Donnerstag, 6. März 2014

Datenschutzrecht. Österreichisches Recht:




Datenschutzrecht. Österreichisches Recht:
Praxishandbuch für richtiges Registrieren, Verarbeiten, Übermitteln, Zustimmen, Outsourcen, Werben uvm 
[Broschiert]

Rainer Knyrim (Autor)

Datenschutzrecht betrifft jeden, vom Kleinunternehmer bis zum internationalen Konzern. Dieses Buch zeigt alle Möglichkeiten, legal Datenverarbeitung zu betreiben. In sehr praxisorientierter Form werden Ausfüllhilfen für die Meldung beim Datenverarbeitungsregister gegeben, Grafiken erleichtern die Prüfung, ob eine internationale Datenübermittlung oder die Einspielung von Kunden- oder Mitarbeiterdaten zulässig ist.
Anhand von Beispielen wird erläutert, wann und in welcher Form Datenverarbeitung für Werbezwecke zulässig ist. Der Leser gelangt mit Hilfe eines "Schnelleinstiegs" am Anfang des Buches sofort zu dem für ihn wichtigen Kapitel, seien es Zustimmungserklärungen oder Outsourcing.

Seit der 1. Auflage ist im Datenschutzrecht viel passiert dem wurde in dieser aktuellen Auflage Rechnung getragen:
- inkl DSG-Novelle 2010
- inkl TKG-Novelle 2011
- Videoüberwachung
- Informationspflicht bei Datenmissbrauch
- Betrieblicher Datenschutzbeauftragter
- Mitarbeiterdatenverarbeitung
- Informationssicherheit (Gastautor Bieber)
Darüber hinaus bietet die 2. Auflage natürlich wieder alles über Meldepflichten, DVR, Verarbeitung und Übermittlung von Kunden- und Mitarbeiterdaten, Datenschutz und Marketingmaßnahmen, Daten- und Informationssicherheit uvm. Mit einem Schnelleinstieg am Anfang des Buches kommt der Leser sofort zum für ihn relevanten Kapitel.

Wie die Anonymität im Internet unsere Gesellschaft verändert





Der unsichtbare Mensch
Wie die Anonymität im Internet unsere Gesellschaft verändert
Brodnig Ingrid

Ingrid Brodnig, geboren 1984 in Graz, studierte Journalismus und Unternehmens- kommunikation. Leiterin des Medienressorts der Wiener Wochenzeitung »Falter«, betreibt die wöchentliche IT-Kolumne »Digitalia« und die Radiokolumne »Digital.Leben« auf Ö1. Förderpreis für Bildungsjournalismus, European Young Journalist Award, Spitze-Feder-Förderpreis, Auszeichnung des »Österreichischen Journalisten« als eine der »Besten 30 unter 30«.


Von hasserfüllten Postings über Facebook bis hin zur Enthüllungsplattform Wikileaks: Die Anonymität ist zu einem zentralen Thema des 21. Jahrhunderts geworden. Wann ist die Geheimhaltung der eigenen Identität berechtigt und notwendig? Und wann wird sie als schützender Mantel missbraucht?

Seit jeher, in absoluten Systemen oder Krisenzeiten, kann Anonymität lebensnotwendig sein. Derzeit stellt uns der Balanceakt zwischen dem schützenswerten Recht auf Privatsphäre und dem Bedürfnis nach einem respektvollen Zusammenleben vor neue Herausforderungen. Gerade im Netz zeigt sich die Schattenseite der Namenlosigkeit, in Onlineforen wütet die anonyme Masse. Denn die scheinbare Unsichtbarkeit im Netz enthemmt virtuelle Diskussionen maßgeblich.

Ingrid Brodnig, netzpolitische Redakteurin in Wien, hat die Geschichte der Anonymität aufgearbeitet und erklärt, wie das Internet die Debatte nun zusätzlich anheizt. Sie liefert keine einfachen Antworten, sondern brauchbare Vorschläge, wie man sowohl Cyberaktivisten schützen als auch moderne Heckenschützen entwaffnen kann.

Mit einem Vorwort von Viktor Mayer-Schönberger, Oxford Internet Institut.

Mittwoch, 26. Februar 2014

Dürfen wir so bleiben, wie wir sind?






