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Dienstag, 2. September 2014

Contra Magazin - Ausgabe 14/2014





Contra Magazin - 
Ausgabe 14/2014

Magazin Nummer 14 mit insgesamt 52 Seiten Umfang.

Titelthema: Das ISIS-Terrorregime im Irak und in Syrien, welches schlussendlich ein islamistisches Weltkalifat errichten möchte. Dabei bringen diese Extremisten jedoch den Islam und alle Muslime in Verruf, die zum größten Teil nichts mit solchen Organisationen zu tun haben möchten.
Ebenfalls im Fokus sind weiterhin Russland und die Ukraine, deren politische Spannungen weiter zunehmen.
Zudem haben wir uns einigen Themen aus dem Bereich Wirtschaft & Finanzen, sowie der Fußball-Weltmeisterschaft gewidmet.





Montag, 1. September 2014

Martyrium, Islam und Nihilismus






Dynamit des Geistes: Martyrium, Islam und NihilismusTaschenbuch – von Navid Kermani  (Autor)

Navid Kermani, geboren 1967 in Siegen, lebt als freier Schriftsteller in Köln. Er ist habilitierter Orientalist, Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung sowie der Hamburger Akademie der Wissenschaften.
Seit 2009 ist er Senior Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen.
2010 hielt er die Frankfurter Poetikvorlesungen.

Für sein akademisches und literarisches Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit der Buber-Rosenzweig-Medaille. Seine Sachbücher erscheinen bei C. H. Beck, seine litarischen Werke bislang im Ammann Verlag und künftig bei Hanser.
Website: www.navidkermani.de


»Kermanis Analyse gilt allein den Selbstmordattentätern. Am Anfang steht eine brillante Skizze des Märtyrerkults der Schia, der auf den Opfertod des dritten schiitischen Imam Hussein in der Schlacht von Kerbela im Jahre 680 zurückgeht.« ((Otto Kallscheuer, Die Zeit))

»Abschließende Erklärungen will Kermani nicht liefern, sondern nur Muster für ein bessseres Verstehen. Indem er präzise und anschaulich Hintergründe aus der islamischen Kultur darlegt, gelingt es, gerade das Unislamische am Akt des 11. September zu zeigen.« (Beat Mazenauer, Freitag)Navid Kermani, geboren 1967 in Siegen, lebt als freier Schriftsteller in Köln. Er ist habilitierter Orientalist 
Für sein akademisches und literarisches Werk erhielt Navid Kermani zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem die Buber-Rosenzweig-Medaille, den Hannah-Arendt-Preis und den Kleist-Preis.
Im Frühjahr erschien sein Roman „Große Liebe“. Am 19. September erhält er in Koblenz den Josef-Breitbach-Preis.


Warum kapern Menschen ein Flugzeug und stürzen sich mitsamt der übrigen Insassen in den Tod? Die Anschläge des 11. September wurden weithin als islamischer Akt der Selbstopferung gedeutet.
Navid Kermani geht in diesem Buch der Frage nach, inwiefern solche Selbstmordanschläge wirklich der islamischen Tradition entspringen oder ein spezifisch modernes Phänomen sind.

Um sie zu beantworten, analysiert er die Idee der Selbstopferung im islamischen wie im westlichen Denken. Nietzsche, so Navid Kermani, trage mehr dazu bei, den 11. September zu verstehen als der Koran. Eine kürzere Fassung des Textes ist im März im Times Literary Supplement erschienen und hat im angelsächsischen Raum Aufsehen erregt. 

