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Freitag, 2. Januar 2015
Parteien? - Gute Nacht! Bürger an die Macht ?
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Dienstag, 4. Juni 2013
Ist unsere Politik noch zu retten?
Ist unsere Politik noch zu retten?
Auswege aus der Wutbürger-Sackgasse [Gebundene Ausgabe]
Robert Misik (Autor)
Auswege aus der Wutbürger-Sackgasse [Gebundene Ausgabe]
Robert Misik (Autor)
Robert Misik, geboren 1966, ist Journalist und politischer Schriftsteller. Seine publizistische Laufbahn führte ihn von der »Arbeiter-Zeitung« zum »profil«, heute schreibt er regelmäßig für die Berliner »tageszeitung«, die »Berliner Zeitung«, die »Neue Zürcher Zeitung« und den Wiener »Falter«, außerdem produziert er die wöchentliche Videoshow »FS Misik« auf der Website der Tageszeitung »Der Standard«.
Zahlreiche Preise, etwa der Bruno-Kreisky-Förderpreis, 2010 Journalist des Jahres in der Kategorie Online. 2009 Österreichischer Staatspreis für Kulturpublizistik. Autor zahlreicher Bücher, zuletzt »Halbe Freiheit. Warum Freiheit und Gleichheit zusammengehören«.
Seit Jahren schwillt der Verdruss über Parteien und Politiker an in Deutschland, in Österreich, in ganz Europa. Bürger wenden sich indifferent oder aggressiv ab, oder sie verfallen in Zynismus gegenüber einer Politik, die sich als ohnmächtig, kleinmütig oder sogar korrupt erweist.
Dieser Verdruss war zuerst lediglich eine Reaktion, ist aber mittlerweile selbst zum Teil des Problems geworden.
Robert Misik sagt:
Weg mit dem Zynismus! Raus aus der Wutbürger-Sackgasse!
Politik braucht eine neue Sprache, Klartext statt leeres Geschwätz. Politiker sollen endlich sagen, was sie wirklich denken, statt dauernd auf PR-Experten zu hören.
Mehr Demokratie muss in die Demokratie gebracht werden, damit die Apparatschiks entmachtet werden und Talente eine Chance haben.
Aber auch die Bürger und Bürgerinnen müssen sich wieder Unterscheidungsvermögen antrainieren:
Ein Politiker, mit dem man nicht in allem einverstanden ist, ist deshalb nicht automatisch ein Verbrecher. Der preisgekrönte Publizist plädiert dafür, das Verhältnis von Berufspolitikern und frustrierten Bürgern neu zu justieren.
Aber auch die Bürger und Bürgerinnen müssen sich wieder Unterscheidungsvermögen antrainieren:
Ein Politiker, mit dem man nicht in allem einverstanden ist, ist deshalb nicht automatisch ein Verbrecher. Der preisgekrönte Publizist plädiert dafür, das Verhältnis von Berufspolitikern und frustrierten Bürgern neu zu justieren.
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Dienstag, 30. April 2013
Dein Staat gehört Dir!
Dein Staat gehört Dir! : Ein Abschiedsbrief an das Wutbürgertum [Broschiert]
Alexander Dill (Autor)
Der 1959 in München geborene und in der Studentenrevolte antiautoritär erzogene Alexander Dill promovierte in Soziologie, bevor er in die Wirtschaft ging.
Nachdem er unter anderem Biomasseheizwerke plante, das deutsche Auslandsmarketing koordinierte und die Softwareschmiede 'Internetkloster' gründete, kehrte er 2009 in seinen Beruf als Soziologe zurück: Der Vater von drei Söhnen gründete das Basel Institute of Commons and Economics, das auf die Messung von Sozialkapital spezialisiert ist. Alexander Dill schreibt wöchentlich auf Telepolis und ist durch seine Stellungnahmen zu Politik und Wirtschaft in der kritischen Öffentlichkeit bekannt.
Alexander Dill (Autor)
Der 1959 in München geborene und in der Studentenrevolte antiautoritär erzogene Alexander Dill promovierte in Soziologie, bevor er in die Wirtschaft ging.
Nachdem er unter anderem Biomasseheizwerke plante, das deutsche Auslandsmarketing koordinierte und die Softwareschmiede 'Internetkloster' gründete, kehrte er 2009 in seinen Beruf als Soziologe zurück: Der Vater von drei Söhnen gründete das Basel Institute of Commons and Economics, das auf die Messung von Sozialkapital spezialisiert ist. Alexander Dill schreibt wöchentlich auf Telepolis und ist durch seine Stellungnahmen zu Politik und Wirtschaft in der kritischen Öffentlichkeit bekannt.
Seine wichtigsten Bücher:
'Philosophische Praxis eine Einführung', Frankfurt 1990 (Fischer-Verlag)
'Marketing für Deutschland mit einem Vorwort von Dr. Helmut Kohl', Teisendorf 1997 (WJD)
'Die Erfolgsfalle', München 2006, (Random House)
'Gemeinsam sind wir reich', München 2012 (Oekom-Verlag)
Spürst Du auch Deinen Wutbürger? Wie ein böser kleiner Alien lauert er in Dir. Dabei könnte er durch wenige Überlegungen entschärft werden. Denn viele Dinge, die Du dem Staat vorwirfst, kannst Du selbst beeinflussen und gestalten: die Staatsfinanzen zum Beispiel. Deine Gesundheit. Deine Teilnahme an der Wirtschaft. Sicherheit. Energiepolitik. Schule. Sogar die Schlaglöcher kannst Du selbst reparieren lassen.