Dürfen wir so bleiben, wie wir sind?Gegen die Perfektionierung des Menschen- eine philosophische Intervention
Jürgen Wiebicke


Es sind drängende und bedrängende Fragen, die der Philosoph und Journalist Jürgen Wiebicke aufwirft:
 - Wann ist man "tot genug" für die Organentnahme?
 - Was legitimiert Sterbehilfe?
 - Welchen Grad von Divergenz menschlichen Lebens hält die Gesellschaft (noch) aus?
 - Wird die Reproduktionsmedizin der Baukasten für menschliche Musterexemplare?
 - Brauchen wir medizinisch optimierte Stimmungspillen für den Alltag?
 - 
Welche ethischen Leitplanken braucht eine menschliche Zukunft?
 - Und wer, wenn nicht wir selbst, sollte sie im Interesse des Humanen bewahren oder aufrichten?


Solche Fragen legen nahe, dass die atemberaubenden Fortentwicklungen in Medizin und Technik aus ethischer Sicht nicht unbedingt Fortschritte sein müssen. 

Pillen, Technik, medizinische Eingriffe – wollen wir wirklich, dass menschliches Leben in seiner Vielfalt zuerst vom jeweils "Machbaren" dominiert wird?
Oder sollten nicht vielmehr ethische Überlegungen Leitplanken im Umgang mit dem Anderen, dem Problematischen, dem Störenden oder Leidenden bilden?




Dienstag, 25. Februar 2014

Arme Roma, böse Zigeuner - Was an den Vorurteilen über die Zuwanderer stimmt, oder auch nicht !


















































Arme Roma, böse Zigeuner - Was an den Vorurteilen über die Zuwanderer stimmt (Ein Faktencheck)

Norbert Mappes-Niediek 
Warum kommen die Roma in Osteuropa aus ihrem Elend nicht heraus? 
- Sind sie arm, weil sie diskriminiert werden, oder werden sie diskriminiert, weil sie arm sind? 
- Sind sie arbeitsscheu, kriminell und womöglich dümmer als andere? 
So wird oft gefragt, wenn auch meistens hinter vorgehaltener Hand. Und die Antwort kennt man natürlich: "typisch Roma." Der langjährige Balkan-Korrespondent Norbert Mappes-Niediek unternimmt einen Faktencheck und kommt zu überraschenden Befunden. Zugleich kritisiert er die europäische Roma-Politik und die von ihr beförderte "Gypsy industry" fundamental und zeigt alternative Wege auf.


Kenntnisreich und erfahrungsgesättigt überprüft der langjährige Balkan-Korrespondent Norbert Mappes-Niediek weitverbreitete Vorurteile über Sinti und Roma. Entstanden ist aber keine trockene wissenschaftliche Analyse, sondern ein oft reportagehaftes Buch, das es nicht bei Beschreibungen belässt, sondern Perspektiven und Forderungen für den Umgang mit dieser großen europäischen Minderheit entwickelt. (SWR2 (Forum Buch))
Norbert Mappes-Niediek: Jahrgang 1953, lebt seit 1992 als freier Korrespondent für Österreich und Südosteuropa in der Steiermark (Österreich). 1994/95 war er beim Sonderbeauftragten des UNO-Generalsekretärs für das ehemalige Jugoslawien als Berater tätig. Er schreibt unter anderem für Frankfurter Rundschau, Standard (Wien) und NRC Handelsblad (Rotterdam). Zahlreiche Bücher; im Ch. Links Verlag erschienen: »Österreich. Einblicke in ein fremdes Land«, 2001/2012; »Balkan- Mafia. Staaten in der Hand des Verbrechens - Eine Gefahr für Europa«, 2003; »Die Ethno-Falle. Der Balkan-Konflikt und was Europa daraus lernen kann«, 2005; »Kroatien. Ein Länderporträt«, 2009/2011.