Dienstag, 4. Juni 2013

Vom Dschihad zum Schutzvertrag





Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam
:
Vom Dschihad zum Schutzvertrag [Taschenbuch]
Bat Ye'or (Autor), Kurt Maier (Übersetzer)

Gisèle Littman (Pseudonymen Bat Yeʾor) wurde 1933 als Kind jüdischer Eltern in Ägypten geboren.
- Nach
der Sueskrise 1957 kam sie als staatenloser Flüchtling nach London.
- Von 1958 bis 1960 studierte sie am Institute of Archaeology (University of London).
- Im Jahre 1959 heiratete sie David Littman (1933–2012) und wurde britische Staatsbürgerin.
- Im Jahre 1960 zog sie in die Schweiz, wo sie heute noch lebt.
- In den Jahren 1961/62 war sie an der Universität Genf tätig, seit 1969 folgten Forschungsarbeiten und viele Publikationen.

Sie ist Mutter von drei Kindern.


Littmans wissenschaftliches Spezialgebiet ist die Geschichte und aktuelle Situation nichtmuslimischer Minderheiten unter islamischer Herrschaft, speziell die von Christen und Juden.
Sie arbeitet in einer ganzen Reihe von Büchern und Aufsätzen die Merkmale des Dhimmitums heraus: Darunter versteht man die sozialen Beziehungen zwischen Muslimen und Nichtmuslimen unter den Prämissen der Dhimma, des von der Scharia vorgeschriebenen „Schutzvertrages“.

Der Druck, dem Nichtmuslime jahrhundertelang ausgesetzt waren, führte dazu, dass das Christentum in seinen früheren Kerngebieten Nordafrika, Kleinasien und dem Nahen Osten zur Randerscheinung verkommen sei und dass seine Anhänger auch heute noch in einer Situation permanenter Diskriminierung und
latenter Bedrohung lebten.

Die Historikerin geht damit der Frage nach, mit welchen Mitteln der Islam die nordafrikanischen, nahöstlichen und kleinasiatischen Kerngebiete des Christentums nach der arabischen beziehungsweise türkischen Eroberung so vollständig durchdringen konnte, dass von dem einst dominierenden Christentum nur noch kümmerliche Reste übrig blieben und es vielerorts sogar völlig verschwand.

Littmann ist sich zweifellos bewusst, dass sie mit ihrem Buch gegen eine Reihe von Legenden zu Felde zieht, die sowohl von Muslimen als auch von westlichen Intellektuellen liebevoll gepflegt werden.
Die Autorin argumentiert auf der Basis souveräner Quellenkenntnis gründlich, ausführlich, differenziert und detailreich, dabei zugleich so, dass auch der Nichtexperte der Darstellung gut folgen kann. 


Das Buch gliedert sich in zwei große Teile:
- Die eine Hälfte schildert die historische Entwicklung seit der Entstehung des Islam bis in das 20. Ja
hrhundert,
- die andere Hälfte bringt als Beleg Quellentexte und Dokumente.

Der Leser hat so die Möglichkeit sich einen Überblick über die Entwicklung zu verschaffen und gezielt Fragen zu vertiefen. Diese bemerkenswerte Veröffentlichung besitzt heute eine besondere Aktualität.
In dem Buch wird die politische Bedeutung des Islam deutlich, seine Wertung erlaubt auch die aktuellen Entwicklungen besser zu beurteilen. An einer gründlichen Auseinandersetzung mit dem Islam kommen wir immer weniger vorbei, und deshalb ist es wichtig verlässliche Quellen zu Rate zu ziehen.




Samstag, 2. Februar 2013

Ambiguität: Eine andere Geschichte des Islam




Die Kultur der Ambiguität: Eine andere Geschichte des Islam [Gebundene Ausgabe]


Thomas Bauer  


Thomas Bauer, geboren 1961, seit 2000 Professor für Islamwissenschaft und Arabistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. 
Seit 2007 Vorstandsmitglied im Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Universität Münster. 
2002-2006 Direktor des »Centrums für Religiöse Studien« der Universität Münster. 
2006-2007 Fellow am Wissenschaftskolleg Berlin. Forschungsschwerpunkte: Kultur- und Mentalitätsgeschichte der arabisch-islamischen Welt, klassische arabische Literatur.

