Samstag, 24. August 2013

Das erste Leben der Angela M.







Das erste Leben der Angela M. [Gebundene Ausgabe]

Ralf Georg Reuth Günther Lachmann  

Ralf Georg Reuth, geboren 1952 in Oberfranken, studierte Geschichte sowie Germanistik und promovierte 1983 über Hitlers Strategie. Er ist Journalist und Autor mehrerer Bücher zur Geschichte und Vorgeschichte des Dritten Reiches, aber auch zur Wende 1989/90.

Günther Lachmann, geboren am 11.3.1961 in Papenburg, studierte Volkswirtschaftslehre. Er lebt und arbeitet als Journalist und Autor in Berlin. Er ist verantwortlicher Redakteur im Ressort Politik der WELT-Gruppe. Daneben arbeitet er gelegentlich als Kolumnist für Deutschlandradio Kultur. 



Anhand von neuen Dokumenten und Gesprächen mit Zeitzeugen können die Autoren das erste Leben der Angela Merkel neu erzählen und zeigen, dass das Bild, das wir von ihren ersten 35 Lebensjahren haben, nicht zutrifft. 

Denn die ehrgeizige und systemkonforme Physikerin gehörte der sowjetisch geprägten Wissenschaftselite des SED-Staates an und trat 1989 für einen demokratischen Sozialismus ein – eine erstaunliche Ausgangsposition für die spätere Bundeskanzlerin. 

Die Autoren interviewten Zeitzeugen und recherchierten in Archiven über dieses erste Leben der Angela Merkel. Sie belegen, dass die Bundeskanzlerin in ihren politischen Ehrgeiz nicht erst im Zuge der Wende entdeckte. 
Als Angehörige der sowjetisch geprägten Wissenschaftselite des SED-Staates war sie zielbewusst und system-konform. 

Unter dem Eindruck von Gorbatschows Glasnost und Perestroika trat sie dann als Reformkommunistin für einen demokratischen Sozialismus in einer eigenständigen DDR ein. 
Und doch war sie nur fünfzehn Monate nach dem Mauerfall Bundesministerin im wiedervereinigten kapitalistischen Deutschland. Ralf Georg Reuth und Günter Lachmann zeigen, wie dieses erste Leben ihr zweites als CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin mitbestimmt, bis heute.


Siehe auch Videobericht / Kultur Journal 
https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=nOnYicBd_CY





Gespräch über Überwachung: Daten, Drohnen, Disziplin






Daten, Drohnen, Disziplin: 

Ein Gespräch über flüchtige Überwachung (edition suhrkamp) [Taschenbuch]

Zygmunt Bauman David Lyon  

Zygmunt Bauman, geboren 1925 in Posen, lehrte ab 1954 Soziologie an der Universität Warschau. 1968 ging er nach Israel. 1971 erhielt Bauman einen Ruf auf den Lehrstuhl für Soziologie an der University of Leeds, den er bis 1990 inne hatte. 
Bauman erhielt 1989 den Amalfi-Preis, 1998 wurde er mit dem Theodor-W.-Adorno-Preis ausgezeichnet. Zygmunt Bauman ist einer der bedeutendsten Soziologen der Gegenwart. 
In der edition suhrkamp erschien zuletzt sein Essay Wir Lebenskünstler (es 2594).


Das Thema Überwachung ist allgegenwärtig: 
- Wir werden in der U-Bahn gefilmt, 
- machen Privates auf Facebook öffentlich, 
- Minidrohnen werden bald so billig sein, dass Neugierige ihre Nachbarn ausspionieren können. 

All das ist nicht nur für die Politik eine Herausforderung, sondern auch für die Soziologie. 
In dem in diesem Band dokumentierten Gespräch unternehmen Zygmunt Bauman und David Lyon, der Begründer der »Surveillance Studies«, den Versuch, Foucaults Idee des Panopticons und Deleuze' Überlegungen zur Kontrollgesellschaft auf den neuesten Stand der Technik zu bringen.