Mittwoch, 29. Januar 2014

Der neoliberale Großangriff auf Europa




Der neoliberale Großangriff auf Europa
Wirtschaftspolitische Gegenkonzepte statt Polemik
Bozsoki Jürgen
Jürgen Bozsoki, Jahrgang 1976, Mag. phil., studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Philosophie an der Universität Wien und ist beruflich in der ÖBB Infrastruktur Betrieb AG im Bereich Human Resources-Personalentwicklung tätig.
Zertifikat als „EU-Experte“ durch das Institut für europäische Studien (CIFE) in Nizza (Lehrgang in Wien), seit 2006 Bezirksrat im 21. Wiener Gemeindebezirk. Publikationen als Einzelautor: Die „blinden Flecken“ der Sozialdemokratie (2000), EDITION VA bENE, Wien–Klosterneuburg; Jenseits der Globalisierung – Kritik und Kontextualisierung der ideengeschichtlichen Grundlagen der politischen Ökonomie Lyndon La Rouches (2005), Uni Wien.
Publikationen als Co-Autor in: Häupl Michael, Hg. (2003), Wirtschaft für die Menschen – Alternativen zum Neoliberalismus im Zeitalter der Globalisierung, Löcker, Wien; Römheld Lutz Hg. (2004), Erinnerung an P.-J. Proudhon, Lit-Verlag, Reihe: Politik, Forschung und Wissenschaft (Band 15), Münster.

Dienstleistungsrichtlinie, Unabhängigkeit der Zentralbank, Osterweiterung, Blockade der Sozialunion, ruinöser Steuerwettbewerb:
Die Europäische Union wird immer mehr zu einem Instrument von Neoliberalen, die über die europäische Einigung ihre Dogmen der Deregulierung und Privatisierung durchsetzen wollen.

Was als Friedens- und Wohlstandsprojekt begann, soll nun den Interessen des ungezügelten Marktes geopfert werden. Der Autor zeigt auf, daß diese Entwicklungen nicht auf unvermeidliche Sachzwänge der „Globalisierung“ zurückzuführen sind, sondern ganz bewußt zum Vorteil einer Minderheit gefördert werden: legitimiert durch die neue „Religion“ des Neoliberalismus.

Gab es früher unter Ökonomen und politischen Parteien einen Wettbewerb der Ideen zur Gestaltung der europäischen Wirtschaftspolitik, haben sich heute in Brüssel fast alle dem neoliberalen „Einheitsbrei“ unterworfen.

Dies erzeugt zu Recht Frust bei der europäischen Bevölkerung, wie die Ablehnung der EU-Verfassung in Frankreich und den Niederlanden gezeigt hat. Jürgen Bozsoki präsentiert ein umfassendes Gegenkonzept zum neoliberalen Großangriff auf Europa und macht allen Frustrierten Mut, daß ein anderes Europa möglich ist. 



Samstag, 9. November 2013

Überwachtes Netz: Der größte Überwachungsskandal der Geschichte





Überwachtes Netz

Edward Snowden und der größte Überwachungsskandal der Geschichte [Taschenbuch]

Markus Beckedahl Andre Meister 
Mit unserem Sammelband zum NSA-Überwachungsskandal wollen wir die Debatte weiterführen, die Entwicklungen und Leaks aus verschiedenen Perspektiven und Blickwinkeln national und international reflektieren, was da genau passiert und vor allem: 
Was daraus zu lernen ist und wie wir unser Netz und unsere Privatsphäre von den Geheimdiensten und der allumfassenden Überwachung unserer digitalen Kommunikation zurückerobern können. 

Mit Beiträgen von Erik Albers, Markus Beckedahl, Yochai Benkler, Ben-jamin Bergemann, Kai Biermann, Caspar Bowden, Ian Brown, Andreas Busch, Johannes Caspar, Gabriella Coleman, Kirsten Fiedler, Georg C. F. Greve, Richard Gutjahr, Dirk Heckmann, Arne Hintz, Christian Humborg, Rikke Frank Jørgenson, Jan-Peter Kleinhans, Torsten Kleinz, Constanze Kurz, Daniel Leisegang, Lorenz Matzat, Andre Meister, Erich Moechel, Glyn Moody, Annette Mühlberg, Pranesh Prakash, Frank Rieger, Katitza Rodriguez, Anne Roth, Alexander Sander, Peter Schaar, Bruce Schneier, Edward Snowden, Thomas Stadler, Felix Stalder, Richard Stallman, Moritz Tremmel, Ot van Daalen, Thilo Weichert, Rüdiger Weis, Krystian Woznicki, Jillian C. York und Jérémie Zimmermann. 

netzpolitik.org ist das führende deutschsprachige Blog rund um Internet, Gesell-schaft und Politik. Mehr als 30 Menschen schreiben auf netzpolitik.org über politische, gesellschaftliche, technische und kulturelle Fragestellungen auf dem Weg in eine Digitale Gesellschaft.




netzpolitik.org :
Seit im Sommer die Enthüllungen über den NSA-Skandal immer mehr wurden und wir das Ausmaß der Snowden-Enthüllungen verstanden, haben wir dieses Buch vorbereitet. 
Uns ging es nicht darum, die Enthüllungen im Detail zu dokumentieren. Das machen wir hier auf netzpolitik.org und viele andere Online-Medien auch. Ein Buch dazu würde derzeit auch wenig Sinn machen, wo teilweise neue Enthüllungen im Stundentakt ans Licht kommen.

