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Samstag, 21. Juli 2012

Suchtprävention - Kinder stärken und fördern



Suchtprävention - Kinder stärken und fördern:
Neue Wege und Methoden für Eltern und Pädagogen [Broschiert]

Hauke Wagner
(Autor)



Trotz aller gut gemeinter Versuche, das Leben möglichst sorgenfrei und glücklich zu gestalten, tun sich dennoch auf dem Weg jedes einzelnen Menschen nicht selten tiefe Spalten, klaffenden Wunden nicht unähnlich, auf, welche mit Angst, Trauer, Wut, Verzweiflung und dergleichen gefüllt sind.

Hindernisse, ob bewusst oder unbewusst wahrgenommen, die das Schicksal einzelner Individuen oder gar größerer Gruppen an Individuen zum Teil derart extrem ändern können, dass Hoffnung und Bitte, auch in Form einer Suche nach einer Lösung oder gar Erlösung, als sinnlose Verlangsamer für das Unausweichliche fungieren, bis das endgültige Ende hereinbricht und das Nichts existiert.

Drei Novellen, gespickt mit jeweils einem Weg zum geistigen wie körperlichen Exitus, der trotz heilsamer Ratschläge und philosophischer Weisheiten die Überhand gewinnt und die Geschichten auf seine unver-gleichbare Art besiegelt. Ein Juwel unter all den Büchern, die es zum Thema der Suchtprävention gibt.

In diesem Buch werden neuste fachliche Methoden zur Suchtprävention vermittelt. Es geht auf Anregungen ein, um Menschen - auch Kinder und Jugendliche - stark zu machen- so stark, dass sie "Nein" zu Drogen sagen können. 
Wie Eltern und Pädagogen mit Aussicht auf Erfolg frühzeitig präventiv arbeiten können, wird in diesem Buch deutlich aufgeführt. 

Der Autor dieses Buches ist in der Suchtprävention tätig und kennt durch seine Arbeit in Jugendzentren und Schulen die Probleme nicht nur in ihrer Vielschichtigkeit und versteht es daher, den Leser zu ermutigen Probleme anzugehen. Es geht dabei nicht nur um Informationen zur Suchtprävention, sonder auch um Hinweise, wie man als Elternteil oder Pädagoge eine solche erfolgreich durchführen kann und anderen dabei hilft, nicht süchtig zu werden.

Die beschriebene Suchtprävention ist geeignet für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und kann überall, z.B. zu Hause sowie in Kindergärten, Jugendzentren und Schulen durchgeführt werden.
Da die Lerninhalte auf eine spielerische und interessante Art vermittelt werden, sind Erfolgserlebnisse schnell möglich.

Es ist ein Gesamtkonzept entstanden, welches sich in der Praxis bewährt hat. Es ist praxisnah und konkret.



Dienstag, 8. Mai 2012

Die neue Armut in der Konsumgesellschaft




Wir müssen leider draußen bleiben: 

Die neue Armut in der Konsumgesellschaft [Broschiert]

Kathrin Hartmann  

Solidarität war gestern – Leben in einem gespaltenen Land

Auf 500 Seiten sprengt Kathrin Hartmann die Realität unter unseren Mythen frei, mit kühler Wut und investigativem Feinbesteck, schonungslos auch gegenüber der eigenen journalistischen Branche. Aber keine Angst - das Ganze ist luftig gesetzt und rasant geschrieben. In den USA gäbe es für so etwas einen Pulitzer-Preis.

Immer mehr Bürger in Deutschland (auch sonst in Europa) sind vom wirtschaftlichen Reichtum des Landes ausgeschlossen. 

Nicht nur Arbeitslose oder Rentner, auch viele Menschen, die sich in einer Endlosspirale von Billigjobs und Zeitarbeit befinden. Früher konnten sie sich nicht nur der sozialstaatlichen Unterstützung, sondern auch einer gewissen Solidarität sicher sein. Doch damit ist es nun vorbei. 


Wer nicht mehr mitkommt in unserer Wirtschaft, ist selber schuld. Reflexhaft werden ihm Bildung, soziale Kompetenz oder gar der Arbeitswille abgesprochen. Die Intellektuellen gewöhnen sich an, die Verlierer der entfesselten Konkurrenz nach ästhetischen Kriterien („Billigkonsum“ und „Unterschichten-TV“) abzuurteilen.
Die abstiegsbedrohte Mittelschicht übernimmt diese Sicht. Dabei ist die Armut – die heute natürlich ein anderes Gesicht hat als früher – längst in dieser Mitte unserer Gesellschaft angekommen.


Kathrin Hartmann erkundet in Reportagen und in bestechend genauen Analysen unsere sich zunehmend spaltende Konsumgesellschaft: hier die Elite, die sich in gentrifizierten Stadtvierteln, neuerdings auch in Gated Communities und speziellen Clubs abschottet, dort die pauschal als „Unterschicht“ für nutzlos erklärten Menschen, die sich oft nur noch über die sogenannten Tafeln ernähren können. 


Kommt es wenigstens dort noch zu einer wirklichen Begegnung von Arm und Reich?