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Donnerstag, 18. Februar 2016

Sozialratgeber 2016

Sozialratgeber 2016
 - ein ständig aktualisiertes Handbuch zur Sozialpolitik

 





DAS Nachschlagewerk über soziale Leistungen in OÖ für Betroffene und Hilfeleistende: Geld- und Sachleistungen, Beratungs- und Betreuungsangebote, umfassender Adressteil mit Einrichtungen, die Hilfe vor Ort anbieten.
Herausgeberin:
Sozialplattform OÖ (in Zusammenarbeit mit dem Land OÖ – Abteilung Soziales, der Arbeiterkammer OÖ und der KirchenZeitung Linz)
Hyperlinks erleichtern die Navigation.
Die Downloadversion wird laufend aktualisiert.

Die Printversion kann kostenlos und versandkostenfrei bestellt werden:
* Land OÖ - Abteilung Soziales, Tel: 0732-7720-151 71 oder
* Sozialplattform, Tel: 0732-66 75 94 (Gratisversand ist nur bis 5 Stück möglich) 
* KirchenZeitung Linz, Tel: 0732-76 10-39 44


Es gibt keinen Grund, auf gesetzmäßig zustehende Leistungen zu verzichten und es gibt keinen Anlass zur Scham, wenn man staatliche Leistungen beanspruchen muss. 

Für viele Haushalte ist die Situation aufgrund des Verlusts des Erwerbseinkommens prekär. Menschen, die es ohnehin schon schwer hatten auf dem Arbeitsmarkt haben nun noch größere Probleme, Beschäftigung zu finden. Der Weg in die Armut ist ein kurzer und ehe man sich versieht, findet man sich inmitten eines sozialen Ausschluss-Prozesses.


Dienstag, 5. März 2013

Die Integrationslüge





Die Integrationslüge: Antworten in einer hysterisch geführten Auseinandersetzung [Taschenbuch]
Eva Maria Bachinger (Autor), Martin Schenk (Autor)


Dr. Martin Schenk war nach Beendigung seines Wirtschaftsingenieur-Studiums wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Dr. Heiko Körner, Fachbereich Wirtschaftspolitik an der Technischen Universität Darmstadt.
Heute leitet er die Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft Altauto (ARGE-Altauto) in Frankfurt.



Kaum eine Debatte wird so emotional und unsachlich geführt wie die Frage der Integration von "Menschen mit Migrationshintergrund“.

Die Autoren zeigen in ihrem fundierten und provokanten Buch: Integration ist eine Frage der sozialen Rangordnung, und das wichtigste Merkmal zur Unterscheidung von Menschen ist Geld.
Doch statt über Bildung, Arbeitsmarkt oder Aufstiegschancen diskutieren wir über kulturelle Eigenheiten und Religionszugehörigkeit.

Die Autoren liefern Reportagen aus dem Alltag von Menschen, die nach Berlin, Zürich oder Wien gekommen sind und sich weniger mit kulturellen als mit sozialen Problemen konfrontiert sehen.


Das Integrations- und Ausländerthema ist in Österreich ein Dauerbrenner. In Deutschland und der Schweiz wird es nicht anders sein. Dabei bestimmen oft ideologische und parteipolitische Gesichtspunkte den Verlauf der Debatte. Inzwischen blicken wir auf 20 Jahre Dauereregung zurück.

Das Interesse der Autoren liegt zunächst auf den klassischen Konfliktenfeldern der Integrationsdebatte. Schule, Arbeitsmarkt, Sozialsysteme.
"Die Integrationslüge" stellt die Frage, warum in diesen Konflikten bestimmte Aspekte stärker zur Sprache kommen als andere.

So legen die Autoren unaufgeregt offen, wer sich mit welchen Zielen in diese Auseinandersetzung einbringt. Schenk und Bachinger gelingt dabei das Kunststück, theoretische Fragen und empirische Erkenntnisse in flotter Sprache zu verbinden.
Sie haben die Schauplätze persönlich aufgesucht, wo andere vom Schreibtisch schwadronieren.