Unser Buch hat ein anderes Ziel: Wir wollen mit dem Buch im Sinne von Edward Snowden darüber nachdenken, was wir aus den Enthüllungen lernen können. 
Wir haben viele Experten aus der ganzen Welt eingeladen, aus verschiedenen Blickwinkeln und Perspektiven zu analysieren. 
- Wie müssen wir als Gesellschaft(en) darauf reagieren, dass Geheimdienste im Hintergrund in den vergangenen Jahren das Netz zu einer globalen Überwachungsinfrastruktur umgebaut haben? 
- Was sind konkrete Folgen dieser Überwachung? Und was muss technisch und politisch jetzt getan werden, damit wir unser Netz und unsere Privatsphäre zurück erobern können?

Eine Leseprobe gibt es als PDF: 


Dienstag, 5. November 2013

Die Industrie des Sozialsystems: Wie Abzocker und Profiteure den Staat plündern






Reich durch Hartz IV:
Wie Abzocker und Profiteure den Staat plündern[Gebundene Ausgabe]


DR. RITA KNOBEL¬-ULRICH arbeitet als Autorin und Filmemacherin für ARD, ZDF und die Deutsche Welle im In- und Ausland. In ihren Reportagen setzt sie sich mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinander. Im Jahr 2005 erregte ihr Film Arbeit?
Nein danke! über Hartz-IV-Bezieher großes Aufsehen. In ihrem neuen Film Die Hartz-IV-Maschine, der 2011 in der ARD ausgestrahlt wurde, wirft sie einen kritischen Blick auf die Institutionen, die sich um die Versorgung der Langzeitarbeitslosen kümmern.




Millionen-Geschäfte mit Hartz-IV. Dass manche Hartz-IV-Bezieher versuchen, mehr Geld abzugreifen, als ihnen zusteht, ist bekannt. Dass aber auch Fortbildungsinstitute, Anwälte oder private Arbeitsvermittler mehr als gut von Hartz IV profitieren, wissen nur wenige. 
Um unser Sozialsystem ist eine ganze Industrie entstanden, die sich jährlich Millionen von den Steuergeldern abzweigt – das Geschäft mit der Armut ist zum boomenden Wirtschaftszweig geworden. 

Die Filmemacherin und Autorin Rita Knobel-Ulrich taucht tief ein in den Dschungel der beteiligten Firmen und Institute. Für die Recherche hat sie Monate bei Hartz-IV-Beziehern, in Arbeitsagenturen, Bildungseinrichtungen, Tafeln, Firmen, bei privaten Arbeitsvermittlern und Anwälten verbracht und den gezielten Missbrauch unseres Sozialsystems miterlebt. Herausgekommen ist ein Buch, das eindrucksvoll zeigt, warum bei den wirklich Bedürftigen immer weniger ankommt.




















Montag, 4. November 2013

Die Macht-Strategien Monsantos





























Die Macht-Strategien Monsantos
Vier Strategien sollen Monsanto den Weg zum weltweiten Saatgut-Monopol sichern:


1. Kaufen:
Seit 1999 ging Monsanto auf Einkaufstour und kaufte für mehr als 13

Milliarden Dollar überall auf der Welt Saatgutfirmen.


2. Patentieren:
Monsanto erwirbt eine Vielzahl von Patenten, sowohl für gentechnische

Methoden als auch für sein Gentechnik-Saatgut. Vorteil der Patente für Monsanto: Ist das Saatgut einmal an einen Landwirtschaftsbetrieb verkauft, kann Monsanto Lizenzgebühren verlangen, da auch die Ernte noch unter den Patentschutz fällt.

