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Freitag, 29. August 2014

Habermas - Die Zukunft der Demokratie






Jürgen Habermas - Die postnationale Konstellation und die Zukunft der Demokratie oder Über die Möglichkeit eines demokratischen Prozesses in Europa 
Thorsten Beck 
Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Otto Suhr Institut), 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung

Die beachtlichen globalen Umwälzungen seit dem Ende des „Kalten Krieges“ haben die gesellschaftliche Realität vielerorts erheblich verändert.

Die Entwicklung neuer technologischer Möglichkeiten stellt die überkommenen gesellschaftlichen Strukturen in Frage. Die weitgehende Liberalisierung der Wirtschaft und der wachsende Einfluß transnationaler Unternehmen bedrohen zunehmend die staatliche Autonomie.
Politische Entscheidungen geraten mehr und mehr unter den Druck ökonomischer Interessen.

Wo einst die Politik lenkend in das wirtschaftliche Geschehen eingriff, findet heute eine Umkehr dieses Kräfteverhältnisses statt. In diesen Zusammenhang stellte Jürgen Habermas seine Rede vom 5. Juli 1998, „Die postnationale Konstellation und die Zukunft der Demokratie“, die er im Vorfeld der Bundestagswahlen vor dem Kanzlerkandidaten der SPD, Gerhard Schröder, hielt.
In dieser Rede, die der Philosoph und Soziologe bewußt als politisches Instrument einsetzt, thematisiert er eben diese grundsätzlichen, globalen Veränderungen, mit Blick auf deren politische Auswirkungen. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit soll zunächst der Inhalt der Rede zusammengefaßt werden. Eine interpretatorische Annäherung, bei der vor allem die wirtschaftliche Dimension der Globalisierung und deren Auswirkung auf den Sozialstaat sowie der Gedanke einer kollektiven europäischen Identität näher beleuchtet werden, bildet den zweiten Abschnitt.

Die Diskussion soll dabei von der Frage getragen werden, ob es brauchbare Perspektiven für eine Neugestaltung der Demokratie jenseits des Nationalstaats überhaupt gibt. An dieser Stelle auch nur auf die wichtigsten von Habermas thematisierten Probleme erschöpfend einzugehen, ist in diesem begrenzenden Rahmen kaum möglich.
In der abschließenden, bewertenden Schlußbemerkung sollen die Ergebnisse der Untersuchung zusammengetragen und nochmals kommentiert werden. Um ein gründliches Verständnis des behandelten Textes zu erzielen, ist es wichtig, den o.g. politischen Kontext, in den die Rede gestellt wurde, nicht aus den Augen zu verlieren.






Samstag, 21. Juli 2012

MOSKAU an der DONAU?



MOSKAU an der DONAU?:
Österreichs schwieriger Weg zur demokratischen Republik 1945-50 [Taschenbuch]

Ernst Gusenbauer
(Autor)



Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Geschichte - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 2,0, FernUniversität Hagen (Historisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract:

Österreich fungierte während des Kalten Kriegs als Außenposten der westlichen Staatengemeinschaft. Die September- und Oktoberstreikwelle der Kommunisten, die sich unter der Schirmherrschaft der sowjetischen Besatzer wähnten , schien diese Rolle erheblich zu gefährden.

In der österreichischen Nachkriegsgeschichte wird das Datum häufig als Wendepunkt der 2. Republik dargestellt. Einerseits sei damit eine Entwicklung eingeleitet worden, die zu unbedingter Westbindung, koalitionärem Konsens und harmonischer Sozialpartnerschaft führte.
Andererseits sei ein Putsch der Kommunisten unter Rückendeckung der sowjetischen Besatzungsmacht vereitelt worden.

Diese Mythen- und Legendenbildung versucht die vorliegende Arbeit einer kritischen Betrachtung zu unterzeihen und die Frage zu beantworten, wie realistisch tatsächlich ein Moskau an der Donau gewesen wäre?


Sonntag, 10. Juni 2012

Die Wannseekonferenz - Genozid Beschluss



Die Wannseekonferenz vom 20.01.1942 [Taschenbuch]
Thomas Krauss (Autor)



Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, einseitig bedruckt, Note: 13 Punkte (= Note 1-2), Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg,

Veranstaltung: Seminar "Auschwitz", 62 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1947 wurde vom US-Ankläger Robert Kempner in den Nürnberger Nachfolgeprozessen das einzig erhalten gebliebene Protokoll (16/30) der so genannten Wannsee-Konferenz vom 20.01.1942 gefunden .

Hier wurde der Plan der rationalisierten Ermordung aller europäischen Juden und die effektive Beteiligung des nationalsozialistischen Staatsapparates an diesem industrialisierten Völkermord (= Genozid) in nüchterner bürokratischer Sprache formuliert .

