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Samstag, 16. August 2014

Bruno Kreisky: Erinnerungen







Erinnerungen 

Bruno Kreisky Ein Mann, der bewegte: Bruno Kreisky erzählt sein Leben.

Bruno Kreisky ist unvergessen: Er war Optimist und zutiefst davon überzeugt, dass man die Welt mit den Mitteln der Politik zum Besseren verändern konnte. Er verstand sich als Reformer, der immer den einzelnen Menschen und die Verbesserung seiner Lebensbedingungen im Mittelpunkt sah. Er war ein Meister des Dialogs und ein blitzgescheiter Analytiker, dem es mit Hilfe seines "Taktgefühls, seiner Intelligenz und seines Instinkts für Maß und Grenzen" (Henry Kissinger) gelang, in einzigartiger Weise Einfluss auf die Weltpolitik zu nehmen, er kannte alle Großen der internationalen Politik und er sprach mit allen: mit Brandt und Breschnew, mit Chruschtschow und Tito, Arafat und Golda Meir.

Durch diese internationalen Kontakte sicherte er Österreich auf der weltpolitischen Bühne eine beachtliche Bedeutung.
Mit dem Eintritt in die Regierung Raab als Staatssekretär für Auswärtige Angelegenheiten 1953 begann eine steile politische Karriere, die mit der Übernahme der Regierungsverantwortung 1970 ihre Krönung erfuhr:
13 Jahre leitete Bruno Kreisky in der Folge als Bundeskanzler die Geschicke Österreichs - eine Ära, die durch ihre großen Reformen Österreich prägte und bis heute ihre tiefen Spuren hinterlassen hat.

In einer bewegenden Zeitreise führen seine Erinnerungen den Leser durch das Österreich des 20. Jahrhunderts: von Zusammenbruch der Monarchie in die "Kälte des Februars", vom "Anschluss" in die Emigration, von den Staatsvertragsverhandlungen in Moskau zu den großen Reformen der 70er-Jahre.
Sie zeigen Bruno Kreiskys Leben untrennbar verknüpft mit dem Schicksal der Republik und der österreichischen Demokratie, für deren Wohl er mit jeder Faser seines Herzens tätig war.

Der Herausgeber Oliver Rathkolb, geb. 1955 in Wien, Dr. iur. (1978) und Dr. phil. (1982), 1985 2000 wissenschaftl. Leiter der Stiftung Bruno Kreisky Archiv, 1992 2004 Wissenschaftskoordinator des Bruno Kreisky Forums. Seit 2005 Direktor des Ludwig Boltzmann Instituts für Europäische Geschichte und Öffentlichkeit sowie Zeitprofessor am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Zahlreiche Publikationen.

Samstag, 28. Juli 2012

Bruno Kreisky: Die Biografie




Bruno Kreisky: Die Biografie [Gebundene Ausgabe]
Wolfgang Petritsch
(Autor)


Als ehemaliger Pressesekretär Kreiskys (1977-1983) gehörte der österreichische Diplomat Wolfgang Petritsch lange Zeit selbst zu den Quellen über den österreichischen Jahrhundertkanzler.
Doch nun hat sich der einstige Kreisky-Vertraute durch sein gemeinsam mit Margaretha Kopeinig verfasstes Werk DAS KREISKY-PRINZIP inspiriert an eine eigene Biographie seines ehemaligen Chefs herangewagt.
Die Besonderheit daran, Petritsch konnte für seine Kreisky Biographie auf eine enorme Fülle neuer Studien zu Kreiskys Politik, dem Erbe der Ära Kreisky, sowie diverser erst in den letzten Jahren erschienen Biographien ehemaliger Weggefährten zurückgreifen und als "Insider" Quellen nutzen die "externen" Biographen wohl nicht so einfach zugänglich gewesen wären.


Bruno Kreisky war ein Mann mit Eigenschaften. Er besaß Charisma und Spontaneität, war abwägend und impulsiv, zugleich aber der politischen Aufklärung verpflichtet. 

Bruno Kreisky hatte eine lebenslange Vision: die Menschen in Arbeit halten. Seine faszinierende und durchaus widersprüchliche Persönlichkeit ist das Ergebnis eines außergewöhnlichen Lebens. 

Er war Sozialist aus bürgerlicher Familie, saß in den Gefängnissen der Austrofaschisten und der Gestapo, überlebte Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieg als Emigrant in Schweden, wo er Demokratie und Sozialstaat kennenlernte und sie als reale Alternative zum Österreich der dreißiger Jahre verstand. 
Am Wiederaufbau seiner Heimat entscheidend beteiligt, hat Bruno Kreisky sein Land geprägt wie niemand sonst. 