3. Kontrollieren:
Jeder Farmer, der Monsanto-Saatgut anbauen möchte, muss einen

detaillierten Vertrag unterzeichnen, der ihn aufs engste an Monsanto bindet. Dem Farmer wird untersagt, die eigene Ernte als Saatgut wieder zu verwenden, und er muss sich bereit erklären, den Inspektoren des Unternehmens die nächsten drei Jahre Zutritt zu seinen Sojafeldern zu gewähren.

4. Kontaminieren:
Monsantos Anwälte würden bestreiten, das Unternehmen habe die

Kontamination ganzer Regionen mit seinen Gen-Saaten absichtlich herbeigeführt.
Tatsache ist:
Eine solche Kontamination fand und findet in dramatischen Ausmaßen statt,

bislang vor allem in Nord- und Südamerika. Denn der gentechnisch manipulierte Pollen fliegt wie jeder Pollen dieser Welt unkontrollierbar mit der Luft zu potenziellen Kreuzungspartnern und vermischt sich mit ihnen.

Und danach kann Monsanto kassieren, 
denn was immer aus diesen "unabsichtlichen" Kreuzungen hervorgeht, trägt Monsantos patentierte Gene in sich und gehört damit dem Konzern.

Don Westfall, einer der 
wichtigsten Berater von biotechnologischen Lebensmittel-Unternehmen, sagte ganz unverblümt: "Die Hoffnung der Industrie ist, dass der Markt mit der Zeit so überflutet ist, dass man nichts mehr dagegen tun kann!"


Monsanto: Ein Gentechnik-Gigant kontrolliert die Landwirtschaft

http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/gentechnik/greenpeace_monsantoreport.pdf




Monsanto - Eine immer mehr wachsende Bedrohung







Monsanto - Eine immer mehr wachsende Bedrohung [Taschenbuch]Christoph Staufenbiel 




Der US-amerikanische Saatgutkonzern Monsanto produziert chemische Spritzmittel für die Landwirtschaft und weitet seine marktbeherrschende Stellung auf die ganze Lebensmittelproduktion aus. 
Das Geld ist für den Konzern wichtiger als Menschenleben. Gentechnik und Genmanipulation sind Monsantos Instrument um ihre Ziele zu erreichen. 
Und obwohl die Gentechnologie eine noch sehr junge Wissenschaft ist, wird sie bereits heute auf vielfältige Weise angewendet und leider auch missbraucht.
Denn immer mehr gewinnt die Nutzung moderner biotechnologischer Verfahren zunehmend auch im Landwirtschafts- und Lebensmittelsektor an Bedeutung.


Die Arbeit mit dem Titel, Monsanto - Eine immer mehr wachsende Bedrohung soll Hintergründe gentechnischer Anwendungen in der Lebensmittelgewinnung und -verarbeitung aufzeigen und zum kritischen Denken anregen.

Es wird die Geschichte des Unternehmens in Vordergrund gestellt um Verstrickungen mit denen der Konzern in Zusammenhang gebracht wird deutlich zu machen. 
Desweiteren werden die Machtstrategien die Monsanto für den eigennützigen Erfolg anwendet an Beispielen verdeutlicht und erklärt.
Zudem soll in weiteren Abschnitten der Arbeit über die Gefährlichkeit der Monsanto Produkte wie Gen-Mais oder das Rinderwachstumshormon Posilac aufgeklärt werden.

Unternehmensgeschichte von Monsanto
Einer der größten Umweltverschmutzer der Industriegeschichte 


Auf der Internetseite von Monsanto liest sich die Unternehmensgeschichte wie die eines völlig legitimen, den Anforderungen unserer heutigen Welt angepassten, mitunter auch innovativen und forschungsfreudigen Unternehmens. 

Wie die Selbstdarstellung des Unternehmens zeigt, hat Monsanto ein großes Interesse an der Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktivität unter gleichzeitiger Schonung natürlicher Ressourcen. 
Aus diesem Blickwinkel des Konzerns haben Pflanzenanbau und die Unterstützung der Erträge mithilfe chemischer Substanzen ein hohes Verbesserungspotential. 
Wirft man jedoch einen genaueren Blick auf die Produktpalette und spürt andere Geschehnisse und Diskurse auf, lässt dies an der Rechtschaffenheit und Redlichkeit von Monsantos Zielen zweifeln.
Es lassen sich zwar keine Hinweise auf die Gefährlichkeit diverser Produkte von Monsanto auf deren Internetpräsenz finden, so ist es jedoch ohne Schwierigkeit möglich, die Gifte Agent Orange, PCB oder Dioxin mit Monsanto in Verbindung zu bringen und das Unternehmen, neben anderen, als Herstellerfirma zu identifizieren.
































