Posts mit dem Label Prozess werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Prozess werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 18. Februar 2016

Sozialratgeber 2016

Sozialratgeber 2016
 - ein ständig aktualisiertes Handbuch zur Sozialpolitik

 





DAS Nachschlagewerk über soziale Leistungen in OÖ für Betroffene und Hilfeleistende: Geld- und Sachleistungen, Beratungs- und Betreuungsangebote, umfassender Adressteil mit Einrichtungen, die Hilfe vor Ort anbieten.
Herausgeberin:
Sozialplattform OÖ (in Zusammenarbeit mit dem Land OÖ – Abteilung Soziales, der Arbeiterkammer OÖ und der KirchenZeitung Linz)
Hyperlinks erleichtern die Navigation.
Die Downloadversion wird laufend aktualisiert.

Die Printversion kann kostenlos und versandkostenfrei bestellt werden:
* Land OÖ - Abteilung Soziales, Tel: 0732-7720-151 71 oder
* Sozialplattform, Tel: 0732-66 75 94 (Gratisversand ist nur bis 5 Stück möglich) 
* KirchenZeitung Linz, Tel: 0732-76 10-39 44


Es gibt keinen Grund, auf gesetzmäßig zustehende Leistungen zu verzichten und es gibt keinen Anlass zur Scham, wenn man staatliche Leistungen beanspruchen muss. 

Für viele Haushalte ist die Situation aufgrund des Verlusts des Erwerbseinkommens prekär. Menschen, die es ohnehin schon schwer hatten auf dem Arbeitsmarkt haben nun noch größere Probleme, Beschäftigung zu finden. Der Weg in die Armut ist ein kurzer und ehe man sich versieht, findet man sich inmitten eines sozialen Ausschluss-Prozesses.


Sonntag, 10. Juni 2012

Die Wannseekonferenz - Genozid Beschluss



Die Wannseekonferenz vom 20.01.1942 [Taschenbuch]
Thomas Krauss (Autor)



Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, einseitig bedruckt, Note: 13 Punkte (= Note 1-2), Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg,

Veranstaltung: Seminar "Auschwitz", 62 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1947 wurde vom US-Ankläger Robert Kempner in den Nürnberger Nachfolgeprozessen das einzig erhalten gebliebene Protokoll (16/30) der so genannten Wannsee-Konferenz vom 20.01.1942 gefunden .

Hier wurde der Plan der rationalisierten Ermordung aller europäischen Juden und die effektive Beteiligung des nationalsozialistischen Staatsapparates an diesem industrialisierten Völkermord (= Genozid) in nüchterner bürokratischer Sprache formuliert .

Es stellen sich in Bezug auf die Wannsee-Konferenz folgende Fragen:

- Wie konnte es überhaupt zu dieser Konferenz kommen?

- Was war der Zweck der Wannsee-Konferenz?

- Welche Pläne wurden dort erörtert und wurden diese Pläne auch in die Tat umgesetzt?

Allein das Protokoll an sich wirft viele Fragen auf, da es vom Reichsicherheitshauptamt (RSHA) zensiert wurde und nicht den genauen Ablauf der Geschehnisse der Konferenz wieder gibt.

Auch die nach dem Krieg in den Nürnberger Prozessen vernommenen Teilnehmer der Konferenz machten teilweise sehr widersprüchliche Aussagen, um ihre Hände in Unschuld zu waschen.Im Folgenden wird versucht auf diese Fragen eine plausible Antwort zu finden und die Geschehnisse des 20.01.1942 näher zu beleuchten. 

 

siehe auch weiters:
http://www.boehlau-verlag.com/download/163469/978-3-412-21070-0_leseprobe.pdf

Dokumente, Forschungsstand, Kontroversen

Inhalt Vorwort der Herausgeber ..................................................................................... 13

 Dokumente und Überlieferung Norbert Kampe Dokumente zur Wannsee-Konferenz (Verzeichnis der Dokumente Seite 10–12) ..................................................................... 17


Christian Mentel Das Protokoll der Wannsee-Konferenz. Überlieferung, Veröffentlichung und revisionistische Infragestellung .............................................................................  116

 Bettina Stangneth Eichmanns Erzählungen  ................................................................. 139


Michael Wildt Eichmann und der kategorische Imperativ, oder: Gibt es eine nationalsozialistische Moral? ......................................................................................... 151


