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Sonntag, 17. Februar 2013

Ego: Das Spiel des Lebens





Ego: Das Spiel des Lebens [Gebundene Ausgabe]


Frank Schirrmacher  

Frank Schirrmacher, Jahrgang 1959, Studium in Heidelberg und Cambridge, Promotion. 
Seit 1994 ist er einer der Herausgeber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". 
2004 sagte er dem Altersrassismus den Kampf an – für sein Buch "Das Methusalem-Komplott" erhielt er u. a. den "Corine-Sachbuch-Preis" und die Auszeichnung "Journalist des Jahres 2004". 
Mit "Minimum" landete er 2006 erneut einen publizistischen Coup und setzte das Thema des Jahres. 
2007 erhielt er als erster Journalist den "Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache" und wurde 2009 mit dem "Ludwig-Börne-Preis" ausgezeichnet. Zuletzt erschien bei Blessing "Payback". Frank Schirrmacher lebt in Frankfurt und Potsdam.



Frank Schirrmacher zeichnet in seinem bahnbrechenden neuen Buch die Spur eines monströsen Doppelgängers nach und macht klar, dass die Konsequenzen seines Spiels das Ende der Demokratie sein könnte, wie wir sie heute kennen.

Dieses Buch erzählt davon, wie nach dem Ende des Kalten Kriegs ein neuer Kalter Krieg im Herzen unserer Gesellschaft eröffnet wird. 
Es ist die Geschichte einer Manipulation: 
Vor sechzig Jahren wurde von Militärs und Ökonomen das theoretische Model eines Menschen entwickelt. Ein egoistisches Wesen, das nur auf das Erreichen seiner Ziele, auf seinen Vorteil und das Austricksen der anderen bedacht war: ein moderner Homo oeconomicus. 

Nach seiner Karriere im Kalten Krieg wurde er nicht ausgemustert, sondern eroberte den Alltag des 21. Jahrhunderts. Aktienmärkte werden heute durch ihn gesteuert, Menschen ebenso. 
Er will in die Köpfe der Menschen eindringen, um Waren und Politik zu verkaufen. Das Modell ist zur selbsterfüllenden Prophezeiung geworden. 
Der Mensch ist als Träger seiner Entscheidungen abgelöst, das große Spiel des Lebens läuft ohne uns. 



Montag, 6. August 2012

Das Ende des Wirtschaftswunder



Das Ende des Wirtschaftswunders: Geschichte der Sozial-, Wirtschafts- und Finanzpolitik in der Bundesrepublik 1969 - 1998 [Gebundene Ausgabe]


In den 1970er Jahren vollzog sich ein Bruch, der einen neuen Rahmen für die Sozial-, Wirtschafts-, Finanz-und damit auch für die Gesellschaftspolitik setzte und dadurch auch den Status der Politik dauerhaft veränderte. Die Bundesrepublik war nicht mehr länger das Land des Wirtschaftswunders.

An die Stelle geringer Defizite und Vollbeschäftigung traten rasant steigende Staatsverschuldung und Dauerarbeitslosigkeit.

In der Euphorie der Wiedervereinigung entstand noch einmal die Hoffnung auf ein zweites Wirtschaftswunder", die sich jedoch nicht erfüllte. Im Gegenteil wurden die Weichen so gestellt, dass die öffentlichen Haushalte und der Arbeitsmarkt vor zuvor nicht gekannte Herausforderungen gestellt wurden.
Dieses Buch erzählt die Geschichte von den Ursprüngen und der Entwicklung dieser großen Veränderungen.

Es zeichnet über drei Jahrzehnte hinweg vom Beginn der sozialliberalen Ära bis zum Ende der Regierung Kohl den Weg nach, der vom Boom zum Beginn des Untersuchungszeitraums zu den 5 Millionen Arbeitslosen des Jahres 1998 führte.