Weitere Infos zu Montano unter:
http://gkrejci.blogspot.co.at/2013/10/ist-monsanto-dabei-die-globale.html



Dienstag, 29. Oktober 2013

50 Vorschläge für eine gerechtere Welt






50 Vorschläge für eine gerechtere Welt:
Gegen Konzernmacht und Kapitalismus 
[Taschenbuch]
Christian Felber Christian Felber, geboren 1972, studierte Romanische Philologie und Politikwissenschaft, Soziologie und Psychologie in Wien und Madrid, seit 1996 freier Publizist und Autor, seit 2000 engagiert bei Attac Österreich, das er mitbegründet und mit aufgebaut hat.
Er ist ein gefragter Referent zu Wirtschafts- und Gesellschaftsfragen. Veröffentlichungen u.a.: "Schwarzbuch Privatisierung" (gem. mit Michel Reimon, 2003).



Der globalisierungskritischen Bewegung wird immer wieder vorgeworfen, sie würde nur Probleme aufzeigen, aber keine Lösungen bieten. 
Christian Felber, Mitbegründer von Attac Österreich, entkräftet diesen Vorwurf eindrucksvoll: Pointiert, doch überzeugend präsentiert er 50 konkrete Alternativen zu neoliberalen Strategien der Globalisierung und Ökonomisierung unseres Lebens. 
Seine Lösungsmodelle reichen dabei von der Neugestaltung der Finanzmärkte und des Welthandels bis hin zu allgemein verbindlichen Regeln für Konzerne und Standortkooperationen. 
Ein Plädoyer dafür, die Gestaltung unseres Zusammenlebens aktiv in die Hand zu nehmen und die Spielregeln neu zu schreiben.





Dienstag, 15. Oktober 2013

Der Wille zum aufrechten Gang





Der Wille zum aufrechten Gang [Broschiert]
Wolfgang Neugebauer Peter Schwarz 


Das Buch beschreibt die aktive Einflussnahme des BSA in Bezug auf die Reintegration der ehemaligen Mitläufer und Mittäter im „Dritten Reich". 


"Der Wille zum aufrechten Gang" zeigt auf, dass der BSA aus machtpolitischem Kalkül, das der eigenartigen Logik der sozialpartner-schaftlichen Proporzbesetzung folgt, ehemalige Schwer- und Minderbelastete anstandslos in die akademische Vorfeldorganisation der SPÖ übernahm, ihnen damit herausragende professionelle (wie Dr. Gross) - und sogar politische Karrieren (wie DDr. Schachner-Blazizek) - anbot, ohne die notwendigen Nachforschungen angestellt zu haben und damit indirekt geltendes Recht beugten. 


Der BSA - wie auch die anderen akademischen Organisationen (ÖVP) - integrierte Täter in die österreichische Nachkriegsgesellschaft der Zweiten Republik. Damit handelte der BSA zynisch.
Zynisch darum, da er diejenigen die bis 1945 Opfer waren wieder ihren Quälern aussetzte, die nun herausgehobene Positionen in Wirtschaft, Staat und Gesellschaft einnahmen. Die ehemaligen Opfer fanden nun ihre Peiniger in Positionen wieder, die Gutachten erstellten, Zugänge zu Ressourcen kontrollierten und sogar mit der Aufarbeitung der nazistischen Gräueltaten zu tun hatten.

„Der Wille zum aufrechten Gang" zeigt, wie Geschichtsaufarbeitung in Österreich in den ersten 40 Jahren der II. Republik erfolgte:
Durch Verschweigen! 

Die Verharmlosungen, Verniedlichungen und Verleugnungen die in Österreich das politische und soziale Klima bestimmten, trugen zur fatalen Geschichtsklitterung der Österreicher bei - Opfer und nicht Täter zu sein, die eine adäquate Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus verhinderte.

Aus all diesen Gründen ist „Der Wille zum aufrechten Gang" ein notwendiges und wichtiges Buch, das aufmerksame Lektüre verdient.
Es sollte gelesen werden!

