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Freitag, 28. August 2015

soziale Technik






Zeitschrift SOZIALE TECHNIK (1990-2014)

einzigartig
SOZIALE TECHNIK war die einzige Zeitschrift im deutschsprachigen Raum, die über umwelt- und sozialwissenschaftliche Technikforschung berichtet hat. Die Themen umfassten Technologie & Politik, Umwelt & Energie, Neue Biotechnologien und Frauen & Technik.
interdisziplinär
SOZIALE TECHNIK integrierte Ergebnisse verschiedenster Fachdisziplinen und stellt sie allgemein verständlich dar.
nachhaltig
SOZIALE TECHNIK informierte 24 Jahre lang über aktuelle Themen in den Bereichen umwelt- und sozialverträgliche Technikgestaltung, Technikbewertung und Technikfolgenabschätzung.



Inhalt

Themenheft: Soziale Gerechtigkeit und Intersektionalität
Editorial
In- und Exklusion online
Digitale Gerechtigkeit
Gastredaktion
Anja Christanell, Sylvia Mandl, Michaela Leitner, Karl-Michael Brunner, Katharina Kirsch-Soriano da Silva, Caroline Nwafor, Andrea Jamek, Claudio Tedeschi
Energiearmut.
Für eine sozial gerechtere Gestaltung der Energiezukunft – Ein Team aus Wissenschaft und Praxis stellt sich vor - S. 11-14
Transformative Medienarbeit
Neo-Domesticity
Aus dem IFZ
Magazin









Samstag, 20. April 2013

Kunst und Krisen, Stars und Regisseure, Wirtschaft und Politik.





DAS UFA-BUCH. Kunst und Krisen Stars und Regisseure Wirtschaft und Politik. [Gebundene Ausgabe] Hans-Michael Bock und Michael Töteberg (Herausgeber) (Autor)

Frauen in der NS-Zeit - Die ‚unpolitischen’ UFA-Stars

"In der rätselhaften Welt des Kinos wächst die Feigheit proportional der Menge des investierten Geldes."
Sir Peter Ustinov



20. April 1936:
Der Bund Österreichischer Filmindustrieller sichert in einer Filmkonvention den deutschen Nationalsozialisten den Ausschluss jüdischer Personen vom österreichischen Film zu und entspricht aufgrund des drohenden Exportverbotes in das wichtigste Abnehmerland Deutschland auch in weiteren Punkten den Wünschen der Nationalsozialisten.

Proteste von Regisseuren und Schauspielern bleiben unbeachtet, die meisten von ihnen, darunter viele bereits 1933 geflohene Deutsche, wandern (erneut) aus...
Rena Jacob



Siehe kompletten Beitrag unter:



Freitag, 8. März 2013

Frauen, der Körper und die ursprüngliche Akkumulation





Caliban und die Hexe 
Frauen, der Körper und die ursprüngliche Akkumulation [Broschiert] Martin Birkner
(Herausgeber), Silvia Federici (Autor), Max Henninger (Übersetzer)

Silvia Federici emeritierte Professorin für politische Philosophie und internationale Politik an der Hofstra University im Bundesstaat New York, ist seit vielen Jahren als politische Aktivistin tätig.
Sie ist unter anderem Autorin von Revolution at Point Zero (2012) sowie Mitherausgeberin von A Thousand Flowers: Social Struggles Against Structural Adjustment in African Universities (2000).

Max Henninger Übersetzer und koordinierender Redakteur von Sozial.Geschichte Online, lebt in Berlin. Martin Birkner ist politischer Theoretiker und Aktivist. Er lebt in Wien und ist Koordinator von kritik & utopie.



Enteignung und Ausbeutung im Übergang zum Kapitalismus Caliban und die Hexe ist eine Geschichte des weiblichen wie auch des kolonialisierten Körpers während des Übergangs zum Kapitalismus.

