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Dienstag, 23. Februar 2016

Barrieren und Lücken im österreichischen Gesundheitssystem



Armutskonferenz :
Barrieren und Lücken im österreichischen Gesundheitssystem
Die Armutskonferenz ist seit 1995 als Netzwerk von über 40 sozialen Organisationen, sowie Bildungs- und Forschungseinrichtungen aktiv. Sie thematisiert Hintergründe und Ursachen, Daten und Fakten, Strategien und Maßnahmen gegen Armut und soziale Ausgrenzung in Österreich. Gemeinsam mit Armutsbetroffenen engagiert sie sich für eine Verbesserung deren Lebenssituationen.
Wien - Graz - Linz
In den österreichischen Rahmengesundheitszielen ist vermerkt: „Alle Bevölkerungsgruppen sollen über gerechte Chancen verfügen, ihre Gesundheit zu fördern, zu erhalten und wiederherzustellen.
Bildung ist neben Sozialstatus und Einkommen ein zentraler Einflussfaktor auf die Gesundheit“ Und: „Das Gesundheits- und Sozialsystem ist so zu gestalten, dass ein gleicher, zielgruppengerechter und barrierefreier Zugang für alle Bevölkerungsgruppen gewährleistet ist“.
Diese Erhebung hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, zum einen Armutsbetroffene selbst zu fragen, ihre Erfahrungen und ihr Wissen in den Mittelpunkt zu stellen, sowie zum anderen Themen und Felder mangelnder Barrierefreiheit zu erheben, an denen vertieft weiter gearbeitet werden kann.
Durchgehend wird ein partizipativer Ansatz verfolgt, der Menschen mit Armutserfahrungen in die Reflexion, Ausarbeitung und Präsentation der Ergebnisse miteinbezieht.

Freitag, 14. August 2015

Stress und Burnout in Organisationen







Stress und Burnout in Organisationen:
Ein Praxisbuch für Führungskräfte, Personalentwickler und Berater

Gebundene Ausgabe – von Ulrich Scherrmann (Autor)

Der Autor
Ulrich Scherrmann studierte nach einer Bankausbildung Theologie und arbeitete als
Seelsorger im Bistum Trier und St. Gallen. Seit 2002 ist er als selbständiger Organisationsberater, Supervisor & Coach tätig.
Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Stress- und 
Burnoutberatung von Organisationen und das Coaching von Menschen, die nach einem Burnout wieder zurück in ihren Arbeitsalltag finden möchten.

Stress und Burnout in Organisationen erkennen und bekämpfen!

Dieses Buch hilft Verantwortlichen in Organisationen, Stress und Burnout bei Mitarbeitern zu erkennen und zu bekämpfen. Es berücksichtigt dabei nicht nur die individuellen, sondern auch die häufig auftretenden organisationalen Faktoren von Stress und Burnout.

Der Inhalt
-          Grundwissen zu Ursachen von Stress und Burnout
-          Verständliches, systemisches Organisationsmodell für die Burnout-
           prävention und –bekämpfung
-          Konkrete Methoden und Checklisten für Führungskräfte sowie für die
           ganze Organisation
-          Erfahrungsberichte aus der Beratungsarbeit

Die Zielgruppen
Führungskräfte, Personalentwickler und Berater in Unternehmen, sozialen Einrichtungen und Behörden


Dieses Buch hilft Führungskräften, Organisationsberatern und Coaches, Stress und Burnout im Unternehmen zu erkennen und zu bekämpfen. Es setzt dabei nicht nur bei individuellen Faktoren an, sondern auch bei dem, was wirklich hilft: 
Es erklärt organisationale Faktoren von Burnout in einem verständlichen, systemischen Organisationsmodell. Neben Grundwissen zu Ursachen von Burnout werden Tipps für einen adäquaten Umgang gegeben, die u.a. ein neues Paradigma von Gesundheit in Betrieben und Organisationen und das Thema Prävention umfassen. 
Der Praxisteil des Buches vermittelt konkrete Methoden und Checklisten für Führungskräfte sowie für die ganze Organisation. Erfahrungsberichte aus der Beratungsarbeit runden dieses praxisorientierte Handbuch ab.

Dienstag, 15. Oktober 2013

Warum wir wieder lernen müssen zu empfinden




Dem Leben entfremdet: Warum wir wieder lernen müssen zu empfinden
[Gebundene Ausgabe]

Arno Gruen 



Konstantin Wecker

Liebe Freunde,
der große Psychoanalytiker Arno Gruen, den persönlich zu treffen ich mehrmals die Ehre hatte, hat ein neues Buch geschrieben.
„Dem Leben entfremdet“ spiegelt die Entwicklung seines Denkens, das mit dem Buch „Der Verrat am Selbst“ begann. In all seinen Büchern umkreiste Arno Gruen das „Wie“ unseres Seins. Bescheiden schreibt er: “ich glaube, dass das jetzige Buch diesem Ziel gerecht 
wird.“ 

Und wie!
Mir hat es die Augen geöffnet, wie seinerzeit „Der Fremde in uns“, ich habe durch dieses Buch erfahren, was ich immer schon geahnt hatte, aber nie so formulieren konnte, dass wir in dieser vollkommen durchkonstruierten Welt unfähig sind, lebendig, mitfühlend und empathisch die Wirklichkeit wahrzunehmen.
„Wir glauben, unser Denken sei realistisch, wenn es von Mitgefühl befreit ist, von der Fähigkeit Schmerz zu teilen, Leid zu verstehen, und vom Gefühl der Verbundenheit mit allen Lebewesen. Denken wir aber ohne Mitgefühl, dann leben wir in einer Scheinwelt aus Abstraktionen, die Kampf und Konkurrenz zu den Triebkräften unserer Existenz machen....

