbeiterzeitungen, schrieb fürs Kabarett und verfasste mehrere Theaterstücke, die bis heute aufgeführt werden.
Von den Nazis deportiert, starb Jura Soyfer mit nur 26 Jahren im KZ Buchenwald. 


Dieses Werk ist Teil der Buchreihe TREDITION CLASSICS. Der Verlag tredition aus Hamburg veröffentlicht in der Buchreihe TREDITION CLASSICS Werke aus mehr als zwei Jahrtausenden. Diese waren zu einem Großteil vergriffen oder nur noch antiquarisch erhältlich.

Mit der Buchreihe TREDITION CLASSICS verfolgt tredition das Ziel, tausende Klassiker der Weltliteratur verschiedener Sprachen wieder als gedruckte Bücher zu verlegen – und das weltweit!
Diese Buchreihe dient zur Bewahrung der Literatur und Förderung der Kultur. Sie trägt so dazu bei, dass viele tausend Werke nicht in Vergessenheit geraten.


Auch wenn Literatur für ihn als Mittel zum Zweck diente, war die Schriftstellerei Jura Soyfers Lebensinhalt. Leidenschaftlich kämpfte er mit spitzer Feder gegen den Nationalsozialismus für eine bessere Welt und schuf so ein Werk, das ihn zum bedeutendsten politischen Schriftsteller des österreichischen Widerstands machte.

Der am 8. November 1912 im ukrainischen Charkow geborene Sohn einer jüdischen Industriellenfamilie, die vor der Oktoberrevolution nach Wien geflohen war, publizierte schon als Schüler Gebrauchslyrik und Reportagen für die Arbeiterpresse sowie Satiren für das politische Kabarett.

Am 1. April 1938 ging der erste Transport - der sogenannte "Prominententransport" - mit Österreichern in das KZ Dachau. Unter den 150 Häftlingen befanden sich bekannte Politiker und Gegner des national-sozialistischen Regimes:
Christlichsoziale, Monarchisten, Sozialdemokraten, Kommunisten u. a.; etwa 50-60 Menschen waren jüdischer Religion oder Herkunft.

Von Anfang an waren die österreichischen Juden die vom nationalsozialistischen Regime am schärfsten verfolgte Gruppe. Zahlreiche Transporte nach Dachau folgten, u. a. am 31. Mai und am 3. Juni 1938 mit je 600 jüdischen Häftlingen; schließlich erreichten die KZ-Einweisungen aus Österreich während des Novemberpogroms 1938 einen ersten Höhepunkt, als 3.700 Juden aus Wien in das KZ Dachau gebracht wurden.
Weitere Transporte mit österreichischen Juden gingen in das KZ Buchenwald. Unter den jüdischen Häftlingen waren Journalisten, Schriftsteller und Künstler besonders stark vertreten; denn viele von ihnen, wie Fritz Grünbaum oder Jura Soyfer, waren vor dem März 1938 auf Bühnen, in Kabaretts, Büchern und Zeitschriften gegen die Nationalsozialisten aufgetreten. 

Mittwoch, 27. März 2013

Armut in einem reichen Land






Armut in einem reichen Land: Wie das Problem verharmlost und verdrängt wird [Broschiert] Christoph Butterwegge (Autor)

Christoph Butterwegge ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Köln, Autor zahlreicher Bücher und gefragter Experte auf Diskussionsveranstaltungen und in den Medien.
Butterwegge stellt verschiedene Ansätze und Vorschläge zur Armutsbekämpfung vor und diskutiert sie so ausführlich wie leidenschaftlich.


Die Folgen der Finanzkrise, Angst vor gesellschaftlichem Abstieg, soziale Ungleichheit: Diese Fragen treiben viele Menschen um, und doch, so konstatiert Christoph Butterwegge, wird Armut in Deutschland immer noch nicht konsequent bekämpft, sondern verharmlost und "ideologisch entsorgt".

In der 3., aktualisierten Auflage seines Standardwerks geht er auf die Neuregelung von Hartz IV sowie auf deren Folgen ein. Schließlich zeigt Butterwegge, was getan werden muss, damit sich die Kluft zwischen Arm und Reich wieder schließt.

Die Entwicklung von relativer Armut und Ungleichheit im Land bedarf genau wie der diesbezügliche Wandel im politisch-öffentlichen Denken kritischer Analysen.

Das von Butterwegge vorgelegte Werk bietet vorrangig eine Auseinander-setzung mit dem politischen Umgang mit relativer Armut in unserer Wohlstandsgesellschaft und will aufzeigen, dass diese mehr verschleiert als bekämpft wird.




Sonntag, 24. März 2013

Die Triebachse.