In den letzten Jahren schien es ja fast schon wieder ruhig zu werden. Doch derzeit scheint alles im Zeichen der Überwachung und Sicherheit zu stehen: 
- Die Snowden-Enthüllungen. 
- Die Drohnen-Affäre, in deren Mittelpunkt Thomas de Maizière stand. 
- Die Ächtung von Drohnen-Einsätzen durch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon. 
- Und die zunehmend mediale Wahrnehmung politikwissenschaftlicher Auseinandersetzungen mit diesem Themenkomplex, in denen gar Überlegungen angestellt werden, in der Drohnen-Technologie Möglichkeiten des Fortschritts zu erkennen.
Manch einer meint zwar, die Dinge seien beendet. Doch so leicht lassen sich die Probleme dann doch nicht abschütteln. Denn nicht nur, dass das Auswuchern der Sicherheitsmaßnahmen Grundfesten der Demokratie unterhöhlt und nun auch dem Allerletzten klarsein sollte. Darüber hinaus gibt es jenseits aller Überwachungs- und Sicherheitsauswüchse auch soziologisch und kulturell bedingte Tiefenstrukturen, über die sich das auswuchernde Bedürfnis nach Sicherheit erklären lassen. So ist zum richtigen Zeitpunkt im Suhrkamp Verlag das Buch „Daten, Drohnen, Disziplin. Ein Gespräch über flüchtige Überwachung“ des Soziologen Zygmunt Bauman und dem Überwachungstheoretiker David Lyon, der auch Mitbegründer des Surveillance Studies Centre ist, erschienen.
Das Buch ergab sich aus einem Email-Briefwechsel zwischen den Soziologen, den sie im Sommer 2011 begannen. Zwar fehlt durch die Form des frei florierenden Gesprächs zuweilen der „strenge“ und kohärente Aufbau, den eine Metaanalyse der kulturellen Bedeutung eines Überwachungs-Zeitalters bedürfte. 
(BARAN KORKMAZ)









Donnerstag, 22. August 2013

Gegen Konzernmacht und Kapitalismus





50 Vorschläge für eine gerechtere Welt:
Gegen Konzernmacht und Kapitalismus [Taschenbuch]

Christian Felber
Christian Felber, geboren 1972, studierte Romanische Philologie und Politikwissenschaft, Soziologie und Psychologie in Wien und Madrid, seit 1996 freier Publizist und Autor, seit 2000 engagiert bei Attac Österreich, das er mitbegründet und mit aufgebaut hat.
Er ist ein gefragter Referent zu Wirtschafts- und Gesellschaftsfragen. Veröffentlichungen u.a.: "Schwarzbuch Privatisierung" (gem. mit Michel Reimon, 2003).


Der globalisierungskritischen Bewegung wird immer wieder vorgeworfen, sie würde nur Probleme aufzeigen, aber keine Lösungen bieten.
Christian Felber, Mitbegründer von Attac Österreich, entkräftet diesen Vorwurf eindrucksvoll:
Pointiert, doch überzeugend präsentiert er 50 konkrete Alternativen zu neoliberalen Strategien der Globalisierung und Ökonomisierung unseres Lebens.

Seine Lösungsmodelle reichen dabei von der Neugestaltung der Finanzmärkte und des Welthandels bis hin zu allgemein verbindlichen Regeln für Konzerne und Standortkooperationen.
Ein Plädoyer dafür, die Gestaltung unseres Zusammenlebens aktiv in die Hand zu nehmen und die Spielregeln neu zu schreiben.


Pressestimmen

"Fundiert, faktenreich und aufgelockert mit erfrischenden Pointen formuliert Christian Felber seine 'Vorschläge für eine gerechtere Welt'. Er stellt Zusammenhänge her, deckt ' ökonomische Mythen' auf und bezieht Position."
Hans Holzinger, Falter Buchbeilage, 40/06

"Würden Christian Felbers Vorschläge tatsächlich angewandt, würde aus dem Raubtier Kapitalismus wohl mehr als nur ein nützliches und ungefährliches Haustier werden."
Rudolf Speth, Frankfurter Rundschau, 8.11.2006

"Das Buch ist eine große Fundgrube an Hoffnung machenden Lösungsansätzen für einen systemischen Wertewandel. Ein Buch vor allem für Menschen, meint der Autor, die im Bauch spüren und im Kopf wissen, dass wir uns in eine falsche Richtung bewegen."
Monika Kalcsics, Ö1 Kontext 





Die Reformlüge





Die Reformlüge:
40 Denkfehler, Mythen und Legenden, mit denen Politik und Wirtschaft Deutschland ruinieren [Taschenbuch]

Albrecht Müller
 


Das Land taumelt von einer Reform zur nächsten, doch die erhoffte Wirkung bleibt aus. Die Zahl der Arbeitslosen steigt und steigt.
Albrecht Müller deckt auf:
Es sind die falschen Maßnahmen, mit denen das Land traktiert wird. Fundiert und faktenreich entlarvt er die gängigen Klischees über den Zustand unseres Landes als eiskalte Lügen. Den Nutzen haben einige wenige, die Zeche zahlen wir alle.

