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Montag, 23. März 2015

Kompetenz im Umgang mit Vorurteilen




Kompetenz im Umgang mit Vorurteilen:
Lehrbehelf und Materialien für die Sekundarstufe I
 
Broschiert – von Sir Peter Ustinov Institut zur Erforschung und Bekämpfung von Vorurteilen(Herausgeber)

Das Handbuch „Kompetenz im Umgang mit Vorurteilen“ will Lehrkräften der Sekundarstufe I helfen, dem Thema Vorurteile in der Schule zu begegnen, und sie beim vorurteilssensiblen Unterrichten unterstützen.
Als Arbeitsbehelf für den deutschsprachigen Raum setzt es sich aus theoretischen Ansätzen zur Problemlösung, Leitideen für eine vorurteilssensible Schule und konkreten Anregungen für die Unterrichtspraxis in Form von Unterrichtsbeispielen zusammen und wurde von renommierten Lehrer/innen und Fachwissenschaftler/innen erarbeitet.



Leitideen und konkrete Anregungen für die Unterrichtspraxis einer vorurteilssensiblen Schule -Lehrbehelf und Materialien für die 5. - 9. Schulstufe.
Das Sir Peter Ustinov Institut hat in Zusammenarbeit mit dem Demokratiezentrum und mit der Unterstützung des Vereins Respekt.net diesen Arbeitsbehelf für Lehrkräfte an Wiener AHS-Unterstufen, Mittelschulen und Hauptschulen erarbeitet, der vorurteilsbewusste Bildungsarbeit unterstützt und ermöglichen soll.
Er setzt sich aus theoretischen Ansätzen zur Problemlösung, Leitideen für eine vorurteilssensible Schule und konkreten Anregungen für die Unterrichtspraxis in Form von Unterrichtsbeispielen zusammen. Der Unterrichtsbehelf wurde von renommierten LehrerInnen und FachwissenschaftlerInnen erarbeitet.


Aus dem Inhalt
• Was sind Vorurteile und Feindbilder?
• Vorurteile auf individueller Ebene
• Vorurteile auf gesellschaftlicher Ebene
• Du sollst dir kein Bildnis machen
• Didaktische Leitprinzipien vorurteilssensiblen Unterrichtens
• Rassismus
• Fremdenfeindlichkeit
• Ethnisierung
• Diskriminierung aufgrund von religiöser Zugehörigkeit
• Geschlechtersensibler Unterricht



Sonntag, 14. Dezember 2014

Die andere Gesellschaft





Die andere Gesellschaft
Gebundene Ausgabe – von Heinz Buschkowsky  (Autor)

Heinz Buschkowsky, Jahrgang 1948, ist Diplom-Verwaltungswirt. 1973 trat er der SPD bei. Seit 2001 ist er zum vierten Mal Bezirksbürgermeister von Neukölln.




In diesem Buch beschäftigt sich Heinz Buschkowsky mit der Frage, wie unsere Gesellschaft durch Migration verändert wird. Echte Integration versus Parallelgesellschaften.
 - Werden wir einen gemeinsamen Weg finden?
 - Auf welche Werte kommt es dabei an?
 - Warum sind viele Einwanderer in ihrer neuen Heimat traditionsbewusster, als sie es am Herkunftsort waren?
 - Warum zelebrieren sie oft das Anderssein?
 - Was interessiert sie wirklich an Deutschland?
Für sein neues Buch hat Bestsellerautor Heinz Buschkowsky mit Sozialarbeitern gesprochen; er lässt Imame und Islamaussteiger zu Wort kommen, verschleierte Frauen, die nicht allein ins Kino dürfen, und Männer, die von großen Autos träumen, aber Hartz-IV-Empfänger sind.
Heinz Buschkowsky entwirft ein aufrüttelndes Szenario für die Zukunft.
Wird sich unsere Gesellschaft zu einer anderen entwickeln?





Dienstag, 5. März 2013

Die Integrationslüge





Die Integrationslüge: Antworten in einer hysterisch geführten Auseinandersetzung [Taschenbuch]
Eva Maria Bachinger (Autor), Martin Schenk (Autor)


Dr. Martin Schenk war nach Beendigung seines Wirtschaftsingenieur-Studiums wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Dr. Heiko Körner, Fachbereich Wirtschaftspolitik an der Technischen Universität Darmstadt.
Heute leitet er die Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft Altauto (ARGE-Altauto) in Frankfurt.



Kaum eine Debatte wird so emotional und unsachlich geführt wie die Frage der Integration von "Menschen mit Migrationshintergrund“.

Die Autoren zeigen in ihrem fundierten und provokanten Buch: Integration ist eine Frage der sozialen Rangordnung, und das wichtigste Merkmal zur Unterscheidung von Menschen ist Geld.
Doch statt über Bildung, Arbeitsmarkt oder Aufstiegschancen diskutieren wir über kulturelle Eigenheiten und Religionszugehörigkeit.

Die Autoren liefern Reportagen aus dem Alltag von Menschen, die nach Berlin, Zürich oder Wien gekommen sind und sich weniger mit kulturellen als mit sozialen Problemen konfrontiert sehen.