Ausgehend von den Bauernaufständen des späten Mittelalters und dem Aufstieg der mechanischen Philosophie untersucht Federici die kapitalistische Rationalisierung der gesellschaftlichen Reproduktion.
Sie zeigt, wie der Kampf gegen den Widerstand von Körper und Geist eine wesentliche Bedingung für zwei grundlegende Prinzipien der gesellschaftlichen Organisation darstellt: die Entwicklung der Arbeitskraft und die Verfügung über das eigene Selbst.

Die anschaulich geschriebene Studie ist eine unverzichtbare Ergänzung der Marxschen Schilderung der "Einhegung" und ein wichtiger Schritt in Richtung eines neuerlichen Nachdenkens über Entstehung und Wesen kapitalistischer Verhältnisse.
Caliban und die Hexe - namensgebend ist die Figur des Sklaven aus Shakespeares "Der Sturm" - ist bislang ins Spanische, Koreanische, Griechische und Türkische übersetzt worden. Japanische und serbische Ausgaben sind in Vorbereitung.



Eines der großen Massaker, die den Kapitalismus einleiten
Gender: Über den Zusammenhang von Hexenverfolgung und ursprünglicher Akkumulation
Interview: Ralf Ruckus / labournet.tv

siehe auch:
https://www.akweb.de/ak_s/ak580/31.htm




Montag, 4. März 2013

Danke, emanzipiert sind wir selber




Danke, emanzipiert sind wir selber: Abschied vom Diktat der Rollenbilder [Broschiert] Kristina Schröder (Autor), Caroline Waldeck (Autor)

Kristina Schröder, geb. Köhler, Jahrgang 1977, Dr. phil., ist Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Deutschland. Ihre Tochter kam im Juni 2011 auf die Welt.


Feministinnen wie Alice Schwarzer und Strukturkonservative wie Eva Herman haben eines gemeinsam: Sie wissen genau, wie das richtige Frauenleben auszusehen hat. »Hört auf damit!«, sagt Kristina Schröder. »Wir brauchen keine Rollendiktate, weder von der einen noch der anderen Seite, und auch nicht von der Politik.«

Kristina Schröder hat Karriere gemacht und gerade ein Kind bekommen. Steht sie deshalb für ein Leitbild, an dem junge Frauen sich orientieren sollen? Nein, sagt sie, die Frauen von heute brauchen keine Leitbilder! Feministinnen machen den gleichen Fehler wie die Strukturkonservativen auf der anderen Seite des politischen Spektrums: Beide schreiben vor, wie das ideale Frauenleben auszusehen hat.
»Gefährlich und falsch!«, sagt Kristina Schröder. Frauen (und Männer!) sollen endlich frei wählen können, wie sie ihr Leben gestalten wollen, ob mit oder ohne Familie, mit oder ohne Karriere. Diese Entscheidungen sind privat.

Politik sollte keine Leitbilder vorgeben, sondern sicherstellen, dass alle Männer und Frauen Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben haben und ihrer Verantwortung in Familie und Partnerschaft gerecht werden können. Welche Wege dahin führen zeigt sie in diesem zugleich politischen und persönlichen Buch – angriffslustig und klar.






Kristina Schröder möchte in ihrem Buch der Perspektive „Kristina Schröder“ den Vorzug geben. Denn diese Perspektive, der ersten Bundesministerin, die in ihrem Amt Mutter geworden ist, so schreibt sie, könne ein spezielles Licht auf die herrschenden Debatten werfen. Außerdem seien bei ihr als öffentliche Person die unterschiedlichen Rollenerwartungen mit denen Frauen konfrontiert sind, spätestens, wenn sie Mütter werden, gut ablesbar.

Als besonders gefährlich stufen die Autorinnen anscheinend die Rollenerwartun- gen und Leitbilder, die Feministinnen an sie herantragen, ein.
Das Buch ist deshalb auch zum größten Teil der Abrechnung mit dem Feminismus gewidmet. Auf vielen Seiten und Kapiteln, die Überschriften tragen wie „Die Welt hat sich geändert – das feministische Weltbild nicht“, „Der feministische Selbstwiderspruch: Emanzipation predigen, aber Bevormundung ausüben“, oder „Gläserne Wände: Die einschränkende Wirkung feministischer Rollenleitbilder“, arbeiten sich die Autorinnen an Feminismus und Feminis- tInnen ab.