Die Triebachse.
(Reihe: Proletarisch-Revolutionäre Romane, Bd. 12) [Broschiert]
Wassili Iljenkow (Autor), Arbeitskollektiv "Proletarisch-revolutionäre Romane" 
(Herausgeber)
Broschiert: 561 Seiten
Verlag: Oberbaumverlag Berlin (1971)



Download als PDF hier:

Dienstag, 19. März 2013

Ein »New Deal« für Europa





Mitten in der großen Krise. Ein »New Deal« für Europa [Gebundene Ausgabe]
Stephan Schulmeister (Autor)

Stephan Schulmeister, Wirtschaftsforscher; Studium der Rechtswissenschaften und Ökonomie in Wien.
Forschungsbereiche: Industrieökonomie, Innovation und internationaler Wettbewerb, Außenwirtschaft und internationaler Wettbewerb, Außenwirtschaft und internationale Wirtschaftsbeziehungen, Finanzmärkte und Unternehmensstrategien.

Zahlreiche internationale Forschungs- und Lehrtätigkeiten, u.a. an der New York University, dem Wissenschaftszentrum Berlin und der University of New Hampshire; Lehrbeauftragter an der Universität Wien und an der Wirtschaftsuniversität Wien.



Mit der "großen Krise" hat der Übergang von einer finanz- zu einer realkapitalistischen Wirtschaftsordnung begonnen, wie Stephan Schulmeister, einer der profiliertesten österreichischen Wirtschaftsforscher, beschreibt.

Dieser wird Jahre dauern:
Der in den letzten dreißig Jahren zunehmend dominante Finanzkapitalismus stellt ja eine umfassende "Spielanordnung" dar.
Dazu gehören die neoliberale Wirtschaftstheorie, der Vorrang für den Geldwert, die Liberalisierung der Finanzmärkte und die Schwächung des Sozialstaats.

Die große Krise wird den Boden für eine Neuordnung des "Spiels Wirtschaft" bereiten:
Die Triebkraft kapitalistischer Dynamik, das Profitstreben, wird wieder auf realwirtschaftliche Aktivitäten fokussiert, ergänzt und erweitert um die ökologische und soziale Dimension.

Die Länder der EU sind in dieser Situation durch das "Spardogma" und das "Gefangenendilemma" gelähmt:
Betreibt jedes einzelne Land eine expansive Politik, so fließt ein Großteil der Impulse ins Ausland. Machen alle EU-Länder dies gemeinsam, so stärken sie sich wechselseitig.

Das wäre jener "New Deal" für Europa, der die Talsohle im langfristigen Entwicklungszyklus verkürzen würde. Wie könnte er aussehen, und welches politische "leadership" braucht es zu seiner Durchsetzung?



Am 2. Juli 1932, am Tag seiner Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten der Demokraten, versprach der später gewählte US-Präsident Frank D. Roosevelt, einen "new deal for the American people".
Dieser Begriff kann am ehesten als Neuverteilung der Karten übersetzt werden und die mit diesem Begriff verbundenen Reformen - meist mit massiven staatlichen Investitionen verbunden - sollten die Konjunktur ankurbeln und die Depression überwinden helfen.

Angesichts der 2008 begonnenen Finanzkrise, die sich zu einer bis heute andauernden Wirtschaftskrise ausgeweitet hat, legt Stephan Schulmeister einen von ihm selbst so genannten Essay "Mitten in der großen Krise. Ein ,New Deal' für Europa" (Wiener Vorlesungen, Editition Gesellschaftskritik, Picus Verlag, Wien 2010) vor.

Schulmeisters wirtschaftstheoretischen und -politischen Ansichten vertritt er nicht nur in wissenschaftlichen Büchern und Zeitschriftenartikeln, sondern laufend auch in Zeitungen und ist in Rundfunk und Fernsehen gern gehörter/gesehener Gast.
In seinem Buch sieht er die Hauptursache der Krise nicht in der Realwirtschaft, sondern in der finanzwirtschaftlichen Sphäre, die fernab der Realwirtschaft ein überdimensionales Eigenleben geführt hat, das sich letztlich als Blase, die geplatzt ist, herausgestellt hat.

Als falsches Motto dieser Entwicklung zitiert er den Slogan "Lassen Sie Ihr Geld arbeiten!" 





Sonntag, 17. März 2013

Österreich. Ein unpolitischer Staat?





Österreich. Ein unpolitischer Staat? [Kindle Edition]
Plattform für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft (Autor)


"Österreich. Ein unpolitischer Staat" ist ein Plädoyer für mehr Engagement und aktives Verhalten im demokratischen System.

