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Dienstag, 23. Februar 2016

Barrieren und Lücken im österreichischen Gesundheitssystem



Armutskonferenz :
Barrieren und Lücken im österreichischen Gesundheitssystem
Die Armutskonferenz ist seit 1995 als Netzwerk von über 40 sozialen Organisationen, sowie Bildungs- und Forschungseinrichtungen aktiv. Sie thematisiert Hintergründe und Ursachen, Daten und Fakten, Strategien und Maßnahmen gegen Armut und soziale Ausgrenzung in Österreich. Gemeinsam mit Armutsbetroffenen engagiert sie sich für eine Verbesserung deren Lebenssituationen.
Wien - Graz - Linz
In den österreichischen Rahmengesundheitszielen ist vermerkt: „Alle Bevölkerungsgruppen sollen über gerechte Chancen verfügen, ihre Gesundheit zu fördern, zu erhalten und wiederherzustellen.
Bildung ist neben Sozialstatus und Einkommen ein zentraler Einflussfaktor auf die Gesundheit“ Und: „Das Gesundheits- und Sozialsystem ist so zu gestalten, dass ein gleicher, zielgruppengerechter und barrierefreier Zugang für alle Bevölkerungsgruppen gewährleistet ist“.
Diese Erhebung hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, zum einen Armutsbetroffene selbst zu fragen, ihre Erfahrungen und ihr Wissen in den Mittelpunkt zu stellen, sowie zum anderen Themen und Felder mangelnder Barrierefreiheit zu erheben, an denen vertieft weiter gearbeitet werden kann.
Durchgehend wird ein partizipativer Ansatz verfolgt, der Menschen mit Armutserfahrungen in die Reflexion, Ausarbeitung und Präsentation der Ergebnisse miteinbezieht.

Dienstag, 10. April 2012

Die Bildungslücke


Die Bildungslücke:

Der komprimierte Survival-Guide für Berufseinsteiger [Kindle Edition]

Thilo Baum , Martin Laschkolnig , Alexander Maria Faßbender


Vergessen Sie alles, was Sie in der Schule gelernt haben!

Diesen Satz hören viele Berufseinsteiger von ihren Chefs. Denn zwischen dem, was das Bildungssystem liefert und dem, was im Leben zählt, klafft eine riesige Lücke die Bildungslücke.
Die Schule ist oft zu theoretisch und zu akademisch, statt konkret im Wirtschaftsleben anwendbarem Wissen herrscht das Weltbild des öffentlichen Dienstes.

Zwangsläufig halten Arbeitgeber von Schulabgängern nicht viel Haupt- und Realschüler gelten als unprofessionell, Abiturienten und Akademiker als unpraktisch und verkauft.


Diktatur der Theoretiker
Ein Problem sieht der Autor zahlreicher Bücher vor allem in der "Diktatur der Theoretiker". "Das Bildungssystem und auch die das klassische Bildungsbürgertum vertretenden Theoretiker sollten die Realität anerkennen und sich eingestehen, dass die wesentlichen Dinge die Schule nicht lehrt, und was sie lehrt, ist großteils irrelevant.
Ausbildungsstätten vermitteln Fachwissen. Das bestreitet niemand. Das Know-How, das allerdings nötig ist, dieses Fachwissen auch tatsächlich und erfolgreich in der Arbeitswelt anzuwenden, das fehlt.