»In Bauers Buch werden nicht nur die verheerenden Auswirkungen des Einbruchs der Moderne auf die islamische Tradition auf einfühlsame und unaufgeregte Weise dargestellt, sondern es gelingt ihm von diese Perspektive aus Phänomene des modernen Islams zu erklären...«
(Claudia Ott Dresdner)
»Bauer ist sehr polemisch, sehr scharf in der Abrechnung mit diesem vom Westen errichteten ›Phantasy-Islam‹. Selten zuvor hat jemand so kenntnisreich mit der Politik der USA in den Irak-Kriegen abgerechnet. 
Es erzählt jene reale Geschichte des Islam, die zu aller Leid vergessen und verdrängt wurde.«
(Dirk Pilz)
»Mittels intimster Kenntnisse des klassischen islamischen Schrifttums entlarvt der Autor die frappante Unwissenheit der Orientalistik alten Stils und der Medien. 
Er nennt aber auch Gründe dafür, etwa die fehlende Edition maßgeblicher arabischer Literatur. 
In der Mischung aus überzeugender Grundthese und einschlägigen Beispielen entpuppt sich dieses Buch als eine der besten Einführungen in den Islam seit Langem.«
(Stefan Weidner)


Ein Buch, das jeder gelesen haben muss, der sich ernsthaft für die Hintergründe der Konflikte zwischen den westlichen Ländern und »dem Islam« interessiert.
Bauer bringt in seinem gut geschriebenen und auch für interessierte Laien gut lesbaren Buch eine große Menge höchst überraschender Erkenntnisse. 
So zeigt sich zum Beispiel, dass die immer wieder erhobene Forderung, »der Islam« solle endlich in der Moderne ankommen, ins Leere greift und nur auf Unkenntnis basiert, weil die gegenwärtigen Entwicklungen gerade der Ausdruck dieser Ankunft in der Moderne sind.

Alle Kulturen müssen mit Ambiguität (Mehrdeutigkeit) leben. Sie unterscheiden sich jedoch dadurch, wie sie damit umgehen. 
Zweideutigkeit wird hingenommen, ja mitunter wird sie bewußt erzeugt und nimmt wichtige kulturelle Funktionen ein, etwa in Konventionen der Höflichkeit und der Diplomatie, durch Riten oder Kunstwerke. 
Sie kann aber auch vermieden und bekämpft werden. Kulturen unterscheiden sich also durch ihre unterschiedlicheAmbiguitätstoleranz

In islamischen Kulturen ist in dieser Hinsicht während der letzten Jahrhunderte ein Wandel zu beobachten, der sich so deutlich und mit solch drastischen Konsequenzen kaum anderswo zeigt: 
von einer relativ großen Toleranz hin zu einer bisweilen extremen Intoleranz gegenüber allen Phänomenen von Vieldeutigkeit und Pluralität. Während zum Beispiel im 14. Jahrhundert die Varianten des Korantexts und die Vielzahl an Auslegungsmöglichkeiten als Bereicherung galten, ist dies heute vielen Muslimen ein Ärgernis.
Die Erforschung des Umgangs mit kultureller Ambiguität ist ein Gegenstand der Mentalitätsgeschichte. Verläßt man den eurozentrischen Blickwinkel und stellt Denken, Fühlen und Handeln der Menschen in den Mittelpunkt des Interesses, kommt man zu einer alternativen, nicht teleologisch gefärbten Geschichtserzählung. 
Daher ist auch der Untertitel des Buches – „Eine andere Geschichte des Islams“ – mehrdeutig, ambig, zu lesen. Nicht eine andere Geschichte des Islams soll erzählt werden, sondern vielmehr eine andere Geschichte des Islams, in der aber auch einige scheinbar selbstverständliche Bestandteile der eigenen Kultur in Frage gestellt werden. 
Diese Sicht macht dieses Buch so interessant und wichtig.