Kristina Schröder zeigt somit ein weiteres Mal, dass der Kampf für Gleichstel- lung, für gleiche Rechte und gleiche Pflichten lange nicht so wichtig ist, wie ihre persönliche Kampfansage und politische Positionierung gegen den Feminismus.

Nach diesem Buch können wir den Ministeriumstitel endgültig zusammenstreichen. Frauenministerin – vergiss es! Und für alle Jusos gilt: Hände weg!

Von Johanna Uekermann, stellvertretende Juso-Bundesvorsitzende



Sonntag, 3. Februar 2013

Die Frauen der Nazis






Die Frauen der Nazis 

Die drei Bestseller vollständig aktualisiert in einem Band [Taschenbuch]




Dr. phil. Anna Maria Sigmund studierte Geschichte und Kunstgeschichte in Wien. Sie ist Mitglied des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung. Neben wissenschaftlichen Publikationen veröffentlichte sie auch geschichtliche Werke für ein breites Publikum. 

Ihre Bücher „Die Frauen der Nazis“, „Die Frauen der Nazis II“ und „Die Frauen der Nazis III“ wurden zu internationalen Bestsellern. Zuletzt erschien von ihr bei Heyne „Des Führers bester Freund“.


Exakt recherchierte Frauenbilder, die oft überraschend neue, faszinierende Einblicke in den Alltag des Dritten Reiches ebenso geben wie in die intimen Beziehungen und Intrigen zwischen den Personen der obersten Parteispitze.
Wer waren die Frauen an der Seite Hitlers und seiner Helfer und welche Bedeutung kam ihnen im NS-Regime zu? 

In ihrem akribisch recherchierten Werk spannt die Bestsellerautorin Anna Maria Sigmund den Bogen von Politiker-Gattinnen wie Emmy Göring oder Magda Goebbels über Künstlerinnen wie Zarah Leander oder Thea von Harbou bis hin zu scheinbar ganz normalen Frauen, die maßgeblich an der Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten beteiligt waren. 
20 faszinierende Porträts mit überraschenden Erkenntnissen aus zahlreichen spektakulären Quellen!

Es wird in dem Buch sehr gut aufgezeigt, wo der Wahnsinn überall lauerte. Viele Frauen sind dem Nationalsozialismus verfallen - bewusst oder als Mitläufer.




Dienstag, 4. Dezember 2012

Mädelsache!: Frauen in der Neonazi-Szene




Mädelsache!: Frauen in der Neonazi-Szene [Broschiert]Andrea Röpke Andreas Speit  


Andrea Röpke: Jahrgang 1965, Politologin und freie Journalistin. Ihr Spezialgebiet: Nationalsozialismus und Rechtsextremismus. 

Neben den diversen Fernsehmagazinen wie Monitor, Spiegel-TV und Panorama wurden ihre aufwendigen Inside-Recherchen im Neonazi-Milieu auch in der Taz, Süddeutsche-Online und in Fachportalen wie Blick nach rechts veröffentlicht. 
2009 erhielt sie den Preis der Lutherstädte »Das unerschrockende Wort« und wurde von der US-Botschaft in Berlin im Rahmen des »International Women of Courage Award« geehrt. Bücher im Ch. Links Verlag: 
»Stille Hilfe für braune Kameraden. Das geheime Netzwerk der Alt- und Neonazis« (mit Oliver Schröm), 2001, 
»Braune Kameradschaften. Die neuen Netzwerke der militanten Neonazis« (hg. mit Andreas Speit), 2004, 
»Neonazis in Nadelstreifen. Die NPD auf dem Weg in die Gesellschaft« (hg. mit Andreas Speit), 2008. 


