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Sonntag, 5. Juli 2015

Man muss darüber reden: Schüler fragen KZ-Häftlinge





Man muss darüber reden:
Schüler fragen KZ-Häftlinge  - 
Taschenbuch 
von Franz R Reiter (Herausgeber, Bearbeitung), Monika Horsky  (Autor)

Österreicherinnen und Österreicher, die die Nazi-Konzentrationslager überlebt haben, berichten Schülern und beantworten ihre Fragen. Monika Horsky hat diese Gespräche erlebt und erfahren, welchen großen Eindruck sie auf junge Menschen machen. In diesem Band sind die Aussagen der Zeitzeugen und ihre Antworten festgehalten.
Hermann Langbein: Sucht euch nicht den leichteren Weg,
Ella Lingens: Das Versprechen ,
Ferdinand Berger: Das Schlimmste: absolute Rechtlosigkeit
u.a.

In diesem Buch berichten 7 österreichische KZ-Überlebende über die Zeit ihrer Verfolgung und beantworten Fragen von Schüler/-innen. Dieses Buch stand bereits beim Projekt 2011/12 zur Verfügung und wurde von den teilnehmenden Schüler/-innen mit großem Interesse rezipiert. Da schon die Lektüre einzelner Lebensbeschreibungen ein gutes Bild der NS-Verbrechen, aber auch des Überlebenswillens und –mutes der Verfolgten vermittelt, eignet sich dieses Buch besonders für alle Schulen mit knapperem Zeitbudget.




Sonntag, 3. August 2014

Wer das Ziel nicht kennt, wird den Weg nicht finden !



Wer das Ziel nicht kennt, wird den Weg nicht finden !
Neue Antworten auf alte Fragen

Gebundene Ausgabe – von Barbara Prammer  (Autor)
Mag.a Barbara Prammer, geboren am 11. Jänner 1954 in Ottnang am Hausruck/Oberösterreich.
Matura Handelsakademie Vöcklabruck, Studium der Soziologie an der Universität Linz, Zweite Präsidentin des oö. Landtages (1991–1995), Mitglied der oö. Landesregierung (1995–1997), Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Verbraucherschutz (1997–2000). Seit 1999 Abgeordnete zum Nationalrat. Von 2004 bis 2006 Zweite Präsidentin, seit 30. Oktober 2006 Präsidentin des Nationalrates.
Gestorben am 2. August 2014


Nationalratspräsidentin Barbara Prammer zog Bilanz über ihr bisheriges politisches Leben.
Entlang ihrer Biografie beschreibt sie ihre Erfahrungen und Begegnungen, die sie an drei Stationen festmacht:
- Ottnang im oberösterreichischen Hausruckviertel, wo sie aufwächst und erste politische Aktivitäten entwickelt;
- Linz, ihre Heimatstadt, wo sie ihr erstes Mandat übertragen bekommt und Politik erlernt;
- Wien, wo sie sich im Regierungsgeschäft wie in der parlamentarischen Arbeit gleichermaßen bewährt.

Zugleich zieht Prammer Schlüsse. Sie gibt neue Antworten auf alte, immer gültige Fragen. Allen voran jene, wie Gerechtigkeit in der Gesellschaft hergestellt werden kann. Woran sich politisches Handeln orientieren muss, um bei Bürgerinnen und Bürgern auf Vertrauen zu stoßen. Warum Solidarität nicht aus der Mode ist. Wie Begeisterung für Demokratie geweckt werden kann, um der Sehnsucht nach dem "starken Führer" wirksam entgegen zu treten.

Nicht zuletzt stellt sich Prammer der Frage, vor welchen speziellen Herausforderungen die Sozialdemokratie steht. Wo sie nicht auf der Höhe der Zeit ist, worin ihre Zukunftsperspektiven und Chancen liegen.


Sonntag, 4. März 2012

Helmut Schmidt: Religion in der Verantwortung. Gefährdungen des Friedens im Zeitalter der Globalisierung.


Mehr als jeder andere Spitzenpolitiker hat Helmut Schmidt sich immer wieder auch zu ethisch-religiösen Fragen geäußert. Seine wichtigsten Reden zu diesem Thema sind in dem vorliegenden Buch versammelt.

Es sind nachdenkliche und eindringliche Gedanken, die uns der alte Mann aus Hamburg mitteilt. Es täte der politischen Debatte und der geistigen Auseinandersetzung in Deutschland gut, wenn in einem 'Rat der Alten' Helmut Schmidt und die anderen früheren Kanzler und Präsidenten mit einigen Theologen und Philosophen ihre Erfahrungen und ihren Rat einbrächten.
Schmidt erzählt von seinen Begegnung mit Menschen und Führern anderer Weltreligionen und erkennt auch dort die Suche nach der Wahrheit.

Helmut Schmidt sieht vor allem die drei großen monotheistischen Religionen – Judentum, Christentum und Islam – in der Verantwortung. In ihrem Ausschließlichkeitsdenken sieht er einen wesentlichen Grund für die gefährliche weltweite Radikalisierung. Statt sich gegenseitig zu respektieren und nach den gemeinsamen Wurzeln zu fragen, erhebe jede der Weltreligionen Anspruch auf die eigene Wahrheit. Dass die Kirchenführer – Imame und Rabbis genauso wie Bischöfe und Pfarrer – sich ihrer Verantwortung entziehen, beschwört die Gefahr neuer Kriege und weltweiter Konflikte herauf.

Schmidt geht in seinem aktuellen Beitrag aber nicht nur mit den Religionen ins Gericht, sondern auch mit der gegenwärtigen Politik. So lange sie es nicht schafft riesige wirtschaftliche Unterschiede über kontinentale Grenzen hin wirksam zu bekämpfen, wird sich das Gewaltpotenzial in den Religionen nicht verringern. Folgt man Schmidts Gedankengang ist er einleuchtend.