Diese Vorstellung eines Lebens ohne Mitgefühl ist auf Feinde angewiesen, ja, wir beginnen uns selbst durch das Feindbild, das wir heraufbeschwören zu definieren.“
Schon unsere Sprache, beweist er durch Vergleiche mit anderen, sogenannten primitiven Kulturen, ist eine Sprache die das Empathische mehr oder weniger ausklammert. Das abstrakte Denken, das Kognitive hat schon seit Jahrtausenden das Empathische in uns ersetzt und wir entfernen uns dadurch immer mehr von der gefühlten Wirklichkeit.Wie wirklich ist denn die Wirklichkeit?
Was ist Wirklichkeit?
Und zwar dann, wenn wir von Geburt an dazu angehalten werden, die Welt so zu sehen, wie man sie uns vermittelt und uns vorschreibt.
Sehr beeindruckend war für mich zu erfahren, dass früheste Kindheitserinnerungen in unserer Sprache nicht reproduziert werden können, da die Sprache der Erwachsenen keine Kategorien für die intensiven Erlebnisse hat, die so typisch für die frühe Kindheit sind.

„Was so viele der angeblich primitiven Völker von denen der großen Zivilisationen unterscheidet. ist ihre Vielfalt bezüglich der Wahrnehmung der Welt und ihrer sprachlichen Fähigkeit, diese wiederzugeben.“
Ich glaube deshalb habe ich mich schon in jungen Jahren zur Poesie so hingezogen gefühlt, bin ihr bis heute geradezu verfallen.In den schönsten Gedichten, zum Beispiel denen Rilkes, spürt man etwas von dieser anderen Wirklichkeit, der erahnten, eigentlichen, wahrhaftigen, nicht ausschließlich rational erdachten.
„Schmerz und Leid als Zeichen von Schwäche zu deuten, verfestigt deren Entwertung und zieht physiologische Konsequenzen nach sich, die sich wiederum in feindlichen Verhalten äußern.....
Schmerz und Trauer wurden Anathema, zum Verfluchten der patriarchal geprägten Welt. Die Trias Leid. Schmerz und Trauer wird aus dem Bewusstsein verdrängt und muss, weil sie ständig das Männliche bedroht, unterdrückt werden.“
Ein großartiges, ein großes Buch das die Augen öffnet. Eine Fundamentalkritik an unserer Zivilisation, geschrieben von einem 90 jährigen, weisen und warmherzigen Mann.
Ich kann Euch dieses Buch nur wärmstens empfehlen.
Konstantin Wecker

Freitag, 10. August 2012

Der Markt ist tot, es lebe der Markt: Weltwirtschaft - Kollaps - Ursache - Lösung




Der Markt ist tot, es lebe der Markt: Weltwirtschaft - Kollaps - Ursache - Lösung [Taschenbuch]
Markus Ehrler
(Autor)




Geschafft, die Ursachen der weltwirtschaftlichen Blasenbildungen zu identifizieren, deren langzeitige Ignorierung und Ausdehnung zum unausweichlichen Kollaps der fehlerhaften Strukturen der Weltwirtschaft führen.
 
In diesem Buch hat der Leser Zugang zu allem, was es braucht, um zu verstehen, was seit der Jahrtausendwende in der Weltwirtschaft im Wesentlichen falsch gelaufen ist.  An der Oberfläche war zwar lange nichts zu erkennen, im Gegenteil, Markteingriffe mit Bubble-Nährung haben die Realität lange in eine euphorische Schönwetterperiode verwandelt. Der Autor konnte die Ursachen trotz allem definieren, warum sich die Weltwirtschaft in eine ausweglose Situation begeben hat.  Die Interventionen kommen weltweit an Grenzen. Es verbleibt nur noch diese Option, das Ausmerzen der sich fehlerhaft ausdehnenden Entwicklungen, und das ist zwangsläufig mit dem Kollabieren der entsprechend falschen Strukturen verbunden.
 
Freiheit oder Intervention - was sind die unterschiedlichen Auswirkungen? Geschaffene Transparenz wird für viele Menschen neu sein, anderen wird sie mit schlagenden Argumenten wieder ins Bewusstsein zurückgeführt. 
 
Was haben Währungsmanipulationen mit der China-Blase zu tun? Wie stark hat sie zur globalen Blase beigetragen? Hat sie geholfen, die Euro-Fehlkonstruktion beschleunigt aufzudecken?
 
Am verhängnisvollen Werdegang des globalen Interventionismus wird gezeigt, dass nicht nur die Selbstheilungskräfte verkümmerten, sondern schlicht keine Bremsen mehr vorhanden waren, um die Fehlentwicklungen zu stoppen. Die verschiedenen Weltregionen sind sehr unterschiedlich betroffen, was auch im Buch entsprechend differenziert zum Ausdruck kommt.
 
Mit tiefsinnigen Argumenten wird aufgezeigt, wie künftig zerstörerische Blasen verhindert und die Selbstheilung in den Märkten revitalisiert werden könnte. Damit leistet dieses Buch nicht nur wertvolle Hilfe für ein besseres nachhaltiges Wohl aller Menschen auf unserem Planeten, sondern gleichzeitig für eine schonende und effizientere Nutzung der Umwelt. Dieses Buch ist deshalb für Wirtschafts- und Umwelt-Lehrgänge von ganz besonderer Bedeutung.