Mit einer anderen Politik wäre die Krise rasch beendet: Anstatt den Staat kaputtzusparen und unsere sozialen Errungenschaften preiszugeben, müssen wir auf Investitionen setzen und das Vertrauen in die eigene Wirtschaftskraft stärken.



Albrecht Müllers Buch "Die Reformlüge" schwimmt von Anfang bis Ende gegen den Strom. Müllers Buch ist ein guter, notwendiger Beitrag gegen die Eindimensionalität, mit der derzeit die Debatte um die angeblich alternativlosen Reformen in Deutschland geführt wird.

Mag das im Buch Gesagte in etlichen Details anfechtbar sein, das Grundanliegen ist voll und ganz berechtigt:
Müller kritisiert die Meinungsmonotonie unter Hinweis auf die banale Weisheit, dass es nie nur einen richtigen Weg geben kann und dass ein ewiges Schlechtreden und Problematisieren nach dem Prinzip der „self-fulfilling prophecy" die schlechte Situation nur weiter verschlechtert.

Die Notwendigkeit dieser Einheitsmeinung etwas entgegenzusetzen, wird allein deutlich an dem durchweg dürftigen Niveau der negativ ausfallenden Kundenrezensionen zu diesem Buch. Hier sind gar keine sachlichen Mittel mehr erforderlich, um die Kritik am Neoliberalismus zu erwidern, es reicht billige Polemik.

Mittwoch, 21. August 2013

Wie lernt man Werte?




Wie lernt man Werte?:
Grundlagen der Sozialerziehung (Juventa Paperback) [Taschenbuch]

Hermann Giesecke
Hermann Giesecke, Jg. 1932, Dr. phil., ist emeritierter Professor für Pädagogik und Sozialpädagogik an der Universität Göttingen.



Die pädagogische Frage ist, ob, wie und mit welcher Zielsetzung man auf innere Wertorientierung und äußeres Verhalten einwirken kann.

Sozialerziehung als Werteerziehung wird hier verstanden als reflektierte Intervention in soziale Lernprozesse. Auf dem Programm steht Grüßen und Tür aufhalten, das Anklopfen lernen, Bitte und Danke sagen oder wie man Lehrer richtig anspricht. Der Ruf nach einer neuen Werteerziehung wird lauter. Allmählich wird klar, dass die schlechten Ergebnisse deutscher Schüler im internationalen Vergleich nicht nur durch einen besseren Unterricht korrigiert werden können, sondern als Voraussetzung dafür auch einer Verhaltensänderung in den Schulen bedürfen.

Die pädagogische Frage ist, ob, wie und mit welcher Zielsetzung man auf beide Seiten - innere Wertorientierung und äußeres Verhalten - einwirken kann. Sozialerziehung als Werteerziehung wird hier verstanden als reflektierte Intervention in soziale Lernprozesse, die zu einem erheblichen Teil außerhalb pädagogischer Felder, Intentionen und Kompetenzen verlaufen.

Werteerziehung ist keine pädagogische Sonderaufgabe, sie ist vielmehr in jedem hinreichend komplexen Erziehungsverständnis immer schon mitgedacht. Die der Aufklärung des pädagogischen Bewusstseins dienenden Überlegungen führen zur Abwägung der Chancen und Grenzen pädagogischer Einwirkungen auf den Wertbildungsprozess in der Familie und der Schule.



Montag, 12. August 2013

Nation – Ausgrenzung – Krise





Nation – Ausgrenzung – Krise
Kritische Perspektiven auf Europa
Sebastian Friedrich / Patrick Schreiner


Sebastian Friedrich ist Publizist, Mitarbeiter am Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) und Redakteur bei kritisch-lesen.de. Derzeit promoviert er zur medialen Repräsentation von Sozialleistungsabhängigen. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören Soziale Ungleichheit, Klassenverhältnisse, Rassismus, Medienkritik und Diskurstheorie.
Kontakt: sebastian.friedrich@diss-duisburg.de.


