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Samstag, 21. Juli 2012

Weltmacht ITT




Weltmacht ITT -  Die politischen Geschäfte eines multninationalen Konzerns [Gebundene Ausgabe]
Anthony Sampson
(Autor)



Immer hilfloser scheinen die Bürgen, ja selbst Regierungen, der globalen Allgegenwart der multinationalen Konzerne ausgeliefert, deren Entscheidungen nur vom Eigeninteresse bestimmt werden. (Anmerkung: Das Buch erschien im Jahr 1973
http://www.amazon.de/Weltmacht-ITT-politischen-Geschäfte-mul...)

Einer dieser Konzerne ist die „Internationale Telefon- und Telegrafengesellschaft“ (ITT). Ihre Vergangenheit, ihre Geschäfte und ihre Machtpolitik hat der englische Publizist Anthony Sampson mit spektakulärem Erfolg untersucht.

ITT war auch einer der Konzerne die den Aufstieg der Nazis mitfinanzierte und auch noch 1943 / 44, also wo Amerika sich schon längst im Krieg mit Deutschland befandt, die Kriegsmaschinerie der Nazis weiter finanzierte; genauso wie man nach dem Krieg Unterlagen vernichtete und die Entnazifizierung deutscher Manager durch Druck auf die Militärs auf die lange Bank schob.

"Keine marxistische Kritik könnte das Bild von den großen Konzernen nachhaltiger beschmutzen und das System der freien Unternehmerschaft mehr diskreditieren als das Verhalten von ITT". (New York Times)
Quelle: Klappentext 


Auszug:
Warum soll die ITT nicht Firmen aufkaufen, sie reorganisieren, aber dann wieder verkaufen ..? Dadurch kann ein für die Firma nützlicher Gesundbrunnen entstehen, mit dem Verschwendung und Unfähigkeit ausgemerzt werden. Aber Geneen besteht darauf, daß sein System wie das von General Motors für die Ewigkeit errichtet sei, eine nicht nachvollziehbare Logik.
Langfristig, glaube ich, wird sich die Schwäche dieser ITT-Methode von selbst herausstellen. Denn die ITT ist so aufgebaut, daß sie nur einen einzigen Unternehmer an der Spitze duldet, originelle Außenseiter und dickköpfige Forscher, beides wesentliche Voraussetzungen für jede echte Innovation, haben dort keinen Platz. Imagination und Träume sind Geneen und seinen Kontrolleuren zuwider; denn sie bringen Überraschungen. Aber Überraschungen, gute oder schlechte, sind für neue Erfindungen und echtes Unternehmertum unabdingbar.
Nach meiner Meinung wird sich die ITT wahrscheinlich nach Geneens Ausscheiden als unfähig erweisen, ohne des Ansporn des Chefs zusammenzuhalten. Die einzelnen Firmen werden wieder an Selbstbewußtsein zunehmen, und dann werden die Grundfehler des Systems, der Mangel an Innovationen, an Unternehmerpersönlichkeiten und an logischer Verbindung der einzelnen Operationen offen zutage treten. Wahrscheinlich werden dann schließlich die größeren Tochterfirmen ausbrechen, wenn dies auch kein leichter Prozeß sein dürfte.

Wie die Entwicklung gezeigt hat, lag Sampson mit seiner Prognose, ein seltener Fall, fast vollständig richtig.



Weiterführende Informationen:   

http://de.wikipedia.org/wiki/International_Telephone_and_Telegraph



ITT: Weltkonzern zwischen Politik und Profit
Die Geschäfte des multinationalen Unternehmens International Telephone and Telegraph 





Dienstag, 5. Juni 2012

Dunkle Geschäfte im Zeichen des Panda



Schwarzbuch WWF
Dunkle Geschäfte im Zeichen des Panda

Wilfried Huismann

Wenn der Naturschutz auf der Strecke bleibt -
Greenwashing, Vetternwirtschaft und Co.
»Es ist leichter, in die Geheimnisse der CIA einzudringen als in die des WWF«, sagt Raymond Bonner, Enthüllungsjournalist der New York Times. Wilfried Huismann hat es trotzdem gewagt.
Allen Widerständen der WWF-Führungsspitze zum Trotz hat er die Strukturen und Projekte der Umweltschutzorganisation unter die Lupe genommen.


Das Ergebnis seiner Reise durch das grüne Empire des WWF ist erschütternd:
- Der WWF paktiert mit Energiekonzernen, die in Asien und Lateinamerika die letzten Regenwälder vernichten, um auf Soja- oder Palmölplantagen Biosprit zu produzieren.
- Ein gigantisches Geschäft, das die letzten natürlichen Ökosysteme der Erde gefährdet, Millionen Menschen von ihrem Land vertreibt und zu neuen Hungersnöten führt.
- Der WWF beteiligt sich an der Vertreibung von Eingeborenen aus den Wäldern Indiens und Afrikas – und
- er fördert die industrielle Landwirtschaft auf der Basis von Gentechnik.
Der Panda des WWF genießt bislang das Vertrauen der Spender, doch er hat ein zweites Gesicht: Für Geld wäscht der WWF Umweltverbrechen der Industrie grün.
  • Ein erschütternder Blick hinter die blütenweiße Fassade der Vorzeige-Organisation WWF
  • Großwildjäger, Diktatoren, Industrielle – auf der Spur der korrupten Elite des WWF
  • WWF = 500 Mio. Spenden pro Jahr = Handlanger der Industrie?
  • Das Buch zum Film »Der Pakt mit dem Panda«