Es stellen sich in Bezug auf die Wannsee-Konferenz folgende Fragen:

- Wie konnte es überhaupt zu dieser Konferenz kommen?

- Was war der Zweck der Wannsee-Konferenz?

- Welche Pläne wurden dort erörtert und wurden diese Pläne auch in die Tat umgesetzt?

Allein das Protokoll an sich wirft viele Fragen auf, da es vom Reichsicherheitshauptamt (RSHA) zensiert wurde und nicht den genauen Ablauf der Geschehnisse der Konferenz wieder gibt.

Auch die nach dem Krieg in den Nürnberger Prozessen vernommenen Teilnehmer der Konferenz machten teilweise sehr widersprüchliche Aussagen, um ihre Hände in Unschuld zu waschen.Im Folgenden wird versucht auf diese Fragen eine plausible Antwort zu finden und die Geschehnisse des 20.01.1942 näher zu beleuchten. 

 

siehe auch weiters:
http://www.boehlau-verlag.com/download/163469/978-3-412-21070-0_leseprobe.pdf

Dokumente, Forschungsstand, Kontroversen

Inhalt Vorwort der Herausgeber ..................................................................................... 13

 Dokumente und Überlieferung Norbert Kampe Dokumente zur Wannsee-Konferenz (Verzeichnis der Dokumente Seite 10–12) ..................................................................... 17


Christian Mentel Das Protokoll der Wannsee-Konferenz. Überlieferung, Veröffentlichung und revisionistische Infragestellung .............................................................................  116

 Bettina Stangneth Eichmanns Erzählungen  ................................................................. 139


Michael Wildt Eichmann und der kategorische Imperativ, oder: Gibt es eine nationalsozialistische Moral? ......................................................................................... 151


Die Besprechung und der historische Kontext Dieter Pohl Die nationalsozialistische Vernichtungspolitik um die Jahreswende 1941/42. Zum Kontext der Wannsee-Konferenz ........................................................................................................................................ 169


Peter Klein Die Wannsee-Konferenz als Echo auf die gefallene Entscheidung zur Ermordung der europäischen Juden ............................................................................. 182

 Edouard Husson Die Rolle Heydrichs im Prozess der Holocaust-Entscheidung und die Bedeutung der Wannsee-Konferenz. Versuch einer Neuinterpretation ........................ 202


Jan Erik Schulte Die Wannsee-Konferenz und Auschwitz. Rhetorik und Praxis der jüdischen Zwangsarbeit als Voraussetzung des Genozids ............................................................ 216


Teilnehmer und Institutionen Andrej Angrick Die inszenierte Selbstermächtigung? Motive und Strategie Heydrichs für die Wannsee-Konferenz .................................................... 241


Eckart Conze Neuigkeiten für das Auswärtige Amt? Völkermord als Problem der Diplomatie....................................................................................................................... 259 
Hans-Christian Jasch Behördliche Abstimmung zur Vorbereitung von Deportation und Völkermord. Zur Rolle des Vertreters des Reichsministeriums des Innern Dr. Wilhelm Stuckart .......................................................................................................................... 276


Armin Nolzen Gerhard Klopfer, die Abteilung III in der Partei-Kanzlei und deren »Judenpolitik« 1941/42 .................................................................................................. 303


Isabel Heinemann Otto Hofmann und das Rasse- und Siedlungshauptamt. Die »Lösung der Judenfrage« als Element der rassenpolitischen Neuordnung Europas ......................... 323

 Alfred Gottwaldt Warum war die Reichsbahn nicht auf der Wannsee-Konferenz vertreten? ........................................................................................................................................ 341


Die europäische Dimension des Völkermords Christoph Kreutzmüller Eichmanns Zahlen für die Niederlande............................................................................................................... 357


Dan Michman Waren die Juden Nordafrikas im Visier der Planer der »Endlösung«? Die »Schoah« und die Zahl 700.000 in Eichmanns Tabelle am 20. Januar 1942 ................ 379


Rezeption und Wirkungsgeschichte Mark Roseman »Wannsee« als Herausforderung. Die Historiker und die Konferenz .......................................................................................... 401


Gerd Kühling Streit um das »Haus der Endlösung«. Joseph Wulf und die Initiative für ein
Dokumentationszentrum im Haus der Wannsee-Konferenz .......................................... 415


Wolf Kaiser Die Wannsee-Konferenz als Unterrichtsgegenstand. Anregungen und Dokumente für die Sekundarstufe II ............................................................................... 437

 Anhang Verzeichnis der Abbildungen ............................................................................ 453

 Literaturverzeichnis ........................................................................................................ 454

 Autorinnen und Autoren .................................................................................................. 471

 Personenregister ............................................................................................................ 476



Original Wannsee-Dokumente --> HIER !