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Sonntag, 22. März 2015

Neoliberalismus und die Krise des Sozialen: Das Beispiel Österreich






Neoliberalismus und die Krise des Sozialen:
Das Beispiel Österreich
 - Broschiert 
von Andrea Grisold (Autor), Wolfgang Maderthaner (Autor), Otto Penz  (Autor)

Otto Penz, Soziologe, Adjunct Associate Professor an der Universität Calgary; Lehrbeauftragter an der Wirtschaftsuniversität und Universität Wien.
Wolfgang Maderthaner, Univ.-Doz., Historiker und Kulturwissenschaftler in Wien, Geschäftsführer des Vereins für die Geschichte der Arbeiterbewegung.
Andrea Grisold, a.o. Universitätsprofessorin für Volkswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien.


Vor dem Hintergrund des Zusammenbruchs des sog. Realsozialismus vollzog sich in den vergangenen drei Dekaden eine globale Expansion des Neoliberalismus mit einer hegemonialen Durchsetzung eines politischen Neokonservativismus.

Die Flexibilisierungsstrategien eines neoliberalen "Postindustrialismus" zielen dabei vorrangig auf eine umfassende Neuordnung der Arbeitsmärkte. Angeleitet wurden diese Entwicklungen vor allem durch die komplette Umgestaltung des globalen Finanzsystems unter den Vorzeichen des Übergangs von einem produzierenden zu einem spekulativen Kapitalismus.

Die Beiträge des Bandes analysieren die österreichische Entwicklung seit Mitte der 1970er Jahre vor dem Hintergrund dieser weltweit wirksam gewordenen Prozesse. Es liegt somit eine erstmalige Analyse der ökonomischen Krise und ihrer sozialen Folgen in Österreich vor.


Der spektakuläre Zusammenbruch des internationalen Finanzsystems hat mit einem Schlag die enormen Selbstzerstörungskräfte der aktuellen Wirtschaftsordnung offenbar werden lassen.

In den drei Dekaden davor hatte sich – ausgehend von minoritären Positionen – eine Expansion des Neoliberalismus zum ebenso unhinterfragten wie konkurrenzlosen Wirtschaftsdogma vollzogen.
Im Übergang von einem produzierenden zu einem spekulativen Kapitalismus führte die neoliberale Transformation zu einer Neuordnung der Arbeitsmärkte und zu markanten sozialen Einschnitten.


Im Kontext dieser weltweit wirksamen Prozesse richten die Beiträge des Bandes ihren Fokus vornehmlich auf die österreichische Entwicklung seit Mitte der 1970er Jahre und konstatieren im Zuge der ökonomischen Veränderungen eine langsame, aber kontinuierliche Korrosion des Sozialen.



Montag, 4. November 2013

Die Macht-Strategien Monsantos





























Die Macht-Strategien Monsantos
Vier Strategien sollen Monsanto den Weg zum weltweiten Saatgut-Monopol sichern:


1. Kaufen:
Seit 1999 ging Monsanto auf Einkaufstour und kaufte für mehr als 13

Milliarden Dollar überall auf der Welt Saatgutfirmen.


2. Patentieren:
Monsanto erwirbt eine Vielzahl von Patenten, sowohl für gentechnische

Methoden als auch für sein Gentechnik-Saatgut. Vorteil der Patente für Monsanto: Ist das Saatgut einmal an einen Landwirtschaftsbetrieb verkauft, kann Monsanto Lizenzgebühren verlangen, da auch die Ernte noch unter den Patentschutz fällt.

3. Kontrollieren:
Jeder Farmer, der Monsanto-Saatgut anbauen möchte, muss einen

detaillierten Vertrag unterzeichnen, der ihn aufs engste an Monsanto bindet. Dem Farmer wird untersagt, die eigene Ernte als Saatgut wieder zu verwenden, und er muss sich bereit erklären, den Inspektoren des Unternehmens die nächsten drei Jahre Zutritt zu seinen Sojafeldern zu gewähren.