Patrick Schreiner ist Politikwissenschaftler, Publizist und hauptamtlicher Gewerkschafter. Zu seinen wissenschaftlichen und publizistischen Arbeitsschwerpunkten gehören Finanz- und Wirtschaftspolitik, Verteilung, Nationalismustheorie und Diskurstheorie.
Kontakt: ps-78@gmx.de.



Beiträge von:
Moritz Altenried, Lea Arnold, Umberto Bettarini, Christoph Butterwegge, Alessandro Capelli, Anna Curcio, Frank Eckardt, Patrick Eser, Sebastian Friedrich, Bernd Kasparek, Anika Kozicki, Sara Madjlessi-Roudi, Maria Markantonatou, Sibille Merz, Davide Schmid, Ingo Schmidt, Patrick Schreiner, Mariana Schütt, Savaş Taş, Vassilis Tsianos, Torben Villwock, Ute Weinmann.



Der Sammelband »Nation – Ausgrenzung – Krise« untersucht Formen und Auswirkungen ausgrenzenden und nationalistischen Denkens im Kontext der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise in Europa.

Ausgrenzendes Denken und nationalistisches Denken stehen in einem engen wechselseitigen Zusammenhang mit Kapitalismus und Neoliberalismus!

Die mittlerweile schon Jahre andauernde Finanz- und Wirtschaftskrise macht dies einmal mehr und in aller Brutalität deutlich:
- Als »Schuldige« an der Krise werden die »Anderen« identifiziert – sie werden als »faul«, als »unfähig« oder als »Last« beschimpft.
- Die »Anderen«, das sind zum einen soziale Gruppen innerhalb der europäischen Staaten, wie etwa Migrant_innen, »Minderheiten« oder Sozialleistungsabhängige. Zum anderen sind dies aber auch gleich ganze Länder, wie etwa die südeuropäischen.
Die nationalistische und ausgrenzende Unterscheidung zwischen einem guten »Wir« und einem schlechten »Sie« ist längst zu einem festen Bestandteil der Diskussionen in Medien und Politik geworden.




Sonntag, 4. August 2013

Rosa-Luxenburg-Stiftung: Politik braucht Wissen !











Armut Wird "Sozial Vererbt": Status Quo und Reformbedarf der Inklusionsförderung

 



Armut Wird "Sozial Vererbt":
Status Quo und Reformbedarf der Inklusionsförderung in der Bundesrepublik Deutschland (German Edition) [Taschenbuch]

Johannes D. Schutte
 


(Nicht nur) In Deutschland setzt sich die soziale Exklusion über Generationen hinweg fort, dies gilt gerade auch im Bildungs- und Gesundheitsbereich.

Da dieser Prozess nicht auf die genetischen Anlagen rückführbar ist, muss davon ausgegangen werden, dass der sozioökonomische Status in der Bundesrepublik „sozial vererbt“ wird.
Über die Zusammenführung der theoretischen Ansätze von Pierre F. Bourdieu und Hartmut Esser wird es nicht nur möglich, den Dualismus zwischen Autonomie und Heteronomie zu überwinden, sondern auch die wirkenden Selektionsmechanismen zu beschreiben.

Aus dieser Analyse ergeben sich neue Perspektiven für eine Habitusmodifikation und damit ebenfalls Ansatzpunkte für die Förderung besonders benachteiligter Personen (active inclusion).
Dass ein gesellschaftlicher Aufstieg in Deutschland nicht für alle gleichermaßen möglich ist, obwohl eine vergleichsweise große Summe in das deutsche Wohlfahrtssystem investiert wird, ist nach den Befunden dieser Untersuchung in erster Linie darin begründet, dass das Fördersystem insgesamt weniger auf soziale Inklusion als auf die Konservierung des gesellschaftlichen Status Quo ausgerichtet ist.