Die Besprechung und der historische Kontext Dieter Pohl Die nationalsozialistische Vernichtungspolitik um die Jahreswende 1941/42. Zum Kontext der Wannsee-Konferenz ........................................................................................................................................ 169


Peter Klein Die Wannsee-Konferenz als Echo auf die gefallene Entscheidung zur Ermordung der europäischen Juden ............................................................................. 182

 Edouard Husson Die Rolle Heydrichs im Prozess der Holocaust-Entscheidung und die Bedeutung der Wannsee-Konferenz. Versuch einer Neuinterpretation ........................ 202


Jan Erik Schulte Die Wannsee-Konferenz und Auschwitz. Rhetorik und Praxis der jüdischen Zwangsarbeit als Voraussetzung des Genozids ............................................................ 216


Teilnehmer und Institutionen Andrej Angrick Die inszenierte Selbstermächtigung? Motive und Strategie Heydrichs für die Wannsee-Konferenz .................................................... 241


Eckart Conze Neuigkeiten für das Auswärtige Amt? Völkermord als Problem der Diplomatie....................................................................................................................... 259 
Hans-Christian Jasch Behördliche Abstimmung zur Vorbereitung von Deportation und Völkermord. Zur Rolle des Vertreters des Reichsministeriums des Innern Dr. Wilhelm Stuckart .......................................................................................................................... 276


Armin Nolzen Gerhard Klopfer, die Abteilung III in der Partei-Kanzlei und deren »Judenpolitik« 1941/42 .................................................................................................. 303


Isabel Heinemann Otto Hofmann und das Rasse- und Siedlungshauptamt. Die »Lösung der Judenfrage« als Element der rassenpolitischen Neuordnung Europas ......................... 323

 Alfred Gottwaldt Warum war die Reichsbahn nicht auf der Wannsee-Konferenz vertreten? ........................................................................................................................................ 341


Die europäische Dimension des Völkermords Christoph Kreutzmüller Eichmanns Zahlen für die Niederlande............................................................................................................... 357


Dan Michman Waren die Juden Nordafrikas im Visier der Planer der »Endlösung«? Die »Schoah« und die Zahl 700.000 in Eichmanns Tabelle am 20. Januar 1942 ................ 379


Rezeption und Wirkungsgeschichte Mark Roseman »Wannsee« als Herausforderung. Die Historiker und die Konferenz .......................................................................................... 401


Gerd Kühling Streit um das »Haus der Endlösung«. Joseph Wulf und die Initiative für ein
Dokumentationszentrum im Haus der Wannsee-Konferenz .......................................... 415


Wolf Kaiser Die Wannsee-Konferenz als Unterrichtsgegenstand. Anregungen und Dokumente für die Sekundarstufe II ............................................................................... 437

 Anhang Verzeichnis der Abbildungen ............................................................................ 453

 Literaturverzeichnis ........................................................................................................ 454

 Autorinnen und Autoren .................................................................................................. 471

 Personenregister ............................................................................................................ 476



Original Wannsee-Dokumente --> HIER !



Dienstag, 29. Mai 2012

Das Internet verändert Politik und Medien



Die Web-Revolution: Das Internet verändert Politik und Medien [Broschiert]
Michael Schröder
(Herausgeber)

Das Internet hat Politik und Medien revolutioniert. Global und in Echtzeit werden Informationen und Daten ausgetauscht. Texte, Bilder und Filme sind überall verfügbar, gelegentlich auch geheimes Material gegen den Willen staatlicher Behörden. 

Mit wenig Geld und einfacher Technik können Menschen Meinungen und Fakten schnell und weltweit verbreiten vorbei an den alten Schleusenwärtern der etablierten Medien. 

Auch und gerade in Ländern mit geringer Medienfreiheit und ausgeprägter Zensur bietet das Internet neue Möglichkeiten zur politischen Beteiligung und zur Koordination der Opposition. Aber auch in westlichen Ländern können Bürgerinitiativen und Protestbewegungen mit Hilfe sozialer Netzwerke im Internet schneller und wirkungsvoller kommunizieren. 

Dies alles bringt radikale Veränderungen:
- für den Journalismus,
- die politische Kommunikation zwischen Staat und Gesellschaft,
- die Parteien und die Beteiligung am politischen Prozess. 

Wissenschaftler und Journalisten analysieren diesen Wandel und beleuchten Chancen und Risiken dieser neuen Herausforderungen für Politik, Medien und Gesellschaft.