Diese umfassende Biografie beruht auf der jahrzehntelangen Beschäftigung des Autors mit dem Phänomen Kreisky. Als enger Mitarbeiter konnte Wolfgang Petritsch ungewöhnliche Einblicke in das Denken und Handeln des Porträtierten gewinnen.



Donnerstag, 26. April 2012

Das Bruno Kreisky Album


Das Bruno Kreisky Album [Gebundene Ausgabe]
Andreas Pittler


Andreas Pittler, Jahrgang 1964, studierte Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft und arbeitete als Redakteur bei verschiedenen österreichischen Tages- und Wochenzeitungen. Seit 1994 ist er in der Pressestelle des österreichischen Parlaments in Wien tätig.
Pittler hat zahlreiche Sachbücher und Kriminalromane veröffentlicht. Für sein schriftstellerisches Schaffen wurde er 2006 mit dem Silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet.
- Kein Politiker hat die Geschichte von Österreichs Zweiter Republik so geprägt wie Bruno Kreisky.
- Keiner stand so lange einer Partei vor, keiner war länger Bundeskanzler.
- Keiner erzielte jemals ein besseres Wahlergebnis auf Bundesebene.
- Keiner reformierte Österreich so umfassend und nachhaltig.

Die Liste der Superlative, die sich zu Bruno Kreisky finden lässt, ist lang. Der Weltbürger, der Reformer, der Vermittler Bruno Kreisky wurde vor 100 Jahren, am 22. Jänner 1911, geboren. Dieser runde Geburtstag bietet Andreas Pittler, der bereits vor Jahren eine Bruno Kreisky-Biographie herausgegeben hat, einen willkommenen Anlass, sich seiner Person und seiner Taten zu erinnern.

Aber auch einen Blick auf den Privatmann Kreisky zu werfen. Dieses Album mit großteils bisher unveröffentlichten Fotografien aus Privatbesitz zeichnet Bruno Kreiskys Weg vom Sohn einer großbürgerlichen Familie in der Donaumonarchie über die bitteren Jahre in Gefängnissen und im Exil bis hin zur Ära Kreisky.



Sonntag, 8. April 2012

Anton Benya



Anton Benya. Ansichten des Nationalrats- und ÖGB-Präsidenten [Gebundene Ausgabe]


Johannes Kunz



1948 wurde er einer der leitenden ÖGB-Sekretäre, 1959 Vizepräsident und schließlich 1963 Präsident des Gewerkschaftsbundes. Dieses einflussreiche Amt hatte er bis 1987 inne und war ein bedeutender Verfechter der Sozialpartnerschaft, die für Österreichs politisch-wirtschaftliche Entwicklung entscheidend war. Bekannt ist die nach Benya benannte Benya-Formel zur Lohnfindung, nach der sich die Lohnerhöhung an Inflations- und Produktivitätserhöhung orientieren solle.

Zwischen 1956 und 1986 war Benya Abgeordneter zum Nationalrat und von 1971 bis 1986 der am längsten dienende Erste Nationalratspräsident der Republik Österreich.

In dieser Zeit galt er neben Bruno Kreisky, der seit 1970 die SPÖ-Alleinregierung führte, als wichtigster Politiker der Sozialistischen Partei.
Als solcher bemühte er sich – zusammen mit Kreisky – um eine Aussöhnung zwischen sozialdemokratischer Arbeiterschaft einerseits und der katholischen Kirche anderseits.

Freitag, 24. Februar 2012

Zwischen den Zeiten. Erinnerungen aus fünf Jahrzehnten.












Zwischen den Zeiten.
Erinnerungen aus fünf Jahrzehnten.


Bruno Kreisky (Autor)
Siedler Verlag; 2. Auflage (März 1995)




Kreisky, geb. 1911, erlebt den Untergang des Kaiserreiches, die Zeit zwischen den Kriegen & den Faschismus im Exil. Er beschreibt die politischen & wirtschaftlichen Verhältnisse des Österreich der Zwischenkriegszeit und sein bürgerliches Umfeld.
Otto Bauer, Kreiskys großes Vorbild, Freud und Adler beeinflussen ihn, führen ihn zur Sozialdemokratie.


Sein Weg in die Politik ist gekennzeichnet von Kampf und Revolution, von proletarischem Klassenkampf.


Am 15. Mai 1955 unterzeichnen Österreich und die Alliierten und Assoziierten Mächte den österreichischen Staatsvertrag. Bruno Kreisky, Staatssekretär in der Regierung Raab, hat an den Verhandlungen mit der Sowjetunion in Moskau und Wien teilgenommen. In seinen Memoiren erinnert er sich.