Freitag, 2. August 2013

Schlüsselkonzepte zur Statistik





Schlüsselkonzepte zur Statistik: die wichtigsten Methoden, Verteilungen, Tests anschaulich erklärt [Taschenbuch]
Thomas Benesch

 Sie suchen ein Buch zur anwendungsorientierten Statistik, in dem Sie das für Sie Wichtige finden, ohne sich durch viele Seiten durcharbeiten zu müssen?

Sie haben es gefunden: Das vorliegende Werk erklärt einzelne Konzepte der Statistik übersichtlich auf jeweils drei bis fünf Seiten. Sowohl Konzepte für die Komprimierung und Verdichtung von Datenmaterial (beschreibende Statistik) als auch für die Überprüfung von Vermutungen (Testtheorie) werden behandelt.

Alle wichtigen Fragen wie z.B. „Wie gestalte ich eine Untersuchung und wie viele Personen sind dazu nötig?“ erklärt Ihnen dieses Buch auf anschauliche Weise. Die verschiedenen statistischen Modelle werden kompakt und übersichtlich präsentiert.

Der Autor hat ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, die grundlegenden Konzepte mit der Anwendungspraxis zu verbinden. Sie lernen, die einzelnen Modelle nach Ihrer Praxistauglichkeit und Ihren Einsatzmöglichkeiten zu bewerten.
Das Werk richtet sich gleichermaßen an Anwender und Studierende, die sich rasch Kenntnisse über Begriffe und Methoden der Statistik aneignen wollen.







Mittwoch, 31. Juli 2013

Ist Inklusion gerecht?





Ist Inklusion gercht?

Inklusions-Forschung in leichter Sprache
Prof. Simone Seitz

Quelle: Aktion Mensch-Blog / id=645



Gerade ist der Tagungsband „Ist Inklusion gerecht? Inklusions-Forschung in Leichter Sprache“ erschienen.

In schwieriger Sprache gab es das Buch schon vorher, es heißt „Inklusiv gleich gerecht? Inklusion und Bildungsgerechtigkeit“ und ist 2012 im Klinkhardt Verlag erschienen. 50 Autorinnen und Autoren haben darin aktuelle Forschungsergebnisse rund um die 25. Jahrestagung der Integrations- und Inklusionsforschung zusammengefasst.
Auf dieser Tagung ging es darum, wie im Sinne der UN-Behindertenrechts-konvention ein diskriminierungsfreier Zugang zu Bildung erreicht werden kann.

Auf der jährlich stattfindenden Tagung stellen wir uns auch immer wieder die Frage, wie und ob die Adressaten inklusiver Bildung, also die „Beforschten“, beteiligt werden können – auch benachteiligte Menschen oder Menschen mit einer Behinderung.
Der Forscherverbund wurde vor 27 Jahren gegründet und hat den Anspruch, im Sinne der Adressaten zu forschen. Mit der Übersetzung des Tagungsbands in Leichte Sprache wollten wir einen Schritt gehen in Richtung Beteiligung und Transparenz. 


Eine andere Möglichkeit wäre gewesen, in dem „schwierigen“ Band kurze Zusammenfassungen der Beiträge in Leichter Sprache zu den Artikeln zu stellen. Es ist aber unwahrscheinlich, dass sich Menschen, die gerne Leichte Sprache lesen oder hierauf angewiesen sind, ein Buch in schwieriger Sprache kaufen, nur um die Zusammenfassungen zu lesen.
Deshalb haben wir erstmals das ganze Buch übersetzt.





Dienstag, 30. Juli 2013

JusoLinke - 40 Jahre theoretische Orientierung




JusoLinke:
40 Jahre theoretische Orientierung der Jusos
- Vom Hannoveraner Kreis zum Netzwerk linkes Zentrum

[Taschenbuch]

Vogt
 

 

2011 jährt sich die Gründung des "Hannoveraner Kreises" zum vierzigsten Mal.

Anlässlich dieses 40sten Jubiläums der Gründung des "Hannoveraner Kreises" erschien im spw-Verlag eine umfassende Betrachtung der Strömungsgeschichte und die Einordnung vergangener Diskussionen sowie das Aufzeigen gegenwärtiger Herausforderungen. 

Das "Netzwerk linkes Zentrum" sieht sich dabei in der Tradition des "Hannoveraner Kreises" und der "Juso-Linken".