Seit einigen Jahren treten Frauen in der männerdominierten neonazistischen Bewegung zunehmend selbstbewusster auf. 

Sie kandidieren für die NPD, organisieren Demonstrationen, führen Kassenbücher und kümmern sich um die Erziehung des rechten Nachwuchses. 

Vor allem aber sind sie bestrebt, rechtsradikale Politik unter dem Deckmantel von sozialen Themen wie Naturheilkunde, Ökologie, Kindergeld und Hartz IV auf kommunaler Ebene zu verankern. 

Gestützt auf Insiderinformationen geben die beiden ausgewiesenen Kenner des rechtsextremen Milieus Andrea Röpke und Andreas Speit in spannenden Reportagen einen Einblick in das Innenleben dieser Szene. 
Sie schildern, wo völkische »Sippen« bereits Vereine, Elternräte oder Nachbarschaften prägen, fragen, warum Politik und Verfassungsschutzbehörden diesem gefährlichen Treiben tatenlos zuschauen, und zeigen Strategien gegen die rechtsradikale Unterwanderung der Gesellschaft auf.


Mittwoch, 2. Mai 2012

Die Frau und der Sozialismus




Die Frau und der Sozialismus [Broschiert]
August Bebel

August Bebel war der erste Mann, der sich der "Frauenfrage" näherte, um zu belegen, dass bei gleicher Förderung beider Geschlechter Männer, Frauen und der Gesellschaft daraus nur Gewinn wachsen kann. 

Erstmalig 1883 erschienen und bis 1906 von Bebel selbst erweitert und überarbeitet ist es ein phantastisches Zeitzeugnis. Es verknüpft die Themen Emanzipation und Arbeiter/innen- Bewegung. 

Empfehlenswert für alle, die sich für den Sozialismus und die proletarische Frauenbewegung interessieren. 
Stellenweise auch sehr amüsant - zumindest für Jene, die Teile der Argumentation hinter Bebels Forderungen im Zusammenhang der Zeit sehen, in der Bebel gelebt hat und in der er sozialisiert wurde.



Donnerstag, 12. April 2012

Wie Politikerinnen in der Öffentlichkeit bestehen


Das Ende der Krawattenpflicht.

Wie Politikerinnen in der Öffentlichkeit bestehen [Broschiert]

Barbara Blaha , Sylvia Kuba




Wie weiblich dürfen Frauen in politischen Spitzenpositionen sein?
Wie männlich müssen sie agieren, um in der Öffentlichkeit zu bestehen?
Wie gehen sie mit stereotypen Rollenerwartungen um und welchen Einfluss haben diese? Weltweit gelangen immer mehr Frauen in politische Spitzenfunktionen, trotzdem sind Politikerinnen dort die Ausnahme: Machtpositionen werden fast ausschließlich von Krawattenträgern besetzt.
Barbara Blaha und Sylvia Kuba analysieren anhand zahlreicher Beispiele das Unsichtbare: die informellen Regeln der politischen Kultur, die geschlechtsspezifische Wirkung von Inszenierungsstrategien in Auftreten und Körpersprache bis hin zur Auswirkung der medialen Berichterstattung auf die Politik. Dieses Buch rückt die ungeschriebenen Gesetze der Machtpolitik ins Licht der Öffentlichkeit: um sie zu diskutieren und damit auch zu verändern mit dem Ziel, dass Frauen wie Männer in Zukunft die gleichen Chancen haben, in der Politik mitzumischen.

Das Buch schildert die Ursachen für die geringerer Beteiligung von Frauen in der Politik auf anschauliche Weise. Dabei belegen die Autorinnen nicht nur, mit welchen Schwierigkeiten Frauen in der Politik konfrontiert sind, sie stellen auch die Frage nach den Gründen.

Zahlreiche Beispiele aus der internationalen Politik und sorgfältig ausgewählte Fotos runden das Bild gut ab.