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Freitag, 29. Juli 2016
Robert Michels: Das "eherne Gesetz der Oligarchie"
Das "eherne Gesetz der Oligarchie" von Robert Michels
Dienstag, 7. Juni 2016
12. Ausgabe des Soziologiemagazins
12. Ausgabe des Soziologiemagazins
(Mit Klick auf die jeweiligen Links, kannst du dir die einzelnen Beiträge als PDF anschauen und downloaden.)
S. 1 Editorial – von Anja Liebig und Claas Pollmanns
Schwerpunkt
S. 5 Experteninterview zum Thema Bildungssoziologie mit Prof. Dr. Andrea Lange-Vester geführt von Nadja Boufeljah
S. 21 Wir werden dazu ausgebildet, einzigartig zu sein von Theres Waldbauer
S. 39 Zum Subjekt der Arbeit geformt von Claas Pollmanns
Perspektiven
S. 56 Tagungsbericht über den Jungen Bildungskongress 2015 am 30. und 31. Mai in Berlin von Lukas Daubner und Pauline Püschel
S. 60 Das performierende Selbst im Hochschulsystem von Laura Wiesböck
S. 70 Macht Schule noch Bildung? von Sebastian Weißgerber
S 78 Das Ende der theoretischen Bildung? von Jörg Radtke
Aus der Redaktion
S. 94 Literatur zum Thema
S. 96 Tagungen und Termine
S. 101 Impressum
Samstag, 4. Juni 2016
Wer macht die Medien?
Wer macht die Medien?:
Online-Journalismus zwischen Bürgerbeteiligung und Professionalisierung
Taschenbuch – von Gabriele Hooffacker (Herausgeber)
Back to the Roots of Journalism
Der Band vereint zehn Interviews mit Bloggern wie Don Alphonso, Machern wie Martin Huber von myheimat.de, Götz Franke von capital.de, Bernd Mann von dju/verdi oder Ulrike Kaiser vom Deutschen Journalistenverband. Geführt wurden sie im Rahmen im Rahmen einer Lehrveranstaltung am Mediencampus Leipzig. Der englischsprachige Teil bringt ein Interview mit den Erfindern des 'netizen journalism' Ronda und Jay Hauben im Wortlaut.
Inhalt: Stefan Niggemeier: Die Nutzer werden zu wenig eingebunden – Martin Huber: Die Community entscheidet - Ulrike Kaiser: Nicht jeder kann Reporter sein - Don Alphonso: Blogger und Journalisten leben in Paralleluniversen - Anton Simons: Web-2.0-Werkzeuge machen Spaß - Steffen Büffel: Crossmediale Bühne für die neue Medienwelt - Götz Franke: Da bin ich skeptisch - Gabriele Bartelt-Kircher: Journalisten werden Reporter aus zweiter Hand - Christian Jakubetz: Wer sparen will, soll die Finger von Crossmedia lassen - Matthias Spielkamp: Journalismus 2.0 – es geht um Techniken, nicht Technologien – Bernd Mann: Social Web ergänzt den persönlichen Kontakt - Ronda und Jay Hauben: Back to the roots of journalism
Inhaltsverzeichnis
Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 07
Stefan Niggemeier:
Die Nutzer werden zu wenig eingebunden . . . . . . . . . . . . . . . 09
Martin Huber:
Die Community entscheidet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Ulrike Kaiser:
Nicht jeder kann Reporter sein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Don Alphonso:
Blogger und Journalisten leben in Paralleluniversen . . . . . . . 23
Anton Simons:
Web 2.0-Werkzeuge machen Spaß . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Steffen Büffel:
Crossmediale Bühnefür die neue Medienwelt . . . . . . . . . . . 31
Götz Franke:
Da bin ich skeptisch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Gabriele Bartelt-Kircher:
Journalisten werden Reporterauszweiter Hand . . . . . . . . . . 39
Christian Jakubetz:
Wer sparen will, soll die Finger von Crossmedialassen . . . . 41
Matthias Spielkamp:
Journalismus 2.0 – es geht um Techniken,
nicht Technologien . . . 45
Bernd Mann:
Social Web ergänzt den persönlichen Kontakt . . . . . . . . . . . 49
Mittwoch, 1. Juni 2016
Kapital Macht Politik: Die Zerstörung der Demokratie
Kapital Macht Politik:
Die Zerstörung der Demokratie
Broschiert – von Harald Trabold
Trabolds Schreibstil ist klar verständlich und sehr gut lesbar. Man kann die 450 Seiten in einem Zug lesen, dazu kommen rund 100 Seiten Quellenangaben, die vom Fleiß des Autoren sprechen.
