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Freitag, 15. März 2013

Mythen, Ikonen, Märtyrer




Mythen, Ikonen, Märtyrer [Gebundene Ausgabe]
Felix Butzlaff (Herausgeber), Franz Walter (Herausgeber)

Franz Walter (Prof. Dr.) ist Direktor des Instituts für Demokratieforschung an der Universität Göttingen. Er publiziert vor allem zur Geschichte und Entwicklung der deutschen Parteien, u.a. regelmäßig auf SPIEGEL ONLINE.



Die Arbeiterbewegung ist reich an Mythen und Erzählungen. Anderthalb Jahrhunderte sozialdemokratische Geschichte haben eine lange Reihe von Selbstvergewisserungen und Interpretationen der eigenen Vergangenheit geschaffen, die im Kampf gegen Unterdrückung und für die Emanzipation der Arbeiterschaft unverzichtbar waren.
Diese Mythen schufen die innere Kraft der Bewegung, zu ihrem Beginn lange Jahre der Gewalt und Verfolgung auszuhalten.  

23 Autorinnen und Autoren erzählen aufregende Geschichten von großen Konflikten, schlimmen Gefahren, üblen Verfolgungen, mutigen Frauen und Männern, tragischen Märtyrern, verwegenen Abenteurern, aber auch von verächtlichen Konvertiten.
Sie fangen Veränderungen im geschichtlichen Wandel ein.

Den zeitlichen Bogen spannen sie von der Gründungsgeschichte bis in die jüngste Regierungsperiode – kurz: von Ferdinand Lassalle bis zum rot-grünen Generationenprojekt des Gerhard Schröder, von der Entstehung und Bedeutung des 1. Mai bis hin zur KAMPA, die zum rot-grünen Wahlsieg 1998 führte.




Ansprechpartner:
Felix Butzlaff
Tel: 0551-39-1701-17
felix.butzlaff@demokratie-goettingen.de





Mittwoch, 2. Mai 2012

Die Frau und der Sozialismus




Die Frau und der Sozialismus [Broschiert]
August Bebel

August Bebel war der erste Mann, der sich der "Frauenfrage" näherte, um zu belegen, dass bei gleicher Förderung beider Geschlechter Männer, Frauen und der Gesellschaft daraus nur Gewinn wachsen kann. 

Erstmalig 1883 erschienen und bis 1906 von Bebel selbst erweitert und überarbeitet ist es ein phantastisches Zeitzeugnis. Es verknüpft die Themen Emanzipation und Arbeiter/innen- Bewegung. 

Empfehlenswert für alle, die sich für den Sozialismus und die proletarische Frauenbewegung interessieren. 
Stellenweise auch sehr amüsant - zumindest für Jene, die Teile der Argumentation hinter Bebels Forderungen im Zusammenhang der Zeit sehen, in der Bebel gelebt hat und in der er sozialisiert wurde.