Durch den kategorischen Imperativ bist Du nämlich längst Gesetzgeber geworden. An zahlreichen unerwarteten Beispielen zeigt Alexander Dill, der zusammen mit Jochen Hörisch die deutschen Staats(Bank-)schulden tilgt (hurrawirtilgen.de), wie Bürger in allen Lebensbereichen selbst ihren Staat in die Hand nehmen können. Ein radikales Bekenntnis zu »zivilem Gehorsam« (Dill) im Wahljahr 2013, das in einer für viele unakzeptablen Empfehlung mündet: Die Regierung, so Dill, sollte von uns nicht aus ihrem heilsamen Nicht-Tun erweckt werden.
Leben wir, ohne es zu wissen, in der bestmöglichen aller Welten? Eine völlig neue Sicht auf Deutschland und die Deutschen ist das auf jeden Fall.
Inhaltsverzeichnis:
1. Deine Straße - Dein Schlagloch
2. Dein Bürgersteig - Jetzt über Querneigung und Seitenraumbreite abstimmen! 3. Deine Schule - Tagesaufbewahrung oder Ort der Erkenntnis?
4. Deine Polizei - Warum du nicht erfährst, wie gering die Kriminalität ist
5. Deine Bahn - Warum es ihr nicht hilft, wenn du sie verurteilst
6. Deine Regierung - Warum du sie in Ruhe lassen sollst
7. Dein Finanzamt - Dein heimlicher Verbündeter
8. Dein Recht - Was du nicht besitzt, kannst du auch nicht verlieren
9. Dein Gesundheitswesen - Warum es für alle billiger wird, wenn du dir deine Krankheit selbst aussuchst
10. Deine Wirtschaft - Warum der mittlere Preis für alle am günstigsten ist
11. Deine Armee - Warum unsere Diplomaten die Soldaten überflüssig machen 12. Dein Europa - Wellnessoase oder Bürokratiemonster?
13. Deine Energie - Unerwarteter Überfluss statt bedrohlicher Knappheit
14. Deine Natur - Hausbesuch vom Luchs
15. Dein Fernsehen, dein Radio, dein Nestworking - Hoch lebe die GEZ!
16. Deine Denker - Anreger statt Lehrer
17. Stell' dir vor ...
18. Die Moral zieht um: von den Regierenden zu den Regierten
19. Wie wäre es mit mehr Bundesländern?
20. In deinem Staat bist du nicht die Ausnahme, sondern die Regel
21. Der Nutzen des Gefäßes ist dort, wo es nicht ist
22. Eine neue Formel für gerechte Altersversorgung: X = Y:2
23. Der neue Wettbewerb um die niedrigste Rendite
24. Abschied vom Miserabilismus
25. Die Postmoderne begann 1799
26. Für eine neue Bürgerlichkeit
27. Manifest des Bürgentums: Zwölf Dinge, die du ohne Gesetze und Reformen tun kannst
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Donnerstag, 10. Mai 2012
ABC der Alternativen 2.0
Dr. phil. Ulrich Brand, geboren 1967, studierte Tourismus in Ravensburg und Politikwissenschaft in Frankfurt/Main, Berlin und Buenos Aires. Er ist wissenschaftlicher Assistent an der Universität Kassel.
Dr. Bettina Lösch ist wissenschaftliche Assistentin am Lehr- und Forschungsbereich Politikwissenschaft des Instituts für Vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften der Universität zu Köln.
Von Alltagskultur bis ZivilgesellschaftIn Kooperation mit Wissenschaftlicher Beirat von Attac, Rosa-Luxemburg-Stiftung und taz.die Tageszeitung
166 Stichworte auf jeweils zwei Seiten von "Alltagsverstand" über "Mosaiklinke" bis "Wutbürger_innen". Kompakter gehen Alternativen nicht.Fünf Jahre nach Erscheinen des ersten "ABC der Alternativen" ist die Herausforderung, Gegenentwürfe zum neoliberalen Kapitalismus zu formulieren, dringlicher denn je. Die seit 2008 anhaltende multiple Krise des herrschenden Gesellschaftsmodells hat verheerende Auswirkungen für große Teile der Weltbevölkerung.
Die globalen Proteste gegen die dominante Krisenbearbeitung und gegen Naturzerstörung, für Gerechtigkeit und eine weitgehende Demokratisierung eröffnen neue Räume für die Debatte um Alternativen und deren praktische Durchsetzung.
Das 2007 erstmals erschienene ABC der Alternativen wurde aktualisiert, komplett überarbeitet und um 40 neue Begriffe erweitert. Es bietet eine breite Auswahl an gesellschaftliche Alternativen denk- und sichtbar machenden Begriffen, die die Zukunft neu erschließen. Das Projekt, das sich als Teil globaler sozialer Bewegungen versteht, macht deutlich, wie sich eben jene Bewegungen globalisierungs kritische, sozial-ökologische, feministische, antirassistische verändert haben und mit welchen neuen Herausforderungen sie sich konfrontiert sehen
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