Das Integrations- und Ausländerthema ist in Österreich ein Dauerbrenner. In Deutschland und der Schweiz wird es nicht anders sein. Dabei bestimmen oft ideologische und parteipolitische Gesichtspunkte den Verlauf der Debatte. Inzwischen blicken wir auf 20 Jahre Dauereregung zurück.

Das Interesse der Autoren liegt zunächst auf den klassischen Konfliktenfeldern der Integrationsdebatte. Schule, Arbeitsmarkt, Sozialsysteme.
"Die Integrationslüge" stellt die Frage, warum in diesen Konflikten bestimmte Aspekte stärker zur Sprache kommen als andere.

So legen die Autoren unaufgeregt offen, wer sich mit welchen Zielen in diese Auseinandersetzung einbringt. Schenk und Bachinger gelingt dabei das Kunststück, theoretische Fragen und empirische Erkenntnisse in flotter Sprache zu verbinden.
Sie haben die Schauplätze persönlich aufgesucht, wo andere vom Schreibtisch schwadronieren.




Dienstag, 10. April 2012

Die PISA-Lüge







Die PISA-Lüge: Wie unsere Schule wirklich besser wird
[Kindle Edition]

Nikolaus Glattauer

Nikolaus Niki Glattauer, geboren 1959 in der Schweiz, lebt als Journalist, Autor und Lehrer in Wien.


Niki Glattauer packt in seinem neuen Buch wieder ein heißes Schul-Eisen an: die Manipulationen rund um PISA!
In seiner provokanten Streitschrift warnt er davor, unser Schulsystem voreilig kaputtzureden und räumt mit gängigen Irrtümern auf. So sehen die PISA-Rankings wirklich aus!

Wie kommen sie eigentlich zustande? Sind sie wirklich repräsentativ für den Bildungszustand eines Landes? Sein Resümee: Nicht Österreichs PISA-Platzierung ist das wahre Problem, sondern die überfällige Reform unseres Schulsystems auf allen Ebenen.




Sonntag, 8. April 2012

"Niemand wird zurückgelassen: Eine Schule für Alle"

So lautet der Titel des äußerst informativen, anregungsreichen und denkwürdigen Buches von Rainer Domisch und Anne Klein, das im Februar 2012 erschienen ist.

Durch den Tod von Rainer Domisch im August 2011 ist diese Veröffentlichung all denen, die ihn kannten und schätzten, zu seinem Vermächtnis geworden.


Als langjährigem Mitarbeiter im finnischen Zentralamt für Unterrichtswesen und unmittelbar Beteiligtem an der finnischen Bildungsreform fiel Rainer Domisch völlig unerwartet aufgrund des außerordentlichen deutschen Interesses an dem PISA-Sieger Finnland mit der ersten PISA-Veröffentlichung 2001 die Rolle des "Botschafters" für das finnische Bildungssystem in Deutschland zu.
Er erklärte auf die ihm eigene freundlich-sachliche Art der deutschen (deutsch sprachigen) Bildungspolitik, der Fachöffentlichkeit und den Medien, wie das finnische System "tickt". Ein Jahrzehnt nach der ersten PISA-Veröffentlichung ist nun sein Buch in der Co-Autorenschaft mit der deutschen Erziehungs- und Politikwissenschaftlerin Anne Klein posthum erschienen.

Das Buch ist weitaus mehr als eine Beschreibung des finnischen Schulmodells für eine breite deutsche (deutsch sprachige) Leserschaft. Es gibt auch Einblick in das Menschen- und Gesellschaftsbild, das sich untrennbar mit der einen SCHULE FÜR ALLE verbindet. Darüber hinaus dient der gezielte politische Vergleich zwischen Finnland und Deutschland den Autoren als kritische Auseinandersetzung mit der PISA-Rezeption der deutschen Bildungspolitik.
Die finnische Gesellschaft ist auch mit den Herausforderungen des Neoliberalismus und der Globalisierung konfrontiert.

Dafür, dass emanzipatorische und sozial förderliche Werte nicht verloren gehen, steht das grundlegende gesellschaftliche Leitbild: Niemand wird zurückgelassen!


Es ist keine abstrakte Idee, sondern verankert in der SCHULE FÜR ALLE. Für die deutsche Gesellschaft gilt aus Sicht der Autoren, dass sie die Bedeutung dieser ethischen Aufforderung "Niemand wird zurückgelassen" aus den gewaltsamen Erfahrungen des 20. Jahrhunderts gelernt haben sollte.

An die Überzeugung, dass jede Gesellschaft jederzeit lernen kann, knüpfen sie die Hoffnung, dass das 21. Jahrhundert auch in Deutschland von der Einsicht geprägt ist, "dass eine demokratische Gesellschaft auch ein auf die Herstellung von Chancengleichheit zielendes Bildungssystem benötigt".
Der Anhang enthält finnische Antworten auf die am häufigsten gestellten "deutschen" Fragen und lässt "Stimmen aus Finnland" mit eigenen Erfahrungen zu Wort kommen. Eine wunderbare Möglichkeit für jeden Leser bei sich zu überprüfen, was er verstanden und gelernt hat durch die Lektüre und wie sie persönlich nachwirkt.

Quelle: BIZEPS Info Online
Der komplette Artikel ist einzusehen unter:
http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=13122