Inhaltlich gliedert sich der Band in die Kapitel „40 Jahre theoretische Orientierung der Jusos“, „Zur aktuellen Analyse und Strategie“ und „Aus dem NWLZ“.
Als AutorInnen für die Einzelbeiträge konnten u.a. Claudia Walther, Uwe Kremer, Franziska Drohsel, Reinhold Rünker, Marc Herter, Benjamin Mikfeld und verschiedene Mitglieder der spw-Redaktion gewonnen werden.






Experten-Irrtümer sind nicht die Ausnahme, sondern die Regel



Falsch!: Warum uns Experten* täuschen und wie wir erkennen, wann wir ihnen nicht vertrauen sollten
- * Wissenschaftler, Geldgurus, Doktoren, ... Consultants, Gesundheitsexperten u.a. [Gebundene Ausgabe]

David H. Freedman
, Jochen Lehner

Samstag, 27. Juli 2013

USA = paranoid, bankrott und rechtlos ?!?


auf FB; Kommentar von Rainer Kahni:

 
"Amerika führt sich auf wie der Herrscher der Welt! Sie hören jede beliebige fremde Nation ab, führen viele kleine und grosse schmutzige Kriege in aller Welt, ermorden, foltern und entführen Bürger fremder Länder, gerade so, wie es ihnen passt. Sie respektieren kein internationales Recht!




Während die deutsche Regierung kuscht, lassen sich andere Länder die Verletzung ihrer Souveränitätsrechte nicht gefallen. Die italienische Justiz hat internationale Haftbefehle gegen CIA – Entführer erlassen. Frankreich hat amerikanische Agenten auf seinem Territorium festgenommen und ausgewiesen.




In meinem Politthriller TERROR IN PARIS beschreibe ich nach wahren Begebenheiten die Jagd des französischen Geheimdienstes auf amerikanische Agenten, die französische Bürger verschleppt und jahrelang gefoltert haben."







Flavio Carlucci wird nach 35 Dienstjahren in der Police Nationale in den Ruhestand versetzt. Sein Sohn Jean-Baptiste Carlucci wird zum Commissaire befördert.

Der erste Fall beginnt mit dem Fund eines gefälschten amerikanischen Diplomatenpasses und endet in einer blutigen Fehde zwischen dem amerikanischen CIA und französischen Muslimen.
Nach schwierigen Ermittlungen stellt Commissaire Carlucci Junior fest: Frankreich muss einen verheerenden Terroranschlag befürchten. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.
Jean-Baptiste Carlucci kann immer auf den Rat seines pensionierten Vaters zählen, wenn es hochpolitisch wird. Den Rest erledigt er selbst. Seine frühere Ausbildung zum Elitepolizisten einer Antiterroreinheit ist dabei sehr hilfreich. Garantiert harte Action!

Ein hochpolitischer und überaus aktueller Spionagethriller!

Montag, 22. Juli 2013

The Big Switch: Der große Wandel - die Vernetzung der Welt von Edison bis Google




The Big Switch: Der große Wandel. 
Cloud Computing und die Vernetzung der Welt von Edison bis Google [Taschenbuch]

Nicholas Carr  

 Nicholas Carr beschreibt in dieser deutschen Übersetzung des amerikanischen Bestsellers die nächste IT-Revolution und dass dadurch immense Folgen auf unsere Wirtschaft und Gesellschaft zukommen werden.
Dabei erläutert er detailliert die Entwicklung der Computerindustrie in den letzten Jahren sowie insbesondere entscheidende neue Technologien wie das Cloud Computing und dessen Auswirkungen auf traditionelle Firmen wie z.B. Microsoft und Dell.


Welchen Einfluss haben technische Entwicklungen auf die Gesellschaft?

Während die Auswirkung der Industrialisierung inzwischen in zahlreichen Büchern analysiert wurde, ist die digitale Revolution noch in vollem Gange und verändert unsere Lebensumwelt permanent - Nicholas Carr hat mit The Big Switch: Der große Wandel. Cloud Computing und die Vernetzung der Welt von Edison bis Google eine gelungene Bestandsaufnahme der ersten Schritte in die Informationsgesellschaft bis hin zum heutigen Global Village mit seinen Datenautobahnen, Apps und Clouds zusammengestellt und wagt einen erstaunlichen Ausblick in die Zukunft.