Sonntag, 13. Januar 2013

Islam und Moderne. Die neuen Denker





Islam und Moderne. Die neuen Denker [Gebundene Ausgabe]


Rachid Benzine Hadiya Gurtmann  



Intellektualität und Frömmigkeit zu vereinbaren, das ist das Ziel einer ganzen Generation muslimischer Denker. 

Unabdingbare Voraussetzung dafür ist die Entwicklung einer neuen Hermeneutik der Koraninterpretation, zu der muslimische Gelehrte aus zahlreichen Ländern ihren Beitrag leisten und dafür mitunter Kopf und Kragen riskieren. 

Ihre Namen sind hierzulande noch kaum bekannt, da die wenigsten ihrer Schriften ins Deutsche übersetzt worden sind. Dennoch findet ihr Beitrag zur Versöhnung des Islams mit der Moderne auch in Deutschland hohe Anerkennung: 
So war zum Beispiel der 2010 verstorbene gebürtige Algerier Mohammed Arkoun, Professor an der Sorbonne in Paris, Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin, desgleichen der ebenfalls 2010 verstorbene Ägypter Nasr Hamid Abu Said. 

Andere Vertreter, die Benzine in seinem Buch darstellt, sind Fazlur Rahman, Farid Esack (Südafrika), Abdul Karim Sorush (Iran) und Abdelmajid Charfi (Tunesien).

Neben dem leidenschaftlichen Engagement für die Sache, der sich diese neuen Denker verschrieben haben und so zu Hoffnungsträgern für viele Muslime geworden sind, beeindruckt die persönliche Opferbereitschaft, die manchem von ihnen abverlangt wurde. 
Abu Saids Ehe etwa wurde zwangsgeschieden, er erhielt Morddrohungen und musste ins niederländische Exil flüchten.


Samstag, 27. Oktober 2012

Der Philosoph als Autodidakt




Der Philosoph als Autodidakt: Ein philosophischer Inselroman [Broschiert]
Abu Bakr Ibn Tufail
, Patric O. Schaerer (Herausgeber)




Ziel dieses philosophisch-allegorischen Inselromans des arabisch-andalusischen Denkers Ibn Tufail ist die Verteidigung der Philosophie als rationale Form der Erkenntnis.

Er antwortete damit auf die Angriffe al-Ghazalis, der die philosophische (aristotelische) Methodik bzw. deren Vereinbarkeit mit der Orthodoxie des Islam in Frage stellte.
Entgegnet wird dieser Kritik im Hauptteil des Traktats, wo die rationale, der natürlichen Veranlagung des Menschen angemessene Struktur des philosophischen Wissenskanons aufgezeigt wird, und durch den Nachweis, daß philosophische Erkenntnis sehr wohl mit den Inhalten der Offenbarungsreligion übereinstimmt, viel besser sogar als die bloß symbolhafte Religion der breiten Masse.

Zugleich wird aber die von al-Ghazali vollzogene Wendung hin zur Mystik aufgenommen, indem die unmittelbare, intuitive Erfahrung als Erkenntnisform etabliert und dem theoretischen Erfassen gleichgestellt, ja übergeordnet wird. Beide Wege, die der Philosophie und der Sufik, werden dabei miteinander verwoben. Für diese Einbindung der Sufik in die Philosophie wird die Autorität Ibn Sinas in Anspruch genommen, indem ihm unter dem Titel der "orientalischen Weisheit" eine esoterisch-sufische Lehre zugeschrieben wird.

 
Der Neuübersetzung aus dem Arabischen ist eine luzide Einleitung des Herausgebers vorangestellt, die als kurze Einführung in die leitenden Fragestellungen der arabischen Philosophie des Mittelalters gelten kann. 

Diese Ausgabe des Textes überzeugt duch die elegante und originalgetreue Übersetzung sowie durch die ausführliche Einleitung des Herausgebers, in welcher die wichtigen philosophiehistorischen Bezüge allgemeinverständlich erklärt und die lebhafte Rezeption des Werks in der europäischen Neuzeit nachgezeichnet werden.



