Arbeiten wie noch nie!?:
Unterwegs zur kollektiven Handlungsfähigkeit
Broschiert – von Sabine Gruber (Herausgeber), Frigga Haug (Herausgeber),
Mag.a Sabine Gruber, M.C.D. Jg. 1973; Sozialwissenschaftlerin und Gemeinwesenentwicklerin, seit 2002 tätig im Bereich Stadtforschung und -entwicklung mit den Schwerpunkten Integration, Partizipation, alternative Ökonomien und Nachhaltigkeit; 2005-2009 Leiterin der Lokalen Agenda 21 – Plattform für nachhaltige Bezirksentwicklung und BürgerInnenmitbestimmung im 9. Wiener Gemeindebezirk; seit 2009 Koordinatorin der ökumenischen Initiative „fairshare“ – Ökologischer Lebensstil & Globale Gerechtigkeit; Lehrbeauftragte an der Universität für Bodenkultur Wien, Moderationen, Beratung und Bildungsangebote für öffentliche Einrichtungen und zivilgesellschaftliche Initiativen; seit 2009 Vorstandsmitglied bei Attac Österreich
Die Organisation der Arbeit ist aus den Fugen. Wir müssen weg von der Spaltung in entfremdete Industriearbeit, nicht anerkannte unbezahlte »weibliche« Reproduktionsarbeit und erzwungene Erwerbslosigkeit. Dafür gibt es kein Patentrezept, aber ein paar schlüssige Überlegungen wie das Konzept des Versorgenden Wirtschaftens von Adelheid Biesecker, das Konzept der Tätigkeitsgesellschaft von André Gorz oder die Vier-in-einem-Perspektive von Frigga Haug.
Die Lösung kann nur ein Gesellschaftsumbau sein, der bei den Ursachen ansetzt. Die Kritik am historisch Gewachsenen bildet den Humus für wünschenswerte Utopien und zeigt Wege zu einer anderen Art von Arbeit auf.
- Doch wohin wollen wir gehen?
- Was erwartet uns?
- Wie entscheiden wir?
Dieser Reader lädt ein zu einer offenen Entdeckungsreise auf der Suche nach kollektiven Handlungsmöglichkeiten und liefert eine Diskussions- und Entscheidungsgrundlage für die Richtungsfindung beim dringend notwendigen Umbau.
Inhalt:
Sabine Gruber: Reiseanleitung – Unterwegs zur Handlungsfähigkeit
Sabine Gruber: Arbeitsverhältnisse als Gesellschaftsverhältnisse. Grundannahmen zu Arbeit und WohlstandsverteilungSabine Gruber: Wie wir leben und arbeiten wollen. Schritte von der Utopie zur Realität
Bernd Röttger: Wege in die Befreiung der Arbeit. Traditionen, Erfahrungen und Perspektiven aus der Geschichte der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung
Stephan Krull: Aus der arbeitspolitischen Defensive zur Befreiung der Arbeit?
Alexandra Weiss: Die Arbeit der „Anderen“
Johanna Riegler: Die Faulen und die Fleißigen - Konfliktlinien der Arbeitsgesellschaft
Frigga Haug: Die Geschichte der Vier-in-einem-Perspektive als Schule des Lernens. Eine Vision von Frauen, die eine Vision für alle ist.
Pro & Contra 4 in 1. Schriftlicher Dialog zwischen Frigga Haug und Johanna Riegler mit Fragen von Sabine Gruber
Kommunale Jugendpolitik am Beispiel Jugendzentrum Hornstein:
Praktische Erfahrungen aus der Jugendarbeit und der Jugendpolitik in Österreich [Taschenbuch]
Markus Gartner (Autor)
Mein Name ist Mag. Markus Gartner. Ich komme aus Hornstein im Burgenland (Österreich) und ich bin Religionslehrer am Gymnasium in Oberpullendorf.
Ansonsten bin ich noch Gemeinderat in meiner Heimatgemeinde. Ich absolvierte die Handelsakademie und schloß mein Politikwissenschaftsstudium mit ausgezeichnetem Erfolg.
Die zentralen Themenlagen, mit denen sich meine Arbeit beschäftigt, sind die kommunale Jugendpolitik und die kommunale Jugendpartizipation. Ich handelte diese Themenlagen am Beispiel der Marktgemeinde Hornstein und hierbei insbesondere am Beispiel des Jugendzentrums in Hornstein ab.
Mir ging es in meiner Arbeit vor allem darum, Prozesse, Handlungsmuster und Rahmenbedingungen der kommunalen Jugendpolitik und der kommunalen Jugendpartizipation aufzuzeigen.
Ich kam im Zuge dessen zur Erkenntnis, dass kommunale Jugendpolitik ein fester Bestandteil einer erfolgreichen Integrationspolitik ist. Weiters kann kommunale Jugendpolitik zur Umverteilung beitragen und sie ist durch eine hohen Grad an Informalität geprägt.
Kommunale Jugenpartizipationsprozesse müssen gemeinsam mit den Jugendlichen in einer professionellen Art und Weise geplant werden und es ist auf die unterschiedlichen Bedürfnisse unterschiedlicher Jugendgruppen dabei Rücksicht zu nehmen.