Montag, 4. Juni 2012

Der Welt-Geldbetrug




Der Welt-Geldbetrug (3. Auflage):
Erweiterte Ausgabe von: Wie kann der MIttelstand die Globalisierung bestehen?
[Gebundene Ausgabe]

Eberhard Hamer , Eike Hamer , William Engdahl , Rainer Gebhardt , Gerhoch Reisegger , Richard Fuchs , Walter Hirth , Reinhard Uhle-Wettler Ist «Globalisierung das Ende der Demokratie» (Jean Guéhenno)?
Oder dient umgekehrt die Globalisierung «der Verbreitung von Freiheit, Menschenwürde und Demokratie»?
Die Antwort auf diese gegensätzliche Frage liegt in dem Verhältnis von dezentraler oder zentraler politischer Macht, schreibt Prof. Dr. Eberhard Hamer vom "Mittelstandsinstitut Hannover" in seinem neuen Buch.

Auf jeden Fall erhält man nutzbare praktische Hinweise zum Bestehen in der gegenwärtigen neoliberalen Freihandels- und "Hedgefond"ära, in der der Monetarismus der Chikagoer Schule der Volkswirtschaft global dominierend geworden ist.

Der Verfasser warnt deutlich vor einer drohenden globalen Konzern- und Bankenherrschaft der transnationalen Mega-Konzerne und Privat-Banken, die auch hinter den Zentralbanken wie der Federal Reserve Bank (FED) der USA stehen:

"Globalisierung bewirkt also nicht automatisch Demokratisierung, ist bestenfalls neutral. Die Globalisierung kann tatsächlich demokratiefördernd wirken, wenn sie den Völkern wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Freiheit von Zentralherrschaften bringt.
Andererseits kann aber die Globalisierung sich auch demokratieauflösend auswirken, wenn sie über die Demokratien zentrale Machtstrukturen schafft, in welchen die eigentlichen Entscheidungen fallen."

Das Endergebnis einer solchen Entwicklung, wie sie mit der letzten EU-Verfassung versucht wurde "festzuklopfen", wäre dann natürlich eine Plutokratie und parlamentarische Medien-Oligarchie der Lobbyisten wie in den USA.



Donnerstag, 12. April 2012

Wie Politikerinnen in der Öffentlichkeit bestehen


Das Ende der Krawattenpflicht.

Wie Politikerinnen in der Öffentlichkeit bestehen [Broschiert]

Barbara Blaha , Sylvia Kuba




Wie weiblich dürfen Frauen in politischen Spitzenpositionen sein?
Wie männlich müssen sie agieren, um in der Öffentlichkeit zu bestehen?
Wie gehen sie mit stereotypen Rollenerwartungen um und welchen Einfluss haben diese? Weltweit gelangen immer mehr Frauen in politische Spitzenfunktionen, trotzdem sind Politikerinnen dort die Ausnahme: Machtpositionen werden fast ausschließlich von Krawattenträgern besetzt.
Barbara Blaha und Sylvia Kuba analysieren anhand zahlreicher Beispiele das Unsichtbare: die informellen Regeln der politischen Kultur, die geschlechtsspezifische Wirkung von Inszenierungsstrategien in Auftreten und Körpersprache bis hin zur Auswirkung der medialen Berichterstattung auf die Politik. Dieses Buch rückt die ungeschriebenen Gesetze der Machtpolitik ins Licht der Öffentlichkeit: um sie zu diskutieren und damit auch zu verändern mit dem Ziel, dass Frauen wie Männer in Zukunft die gleichen Chancen haben, in der Politik mitzumischen.

Das Buch schildert die Ursachen für die geringerer Beteiligung von Frauen in der Politik auf anschauliche Weise. Dabei belegen die Autorinnen nicht nur, mit welchen Schwierigkeiten Frauen in der Politik konfrontiert sind, sie stellen auch die Frage nach den Gründen.

Zahlreiche Beispiele aus der internationalen Politik und sorgfältig ausgewählte Fotos runden das Bild gut ab.