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Sonntag, 14. Juni 2015

»Aprilthesen« in der Diskussion






Sozialismus befördert die Strategiedebatte in der Linkspartei mit einer zum Parteitag der LINKEN in Bielefeld am 6. und 7. Juni 2015 erscheinenden 36-seitigen extra-Ausgabe. 

»Die Strategiedebatte ist überfällig. Mit diesem Sozialismus extra und den darin enthaltenen Beiträgen wollen wir einen ersten Aufschlag machen, und wir würden uns freuen, wenn diese Anregungen in den Gliederungen der Partei, in der parteinahen Stiftung sowie unter befreundeten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aufgegriffen würden.«


Inhalt

Strategiedebatte? Eine Einladung

Alexander Recht/Paul Schäfer/Axel Troost/Alban Werner
Aprilthesen
Wo wir stehen und was getan werden müsste

Bernd Riexinger
Um gesellschaftliche Mehrheiten ringen
Für eine emanzipatorische Klassenpolitik

Michael Brie/Klaus Lederer
DIE LINKE muss ihren Gebrauchswert stärken
Ein Beitrag zur Diskussion

Susanne Hennig-Wellsow
Realpolitik und utopisches Potenzial
DIE LINKE braucht beides auf dem Weg in Zukunft

Kristina Vogt
»Maithesen« aus Bremen

Nils Böhlke/Janine Wissler
DIE LINKE als gesellschaftliche Opposition

Joachim Bischoff/Hasko Hüning/Christoph Lieber/Björn Radke
Rot-rot-grüne Zusammenarbeitsprojekte?
Zur Revitalisierung linker Opposition





Samstag, 9. Juni 2012

Soziale Bewegungen und Social Media




Soziale Bewegungen und Social Media [Broschiert]
Thomas Kreiml
, Hans C. Voigt (Autor)

Herausgeber:

Hans Christian Voigt ist Soziologe aus Wien mit besonderem Interesse für Bedingungen der Dissidenz in sozialen Systemen. 2006 setzt er sein erstes Wiki und später Blog auf und beginnt sich praktisch mit Möglichkeiten von Gegenöffentlichkeit, Wissensmanagement in Netzwerken und Organisationsentwicklung politischer Initiativen zu beschäftigen.

Thomas Kreiml ist Soziologe und als Gewerkschaftssekretär in der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier tätig. Sein thematischer Fokus liegt im Bereich Bildung – Arbeit – Organisationen und er ist im Rahmen seiner Tätigkeit sowohl mit Fragen der Arbeitsorganisation und des (betrieblichen) Datenschutzes als auch mit Bildungs­politik beschäftigt.

Weiters arbeitet er an Initiativen und Projekten zu gewerkschaftlicher Bildung, gewerkschaftlichen Entwicklungsfeldern sowie betrieblicher und politischer Mitbestimmung.

Mit 'Soziale Bewegungen und Social Media' liegt das erste Handbuch zum Einsatz von Social Media vor, das sich nicht dem wirtschaftlichen Nutzen und der kommerziellen Verwertung widmet, sondern das für Arbeitnehmer/innen und Betriebsrät_innen, Bürgerinitiativen, NGO und Gewerkschaften geschrieben ist.

Im Fokus stehen kooperatives gesellschaftliches Engagement, Informations- und Kampagnenarbeit im Sinne autonomer Gegenöffentlichkeit sowie (transnationale) Vernetzung und Zusammenarbeit.

Das Buch vereint die Anregungen einiger aufsehenerregender Fallbeispiele mit nützlichen Anleitungen. Es bietet einen umfassenden Überblick und stellt ein praktisches Nachschlagewerk für politischen Aktivismus dar.Das Web 2.0 eröffnet vielfältige Möglichkeiten, gesellschaftspolitische Anliegen zu thematisieren. Mit seinen offenen, partizipativen und vernetzenden Strukturen bietet es sich geradezu für den zivilgesellschaftlichen Einsatz an.

Belegt wird das durch erfolgreiche Projekte wie die NachDenkSeiten, die unibrennt-Bewegung, Betriebsrät/innen im Web oder erfolgreiche Online-Kampagnen diverser NGO und Bürgerinitiativen, die Social Media für Informations-, Kommunikations- und Mobilisierungszwecke nutzen.

Dienstag, 5. Juni 2012

Dunkle Geschäfte im Zeichen des Panda



Schwarzbuch WWF
Dunkle Geschäfte im Zeichen des Panda

Wilfried Huismann

Wenn der Naturschutz auf der Strecke bleibt -
Greenwashing, Vetternwirtschaft und Co.
»Es ist leichter, in die Geheimnisse der CIA einzudringen als in die des WWF«, sagt Raymond Bonner, Enthüllungsjournalist der New York Times. Wilfried Huismann hat es trotzdem gewagt.
Allen Widerständen der WWF-Führungsspitze zum Trotz hat er die Strukturen und Projekte der Umweltschutzorganisation unter die Lupe genommen.


Das Ergebnis seiner Reise durch das grüne Empire des WWF ist erschütternd:
- Der WWF paktiert mit Energiekonzernen, die in Asien und Lateinamerika die letzten Regenwälder vernichten, um auf Soja- oder Palmölplantagen Biosprit zu produzieren.
- Ein gigantisches Geschäft, das die letzten natürlichen Ökosysteme der Erde gefährdet, Millionen Menschen von ihrem Land vertreibt und zu neuen Hungersnöten führt.
- Der WWF beteiligt sich an der Vertreibung von Eingeborenen aus den Wäldern Indiens und Afrikas – und
- er fördert die industrielle Landwirtschaft auf der Basis von Gentechnik.
Der Panda des WWF genießt bislang das Vertrauen der Spender, doch er hat ein zweites Gesicht: Für Geld wäscht der WWF Umweltverbrechen der Industrie grün.
  • Ein erschütternder Blick hinter die blütenweiße Fassade der Vorzeige-Organisation WWF
  • Großwildjäger, Diktatoren, Industrielle – auf der Spur der korrupten Elite des WWF
  • WWF = 500 Mio. Spenden pro Jahr = Handlanger der Industrie?
  • Das Buch zum Film »Der Pakt mit dem Panda«