4. Kontaminieren:
Monsantos Anwälte würden bestreiten, das Unternehmen habe die

Kontamination ganzer Regionen mit seinen Gen-Saaten absichtlich herbeigeführt.
Tatsache ist:
Eine solche Kontamination fand und findet in dramatischen Ausmaßen statt,

bislang vor allem in Nord- und Südamerika. Denn der gentechnisch manipulierte Pollen fliegt wie jeder Pollen dieser Welt unkontrollierbar mit der Luft zu potenziellen Kreuzungspartnern und vermischt sich mit ihnen.

Und danach kann Monsanto kassieren, 
denn was immer aus diesen "unabsichtlichen" Kreuzungen hervorgeht, trägt Monsantos patentierte Gene in sich und gehört damit dem Konzern.

Don Westfall, einer der 
wichtigsten Berater von biotechnologischen Lebensmittel-Unternehmen, sagte ganz unverblümt: "Die Hoffnung der Industrie ist, dass der Markt mit der Zeit so überflutet ist, dass man nichts mehr dagegen tun kann!"


Monsanto: Ein Gentechnik-Gigant kontrolliert die Landwirtschaft

http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/gentechnik/greenpeace_monsantoreport.pdf




Dienstag, 29. Oktober 2013

50 Vorschläge für eine gerechtere Welt






50 Vorschläge für eine gerechtere Welt:
Gegen Konzernmacht und Kapitalismus 
[Taschenbuch]
Christian Felber Christian Felber, geboren 1972, studierte Romanische Philologie und Politikwissenschaft, Soziologie und Psychologie in Wien und Madrid, seit 1996 freier Publizist und Autor, seit 2000 engagiert bei Attac Österreich, das er mitbegründet und mit aufgebaut hat.
Er ist ein gefragter Referent zu Wirtschafts- und Gesellschaftsfragen. Veröffentlichungen u.a.: "Schwarzbuch Privatisierung" (gem. mit Michel Reimon, 2003).



Der globalisierungskritischen Bewegung wird immer wieder vorgeworfen, sie würde nur Probleme aufzeigen, aber keine Lösungen bieten. 
Christian Felber, Mitbegründer von Attac Österreich, entkräftet diesen Vorwurf eindrucksvoll: Pointiert, doch überzeugend präsentiert er 50 konkrete Alternativen zu neoliberalen Strategien der Globalisierung und Ökonomisierung unseres Lebens. 
Seine Lösungsmodelle reichen dabei von der Neugestaltung der Finanzmärkte und des Welthandels bis hin zu allgemein verbindlichen Regeln für Konzerne und Standortkooperationen. 
Ein Plädoyer dafür, die Gestaltung unseres Zusammenlebens aktiv in die Hand zu nehmen und die Spielregeln neu zu schreiben.





Dienstag, 30. Juli 2013

JusoLinke - 40 Jahre theoretische Orientierung




JusoLinke:
40 Jahre theoretische Orientierung der Jusos
- Vom Hannoveraner Kreis zum Netzwerk linkes Zentrum

[Taschenbuch]

Vogt
 

 

2011 jährt sich die Gründung des "Hannoveraner Kreises" zum vierzigsten Mal.

Anlässlich dieses 40sten Jubiläums der Gründung des "Hannoveraner Kreises" erschien im spw-Verlag eine umfassende Betrachtung der Strömungsgeschichte und die Einordnung vergangener Diskussionen sowie das Aufzeigen gegenwärtiger Herausforderungen. 

Das "Netzwerk linkes Zentrum" sieht sich dabei in der Tradition des "Hannoveraner Kreises" und der "Juso-Linken".

Inhaltlich gliedert sich der Band in die Kapitel „40 Jahre theoretische Orientierung der Jusos“, „Zur aktuellen Analyse und Strategie“ und „Aus dem NWLZ“.
Als AutorInnen für die Einzelbeiträge konnten u.a. Claudia Walther, Uwe Kremer, Franziska Drohsel, Reinhold Rünker, Marc Herter, Benjamin Mikfeld und verschiedene Mitglieder der spw-Redaktion gewonnen werden.