Prof. Dr. Harald Trabold, geboren 1958, Studium der VWL in Regensburg und Boulder (USA), danach für die KfW (Frankfurt) und UNCTAD (Genf) tätig.
Von 1990 bis 2004 wissenschaftlicher Mitarbeiter am DIW Berlin, Forschungsschwerpunkt Globalisierung.
1998 Promotion an der FU Berlin und Visiting Scholar am MIT (USA).
Seit 2005 Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule Osnabrück. Zahlreiche Veröffentlichungen zu den Themen Globalisierung, Finanzkrise etc. Beratungstätigkeit für verschiedene UN-Organisationen, Europäische Kommission etc.
Seit 2011 Leiter des als Reaktion auf die Finanzkrise neu konzipierten Studiengangs Angewandte Volkswirtschaftslehre an der Hochschule Osnabrück.
Die Macht des Volkes ist längst zu einer Phrase in Sonntagsreden verkommen. In den westlichen Demokratien herrscht nicht mehr das Volk, sondern das Kapital. Politiker regieren die Bürger, aber Finanzmärkte und Großkonzerne regieren die Politik.
Lobbyisten steuern die Gesetzgebung zum Wohl der Großkonzerne, PR-Agenturen machen Kapitalismus-Propaganda, die Unterhaltungsindustrie stellt das Volk ruhig und das Bildungssystem erzieht ökonomisch verwertbaren Nachwuchs. Doch stehen wir auf verlorenem Posten?
Harald Trabold demonstriert, wie wir Bürgerinnen und Bürger unsere eingebüßte Macht zurückerobern können. Dafür müssen wir jedoch bereit sein, uns in neuer Freiheit gegen die Herrschaft der Konzerne und Reichen zu behaupten und den Kapitalismus in die Schranken zu weisen.
Noch ist es nicht zu spät!
Donnerstag, 26. Mai 2016
Sozialismus Heft Nr. 6 | Juni 2016
Das aktuelle Heft
Heft Nr. 6 | Juni 2016 | 43. Jahrgang | Heft Nr. 408
Leseproben
Joachim Bischoff / Björn Radke
Immer wieder Grexit?
Die um die politische Existenz ringende FDP ist wieder in den Mainstream eingetaucht und spricht sich für einen Plan B im Falle von Griechenland aus: Das Land brauche einen Neustart ohne Euro, bestärkt Parteichef Lindner die Ewiggestrigen. Mehr...
Max Reinhardt / Stefan Stache / Kai Burmeister: Die SPD in der doppelten Krise der Repräsentation
Zurückgefallen hinter eine erstarkte neue Rechte
Die Krise der SPD beschleunigt sich angesichts sinkender Umfragewerte immer weiter und nimmt zunehmend eine existenzgefährdende Qualität an. Es fehlt jedoch an einer offensiven Strategie zur Überwindung des Niedergangs der Partei. Mehr...
Otto König / Richard Detje: Kurz- und Langfristwirkungen des Tarifabschlusses in der Metall- und Elektroindustrie 2016
Reallohnplus mit Differenzierung
Mit dem Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie ist nach der Vereinbarung im Öffentlichen Dienst (Kommunen und Bund) ein weiterer Eckpunkt in der diesjährigen Tarifbewegung gesetzt. Mehr...
