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Sonntag, 10. Mai 2015

Und wenn ich Auschwitz überlebe ...





Und wenn ich Auschwitz überlebe...:
Mein Weg vom Tod zum Leben

Broschiert – von Max R. Garcia (Autor)

"Zum ersten Mal seit Jahren betrachtete ich mich selbst in einem Standspiegel. Schon seit langem an den ausgemergelten Anblick meiner Mithäftlinge gewöhnt, war ich doch überrascht, mich selbst nur noch als Haut und Knochen zu sehen, eine wandelnde Anatomiestudie. Meine Wangen waren eingefallen. Meine Augen hatten sich in den Schädel zurückgezogen. Mein Schädel war grob rasiert, bis auf einen Streifen in der MItte. Ich wog vermutlich knapp 40 Kilogramm, ein erwachsener Mann, 1,70 Meter groß, fast 21 Jahre alt."
So beginnt die Schilderung von Max. R. Garcia über seine Befreiung aus dem KZ Ebensee am 6. Mai 1945.

Der Autor, der im Juni 1924 in Amsterdam geboren wurde, erzählt in diesem Buch seine beeindruckende Lebensgesschichte, die in einer holländisch-jüdischen Familie ihren Anfang nahm. Nach der Besetzung der Niederlande durch die Nationalsozialisten wurde Max Garcia verhaftet und in verschiedene Konzentrationslager deportiert. Er überlebte den Schrecken des Holocaust und wanderte nach dem Krieg in die USA aus, wurde dort Architekt und gründete eine Familie.
"Ich habe Vieles vergeben und dadurch sehr viel bekommen. Natürlich habe ich nichts vergessen."
Max. R. Garcia

Freitag, 13. Februar 2015

Selbst der Tod hat Angst vor Auschwitz






Ceija Stojka: Selbst der Tod hat Angst vor Auschwitz
Even death is afraid of Auschwitz
 
Gebundene Ausgabe – von Lith Bahlmann und Matthias Reichelt (Herausgeber), Karin Berger, Barbara Dankwortt, Tímea Junghaus, Matthias Reichelt Lith Bahlmann (Autor)

Ceija Stojka (1933 – 2013), Angehörige der Lovara (von ungarisch Lo = Pferd, Pferdehändler), einer zu den Roma gehörigen und in Österreich ansässigen Gruppe, wurde als Zehnjährige mit einem großen Teil ihrer Familie nach Auschwitz deportiert. Ihr Vater war zuvor in der »Euthanasie«-Anstalt Hartheim vergast worden.

Ceija Stojka hat nicht nur das Vernichtungslager Auschwitz, sondern auch die Konzentrationslager Ravensbrück und Bergen Belsen überlebt, wo sie am 15. April 1945 von der Britischen Armee befreit wurde.
Zusammen mit ihrem Bruder Karl Stojka war sie die Erste, die in den 1980er Jahren in Österreich das Schweigen der Opfer durchbrach und fortan als Romni öffentlich über ihr Schicksal berichtete.

Ende der 1980er Jahre hatte sie autodidaktisch mit dem Zeichnen und Malen begonnen. Der schätzungsweise 250 Blätter umfassende und über mehrere Jahre entstandene Zyklus von Tuschezeichnungen und Gouachen »Selbst der Tod hat Angst vor Auschwitz« ist ein eindrucksvolles künstlerisches Narrativ über die Verfolgung und den Genozid an den Roma und Sinti im Nationalsozialismus und wird so vollständig wie möglich in diesem Buch veröffentlicht.
Die Texte von Barbara Danckwortt und Tímea Junghaus widmen sich der traumatischen Erfahrung von Stojkas Lagerhaft sowie der künstlerischen Verarbeitung.
Die Regisseurin Karin Berger berichtet von der engen Zusammenarbeit mit Ceija Stojka bei den Dreharbeiten ihrer Dokumentarfilme.


 Ein opulenter Kunstband würdigt Ceija Stojkas grafische Arbeiten
„Ich habe zum Stift gegriffen, weil ich mich öffnen musste, schreien“, erläuterte Ceija Stojka einmal die Triebkraft ihrer künstlerischen Arbeit.
Die 2013 verstorbene 
Grande Dame der österreichischen Roma war eine der Ersten, die das Schweigen über den Genozid an den Roma brach. Sie begann zu schreiben und veröffentlichte 1988 ihren ersten Erinnerungsband.
Wenig später griff die 
Autodidaktin dann auch zu Zeichenstift und Pinsel: Wort und Bild waren, heißt es in der Einleitung zu einer neu erschienenen, prächtigen Monografie, „zwei Medien einer Niederschrift“.
Der Kunstband, den Lith Bahlmann und Matthias Reichelt jetzt als posthume Würdigung herausgegeben haben, versammelt den im Laufe vieler Jahre entstandenen Zyklus
„Sogar der Tod hat Angst vor Auschwitz“, eine umfangreiche Serie von Tuschezeichnungen und Gouachen über die Schrecken der Konzentrationslager.
Stojkas OEuvre – eine Auswahl 
an Malerei ergänzt den grafischen Nachlass – ist eines der wenigen, das den Völkermord an den Roma aus der Perspektive einer Überlebenden behandelt. „Der bewusst kindliche Blick vergrößert die Unerträglichkeit des Gezeigten“, schreibt dazu das Kunstmagazin „art“.
Es ist die Wucht ihrer 
Erinnerungen, die aus den unmittelbaren, expressiven Arbeiten spricht, ein albtraumhafter Kosmos, der das dokumentarische Zeugnis immer wieder ins Surreale überführt.
Die Historikerin Barbara Danckwortt, die Filmemacherin Karin Berger (ihre beiden großartigen filmischen Porträts liegen als DVD bei) und die Kuratorin Tímea Junghaus,
die 2007 mit dem ersten Roma-Pavillon der Biennale von Venedig für Aufsehen sorgte, haben begleitende Aufsätze beigesteuert.
Der Bildband folgt dabei dem Werdegang 
der Auschwitz-Überlebenden anhand ihrer künstlerischen Vita.
Das könne man, schreibt die FAZ in einer begeisterten 
Rezension, durchaus als „Akt der Emanzipation“ begreifen – schließlich sei Stojka zwar stets als Zeitzeugin und Aktivistin geschätzt und geehrt worden, „aber kaum als autonome Künstlerin“.

Donnerstag, 19. Juli 2012

Auschwitz und die Alliierten





Auschwitz und die Alliierten [Gebundene Ausgabe]
Martin Gilbert
(Autor)

 


This book is in many ways two books -the first being how the British and Americans were duped into not realizing the true nature of "the deportations to the East."
The second was their lack of real interest in saving what could have been saved of the Jews. 
When one reads the memorandums by such people as John J. McCloy and various faceless British Foreign Office officals you get the feeling that their greatest fear was what were they going to do "with all these Jews" who could be rescued.

The old canard oft stated by Roosevelt apologists such as William D. Rubinstein who wrote "The Myth of Rescue" that the best way to help the Jews was to win the war as quickly as possible is proven false - Jews could be rescued if there was a will to rescue. them.

The most heartrending section of all - dealing with the destruction of the Jews of Hungary is when you read all the excuses given for not bombing the gaschambers at Auschwitz is when you see the actual aerial photographs of Birkenau and people being led to the gas chambers.

The allies always claimed that it was logistically impossible to bomb Auschwitz-Birkenau and we now kmow that was a damnable lie. Also the real heroes we learn are of all people - Treasury Department Officials and two escaped Auschwitz prisoners who brought to the world the horrors of Auschwitz and fought the crypt Anti-Semites who were not doing all they could for rescue.