Mittwoch, 5. Dezember 2012

Die Linke - eine gescheiterte Partei?





Die Linke - eine gescheiterte Partei? [Gebundene Ausgabe]Eckhard Jesse Jürgen P. Lang  



Eckhard Jesse: Jahrgang 1948, Dr. phil. habil., seit 1993 Professor für Politikwissenschaft an der Technischen Universität Chemnitz (Lehrstuhl für "Politische Systeme, politische Institutionen"); seit 1989 Herausgeber des Jahrbuchs Extremismus und Demokratie (mit Uwe Backes); zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. zur Demokratie der Bundesrepublik Deutschland, zu Totalitarismus im 20. Jahrhundert und Extremismus in der Bundesrepublik.

Dr. Jürgen P. Lang ist Politikwissenschaftler und Redakteur beim Bayerischen Fernsehen.


Mit der Übernahme der WASG um Oskar Lafontaine als Agitator scheinen die Postkommunisten der PDS auch im Westen Fuß zu fassen. 

In einem fluiden Fünfparteiensystem bringt DIE LINKE gewohnte Konstellationen durcheinander. Sie will das herkömmliche Parteiensystem Deutschlands »aufmischen«. 
Dabei hat DIE LINKE ihren Kurs nicht geklärt. Verschiedene Lager ringen um Einfluss. 
In der LINKEN treffen regierungserfahrene Pragmatiker aus der PDS auf soziale Populisten aus der WASG und extreme Linke aller Couleur. 

Das Buch untersucht u. a. die Geschichte, Erfolge und Misserfolge bei Wahlen, Organisation, Strategie und Programmatik einer keineswegs »normalen« deutschen Partei. Ferner finden sich darin biografische Porträts ihrer führenden Köpfe.





Dienstag, 4. Dezember 2012

PROPAGANDA - Die Kunst der Public Relations







PROPAGANDA
Die Kunst der Public Relations

von Edward Bernays
mit einem neuen Vorwort von Klaus Kocks

Mit seinem Buch Propaganda aus dem Jahr 1928 schuf Edward Bernays (1891-1995) die bis heute gültige Grundlage für modernes Kommunikationsmanagement. Propaganda ist Bernays Hauptwerk. In Propaganda (ein Begriff, den er später selbst in »Public Relations« umbenannte) beschreibt Bernays alle wesentlichen Techniken der Meinungsbeeinflussung wie z. B. den Einsatz von »neutralen Experten«, um eine Aussage glaubhaft erscheinen zu lassen. Für den US-Präsidenten Wilson promotete er den Ersten Weltkrieg, mit den »Fackeln der Freiheit« machte er Zigaretten zum Symbol der weiblichen Emanzipation und brachte die amerikanischen Frauen zum Rauchen. Er arbeitete für Edison und Ford, aber auch für die CIA: Sie alle ließen sich von Bernays ihr Image aufpolieren oder die Marktchancen ihrer Produkte verbessern. Bernays steht in einer Reihe mit den Strategie-Klassikern Machiavelli und Clausewitz. Knapp 80 Jahre nach dem Erscheinen von Propaganda und knapp ein Jahrhundert nach Entstehen der PR-Industrie erscheint dieses Buch erstmals auf Deutsch.



Edward Bernays (1891-1995) gilt als Vater der Public Relations. Bernays machte nicht nur das Werk seines Onkels Sigmund Freud populär, er bediente sich auch bei der Psychoanalyse und entwickelte auf ihrer Basis Methoden zur Steuerung der öffentlichen Meinung. 


In klarer Sprache, frei vom heute selbstverständlichen Branchenvokabular, legt er in Propaganda dar, worin sich Public Relations von Werbung unterscheidet. Er begründet, warum es von elementarer Bedeutung ist, die Meinung der Massen zu steuern – und erklärt an ganz konkreten Beispielen, wie das geht. 