Inhalt
Richtungsentscheidungen für Europa
Hinrich Kuhls
Das EU-Referendum in Britannien
Eine Richtungsentscheidung in Europa
Das EU-Referendum in Britannien
Eine Richtungsentscheidung in Europa
Joachim Bischoff/Björn Radke
Immer wieder Grexit?
Immer wieder Grexit?
Thomas Jaitner
Nach der Wahl ist vor der Wahl
Eine zweite Chance für die spanische Gesellschaft am 26. Juni
Nach der Wahl ist vor der Wahl
Eine zweite Chance für die spanische Gesellschaft am 26. Juni
Heinz Bierbaum
Sinistra Italiana – Hoffnung oder weiterer Niedergang?
Sinistra Italiana – Hoffnung oder weiterer Niedergang?
USA und Naher Osten
Ingar Solty
Eine rechte Arbeiterklasse?
Donald Trump und seine Basis
Eine rechte Arbeiterklasse?
Donald Trump und seine Basis
Theodor Bergmann
Wird der Schwelbrand im Nahen Osten zum Flächenbrand?
Wird der Schwelbrand im Nahen Osten zum Flächenbrand?
Linke Strategiedebatten
Max Reinhardt/Stefan Stache/Kai Burmeister
Zurückgefallen hinter eine erstarkte neue Rechte
Die SPD in der doppelten Krise der Repräsentation
Zurückgefallen hinter eine erstarkte neue Rechte
Die SPD in der doppelten Krise der Repräsentation
Stephan Krüger/Christoph Lieber
Freiheit statt Feudalismus
Gegen Sahra Wagenknechts Autismus in der linken Strategiediskussion
Freiheit statt Feudalismus
Gegen Sahra Wagenknechts Autismus in der linken Strategiediskussion
Hilde Wagner
Die Zeit ist reif für eine neue Arbeitszeitkampagne
Die Zeit ist reif für eine neue Arbeitszeitkampagne
Otto König/Richard Detje
Reallohnplus mit Differenzierung
Kurz- und Langfristwirkungen des Abschlusses in der Metall- und Elektroindustrie 2016
Reallohnplus mit Differenzierung
Kurz- und Langfristwirkungen des Abschlusses in der Metall- und Elektroindustrie 2016
Günter Busch
Personalbemessung und mehr
Zum Tarifvertrag Gesundheitsschutz und Demografie an der Charité
Personalbemessung und mehr
Zum Tarifvertrag Gesundheitsschutz und Demografie an der Charité
Otto König/Richard Detje
Arbeitskampf bei Amazon – »Labor des Widerstands« (zu Jörn Boewe/Johannes Schulten)
Arbeitskampf bei Amazon – »Labor des Widerstands« (zu Jörn Boewe/Johannes Schulten)
Kritik der Politischen Ökonomie
Joachim Bischoff
Die Kreisläufe des Kapitals
Alexander Pechmanns Interpretation zum 2. Band des »Kapital«
Die Kreisläufe des Kapitals
Alexander Pechmanns Interpretation zum 2. Band des »Kapital«
Replik | Rezension | Veranstaltungen | Film
Ralf Krämer
Kritik nicht den Rechten überlassen
Zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit der AfD (zu Bischoff/Müller in Heft 4-2016)
Kritik nicht den Rechten überlassen
Zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit der AfD (zu Bischoff/Müller in Heft 4-2016)
Wolfgang Krumbein
Wirtschaftswachstum – eine Einführung (zu Jürgen Leibiger)
Wirtschaftswachstum – eine Einführung (zu Jürgen Leibiger)
Veranstaltungen & Tipps
Marion Fisch
Ein Hologramm für den König (Filmkritik)
Ein Hologramm für den König (Filmkritik)
Donnerstag, 12. Mai 2016
Verteilungskampf
Verteilungskampf
Warum Deutschland immer ungleicher wird
Gebundene Ausgabe – von Marcel Fratzscher (Autor)
"Wohlstand für alle" – das ist seit Ludwig Erhard das Credo der deutschen Politik. Doch Deutschland ist an seinem Ideal gescheitert: In unserer Marktwirtschaft wird mit gezinkten Karten gespielt.