Dienstag, 10. Juli 2012

Integration und Menschenrechte





Integration und Menschenrechte

Migration, Islam, Leitkultur; Integrationsdiskurse, ­Citoyenneté, Interkultur, Härtefallpraxis, Grundrechte; Einbürgerung, Second@s, Gewerkschaften; Sarrazin-Debatte, Sozialstaat und Desintegration; Kopftuch- und Burkaverbot, Neo-Rassismus


U. K. Preuß, G. D’Amato, S. Prodolliet, A. Sancar, C. Dubacher, E. Mey, H. Gashi, E. Piñeiro, K. Scherschel, C. Butterwegge, E. Joris / K. Rieder, T. Schaffroth, F. O. Wolf, M. Bojadzijev et al.



Diskussion


H. Busch :

Ausschaffungsinitiative und Folgen

J. Lang :

Strategien gegen die Nationalkonservativen

A. Rieger :

Macht der Finanzwirtschaft

H. Schatz :

Bedingungsloses Grundeinkommen

M. Wendl :

Traditionssozialismus und Streitkultur

H. Schäppi :

Venezuela und Desinformationspolitik








Samstag, 30. Juni 2012

Lucas-Preis 2004: Islam und säkularer Humanismus.

Islam und säkularer Humanismus.
Lucas-Preis 2004 [Gebundene Ausgabe]
Sadik J. Al- Azm , Eilert Herms , Alexandra Riebe


Mit dem Leopold-Lucas Preis wurde Sadik Al-Azm ausgezeichnet, ein Gelehrter, der wie kein zweiter gründlich vertraut ist sowohl mit der arabischen Tradition als auch mit den Traditionen des westlichen Denkens.
Er erhielt den Preis in Würdigung seines Werbens für die Orientierungskraft westlicher Philosophie in der arabischen Welt, seines Eintretens für die arabische Kultur und ihre Modernisierungsfähigkeit im Westen, seiner furchtlosen Kritik an jedem realitätsverleugnenden Fundamentalismus und seiner Beiträge zum Friedensprozeß im nahen Osten.

In seiner hier deutsch und englisch abgedruckten Rede spricht Sadik Al-Azm über die Entwicklung der Menschenrechte im Islam und erläutert, wie aus einer bestimmten Tradition heraus universal gültige Prinzipien wie Menschenrechte, Gewissensfreiheit und religiöse Toleranz wachsen können. 


"Damaszener Feuerkopf" nennt ihn die FAZ am 23.07.2005 in einem kleinen Arikel.
Klein (und fein) ist auch das Büchlein, in dem die Rede zur Verleihung des Dr. Leopold-Lucas-Preises 2004 enthalten ist. Und was für eine Rede.-

Da geht dieser "Feuerkopf" in ruhiger Manier alle denkbaren Probleme, die sich zwischen Ost und West entwickeln können (und konnten) an, das heißt, er beleuchtet, da er die Sprachen kennt, die jeweiligen Standpunkte treffend und mit Aussicht auf Erfolge.

Von Entschuldigung ist da einmal die Rede. Viele taten es schon und der Vatican wird z.B. erwähnt und einige mehr (die Türken dürften es gegenüber den Armeniern tun, die Sunniten gegenüber den Schiiten und umgekehrt natürlich wohl auch und die ehemaligen Kreuzritter gegenüber den Arabern sowieso!).

Also wohin geht die Reise in die Zukunft auf unserer zusammenwachsenden Erde? Wenn nicht in brüderlicher Art und Weise, dann wohl ins Chaos.
Das ist zusammengefasst das Ergebnis aus der außergewöhnlichen Rede dieses außergewöhnlichen Mannes.

Wer es wagt, so zu reden, dem sollte man die Krone des neidlosen Erfolges antragen. Das ist geschehen mit dieser Preisverleihung.