Von "gurchy"




Warum wir wieder lernen müssen zu empfinden




Dem Leben entfremdet: Warum wir wieder lernen müssen zu empfinden
[Gebundene Ausgabe]

Arno Gruen 



Konstantin Wecker

Liebe Freunde,
der große Psychoanalytiker Arno Gruen, den persönlich zu treffen ich mehrmals die Ehre hatte, hat ein neues Buch geschrieben.
„Dem Leben entfremdet“ spiegelt die Entwicklung seines Denkens, das mit dem Buch „Der Verrat am Selbst“ begann. In all seinen Büchern umkreiste Arno Gruen das „Wie“ unseres Seins. Bescheiden schreibt er: “ich glaube, dass das jetzige Buch diesem Ziel gerecht 
wird.“ 

Und wie!
Mir hat es die Augen geöffnet, wie seinerzeit „Der Fremde in uns“, ich habe durch dieses Buch erfahren, was ich immer schon geahnt hatte, aber nie so formulieren konnte, dass wir in dieser vollkommen durchkonstruierten Welt unfähig sind, lebendig, mitfühlend und empathisch die Wirklichkeit wahrzunehmen.
„Wir glauben, unser Denken sei realistisch, wenn es von Mitgefühl befreit ist, von der Fähigkeit Schmerz zu teilen, Leid zu verstehen, und vom Gefühl der Verbundenheit mit allen Lebewesen. Denken wir aber ohne Mitgefühl, dann leben wir in einer Scheinwelt aus Abstraktionen, die Kampf und Konkurrenz zu den Triebkräften unserer Existenz machen....

Diese Vorstellung eines Lebens ohne Mitgefühl ist auf Feinde angewiesen, ja, wir beginnen uns selbst durch das Feindbild, das wir heraufbeschwören zu definieren.“
Schon unsere Sprache, beweist er durch Vergleiche mit anderen, sogenannten primitiven Kulturen, ist eine Sprache die das Empathische mehr oder weniger ausklammert. Das abstrakte Denken, das Kognitive hat schon seit Jahrtausenden das Empathische in uns ersetzt und wir entfernen uns dadurch immer mehr von der gefühlten Wirklichkeit.Wie wirklich ist denn die Wirklichkeit?
Was ist Wirklichkeit?
Und zwar dann, wenn wir von Geburt an dazu angehalten werden, die Welt so zu sehen, wie man sie uns vermittelt und uns vorschreibt.
Sehr beeindruckend war für mich zu erfahren, dass früheste Kindheitserinnerungen in unserer Sprache nicht reproduziert werden können, da die Sprache der Erwachsenen keine Kategorien für die intensiven Erlebnisse hat, die so typisch für die frühe Kindheit sind.

„Was so viele der angeblich primitiven Völker von denen der großen Zivilisationen unterscheidet. ist ihre Vielfalt bezüglich der Wahrnehmung der Welt und ihrer sprachlichen Fähigkeit, diese wiederzugeben.“
Ich glaube deshalb habe ich mich schon in jungen Jahren zur Poesie so hingezogen gefühlt, bin ihr bis heute geradezu verfallen.In den schönsten Gedichten, zum Beispiel denen Rilkes, spürt man etwas von dieser anderen Wirklichkeit, der erahnten, eigentlichen, wahrhaftigen, nicht ausschließlich rational erdachten.
„Schmerz und Leid als Zeichen von Schwäche zu deuten, verfestigt deren Entwertung und zieht physiologische Konsequenzen nach sich, die sich wiederum in feindlichen Verhalten äußern.....
Schmerz und Trauer wurden Anathema, zum Verfluchten der patriarchal geprägten Welt. Die Trias Leid. Schmerz und Trauer wird aus dem Bewusstsein verdrängt und muss, weil sie ständig das Männliche bedroht, unterdrückt werden.“
Ein großartiges, ein großes Buch das die Augen öffnet. Eine Fundamentalkritik an unserer Zivilisation, geschrieben von einem 90 jährigen, weisen und warmherzigen Mann.
Ich kann Euch dieses Buch nur wärmstens empfehlen.
Konstantin Wecker

Sonntag, 13. Oktober 2013

Attac: Gipfelstürmer und Straßenkämpfer






Attac: Gipfelstürmer und Straßenkämpfer [Gebundene Ausgabe]

Karl-Heinz Dellwo Willi Baer Werner Rätz Jörg Bergstedt 
Ein Blick auf die Aktivitäten und Strukturen von Attac von Werner Rätz (Mitinitiator von Attac Deutschland) und Jörg Bergstedt – in diesem zehnten Band der Bibliothek des Widerstands. 
Eine kritische Auseinandersetzung mit der gegenwärtigen Rolle von Attac von Attac-Deutschland-Mitbegründer Werner Rätz und dem Öko-Aktivisten Jörg Bergstedt. Mit den Filmen Gipfelstürmer und Straßenkämpfer (BRD 2003, 90 Min., Thomas Leif) und "Eviannaive" (BRD 2005, 80 Min., Verena Vargas).