In kaum einem Industrieland herrscht eine so hohe Ungleichheit – in Bezug auf Einkommen, Vermögen und Chancen.
- Die Investitionen sinken,
- die soziale Teilhabe nimmt ab.
- Der Verteilungskampf wird härter.
Verantwortlich dafür ist primär die hohe Chancenungleichheit, die Menschen davon abhält, ihre Fähigkeiten zu entwickeln. Fratzscher zeigt, wie die Politik die Chance der Zuwanderungswelle nutzen kann und was sie tun muss, um die Spaltung der Gesellschaft abzuwenden.
Mittwoch, 11. Mai 2016
Warum Europa eine Republik werden muss!
Warum Europa eine Republik werden muss!
Eine politische UtopieBroschiert – von Ulrike Guérot (Autor)
Sie hat zwanzig Jahre in Thinktanks in Paris, Brüssel, London, Washington und Berlin zu Fragen der europäischen Integration und Europas in der Welt gearbeitet und kennt EU-Europa, seine Institutionen und Schwächen wie kein(e) zweite(r).
Es ist Zeit, Europa neu zu denken. Weg mit der Brüsseler Trilogie aus Rat, Kommission und Parlament! Die Nationalstaaten pervertieren die europäische Idee und spielen Europas Bürger gegeneinander aus.
Europa muss aber heißen:
- Alle europäischen Bürger haben gleiche politische Rechte.
- Vernetzt die europäischen Regionen!
- Schafft ein gemeinsames republikanisches Dach!
- Wählt einen europäischen Parlamentarismus, der dem Grundsatz der Gewaltenteilung genügt!
Dieser Text ist ein utopisches Experiment. Res publica bedeutet Gemeinwohl - daran fehlt es in der EU heute am meisten. Die Idee der Republik ist von Aristoteles bis Kant das normale Verfassungsprinzip für politische Gemeinwesen. Wenden wir es doch einmal auf Europa an. Bauen wir Europa neu, damit sich die Geschichte der Nationalismen nicht wiederholt. Damit Europa in der Welt von morgen nicht untergeht, sondern zur Avantgarde auf dem Weg in eine Weltbürgerunion wird.
Wie der Titel vermuten lässt geht es um die Zukunft unseres Kontinents und zwar als Republik. Die Notwendigkeit eines solchen utopischen Denkansatzes verdeutlicht die Autorin in den ersten Kapiteln des Buches, in denen sie hart mit dem heutigen Europa der EU ins Gericht geht. Sie spricht von einem „entfesselten Markt“, dem großen Demokratiedefizit, Reformunfähigkeit, nationalem Egoismus und Rechtspopulismus.
All diese Probleme entlarvt sie als Charakteristika eines gescheiterten Systems. Ein System, das auf Nationalstaatlichkeit beruht und deshalb das ursprüngliche Versprechen der europäischen Integration, nämlich die Überwindung der Nationalstaaten, bis heute nicht einlösen konnte.
In der Folge entfaltet das Buch seine bezaubernde Schönheit durch die durchdachte und eloquente Darlegung der Möglichkeit eines neuen Weges für Europa, einer Wiederentdeckung der „politischen Ästhetik“ und einer nachnationalen Zukunft für Europa und die Welt. Dabei ist die Autorin so überzeugend in ihrer Argumentation und so klar in ihren Schussfolgerungen, dass man als Leser bisweilen vergisst wie anders unsere Realität momentan aussieht.
Detailliert schildert sie die territoriale, wirtschaftliche und politische Neuordnung, die von Nöten wären um die Republik Realität werden zu lassen. In dieser Republik wären alle Bürger politisch gleich, also gleich vor dem Wahl- und Steuerrecht sowie in ihren sozialen Recht. Diese Utopie wird mit einer Leidenschaft beschrieben, die es dem Leser schwermacht, sich nicht in die Idee zu verlieben.