Freimütig berichtet er, wie sich über den gezielten Zugriff auf das Unbewusste Waren verkaufen oder gesellschaftlich unpopuläre Maßnahmen durchsetzen lassen. 
Bernays schafft damit bis heute gültige Grundlagen für Unternehmens- und Regierungskommunikation und steht in einer Reihe mit den Strategie-Klassikern wie Machiavelli und Clausewitz.


Propaganda erklärt, wie man Konsumwünsche weckt oder subtil unpopuläre Ideen durchsetzt - und weshalb versteckte Manipulation es ermöglicht, demokratisch zu regieren.







Donnerstag, 18. Oktober 2012

Momentum Quarterly, Vol. 1, No. 3 (2012)



 

Momentum Quarterly, Vol. 1, No. 3 (2012), p. 139-202:

Georg Hubmann and Jakob Kapeller:
Solidarisch Handeln: Konzeptionen, Ursachen und Implikationen
[Volltext]

Martina Lettner and Dimitri Prandner:
Jung, weiblich und Journalistin: Endstation Prekariat?
[Volltext]

Cäcilia Innreiter-Moser and Claudia Schnugg:
Netzwerken als Strategie zur beruflichen Gleichstellung von Frauen und Männern
[Volltext]

Manuel Wäckerle and Richard Schwarz:
Ökonomie der Bandbreite:
Evolutionär-ökonomische und kulturanthropologische Überlegungen zu Schnittstellen in Mensch-Maschine-Komplexen

[Volltext]





Momentum Quarterly ist eine Open-Access-Zeitschrift, deren Beiträge vollständig und kostenlos online abrufbar sind. Die Beiträge stehen unter der Creative Commons Namensnennung 3.0 Deutschland Lizenz und können deshalb – bei Angabe der Quelle – ohne Rückfrage weiterverbreitet werden.



Donnerstag, 14. Juni 2012

Es gibt viel zu tun: Warum wir kluge Politik brauchen




Es gibt viel zu tun: Warum wir kluge Politik für eine starke Wirtschaft brauchen
Originaltitel: Back to Work.

[Gebundene Ausgabe] Bill Clinton In seinem neuen Buch widmet sich Ex-Präsident Bill Clinton den großen Herausforderungen, vor denen die USA stehen: die Schaffung von Arbeitsplätzen, finanziell verantwortliches Handeln, die Lösung der Hypothekenkrise und eine zukunftssichere Strategie für die Wirtschaft der USA.


Clinton erklärt, wie die USA in die aktuelle Krise geraten sind, und gibt klare Empfehlungen ab, wie die Leute in Lohn und Brot zu bringen sind, wie die Kreditvergabe der Banken und die Investitions­tätigkeit der Unternehmen wieder in Gang gebracht werden können, wie der Produktionsstandort USA auf gesunde Füße gestellt werden und wie sich die US-Wirtschaft neue Geschäftsfelder erschließen kann.


Clintons These: Die USA brauchen einen starken privaten Sektor und eine starke Regierung, die Hand in Hand daran arbeiten, Wohlstand und Fortschritt wiederherzustellen.
Jedes Mal, wenn die Nation die Regierung für alle Probleme verantwortlich machte, verlor sie die Fähigkeit, stabiles Wachstum und Wohlstand für alle zu schaffen.

Clinton unterstützt Präsident Obama in Sachen grüner Energie. Er prophezeit, dass eine Veränderung der Art und Weise, wie die USA Energie produzieren und verbrauchen, die Strategie ist, die am ehesten zu einer schnell wachsendenVolkswirtschaft führen wird.

Bill Clinton, geboren 1946 in Hope, Arkansas, wurde mit nur 32 Jahren zum ersten Mal Gouverneur seines Heimatstaates (1979-1981) - ein Amt, das er von 1983 bis 1992 erneut innehatte. Von 1993 bis 2001 regierte er als 42. Präsident der Vereinigten Staaten im Weißen Haus.
Der Träger des Aachener Karlspreises ist verheiratet mit Hillary Rodham Clinton, der im Jahr 2000 als Rrepräsentantin des Staates New York der Sprung in den Senat gelang.