Dieses Dokument beinhaltet eine sehr grundsätzliche politische Einstellung - keine parteipolitische, sondern eine Grundeinstellung gegenüber dem demokratischen System.
Wir alle genießen die Vorteile der Demokratie und nehmen diese immer mehr als Selbstverständlichkeit hin. Wir müssen unser Bewusstsein schärfen und erkennen, wie jeder einzelne im Kleinen (aber selbstverständlich bei Bedarf auch im Großen) seinen Beitrag zum Erfolg des demokratischen Systems erbringen kann.

Die Demokratie befindet sich im Wandel und es ist wichtig, dass wir dieses so wertvolle System, das uns zu großem Wohlstand verholfen hat, erhalten, ausbauen und laufend verbessern, anstatt es verfallen zu lassen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit diesem Text und hoffe, dass Sie sich im Alltag an die ein oder andere Zeile erinnern!

PS: Bleiben Sie informiert und besuchen Sie meine folgenden Seiten!
www.sell-global.com
www.redaktion-online.at
www.facebook.com/meinungsplattform
www.twitter.com/politik2go

Engagieren Sie sich, arbeiten Sie - in Ihrem eigenen Interesse - mit für eine starke, funktionierende Demokratie, für eine länderübergreifende Gemeinschaft und für langfristige Erfolge unseres Staates!

Verfallen Sie nicht in eine passive Rolle, nehmen Sie nicht alles hin, sondern bringen Sie sich ein!

Selbst denken !





Selbst denken: Eine Anleitung zum Widerstand [Gebundene Ausgabe]
Harald Welzer (Autor)

Harald Welzer, geboren 1958, ist Direktor von FUTURZWEI. Stiftung Zukunftsfähigkeit in Berlin und Professor für Transformationsdesign an der Universität Flensburg. Daneben lehrt er Sozialpsychologie an der Universität Sankt Gallen. In den S. Fischer Verlagen sind erschienen:
»›Opa war kein Nazi‹. Nationalsozialismus und Holocaust im Familiengedächtnis« (zus. mit S. Moller und K. Tschuggnall, 2002);
»Täter. Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden« (2005),
»Klimakriege. Wofür im 21. Jahrhundert getötet wird.« (2008),
»Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben« (2011),
»Der FUTURZWEI-Zukunftsalmanach« (2012) und
»Selbst denken. Eine Anleitung zum Widerstand« (2013).
Seine Bücher sind in 15 Sprachen übersetzt worden.



Einer der konsequentesten Vordenker unserer Zeit über den Weg zu einer wünschenswerten Zukunft
- Wie ist uns eigentlich die Zukunft abhandengekommen?
- Was war noch mal die Frage, auf die Fortschritt und Wachstum eine Antwort sein sollten? Und:
- Wie kann aus der Zukunft wieder ein Versprechen werden statt einer Bedrohung?

Harald Welzers Buch gibt Antworten auf diese Fragen. Es lotet die Abgründe des erdrückenden Konsumwahns und politischen Illusionstheaters aus und zeigt, wie viele konkrete und attraktive Möglichkeiten zum widerständigen und guten Leben es gibt.
Die ersten Schritte sind ganz einfach: sich endlich wieder ernst nehmen, selbst
denken, selbst handeln.

Selbst denken ist keine "Anleitung zum Glücklichsein". Es versteht sich auch nicht als Handbuch für Gutmenschen, das ihre positiven Taten und Grundhaltung pro Nachhaltigkeit rechtfertigen soll.

Es ist vielmehr eine Reise durch unsere Geschichte in politischer, gesellschaftlicher, pädagogischer und wirtschaftlicher Hinsicht. Welzer stellt Verbindungen zur Psychologie und Verhaltensforschung her, die zu einem Wissensteppich verwebt werden, der zahlreiche Facetten tangiert.

Harald Welzer fragt nach, wie uns eigentlich die Zukunft abhanden gekommen ist. Er lotet die Abgründe des Konsumwahns aus. Seziert das hilflose politische Kasperltheater, das eigentlich nur den Status Quo erhalten will. Zeigt auf, dass wir mit unserer wachstumsorientierten Wirtschaftsweise voll gegen die Wand laufen.

Eigentlich an sich nichts Neues. Aber er macht das so extrem scharfsinnig, witzig, cool und herzerfrischend un-ideologisch, das die Lektüre sich schon allein deshalb lohnt.



Freitag, 15. März 2013

Mythen, Ikonen, Märtyrer




Mythen, Ikonen, Märtyrer [Gebundene Ausgabe]
Felix Butzlaff (Herausgeber), Franz Walter (Herausgeber)

Franz Walter (Prof. Dr.) ist Direktor des Instituts für Demokratieforschung an der Universität Göttingen. Er publiziert vor allem zur Geschichte und Entwicklung der deutschen Parteien, u.a. regelmäßig auf SPIEGEL ONLINE.