Der erlebte Kontrast zwischen dem was ist (die zahlreichen Krisen und Systemfehler der EU) und dem was sein könnte (die Republik), ist es was dieses Buch so wertvoll macht und auch lange nach der Lektüre noch zum Nachdenken und diskutieren anregt. Einziges wirkliches Manko sind einige Lücken in der Ausgestaltung der zukünftigen Republik. Aber auch über diese lohnt es sich nachzudenken.
Sprachlich anspruchsvoll, aber verständlich, ist „Warum Europa eine Republik werden muss“ ein Muss für jeden politisch Interessierten !!!Von Amazon Kunde am 27. April 2016
Samstag, 19. März 2016
Das Konzept des 'modernisierten' Rechtspopulismus
europas rechte:
das konzept des 'modernisierten' rechtspopulismus eine Flugschrift
Broschiert – von Joachim Bischoff (Autor), Gauthier Elisabeth (Autor), Bernhard Müller (Autor)
Spätestens seit den Europawahlen 2014 ist eine Rechtsverschiebung des politischen Koordinatensystems auf dem Kontinent zu konstatieren. Besonders in Frankreich (Front National), Dänemark (Dänische Volkspartei) und Großbritannien (UKIP), aber auch in Österreich, Schweden, und Finnland sowie in Ungarn und Griechenland haben Parteien zugelegt, die rechts von den konservativen Parteien stehen. Auch in Deutschland hat die 'modernisierte' Rechte inzwischen mit der 'Alternative für Deutschland (AfD)' einen parteipolitischen Ausdruck gefunden.
Was sind die Gründe für das Erstarken des Rechtspopulismus und was charakterisiert ihn im Unterschied zu rechtextremistischen Parteien mit offen rassistischen und völkischen Orientierungen?
'Wohlstandswachstum' gibt es in Europa fast nur noch bei den Reichen, während für die Mittelschichten und die unteren Einkommensbezieher die soziale Ungleichheit steigt. Beides führt zur Enttäuschung über die politische Klasse und sind Hauptgründe für das Anwachsen der 'modernen' Rechten. Charakteristisch sind der Frontalangriff auf die Strukturen der Willensbildung und das Versprechen, über eine (kulturell begründete) Aufwertung von Familie und Nation die gesellschaftlichen Widersprüche aufzuheben und die Lebenslage der 'kleinen Leute' zu stabilisieren. In Absetzung zum historischen Faschismus baut Nationalismus oder Regionalismus der neuen Rechten auf der Aktivierung von Ressentiments gegenüber jeder Form der ethnisch und geistig-kulturellen Vermischung auf. Deshalb ist Anti-Islamismus ein immer häufiger auftauchendes Moment der ideologischen Orientierung.
Was tun?
Appelle wie 'no pasarán' oder die Aufforderung zur Konstituierung einer anti-faschistischen Front sind verständlich, reflektieren jedoch eine große Hilflosigkeit. Entscheidend wird sein, ob es gelingt, auf die Frage, ob Politik Positives bewirken kann, neue, kreative Antworten zu entwickeln, mit denen die Folgen des entfesselten Kapitalismus (Verelendung von immer größeren Teilen selbst der Mittelschichten sowie massive Ausweitung von Flucht und Vertreibung) zurückgedrängt werden können.
Samstag, 12. März 2016
UK - Bleiben oder nicht bleiben ?
In or Out?
Bleiben oder nicht bleiben: Das IP-Länderporträt Großbritannien
Beim EU-Gipfel Mitte Februar einigte sich der britische Premier David Cameron mit den übrigen EU-Staaten auf ein Reformpaket, das seinem Land mehr Rechte innerhalb der Union einräumt. Nun ist es an den Briten, in einem Volksentscheid am 23. Juni abzustimmen, ob das Vereinigte Königreich in der EU bleiben soll oder nicht.
