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Donnerstag, 23. Oktober 2014

Totungslogik und Moralische Legitimitat von Terrorismus ?






Schlechthin Bose
Totungslogik und Moralische Legitimitat von Terrorismus
(Springer Texts in Statistics)
 Taschenbuch – von Marcel Baumann (Autor)

Dr. Marcel Baumann ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Internationale Politik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau.

Globale Phänomene wie politische Gewalt oder Terrorismus zu verstehen, ist eine große Herausforderung.
Dieses Buch leistet hierzu einen Beitrag, indem die Problematik der Legitimität und Legitimation von Gewalt in den Mittelpunkt gestellt wird. Die Frage, unter welchen Bedingungen Gewalt legitim ist, wird aus der Perspektive der Gewaltakteure gestellt. Denn Legitimität ist keine für immer garantierte Eigenschaft, sondern sie muss stets aufs Neue geschaffen werden.

Deshalb müssen sich „Terroristen“ permanent der legitimitätssuchenden Selbstver-ständigung stellen: die Rechtfertigung des eigenen Gewalthandelns in den Augen der Gemeinschaft.
Die Analyse möchte dazu beitragen, politische Gewalt anders sehen zu lernen. Sie ist interdisziplinär angelegt, indem sie Politische Philosophie, verstehende Soziologie und Moralphilosophie integriert.


Der Inhalt
Deutendes Verstehen, um moralische Unterscheidungen zu treffen.- Evolutionswissenschaftliche Perspektive.- Begriffsstrategien.- Vom schlechthin Bösen zur legitimen Wahl: Rahmenbedingungen und Topoi legitimitätssuchender Selbstverständigung.- Entzivilisierung der Reaktion: vom „Terrorismus“ von unten zum Terror von oben.- Moralphilosophische Querschüsse.- Die globale Dimension der legitimitätssuchenden Selbstverständigung: die al-Qaida und das Alte im neuen Terrorismus?.- Konklusionen: Terrorismusversteher, Terrorismusexperten und Akzeptanzforschung

Die Zielgruppen
Politisch und gesellschaftlich Interessierte.- SoziologInnen.- PolitikwissenschaftlerInnen.- KulturwissenschaftlerInnen.- PhilosophInnen


Mittwoch, 9. Mai 2012

EuroMemo 2012


EuroMemo Gruppe

EuroMemo 2012

76 Seiten, EURO EUR 6.50, | 2012
ISBN 978-3-89965-966-5



Quelle: EuroMemo Gruppe

EuroMemo 2012

»Die Krise innerhalb der Eurozone stellt eine Bedrohung für die weitere ­europäische Integration dar, aber anstatt die Macht der Finanzunternehmen, die diese Krise ausgelöst haben, in Frage zu stellen, haben die europäischen Behörden Griechenland und anderen am Rande der Eurozone gelegenen Ländern Sparprogramme auferlegt und eine zentrale Strategie ausgearbeitet, um in allen Mitgliedsstaaten eine restriktive Haushaltsdisziplin durchzusetzen, was die demokratische Legitimität der Europäischen Union (EU) zu untergraben droht.«

Das vorliegende EuroMemorandum analysiert im ersten Teil, warum sich die Krise in der Europäischen Union zuspitzt, enthält im zweiten Teil eine Kritik an der EU-Politik und macht im dritten Vorschläge, wie stattdessen eine Stärkung von Demokratie und sozialer Gerechtigkeit in Europa erreicht werden kann.Das EuroMemorandum wurde auf der Grundlage der Diskussionen und Arbeitspapiere des 17. Treffens der Arbeitsgruppe »Europäische Wirtschaftswissenschaft­lerInnen für eine andere Wirtschaftspolitik in Europa« (EuroMemo Gruppe) vom 16.-18. September 2011 in Wien erstellt. Die VerfasserInnen der schriftlichen Beiträge sowie die Kontaktadresssen der EuroMemo Gruppe stehen auf Seite 65.

Dieses Supplement erscheint mit Unterstützung von
transform! 
european network for alternative thinking and political dialogue




Quelle: EuroMemo Gruppe