Carr vergleicht die aktuelle Entwicklung von der lokalen Rechnerleistung der eigenen Hardware hin zu Cloudcomputing mit der Entwicklung von dampfgetriebenen Generatoren hin zum allgegenwärtig verfügbaren Stromnetz.

Billige, überall verfügbare und unbegrenzte Rechnerleistung wird seiner Meinung nach die Gesellschaft ebenso grundlegend verändern, wie der elektrische Strom aus der Steckdose dies tat.

Carr trifft mit The Big Switch einen Fragen-Nerv in einer sich ständig verändernden Informationswelt: wo geht es hin, worauf müssen/können wir uns vorbereiten - dabei erklärt er nicht schulmeisterlich die Welt, sondern zeigt an Beispielen, wie Entwicklungen statt finden und liefert damit die Werkzeuge für ein Verständnis von technologiebasiertem, gesellschaftlichen Wandel auch über seine Zeilen hinaus.

Im ersten Teil 'Eine Maschine' beschreibt er in lockerem, typisch amerikanischem Schreibstil die umwälzenden Entwicklungen der Methoden zur Energieerzeugung und deren Nutzung im letzten und vorletzten Jahrhundert.

Im zweiten Teil 'In der Wolke leben' führt er den »World Wide Computer« (WWC) ein und thematisiert die Veränderungen durch das Internet sowie die aktuellen Entwicklungen in der Computernutzung.

--Wolfgang Treß




Mittwoch, 26. Juni 2013

Denn sie wissen nicht, was sie glauben





Denn sie wissen nicht, was sie glauben:
Oder warum man redlicherweise nicht mehr Christ sein kann. Eine Streitschrift [Broschiert] Franz Buggle (Autor)

-Ich demonstriere durch Zitate, daß die Bibel, unsere -Heilige Schrift-, -Gottes Wort-, ein zutiefst gewalttätig-inhumanes Buch ist, völlig ungeeignet als Grundlage einer heute verantwortbaren Ethik.
Nicht zuletzt habe ich dieses Buch auch als klinischer Psychologe in Gedanken gerade an die vielen Menschen geschrieben, - die im Blick auf das Christentum in einer nicht selten krankmachenden Orientierungsnot leben, weil ihnen die Informationen für eine begründet-verantwortliche Entscheidung für oder gegen das Christentum, für oder gegen eine Kirchenzugehörigkeit fehlen.
- (Franz Buggle)



Die Bibel ist "in zentralen Teilen ein gewalttätig-inhumanes Buch, als Grundlage einer heute verantwortbaren Ethik ungeeignet."
Dies ist wahrscheinlich der zentrale Satz der Analyse Buggles, und den Beweis seiner These führt er wortgewaltig wie kaum ein zweiter.


Die Brisanz des vorliegen
den Buches liegt in der Bestreitung der weitgehend (gerade auch bei "progressiven" Christen) akzeptierten Prämisse heutiger Kirchen- und Christentumskritik, dass zwar die Kirche mangelhaft sein möge, die Bibel aber als ethisches Fundament unverzichtbar sei.

Franz Buggle zeigt, dass der humanitäre Standard des biblischen Gottes hinter dem seiner allermeisten heutigen Anhänger weit zurückbleibt. Seine Diagnose, dass die Bibel als unabdingbare Basis aller christlichen Religiosität gravierende ethisch-humanitäre und psychologische Defizite aufweist, belegt der Autor anhand zahlreicher Stellen aus den alt- und neutestamentarischen Schriften.

Ausführlich setzt er sich mit den vielfältigen Rettungsversuchen renommierter theologischer und nichttheologischer Apologeten auseinander und weist ihnen intellektuelle Unredlichkeit im Umgang mit christlichen Glaubensvorstellungen nach.
Indem es Gründe und Hintergründe dieses Reflexionsstopps benennt, greift das Werk Buggles weit über eine bloße Bibelkritik hinaus. Es leistet nach dem Urteil eines der bedeutendsten Religions- und Ideoligiekritikers, Prof. Hans Albert, viel umfassender "eine ganz ausgezeichnete Analyse der aktuellen religiösen Situation".

Der führende katholische Psychoanalytiker und Religionspsychologe Albert Görres nannte es "die beste Antitheologie, die ich gefunden habe".