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Donnerstag, 7. März 2013

Euro-Vision





Euro-Vision: Warum ein Scheitern unserer Währung in die Katastrophe führt [Broschiert] Henrik Müller (Autor)

Henrik Müller ist promovierter Volkswirt und stellvertretender Chefredakteur des manager magazins. Für seine Arbeit wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Er schreibt den Blog »Müllers Welt« und ist Autor zahlreicher Bücher, zuletzt »Sprengsatz Inflation« (Campus Verlag, 2010).


Aus der Krise des Geldes ist eine Krise der Demokratie geworden.


Henrik Müller, der stellvertretende Chefredakteur und Volkswirt des manager magazin hat ein Buch zur Eurokrise geschrieben: EUROVISION – Warum ein Scheitern unserer Währung in die Katastrophe führt. Das verdient Beachtung, denn Henrik Müller ist „einer der besten politischen Ökonomen Deutschlands“.

Finanz- und Wirtschaftskenner Henrik Müller zeigt, dass es für Europa kein Zurück gibt. Das gefährlich anwachsende Ressentiment darf keine Chance haben.
Denn die Anatomie der
Schuldenkrise lässt nur einen Schluss zu: Entweder es gelingt uns, aus der heillos zerstrittenen Union ein echtes Euro-Land zu machen, oder es wird uns mit dem Geldsystem auch das politische System um die Ohren fliegen.

Auch wie wir in das Schlamassel kamen, zeigt Müller klar und deutlich auf.
Es waren eben NICHT vor allem die Staaten, sondern der Finanzsektor und Private, die seit den achtziger Jahren für eine enorme Aufblähung der Schulden sorgten.
Die Liberalisierung der Finanzmärkte tat ihr Übriges.
Bei der Einführung des Euro wurde gemogelt.
„Die Politik scherte sich wenig um die langfristige Stabilität der Konstruktion Euro.“



"In meinen Augen ist Henrik Müller einer der klügsten Wirtschaftsdenker, die wir in Deutschland haben." Max Otte

Kaum einer in Deutschland schreibt so flüssig wie er, so ökonomisch und historisch fundiert und – so unabhängig. 






Montag, 2. Juli 2012

Krise und Scheitern des Kapitalismus




Business as usual:
Krise und Scheitern des Kapitalismus [Broschiert]

Paul Mattick
(Autor)



Die derzeitige Wirtschaftskrise ist die Folge eines aus den Fugen geratenen Finanzkapitalismus, so der allgemeine Konsens, verschärft durch hohe Verschuldung und verantwortungslose Spekulation.
Man gibt die Schuld dem wachsenden Ungleichgewicht zwischen Ländern mit geringen Investitionen und hohem Konsumniveau wie den USA und sich schnell entwickelnden Wirtschaftsregionen wie China und Südasien. 

In Business as usual erklärt Paul Mattick die aktuelle Lage verständlich und gänzlich jargonfrei. Er stellt sie in Zusammenhang mit der Weltwirtschaft seit dem Zweiten Weltkrieg und vor allem in den Zyklus von Krise und Erholung, wie er den Kapitalismus seit dem frühen 19. Jahrhundert charakterisiert. 

Die heutige Krise ist Symptom eines von enormer Profitgier getriebenen Kapitalismus. Mattick macht die Grenzen jeglicher Versuche der Politik, die Wirtschaft zu beeinflussen und zu stabilisieren, deutlich. Er legt dar, dass die heutige Rezession nicht eine Folge der Finanzkrise ist, sondern ein Merkmal der wahren Natur des sozialen und wirtschaftlichen Systems, in dem wir leben. 

Wer dieses Buch gelesen hat, kann nicht mehr an Rettungsschirme glauben. 



Paul Mattick, geb. 1944, lehrt Philosophie an der Adelphi-Universität New York. Zu seinen Veröffentlichungen zählen Social Knowledge (1986), Art in Its Time (2003) und Artworks: Geld (2004, mit Katy Siegel). Von 1987 bis 2004 war er Herausgeber des International Journal of Political Economy.