Brauchen die Briten die EU, braucht die EU die Briten?, fragen im aktuellen IP-Länderporträt Großbritannien u.a.
Mark Leonard, Direktor des European Council on Foreign Relations in London,
Roger Bootle, Chairman der Londoner Consultingfirma Capital Economics, und
Richard G. Whitman, Senior Research Fellow beim "The UK in a Changing Europe“-Projekt und Economic and Social Research Fellow von Chatham House.
Mark Leonard, Direktor des European Council on Foreign Relations in London,
Roger Bootle, Chairman der Londoner Consultingfirma Capital Economics, und
Richard G. Whitman, Senior Research Fellow beim "The UK in a Changing Europe“-Projekt und Economic and Social Research Fellow von Chatham House.
Das IP-Länderporträt Großbritannien ist erhältlich im Bahnhofs- und Flughafenbuchhandel, im iTunes Store und im Google Play Store.
Beim EU-Gipfel Mitte Februar einigte sich der britische Premier David Cameron mit den übrigen EU-Staaten auf ein Reformpaket, das seinem Land mehr Rechte innerhalb der Union einräumt. Nun ist es an den Briten, in einem Volksentscheid Ende Juni abzustimmen, ob das Vereinigte Königreich in der EU bleiben soll oder nicht. Brauchen die Briten die EU, braucht die EU die Briten?, fragen im aktuellen IP-Länderporträt Großbritannien u.a. Mark Leonard, Direktor des European Council on Foreign Relations in London, und Richard G. Whitman, Professor für Politik und Internationale Beziehungen an der University of Kent.
im aktuellen Heft blättern
im aktuellen Heft blättern
Mittwoch, 2. März 2016
Porträt des Nationalsozialismus
Porträt des Nationalsozialismus (Trotzki-Bibliothek)
Taschenbuch – Ungekürzte Ausgabe
von Leo Trotzki (Autor)
- Wie konnte es zu der Barbarei des Nationalsozialismus kommen und von wem hätte sie verhindert werden können?
- War der Aufstieg Hitlers unvermeidlich und welche Rolle spielten die Sozialdemokratie und die Kommunistische Partei?
Diese vorliegende Auswahl von Schriften Leo Trotzkis über Deutschland gibt eine Antwort auf diese Fragen. Trotzkis Untersuchungen zur Geschichte und aktuellen damaligen Lage in Deutschland, zum Wirtschaftsprogramm des Nationalsozialismus, zu seinen sozialen Wurzeln, psychologischen und politischen Mechanismen legen eine analytische Schärfe und politische Weitsicht an den Tag, die den Leser auch heute noch mit Bewunderung und Betroffenheit erfüllen.
Sie sind Meisterwerke des Marxismus, ganz in der Tradition der klassischen Analysen aus der Feder eines Karl Marx oder Friedrich Engels.
Trotzki schrieb die hier dokumentierten Briefe und Artikel nicht, um Vergangenes, Unabänderliches zu erklären, sondern um in die aktuelle politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung in Deutschland einzugreifen, um die voraussehbare und von ihm vorausgesehene Katastrophe zu verhindern.
'Und Trotzki, der prachtvolle Sachen schreibt, die ja durch die Weltpresse gehn und nicht der WB (›Weltbühne‹) gehören. Neulich ein ›Porträt des Nationalsozialismus‹, das ist wirklich eine Meisterleistung.
Da stand alles, aber auch alles drin. Unbegreiflich, wie das einer schreiben kann, der nicht in Deutschland lebt. Konklusio: Krieg oder Revolution. Ich weiß das nicht. er weiß mehr und kann mehr, der Trotzki.'
Kurt Tucholsky (25. Juli 1933)
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Dienstag, 1. März 2016
Wie viele Sklaven halten Sie?