Die Arbeiterbewegung ist reich an Mythen und Erzählungen. Anderthalb Jahrhunderte sozialdemokratische Geschichte haben eine lange Reihe von Selbstvergewisserungen und Interpretationen der eigenen Vergangenheit geschaffen, die im Kampf gegen Unterdrückung und für die Emanzipation der Arbeiterschaft unverzichtbar waren.
Diese Mythen schufen die innere Kraft der Bewegung, zu ihrem Beginn lange Jahre der Gewalt und Verfolgung auszuhalten.  

23 Autorinnen und Autoren erzählen aufregende Geschichten von großen Konflikten, schlimmen Gefahren, üblen Verfolgungen, mutigen Frauen und Männern, tragischen Märtyrern, verwegenen Abenteurern, aber auch von verächtlichen Konvertiten.
Sie fangen Veränderungen im geschichtlichen Wandel ein.

Den zeitlichen Bogen spannen sie von der Gründungsgeschichte bis in die jüngste Regierungsperiode – kurz: von Ferdinand Lassalle bis zum rot-grünen Generationenprojekt des Gerhard Schröder, von der Entstehung und Bedeutung des 1. Mai bis hin zur KAMPA, die zum rot-grünen Wahlsieg 1998 führte.




Ansprechpartner:
Felix Butzlaff
Tel: 0551-39-1701-17
felix.butzlaff@demokratie-goettingen.de





Dienstag, 12. März 2013

Die Ära Kreisky

 




Die Ära Kreisky [Gebundene Ausgabe]
Robert Kriechbaumer


Die politische Landschaft und Kultur Österreichs in den siebziger und frühen achtziger Jahren waren durch einen tief greifenden Transformationsprozess gekennzeichnet. 

Er war das Ergebnis des materiellen, sozialen und mentalen Modernisierungsprozesses der in den sechziger Jahren sich etablierenden Konsumgesellschaft sowie der sich formierenden linken Jugendbewegung. So entstand das Klima eines sozialdemokratischen oder sozialliberalen Konsenses, dem sich auch die sich weitgehend in Opposition befindlichen konservativen und christlichsozialen Parteien nicht zu entziehen vermochten.


Die Übernahme des Parteivorsitzes 1967 durch Bruno Kreisky bewirkte die Öffnung der unter Bruno Pittermann weitgehend erstarrten SPÖ in Richtung der neuen Mittelschichten und die Formulierung eines von diesen geforderten liberalen Reformprogramms.
Die SPÖ wurde zum politischen Agenda-Setter, verband moderne und liberale Werte mit sozialem Garantismus und ließ Österreich angesichts der weltwirtschaftlichen Krisenerscheinungen infolge der beiden Erdölschocks durch ein "policy mix", das letztlich unzutreffend als "Austro-Keynsianismus" bezeichnet wurde, als eine "Insel der Seligen" im Meer der Krisen erscheinen.
Kreisky wurde zur politischen Symbolfigur, zum politischen Über-Vater.

Politisches Handbuch Österreichs 1945-1980










Politisches Handbuch Österreichs 1945-1980 [Gebundene Ausgabe]

Wolfgang E Oberleitner

Dieses Handbuch ist ein umfassendes Nachschlagewerk über die dreieinhalb Jahrzehnte österreichischer Geschichte nach dem Krieg. 

Oberleitner hat sich der schwierigen Aufgabe unterzogen, die wichtigsten Angaben über die Träger der Macht im Bund und in den Ländern zu sammeln; darüber hinaus bietet er ein komplettes Organigramm mit fast 4000 Namen, wie es sonst wohl nirgends greifbar ist. 

Verzeichnet sind alle bisherigen Wahlen, nicht nur die der öffentlichen Körperschaften, sondern auch jene der Interessenvertretungen, alle Regierungen, die Magistrate der Landeshauptstädte, die Medien und die Kirchen.
Und selbst die Großbanken, Großunternehmen und Hochschulen werden nicht vergessen - denn auch hier reflektiert sich ja der Einfluss der politischen Parteien. 

Das Werk berücksichtigt ferner die internationalen Beziehungen dieser Jahre, denn es nennt die österreichischen Spitzendiplomaten in fremden Hauptstädten und alle Repräsentanten jener ausländischen Mächte, die in Wien ihren Sitz haben. Ein Namensindex zeigt die Verflechtungen der politischen Funktionäre auf - nur wer sie kennt, wird die Zusammenhänge der Entscheidungen in Österreich zu beurteilen wissen.