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Dienstag, 23. Februar 2016

Barrieren und Lücken im österreichischen Gesundheitssystem



Armutskonferenz :
Barrieren und Lücken im österreichischen Gesundheitssystem
Die Armutskonferenz ist seit 1995 als Netzwerk von über 40 sozialen Organisationen, sowie Bildungs- und Forschungseinrichtungen aktiv. Sie thematisiert Hintergründe und Ursachen, Daten und Fakten, Strategien und Maßnahmen gegen Armut und soziale Ausgrenzung in Österreich. Gemeinsam mit Armutsbetroffenen engagiert sie sich für eine Verbesserung deren Lebenssituationen.
Wien - Graz - Linz
In den österreichischen Rahmengesundheitszielen ist vermerkt: „Alle Bevölkerungsgruppen sollen über gerechte Chancen verfügen, ihre Gesundheit zu fördern, zu erhalten und wiederherzustellen.
Bildung ist neben Sozialstatus und Einkommen ein zentraler Einflussfaktor auf die Gesundheit“ Und: „Das Gesundheits- und Sozialsystem ist so zu gestalten, dass ein gleicher, zielgruppengerechter und barrierefreier Zugang für alle Bevölkerungsgruppen gewährleistet ist“.
Diese Erhebung hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, zum einen Armutsbetroffene selbst zu fragen, ihre Erfahrungen und ihr Wissen in den Mittelpunkt zu stellen, sowie zum anderen Themen und Felder mangelnder Barrierefreiheit zu erheben, an denen vertieft weiter gearbeitet werden kann.
Durchgehend wird ein partizipativer Ansatz verfolgt, der Menschen mit Armutserfahrungen in die Reflexion, Ausarbeitung und Präsentation der Ergebnisse miteinbezieht.

Samstag, 2. März 2013

"Früher war hier das Ende der Welt"

                                                 


"Früher war hier das Ende der Welt": Reportagen [Gebundene Ausgabe]
Florian Klenk (Autor)


General Terekov steht an der Schranke des Lagers Pavshino, fünf Autostunden von Wien entfernt, im Ländereck der Slowakei, Ungarn und der Ukraine und beobachtet für 150 Euro im Monat seine Schützlinge.
Auf einem stacheldrahtumzäunten Feld spielen Inder gegen Pakistani Kricket. Seit der Ausweitung der Schengengrenze 2007 ist es ein Auffanglager für jene, die bei dem Versuch, illegal in den EU-Raum zu gelangen, geschnappt wurden. Florian Klenk berichtet, lakonisch und immer hart am Thema, von Kriegsflüchtlingen, internationalem Mädchenhandel oder von den Methoden verdeckter Drogenermittler.
Seine investigativen Reportagen gehen an die Grenze des Vorstellbaren.


Der innere und äußere Grenzgang des Florian Klenk

Bringt ein Falter-Kollege ein Buch heraus, wird daraus üblicherweise vorabgedruckt. Nun hat Florian Klenk ein Buch herausgebracht, das wir nicht vorabdrucken, weil ein Großteil der dort abgedruckten Reportagen bereits im Falter erschienen sind. Das Buch soll aber nicht unerwähnt bleiben, deshalb der Hinweis an dieser Stelle.
Klenks Buch ist keineswegs ein Sammelsurium verschiedener Texte. Sein Leitmotiv ist die Grenze, die äußere der EU wie auch die innere, welche die Welt des Wohlstands von deren Schattenseiten scheidet. Klenk zeigt mit dem Mittel der journalistischen Reportage einer Gesellschaft jenes Bild von sich, das sie weniger gern zur Kenntnis nimmt.
Er tut das nicht im Ton des Anklägers, er sieht hin, er spricht mit Menschen, er zeichnet auf, er berichtet.



"Wenn Klenk über die 'mörderische Getriebenheit' des österreichischen 'Hyänenjournalismus', den Sextourismus in Tschechien oder von ausländerfreien Kärntner Gemeinden schreibt, lässt er Fakten und rechte Protagonisten für sich sprechen.
Das angewandte Wissen, dass Zitate oft bedrohlicher als der Zeigefinger wirken, ist eine weitere Stärke seines engagierten Journalismus."
(Astrid Kam
inski)

"Florian Klenk hat genau hingeschaut, nachgefragt und zugehört. Und er hat darüber geschrieben. Ohne moralisierenden Ton und ohne erhobenen Zeigefinger, nüchtern und unprätentiös, plastisch und eindringlich.
Wie Mosaiksteine fügen sich die Berichte von Schauplätzen wie Ebensee, der Jugendstrafanstalt Gerasdorf bis hin zu den Elendsquartieren für Afrikaner in Wien zu einem Sittenbild des Landes."
(Kristina Pfoser, Ö1
)

"Mit Klenk lebt die Tradition der großen Reportagen fort. Er bleibt dort dran, wo andere lieber wegschauen und bestenfalls in liberalen Unverbindlichkeiten verharren."
(Michael Freund, Der Standard
)

Dienstag, 8. Januar 2013

Meudalismus - der moderne Feudalismus in Deutschland






Wie der Nil in der Wüste: 

Meudalismus - der moderne Feudalismus in Deutschland   


Harald Wozniewski  



Sie glauben, Sie gehören zur sogenannten Mittelschicht? Aber haben Sie dafür auch die erforderliche Kaufkraft?


Dieses Buch zeigt, dass die frühere Mittelschicht schon längst zur Unterschicht geworden ist. Sie werden auf Fakten und Zusammenhänge aufmerksam gemacht, die Sie sonst so in der Öffentlichkeit nicht antreffen. 
Ihnen wird einiges fremdartig erscheinen, und vielleicht spüren Sie auch, dass Ihr Weltbild oder zumindest Ihr Bild von Deutschland erschüttert wird. 

Wenn Sie das Wirtschaftswunder der 1960er Jahre miterlebt haben, dann werden Sie sich vielleicht wundern, dass es seither in puncto Staatsverschuldung, Arbeitslosigkeit und in vielen anderen Beziehungen stets bergab gegangen ist und dass unsere Politiker es bis heute nicht geschafft haben, diesen Trend zu stoppen oder gar umzukehren. 


Ob Sie es glauben oder nicht: Die Politiker haben von dem, was Sie hier lesen werden, keine Ahnung. 
Ludwig Erhard war der Letzte, der das Problem 1957 in seinem Buch "Wohlstand für Alle" beim Namen nannte. Seien Sie also gespannt!