Wie viele Sklaven halten Sie?: Über Globalisierung und MoralTaschenbuch – von Evi Hartmann (Autor)
Wenn Sie Kleidung tragen, Nahrung zu sich nehmen, ein Auto fahren oder ein Smartphone haben, arbeiten derzeit ungefähr 60 Sklaven für Sie und mich. Ob wir wollen oder nicht. Und ohne dass wir das veranlasst hätten. Wie fühlen Sie sich damit? Dies fragt BWL-Professorin Evi Hartmann und meint es nicht rhetorisch!Unsere Wirtschaft macht uns alle zu Sklavenhaltern - das führt uns jedes Drei-Euro-T-Shirt und jede Reportage über die Sweatshops in der Dritten Welt vor Augen. Dennoch machen wir weiter mit. Wir können die Globalisierung nicht abschaffen, auch können wir die Spielregeln nicht ändern. Doch wir können anders spielen, zeigt die Expertin für globale Netzwerke.
Evi Hartmanns Buch …
- … zeigt:
Menschen werden ausgepresst, Preise immer stärker gedrückt. Die Fabrikarbeiterinnen in den Sweatshops verlieren Gesundheit und Leben und wir unsere moralischen Grundsätze, intakte Umwelt und Weltklima. Wir wissen das und wir machen trotzdem alle immer weiter mit - als Unternehmer, Manager, Professoren, Lehrer, Konsumenten.
- … ist weit mehr als eine kritische Analyse.
- … ist ein Wegweiser, wie Fairplay in der Globalisierung funktioniert - aufgezeichnet von einer BWL-Professorin und vierfachen Mutter.
- … ist drastisch, originell und aus dem persönlichen und unternehmerischen Alltag gegriffen. Ihr Fazit: Fairplay ist möglich, jeden Tag neu!
- ….ist die persönlichste Globalisierungskritik, die Sie je gelesen haben.
- … ist keine Aufforderung, die Globalisierung abzuschaffen.
- … bietet eine Anleitung zum kritischen Denken und pragmatischen Handeln.
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Dienstag, 23. Februar 2016
Barrieren und Lücken im österreichischen Gesundheitssystem
Armutskonferenz :
Barrieren und Lücken im österreichischen Gesundheitssystem
Die Armutskonferenz ist seit 1995 als Netzwerk von über 40 sozialen Organisationen, sowie Bildungs- und Forschungseinrichtungen aktiv. Sie thematisiert Hintergründe und Ursachen, Daten und Fakten, Strategien und Maßnahmen gegen Armut und soziale Ausgrenzung in Österreich. Gemeinsam mit Armutsbetroffenen engagiert sie sich für eine Verbesserung deren Lebenssituationen.
Wien - Graz - Linz
In den österreichischen Rahmengesundheitszielen ist vermerkt: „Alle Bevölkerungsgruppen sollen über gerechte Chancen verfügen, ihre Gesundheit zu fördern, zu erhalten und wiederherzustellen.
Bildung ist neben Sozialstatus und Einkommen ein zentraler Einflussfaktor auf die Gesundheit“ Und: „Das Gesundheits- und Sozialsystem ist so zu gestalten, dass ein gleicher, zielgruppengerechter und barrierefreier Zugang für alle Bevölkerungsgruppen gewährleistet ist“.
Diese Erhebung hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, zum einen Armutsbetroffene selbst zu fragen, ihre Erfahrungen und ihr Wissen in den Mittelpunkt zu stellen, sowie zum anderen Themen und Felder mangelnder Barrierefreiheit zu erheben, an denen vertieft weiter gearbeitet werden kann.
Durchgehend wird ein partizipativer Ansatz verfolgt, der Menschen mit Armutserfahrungen in die Reflexion, Ausarbeitung und Präsentation der Ergebnisse miteinbezieht.
Wien - Graz - Linz
Bildung ist neben Sozialstatus und Einkommen ein zentraler Einflussfaktor auf die Gesundheit“ Und: „Das Gesundheits- und Sozialsystem ist so zu gestalten, dass ein gleicher, zielgruppengerechter und barrierefreier Zugang für alle Bevölkerungsgruppen gewährleistet ist“.
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