Der Name attac suggeriert zunächst Angriff, tatsächlich ist es die Abkürzung von action pour une Tax Tobin d`aide aux Citoyens Aktion für die Tobin-Steuer als Hilfe für die Bürger , gegründet 1997 in Frankreich. 
Heute engagieren sich knapp 100.000 Menschen in neunzig Ländern in der globalisierungskritischen Bewegung. 

Attac begann als Aktion für eine internationale Steuer zur Kontrolle der Finanzmärkte. Heute befasst sich die Organisation mit Neoliberalismus, Welthandel, Privatisierung und der Verschuldung der sogenannten Dritten Welt. Gewerkschaften, kirchliche Basisgruppen und Teile der Linken sind bei attac aktiv. Anfangs eine Speerspitze der Globalisierungskritiker, ist attac nun in die Mitte der Gesellschaft gewandert und hat so einen Teil ihrer politischen und sozialen Sprengkraft eingebüßt. 

Die Autoren setzen sich kritisch mit der gegenwärtigen Rolle von Attac auseinander. Mit den Filmen Gipfelstürmer und Straßenkämpfer (BRD 2003, 90 Min., Thomas Leif) und "Eviannaive" (BRD 2005, 80 Min., Verena Vargas). Mit Texten von Jörg Bergstedt, Werner Rätz und einem Vorwort von Josef Hierlmeier. 

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Der Baron, die Juden und die Nazis






Der Baron, die Juden und die Nazis: Reise in eine Familiengeschichte



Jutta Ditfurth, 1951 in Würzburg geboren, ist Soziologin, Publizistin und politische Aktivistin. Sie arbeitete u.a. als Forscherin und Auslandsreporterin in England und den USA. In den 80er-Jahren war sie Bundesvorsitzende der Grünen, trat 1991 aus und gründete im selben Jahr die Ökologische Linke mit. Seit 2011 vertritt sie die Wählervereinigung ÖkoLinX-ARL erneut im Frankfurter Römer. 
Sie veröffentlichte 16 Bücher, darunter die Bestseller 
- „Feuer in die Herzen. Gegen die Entwertung des Menschen“ (1997), 
- „Ulrike Meinhof. Die Biografie“ (2007) und 
- „Krieg, Atom, Armut. Was sie reden, was sie tun: Die Grünen“ (2011).


"Wann und warum hat sich der Adel dem antisemitischen Lager angeschlossen?"

Nach dem Mauerfall reist Jutta Ditfurth nach Ostdeutschland und sieht sich mit den Widersprüchen ihrer Herkunft konfrontiert. Sie folgt den Spuren ihres schillernden Urgroßonkels Börries Freiherr von Münchhausen, einem Balladendichter, der ein Freund der Juden zu sein schien - doch dann findet sie einen Brief ...

Hinter dem Mythos des 20. Juli 1944 verbirgt sich der besondere Antisemitismus des deutschen Adels im 19. und 20. Jahrhundert. Juden galten in adligen Kreisen oft als "Fremdrassige", die die adlige "Blutreinheit" bedrohten. Auf den Schlössern und Rittergütern hatten Juden bis 1945 nichts verloren. Sie trugen vermeintlich Schuld an Revolutionen, an Kriegsniederlagen, am Sturz der Monarchie und an der Errichtung der Weimarer Republik. Der Hass auf die Juden wurde schließlich "von allen moralischen Skrupeln befreit". 

Jutta Ditfurth erzählt die bewegte Geschichte von Börries Freiherr von Münchhausen. Sein engster Freund war um 1900 der Künstler Ephraim Moses Lilien - bis Münchhausen zum glühenden Antisemiten wurde.




Zu Jutta Ditfurth siehe auch:
https://www.facebook.com/Jutta.Ditfurth